Archiv der Kategorie: literatura portuguesa

Lesetreff – Tertúlia wieder am 8.Mai

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Wir treffen uns wieder am Montag, 8. Mai, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über neuen Roman Baiôa sem Data Para Morrer von Rui Couceiro sprechen.

Rui Couceiro ist Verleger im portugiesischen Verlag Contraponto. Baiôa sem Data Para Morrer ist sein erster Roman. Ein junger Lehrer aus der Stadt, dessen Leben in eine gewisse Sackgasse geraten ist, geht zurück in das Dorf seiner Großeltern im tiefsten Alentejo. Hier trifft er auf den titelgebenden Baiôa, der die alten, oft verlassenen Häuser des Dorfes wieder restauriert und so vor dem Verfall bewahrt. In jedem Haus leben auf viele andere liebenswerte, oft skurrile Figuren fortgeschrittenen Alters, deren Geschichten hier erzählt werden.

Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Das Buch ist in Kürze bei uns wieder lieferbar. Wir nehmen gern Vorbestellungen entgegen.

Buchhandlung TFM, Frankfurt

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Desde 2014 encontrámo-nos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. A próxima tertúlia encontra-se no dia 8 de maio às 19h00. Vamos falar sobre o livro Baiôa sem Data Para Morrer do escritor português Rui Couceiro.

Rui Couceiro foi jornalista, assessor de comunicação e coordenador cultural da Porto Editora. Atualmente é editor da Contraponto. Baiôa Sem Data Para Morrer é uma história em que o poético e o irónico emergem do encontro entre duas gerações e do confronto entre o mundo urbano e o mundo rural, no Alentejo profundo.

O livro estará de novo disponível dentro de poucos dias, aceitamos encomendas.

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Prémio Literário Correntes d’Escritas geht an Maria do Rosário Pedreira

Das größte Literaturfestival Portugals, die Correntes d’Escritas im nordportugiesischen Póvoa de Varzim wurde heute traditionell mit der Bekanntgabe des Preisträgers des mit 20.000 Euro dotierten Prémio Literário Casino da Póvoa eröffnet.

In diesem Jahr wird der Preis an Maria do Rosário Pedreira verliehen. Die Jury (Fernando Pinto do Amaral, Helena Vasconcelos, José António Gomes, José Mário Silva e Patrícia Portela) zeichnete sie für den Lyrikband O Meu Corpo Humano (erschienen bei Quetzal 2022) aus. Gewürdigt wurden besonders die thematische und stilistische Kohärenz sowie für die kühne Herangehensweise an die Erfahrung des menschlichen Körpers in seinen vielfältigen Dimensionen (z. B. Begehren, Erinnerung, Tod).

Maria do Rosário Pedreira ist eine der bekanntesten portugiesischen Verlegerinnen. Zahlreiche der heute bekannten und erfolgreichen Schriftsteller wie zum Beispiel José Luís Peixoto oder João Tordo wurden von ihr entdeckt und gefördert. Seit vielen Jahren ist sie für die Verlagsgruppe Leya tätig.

Ihr lyrisches Werk umfasst die Bände A Casa e o Cheiro dos Livros (1996), O Canto do Vento nos Ciprestes (2001), Nenhum Nome Depois (2004). 2012 erschien ihre gesammelten Gedichte in Poesia Reunida. Sie hat aber auch Kinderbücher veröffentlicht und schreibt regelmäßig Texte für einige der bekanntesten portugiesischen Fadistas. Zuletzt hat sie mit Aldina Duarte den Band Esse Fado vaidoso herausgegeben. In deutscher Übersetzung liegen nur wenige Gedichte von ihr vor, unter anderem in der bei TFM erschienen Lyrikanthologie hotel ver mar, die am Festivalort in Póvoa de Varzim entstanden ist und von Michael Kegler ins Deutsche übersetzt wurde.

Bücher von Maria do Rosário Pedreira finden Sie bei uns in der Buchhandlung.

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Lesetreff – Tertúlia wieder am 3.März

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Wir treffen uns wieder am Freitag, 3. März, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über den neuen Roman Ferry von Djaimilia Pereira de Almeida.

Djaimilia Pereira de Almeida, geboren 1982 in Luanda, Angola, wuchs in Portugal auf. Sie ist promovierte Literaturtheoretikerin, Autorin und schreibt für verschiedene Zeitschriften und Magazine. Ihre Bücher wurden schon mit mehreren renommierte Literaturpreisen ausgezeichnet, u.a. bereits zweimal mit dem Prémio Oceanos. In deutscher Übersetzung erschient zuletzt im Unionsverlag Im Auge der Pflanzen in der Übersetzung von Barbara Mesquita. Im Februar erscheint dort neues Buch Seebeben.

Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Ferry ist aber Ende nächster Woche in der Buchhandlung erhältlich. Wir nehmen gern Vorbestellungen entgegen.

Buchhandlung TFM, Frankfurt

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Desde 2014 encontrámo-nos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. A próxima tertúlia encontra-se no dia 3 de março, às 19h00. Vamos falar sobre o livro Ferry da escritora portuguesa Djaimilia Pereira de Almeida .Djaimilia Pereira de Almeida escreveu, entre outros, Esse cabelo, Luanda, Lisboa, Paraíso e Três Histórias de Esquecimento. Os seus livros estão editados em várias línguas. Recebeu o Prémio Oceanos 2019 e 2020, o Prémio Fundação Inês de Castro 2018 e o Prémio Fundação Eça de Queiroz 2019.

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Prémio Correntes d’Escritas 2023- Die Finalisten

Alljährlich im Februar findet das größte portugiesische Literaturfestival Correntes d’Escritas in der nordportugiesischen Stadt Póvoa de Varzim statt, in diesem Jahr vom 14. bis 18 Februar.

Dort wird auch wieder der Literaturpreis Prémio Literário Casino da Póvoa  vergeben. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr ein Werk in der Kategorie „Lyrik“, das in den letzten beiden Jahren erschienen ist. Die elf Titel umfassende Shortlist wurde gestern bekannt gegeben und enthält folgende Titel:

Acidentes, von Hélia Correia

Amor Cão e outras palavras que não adestram Rosa Alice Branco

Atirar para o torto Margarida Vale de Gato

Caderneta de Lembranças A.M. Pires Cabral

Caderno das duas irmãs e do que elas sabiam Regina Guimarães

Cinco Cavalos Abatidos e outros poemas Rui Almeida

Errático Rosa Oliveira

Firmamento Rui Lage

O Meu Corpo Humano Maria do Rosário Pedreira

Tristia [um díptico e meio] António Cabrita

Voltar Luís Filipe Castro Mendes.

Der Siegertitel des mit 20.000 Euro dotierten Preises wird zur Eröffnungsveranstaltung der Correntes nach einer abschließende Jurysitzung bekanntgegeben. Die Übergabe des Preises erfolgt zum Abschluss des Festivals. Im letzten Jahr wurde Luísa Costa Gomes für das Buch Afastar-se geehrt.

Alle Titel können selbstverständlich bei uns bestellt werden.

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Prémio Pessoa geht an João Luís Barreto Guimarães

Der Prémio Pessoa, mit dem alljährlich Persönlichkeiten aus Kultur oder Wissenschaft ausgezeichnet werden, geht in diesem Jahr an den portugiesischen Autor und Chirurgen João Luis Barreto Guimarães. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird von der Wochenzeitschrift Expresso verliehen.

João Luís Barreto Guimarães hat ein umfangreiches lyrisches Werk veröffentlicht, das sowohl in der lyrischen Tradition Portugal steht als auch an die europäische und angelsächsische Moderne anknüpft, so die Jury unter Vorsitz von Francisco Pinto Balsemão in der Begründung für die Preisvergabe.

In Portugal wurde sein Buch Movimento bereits im Jahr 2022 mit dem Grande Prémio da Literatura ausgezeichnet.

Einige seiner Gedichte sind in deutscher Übersetzung von Michael Kegler in der bei TFM erschienen Anthologie hotel ver mar enthalten.

Der Prémio Pessoa wird bereits seit 1987 vergeben. In den letzten Jahren wurden unter anderem Frederico Lourenço (2016), der Schriftsteller und Übersetzer Richard Zenith (2012) und Eduardo Lourenço (2011) ausgezeichnet.

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Prémio Oceanos geht an Alexandra Lucas Coelho

Heute wurden in Mosambik die diesjährigen Preisträger des Prémio Oceanos bekannt gegeben.

Den Hauptpreis gewann das Buch Líbano, labirinto der portugiesischen Autorin und Journalistin Alexandra Lucas Coelho, erschienen bei Editorial Caminho. Zum ersten Mal ging der Preis damit an ein nicht-fiktionales Werk, das Essay und Kolumnen („crónicas“) miteinander verknüpft. Das Buch verbindet die individuelle und kollektive Geschichte des Libanon mit einem chirurgischen Blick auf die soziale und politische Realität und einer Sensibilität, die die eigene Erfahrung selbst immer wieder in Frage stellt, so die Jury.

Mit dem zweiten Preis wurde der Roman Museu da Revolução des mosambikanischen Autors João Paulo Borges Coelho ausgezeichnet, das ebenfalls bei Editorial Caminho veröffentlicht wurde. Im Roman geht es unter anderem um eine Begegnung mit »Madgermanes», ehemaligen mosambikanischen Vertragsarbeitern in der DDR im »Museum der Revolution«, die Erinnerungen aufwühlt.

Der dritte Preis schließlich wurde de Roman O som do rugido da onça der brasilianischen Autorin Micheliny Verunschk geehrt, erschienen bei Companhia das Letras. Sie hatte für diesen Roman im November den Prêmio Jabuti erhalten.

Der Preis ist insgesamt mit ca. 45.000 Euro dotiert, der auf die einzelnen Prämierten verteilt wird.

Nominiert waren außer den Ausgezeichneten die folgenden Autor*innen :

Maria Fernanda Elias Maglio:Quem tá vivo levanta a mão, Ana Martins Marques: Risque esta palavra., Tatiana Salem Levy:Vista Chinesa , Pedro Pereira Lopes: O livro do homem líquido, Teresa Noronha: Tornado, Djaimilia Pereira de Almeida: Maremoto und José Gardeazabal: Quarentena – Uma história de amor.

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Neue Romane von Isabela Figueiredo und João Tordo

Pünktlich zum zweiten Advent erreichte uns frischer Lesestoff aus Portugal, den wir gern vorstellen möchten.

Sehr gespannt sind wir auf den neuen Roman Um Cão no Meio do Caminho von Isabela Figueiredo, die schon bei uns in der Buchhandlung gelesen hat und deren vorherige Bücher Caderno de Memórias Coloniais und A Gorda bereits in in deutscher Übersetzung von Markus Sahr und Marianne Gareis im Weidle Verlag vorliegen. Im neuen Roman, der diesmal nicht so stark von der Biographie der Autorin beeinflusst ist wie die beiden anderen Bücher, ist die Einsamkeit in der modernen Gesellschaft das zentrale Thema. José Viriato, die männliche Hauptfigur, lebt ein Leben abseits gesellschaftlicher Normen, schlägt sich ohne Erwerbsarbeit durch und lebt von den „Resten der Konsumgesellschaft“. Seine Nachbarin Beatriz, als eine Art Gegenpol konzipiert, kann sich von nichts trennen und häuft immer mehr Gegenstände an. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt und freuen uns auf dieses Buch als Lektüre zum Wochenende, bei der wir sicher auch erfahren, was es mit dem titelgebenden Hund auf der Mitte des Wegs auf sich hat.

Auf eine ganz andere Art spannend ist der neue Thriller Cem Anos de Perdão von João Tordo, der in England spielt und nach Águas Passadas der zweite Thriller mit Pilar Benamor in der Rolle der Ermittlerin ist.

Auf der kleinen, abgelegenen Insel St. Dismas vor der Küste Englands erschüttert ein Gewaltverbrechen zwischen Brüdern die Gemeinschaft und bringt die Spannungen zwischen den Inselbewohnern und den Sons of Dismas, einer seit Jahrhunderten bestehenden religiösen Sekte, an die Oberfläche. Die örtliche Polizei steht vor einem schwierigen Fall, die Ermittlungen werden durch den dunklen Fanatismus der Gläubigen behindert. Ob und wie Pilar den Fall lösen kann, wissen wir aller Voraussicht nach am Ende des spannenden Schmökers für kühle Herbst- und Wintertage.

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Neuer Lesestoff für kühle Novembertage

Wir haben viele neue Herbsttitel aus Portugal, Brasilien und Angola bestellt. Jetzt, da der November so langsam kühl und feucht wird, ist die richtige Zeit, um sich neuen Lesestoff für Tage auf dem Sofa zu besorgen.

Hier ein kurzer Überblick:

Joana Bértholo: A História de Roma

Zwei Menschen, die einst ein Paar waren, treffen sich nach zehn Jahren der Trennung. Sie, eine Lissabonnerin, führt ihn, den Fremden, durch verschiedene Routen in ihrer Stadt, während sie Erinnerungen entwirren.

Dulce Garcia: Olho da Rua

Das Buch, das wir in unserer Tertúlia in dieser Woche Freitag besprechen, ist eine bitterböse und gleichzeitig spannende Geschichte aus dem Arbeitsleben einer PR-Agentur. Da Personal abgebaut werden muss, sollen die Mitarbeiter selbst entscheiden, wer gehen muss. Ein undankbares und gefährliches Spiel, in dem jeder zuerst an sich denkt.

Miguel Szymanski: O Homem mais feliz da África

Nach zwei Krimis aus der Feder vom Miguel Szymanski jetzt ein historischer Roman: Die Geschichte zweier Brüder: anarchistische Typographen, die beide am Ende aus unterschiedlichen Gründen die Regierung „von innen“ verändern und später für ihre Taten in den damaligen Afrika-Feldzügen mit militärischen Orden ausgezeichnet werden.

Ondjaki: Vou mudar a cozinha

Sechs neue Erzählungen von Ondjaki, die in Brasilien, Serbien, Macau und Luanda spielen und wie immer skurril und stimmungsvoll sind.

António Lobo Antunes: O Tamanho do Mundo

Nach wie vor veröffentlicht der portugiesische Autor mit der Genauigkeit eines Uhrwerks jedes Jahr einen neuen Roman, der auch diesmal literarisch überzeugt. Beim Knarren der Möbel in seinem Haus in Lissabon blickt ein älterer Mann über den Tejo, während er sich in Erinnerungen an einen Keller und einen kleinen Garten mit einer Schaukel verliert.

José Rodrigues dos Santos: A Mulher do Dragão Vermelho

Ebenfalls jedes Jahr gibt es ein neues Buch des portugiesischen Nachrichtensprechers José Rodrigues dos Santos, das in der Regel eine spannende Krimihandlung mit aktuellen politischen Entwicklungen verbindet, in diesem Jahr geht es um den zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Einfluss von China.

Geovani Martins: Via Apia

Das Leben von fünf jungen Menschen wird zerstört, als die Polizei in die Favela Rocinha eindringt, um ein Hochspannungsnetz zu installieren. Dies ist das zentrale Ereignis des mit Spannung erwarteten ersten Romans des Autors von O sol na cabeça, das vor wenigen Jahren international für Furore sorgte.

Pilar del Rio: A Intuição da Ilha. Os dias de José Saramago em Lanzarote

José Saramago hat viele Jahre zusammen mit seiner Frau Pilar auf der spanischen Insel Lanzarote gelebt. Das Buch lässt die Leser an den einzigartigen Ereignissen auf der Insel teilhaben und erzählt, wie das Leben von José Saramago war, als er seine Werke schrieb.

Alle Bücher sind im Moment bei uns in der Buchhandlung vorrätig und können natürlich, wie viele andere auch, online bestellt werden.

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José Saramago: Das Evangelium nach Jesus Christus

„Es lebten Josef und Maria in einem kleinen Ort mit Namen Nazareth, an einem Fleck von wenig und wenigen, im Lande Galiläa. Sie bewohnten ein Haus, das, fast allen anderen gleich, eher ein ungefüger Würfel aus Lehmziegeln war“ – so beginnt José Saramagos Erzählung von Jesus‘ Leben. Der HR2 sendet in dieser und in der kommenden Woche eine gekürzte Lesung des großen Romans Das Evangelium nach Jesus Christus (O Evangelho segundo Jesus Cristo) – zum 100. Geburtstag des portugiesischen Literaturnobelpreisträgers in einer Bearbeitung von Heide Böwe. Der bekannte österreichische Schauspieler Cornelius Obonya hat den Roman gelesen, die Regie führte Götz Frisch. (Produktion MDR 2006)

In José Saramagos Version der Geschichte Jesu trifft man auf eine Christusfigur, die durch und durch menschliche Züge aufweist: Lebenshungrig und sinnenfroh, aber auch ängstlich und zweifelnd geht sie durch die Welt. Der bedeutende portugiesische Schriftsteller rüttelt in seiner gewagten Interpretation der „Heilandsgeschichte“ an den Fundamenten unserer Kultur und stellt mit beeindruckender Radikalität Geschichte, Religion und Legende in Frage.

Weitere Informationen:

14.11.-2.12.2022 (15 Folgen)
Montag-Freitag 09:05 Uhr, Wiederholung um 14:30 Uhr.
Jede Folge ab Sendedatum für 7 Tage online auf hr2.de und als Komplettangebot vom 14.11. bis 27.12.2022 in der ARD-Audiothek

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Die Erforschung der Welt – WuB 2022

In unserer Reihe zur Woche unabhängiger Buchhandlungen mit Titeln aus unabhängigen Verlagen geht es heute um das wunderschöne Kinderbuch Die Erforschung der Welt in 11 aussergewöhnlichen Reisen von Isabel Minhós Martins und Bernardo Carvalho erschienen im Schweizer Helvetiq Verlag in der Übersetzung von Julius Iskra.

Die Originalausgabe Atlas das Viagens e dos Exploradores erschien in Portugal bei Planeta Tangerina, einem Verlag der für seine innovativen Kinderbücher mit besonderen Illustrationen bekannt ist.

Es ist noch nicht lange her, als die Menschen die Grenzen unseres Planeten kaum kannten und viele Gebiete ohne Verbindung zu anderen Orten blieben. Andere Regionen und ihre Völker, Kulturen und Natur waren uns unbekannt.

Um das alles zu erkunden, musste man sich auf den Weg machen: Auf Eseln oder Kamelen, auf Segelbooten oder zu Fuss. Entdecker und Entdeckerinnen verliessen ihre Heimat, um das Unbekannte zu suchen. Sie kamen mit aussergewöhnlichen Reiseberichten zurück.

In diesem Buch für Kinder ab 10 Jahren geht es um solchen Reisen von Mönchen, Botanikerinnen, Händlern, Seefahrerinnen und Künstlern, die wicht leisteten wichtige Beiträge zu unserem Wissen über den Planeten und zu unserem Bewusstsein für die Existenz anderer Kulturen. Diese Reisenden aus verschiedenen Zeiten und Orten sind die Protagonisten in diesem Buch voller Karten und Abenteuer.

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