Monatsarchiv: Oktober 2019

Fokus Brasilien beim exground filmfest in Wiesbaden 15.-24.11.

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Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão, Copyright: Bruno Machado

Mit elf Lang- und zwölf Kurzfilmen  gewährt das diesjährige Fokusprogramm des exground filmfest einen Einblick in das umfangreiche Filmschaffen Brasiliens. Zu sehen sind unter anderem Terra em Transe von Glauber Rocha sowie die aktuelle Produktionen wie Bacurau von Kleber Mendonça Filhound Juliano Dornelles und A Vida Invisível de Eurídice Gusmão von Karim Aïnouz nach dem gleichnamigen Roman von Martha Batalha.  Daneben unternimmt eine von Carsten Spicher (Internationale Kurzfilmtage Oberhausen) kuratierte Kurzfilmreihe eine historische Zeitreise durch die soziale und politische Situation des Landes. Rahmenveranstaltungen wie eine Foto– und Videokunstausstellung sowie hochkarätig besetzte Panel zur Lage der Menschenrechte, Umweltpolitik und des Gegenwartskinos unter Präsident Jair Bolsonaro runden das Fokusprogramm ab.

Die Filmübersicht findet sich hier. Alle Filme werden im Original mit deutschen oder englischen Untertiteln gezeigt.

Die Filme und Diskussionen laufen in der  Caligari FilmBühne Wiesbaden, Krypta der Marktkirche, Wiesbaden., Kulturzentrum Schlachthof e. V. Wiesbaden, Murnau-Filmtheater , Wiesbaden, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Orfeos Erben , Frankfurt, Programmkino Rex , Darmstadt, Pupille Kino an der Uni Frankfurt e.V.,Frankfurt.

Informationen zu Tickets gibt es hier.

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Neu in deutscher Übersetzung – Isabela Figueiredo und Clarice Lispector

Druckfrisch bei uns eingetroffen sind zwei spannende Neuerscheinungen portugiesischsprachiger Autorinnen in deutscher Übersetzung.

Isabela Figueiredo: Caderno de Memórias ColoniaisDer Weidle-Verlag hat das autobiographische Buch Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit (im Original: Caderno de Memórias Coloniais) der portugiesischen Autorin Isabela Figueiredo veröffentlicht. Die Übersetzung stammt von Markus Sahr, das Nachwort von Sophie Sumburane.

Die Erinnerungen Isabela Figueiredos an das Mosambik der Kolonialzeit erschienen in Portugal 2009, nach dem Tod des Vaters der Autorin. Es hat in Portugal vielfältige Polemiken ausgelöst und wurde zum Bestseller,  auch weil es einen Tabubruch darstellt:  Denn es räumte radikal mit der Legende von der »sanften« portugiesischen Herrschaft in Übersee auf und vermittelte einen ungeschönten Blick auf den blutigen Kolonialkrieg in Mosambik.

Isabela Figueiredo ist Ende November/Anfang Dezember mit Unterstützung der Botschaft von Portugal/Instituto Camões auf Lesereise in Deutschland und wird das Buch am 30.11. bei uns in der Buchhandlung vorstellen. Details folgen in Kürze.

 

Clarice Lispector: Tagtraum und Trunkenheit einer jungen FrauDie gesammelten Erzählungen von Clarice Lispector sind mit dem Titel Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau (Original: Todos os Contos) in der Übersetzung von Luis Ruby bei Penguin erschienen.

Clarice Lispector ist eine der bekanntesten Schriftstellerin Brasiliens des 20. Jahrhunderts.  International als ein Höhepunkt brasilianischer Literatur bekannt, ist ihre Kurzprosa im deutschsprachigen Raum noch zu entdecken. Der vorliegende Band mit 44 teils erstmals ins Deutsche übertragenen Geschichten verspricht eine aufregende Begegnung mit der suggestiven Kraft ihrer Sprachkunst.

Isabela Figueiredos: Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit , Weidle, 2019, 23 EUR

Clarice Lispector: Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau, Penguin, 2019, 24 EUR und weiter Bücher von Isabela Figueiredo und Clarice Lispector finden Sie natürlich bei uns in der Buchhandlung und in unserem Onlineangebot.

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Mauricio Lyrio – am 13. November zu Gast bei TFM

Der November wird ein veranstaltungsreicher Monat bei TFM. Nach der Weinprobe am 08.11. und der Lesung mit Luis Krausz am 11.11. laden wir am Mittwoch wieder zu einer Lesung ein.

Mauricio Lyrio: Die Erinnerung an den FelsenAm 13.November, 20.00 Uhr stellt der brasilianische Autor Mauricio Lyrio  bei uns seinen in deutscher Übersetzung von Wiebke Augustin und Carla Martins de Barros Köser bei Arara erschienenen Roman Die Erinnerung des Felsens (Memória da Pedra)  vor. Michael Kegler moderiert und übersetzt, die Lesung ist wie immer zweisprachig, der Eintritt ist frei.

Die Hauptfigur, der Philosophieprofessor Eduardo, sucht seit seiner Jugend nach einer Erklärung für das Ereignis, das sein Leben veränderte, der Unfall seiner Eltern. War es Schicksal oder Selbstmord?

Mauricio Lyrio, copyright: Christiana Lamazière

Mauricio Lyrio, copyright: Christiana Lamazière

Mauricio Lyrio, geboren 1967 in Rio de Janeiro, begann nach seinem Studium eine Ausbildung im diplomatischen Dienst. Nach verschiedenen Stationen u.a. in Washington, Buenos Aires und Peking ist er zur Zeit Botschafter Brasiliens in Mexiko. Memória da Pedra, veröffentlicht in Brasilien bei Companhia das Letras, war sein Debüt als Romancier, inzwischen ist im vergangenen Jahr ein weiterer Roman erschienen – O Imortal, der noch nicht in deutscher Übersetzung vorliegt.

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Luis Krausz – am 11. November zu Gast bei TFM

Der November wird ein veranstaltungsreicher Monat bei TFM. Nach der Weinprobe am 08.11. laden wir bereits am darauffolgenden Montag wieder zu einer Lesung ein.

Luis Krausz: Das Kreuz des SüdensAm 11.November, 20.00 Uhr stellt der brasilianische Autor Luis S.Krausz bei uns in der Buchhandlung seinen eben in deutscher Übersetzung von Marlen Eckl erschienenen Roman Das Kreuz des Südens (Bazar Paraná) vor. Michael Kegler moderiert und übersetzt, die Lesung ist wie immer zweisprachig, Eintritt frei.

Der Roman spielt in Rolândia, einer landwirtschaftliche Siedlung im brasilianischen Bundesstaat Paraná, die in den 1930er Jahren ein Zufluchtsort für mehr als 80 Familien wurde,  die aus politischen und/oder rassistischen Gründen vor dem Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten. Sie kamen aus großbürgerlichem, städtischem Milieu und mussten sich in der ungezähmten Natur als Landwirte und Kaffeepflanzer eine neue Existenz aufbauen.

Luis Krausz, copyright: Hentrich&Hentrich

Luis Krausz, copyright: Hentrich&Hentrich

Luis S. Krausz, geboren 1961 als Kind exilierter Wiener Juden in São Paulo, studierte klassische Philologie und Hebräisch an der Columbia University, der University of Pennsylvania und der Universität Zürich. Er promovierte in jüdischer Literatur an der Universidade de São Paulo, arbeitete als freier Journalist, Übersetzer und Redakteur und ist heute Professor für hebräische und jüdische Literatur an der Universidade de São Paulo.  In deutscher Übersetzung erschien 2013 bei Hentrich und Hentrich sein Debütroman Verbannung (Desterro), 2017 bei Sonderzahl Deserto. Zwischen den Welten.

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Portugiesische Weinprobe am 8. November

Weinprobe bei TFM

Es ist wieder soweit!

Wir laden ein zu unserer Herbstweinprobe  diesmal am

Freitag, dem 8. November um 20.00 Uhr
wie immer in unserer Buchhandlung (TFM, Große Seestr. 47, 60486 Frankfurt-Bockenheim)

Wir freuen uns auf unsere „Haus-Önologin“ Dr. Teresa Rosário aus Köln.

Sie präsentiert diesmal neue Weine aus dem Alentejo.

Unkostenbeitrag 10,00 EUR

Für Ihre Teilnahme an der Weinprobe bitten wir wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Vorabreservierung per Telefon (069-282647), Fax (069-287363) , E-mail (info@tfmonline.de) bis zum 06.11.

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Buchmesse-Impressionen 2019

Schon liegt sie wieder ein paar Tage hinter uns, die diesjährige Frankfurter Buchmesse. Wie immer waren es dicht gefüllte, ereignisreiche Tage mit vielen Gesprächen und Kontakten.

 

ruffato_bei_tfm2019_c_petranoackAnbei ein  paar Impressionen vom Messestand, der Lesung mit Luiz Ruffato (moderiert von Michael Kegler) hier in der Buchhandlung und der Buchpräsentation unseres neuen Titels Fluchtgut mit den Autoren Albert von Brunn und Nicola Schneider (Copyright für alle Fotos bei TFM).ruffato_bei_tfm2019_c_petranoack__5650.jpg

Zum Nachlesen empfiehlt sich die Dankesrede von Sebastião Salgado zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels sowie die Laudatio von Wim Wenders  (im Augenblick auch noch in der Mediathek vom ZDF zu sehen ) und zwei Artikel zu Luiz Ruffato und der neuen brasilianischen Literatur in der Frankfurter Rundschau.

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Portugiesischer Vorlesetreff am 26. Oktober, KiBi Frankfurt-Bornheim

Inês Castel-Branco: A gota de águaDas nächste Treffen des portugiesischsprachigen Vorlesetreffs findet bereits morgen, am Samstag, dem 26. Oktober um 11.30 Uhr in der Kinder-und Jugendbibliothek in Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24 statt.

 

In diesem Monat wird das Buch A gota de água von Inês Castel-Branco vorgestellt, die das Buch auch illustriert hat.

An die Lesung schließt sich wie immer eine kleine Bastelei an.

Für Kinder ab 4 Jahren, Eintritt frei.

Letzter Termin 2019: 30.11

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Próximo encontro de leituras para crianças é já amanhã no dia 26 de outubro Kinder-und Jugendbibliothek  Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24.

Encontros de Leitura 10/2019

Este mês vamos ler A Gota de água um livro inspirador, escrito e ilustrado por Inês Castel-Branco.

A leitura será seguida de uma atividade criativa inspirada no livro.

A partir dos 4 anos | Entrada gratuita.

Último encontro 2019: 30 de novembro

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Nobelpreise für Literatur gehen an Olga Tokarczuk und Peter Handke

Olga Tokarczuk: ViagensMit dem Nobelpreis für Literatur wird in diesem Jahr zweimal verliehen, da wegen der Streitigkeiten in der Nobelakademie im letzten Jahr kein Preis vergeben wurde.

Geehrt werden in diesem Jahr

für 2018 die polnische Autorin Olga Tokarczuk

und

für 2019 Peter Handke aus Österreich.

Von Olga Tokarczuk gibt es mit Viagens (letztes Jahr bereits mit dem Man Booker Preis ausgezeichnet) und dem ganz neuen Conduz o Teu Arado Sobre os Ossos dos Mortos aktuelle portugiesische Übersetzungen, beide erschienen im Verlag Cavalo de Ferro.

Das Werk von Peter Handke ist derzeit in Portugal und Brasilien weitestgehend vergriffen, lieferbar ist das Theaterstück Os Belos Dias de Aranjuez (Documenta) , einige Titel werden jetzt aber sicher kurzfristig wieder aufgelegt.

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Prémio José Saramago 2019 geht an Afonso Reis Cabral

Afonso Reis Cabral ist der Gewinner des in diesem Jahr zum 8. Mal verliehen Prémio Literário José Saramago.

Afonso Reis Cabral: Pão de AçucarEr wird für den Roman Pão de açucar ausgezeichnet, der 2018 bei Dom Quixote erschienen ist.

Afonso Reis Cabral wurde 1990 in Lissabon geboren und wuchs in Porto auf. Schon in der Schule hat er erste literarische Versuche unternommen. Bereits sein Debütroman O meu irmão wurde 2014 mit dem Prémio Leya ausgezeichnet. Zuletzt erschien das Reisetagebuch Leva-me Contigo, das von seiner Wanderung entlang der portugiesischen Nationalstraße N2 einmal quer durch Portugal erzählt.

Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wurde von der Stiftung des portugiesischen Buchclubs Círculo de Leitores initiiert und wird mit Unterstützung des portugiesischen Kulturministeriums alle zwei Jahre an einen jungen Autor oder eine junge Autorin (bis 35 Jahre beim Erscheinen des prämierten Buches) verliehen. Der diesjährigen Jury unter der Leitung von Guilhermina Gomes gehörten Pílar del Rio, Nélida Piñon, Ana Paula Tavares und António Mega Ferreira an.

Die Preisträger der vergangenen Jahre sind Paulo José Miranda (1999 – „Natureza Morta“), José Luís Peixoto (2001 – „Nenhum Olhar“), Adriana Lisboa (2003 – „Sinfonia em Branco“), Gonçalo M. Tavares (2005 – „Jerusalém“)  und valter hugo mãe (2007 – „O remorso de Baltasar Serapião“), João Tordo (2009-„As três vidas“) und Andréa del Fuego (2011-„Os Malaquias“) , Ondjaki ( 2013-Os Transparentes), Bruno Vieira Amaral (2015- As primeiras coisas) und  Julian Fúks (2017- A resistência).

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Buchmesse 2019 – Das Programm

Vom 16.bis 20. Oktober findet in Frankfurt die Buchmesse statt. Als Gastland präsentiert sich in diesem Jahr Norwegen.  Wir sind mit einem Stand in  Halle 5.1. A18 vertreten.

Neben der bereits angekündigten Lesung am 17.10., 20.00 Uhr  mit Mbate Pedro und Luiz Ruffato bei uns in der Buchhandlung, sind noch eine ganze Reihe weiterer interessanter Veranstaltungen auf dem Messegelände geplant:

Donnerstag, 17. Oktober

Alle Veranstaltungen im neuen Pavillon auf dem Messegelände (Agora).  An diesem Tag benötigen Sie eine Fachbesuchereintrittskarte.

13.00-14.00 Uhr Außerhalb der „Heimat“ schreiben, im eigenen Land schreiben – unterschiedliche Perspektiven? mit den Autor/innen Carlos Franz (Chile), Leonardo Padura (Kuba), Patricio Pron (Argentinien) und Carola Saavedra (Brasilien), moderiert von Corinna Santa-Cruz

Seit jeher verlassen Schriftsteller*innen, gewollt oder ungewollt, ihre Länder, hören indes selten auf, sich literarisch mit ihnen auseinanderzusetzen. Andere, wenngleich mit einem offenen Blick in die Ferne, bleiben in ihrer Heimat, die literarischen Themen womöglich in greifbarer Nähe. Ist der Blick von innen unweigerlich „authentischer“ als der von außen? Inwieweit beeinflusst die lokale Kultur das literarische Schaffen? Welche Bedeutung nimmt „Heimat“ in den Werken der einzelnen Schriftsteller*innen ein bzw. inwieweit verändert sich die Wahrnehmung ihr gegenüber?

14.00-15.00 Uhr   Geschichte schreiben

mit María Cecilia Barbetta, Gioconda Belli, María José Ferrada und Luiz Ruffato, moderiert von Lutz Kliche

In Zeiten politischen Wandels verbreiten sich fake news und mit dem Aufstieg sozialer Netzwerke verliert die vierte Gewalt ihren Stellenwert. Nahezu jeder verkauft seine eigene Geschichte und nicht wenige schaffen es, ihre Stimmenzahl dadurch zu erhöhen. Geschichte wird neu geschrieben. Die Zahl der Zeitzeugen nimmt ab und die neuen Generationen verlieren den Kontakt zu echten Referenzen. Welche Rolle spielen Autor*innen in diesem Zusammenhang?  Inwieweit werden sie als Chronist*innen verstanden? Wer ist ihr Zielpublikum?

15.30 Uhr – TFM-Messestand, Halle 5.1 A18

Die Autoren Albert von Brunn und Nicola Schneider  stellen die Novelle Fluchtgut vor, die eben bei TFM erschienen ist.

20.00 Uhr  Buchhandlung TFM – Lesung mit Mbate Pedro und Luiz  Ruffato

Freitag, 18. Oktober

10.30-11.30 Uhr Was macht die Religion in der Außenpolitik?
Weltempfang Salon (Halle 4.1 B81)

Astrid Prange De Oliveira (Deutsche Welle, Redakteurin in der brasilianischen Redaktion der Deutschen Welle), Prof. Heinrich Wilhelm Schäfer (Institut für Auslandsbeziehungen) und Dr. Claudia Zilla (Forschungsgruppenleiterin „Amerika“ bei der Stiftung Wissenschaft und Politik) diskutieren

Freikirchen, evangelikale Strömungen und charismatische Prediger erleben weltweit Zulauf. Ihr Einfluss auf die Politik wächst, so wird z.B. Jair Bolsonaro, der Präsident Brasiliens, von Evangelikalen unterstützt. Wie wirkt sich diese Entwicklung auf die internationalen (Kultur-)Beziehungen aus? Wie gehen die religiösen Akteure vor? Wo verläuft die Grenze zum Populismus?

13.00-13.30 Gold | Mein Land, unsere Erde, Halle 3.1 L25

Sebastião Salgado auf dem blauen Sofa, Moderation: Gert Scobel

13.30-14.00 Halle 3.K15

Art in Bolsonaro’s time – Decolonizing Brazilian Literature – mit Alexandre Ribeiro und Fred Di Giacomo

2 peripheral Brazilians writers reflecting literature under an extreme right regime

Samstag, 19. Oktober

An diesem Tag benötigen Sie eine normale Eintrittskarte

14:30 – 15:30 Uhr

Populismus versus Demokratie – was ist los in Lateinamerika?
Weltempfang Salon (Halle 4.1 B81)

mit Gioconda Belli, Carlos Franz und Luiz Ruffato, moderiert von Lutz Kliche

Nach dem Ende der Militärdiktaturen in vielen Ländern Lateinamerikas entwickelten sich demokratische Strukturen. Populisten von Rechts und von Links errichten dagegen wieder autoritäre Systeme, wie zuletzt in Brasilien und Nicaragua. Wie gehen Schriftsteller aus Lateinamerika mit den politischen Veränderungen und Unsicherheiten um? Wie offen können und wollen sie schreiben? Welche Erfahrungen machen Sie?

15.00-16.00 Uhr

What is going to be the new children literature?

mit den brasilianischen Kinderbuchautor/innen Ilan Brenman, Regina Drummond und Fernanda Oliveira

Hallen Foyer 5.1-6.1

15.30-16.00 Uhr

Art in Bolsonaro’s time – Decolonizing Brazilian Literature – mit Alexandre Ribeiro und Fred Di Giacomo

2 peripheral Brazilians writers reflecting literature under an extreme right regime

Für weitere Veranstaltungen können Sie den Kalender der Buchmesse konsultieren.

 

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