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Frankfurter Buchmesse 2026

Logo der Frankfurter Buchmesse 2026 mit Daten vom 7. bis 11. Oktober und dem Hinweis auf den Ehrengast Tschechien.

Wie immer schneller als gedacht, ist es schon wieder Oktober und die Frankfurter Buchmesse steht vor der Tür.

Sie findet in diesem Jahr vom 7.-11. Oktober statt. Als Gastland präsentiert sich Tschechien mit vielen Neuerscheinungen und Lesungen und dem witzigen, etwas sonderbaren Motto „Ein Land an der Küste“ auf dem Messegelände und in der Stadt.

Auch in diesem Jahr werden wir wieder mit einem kleinen Stand vor Ort sein, Sie finden uns mit einer Präsentation unseres Verlagsprogramms und Neuheiten aus der portugiesischsprachigen Verlagswelt. Es hat eine größere Neuorganisation der Platzierungen auf der ganzen Messe gegeben. Daher finden Sie uns in diesem Jahr erstmals in der Halle 3.1 Stand F122, aber wie immer ganz in der Nähe der portugiesischen und brasilianischen Verlage.

Während der Buchmesse bleibt die Buchhandlung von Dienstag Nachmittag bis einschließlich Samstag geschlossen. Bitte nutzen Sie in dieser Zeit unser Onlineangebot.

Am 9. Oktober öffnen wir abends zu der schon hier angekündigten Lesung mit dem brasilianischen Autor Rafael Gallo und freuen uns auf Ihren Besuch.

Darüberhinaus möchten wir Ihnen gern folgende Veranstaltungen empfehlen:

Mittwoch, 7.10.

Dr. Fernando Amaro Aymoré

17.00-17.30 Uhr, Halle 3.0 J1

A Letra X – drei Epochen, ein Verbrechen von Sofia Filone alias Fernando Amado Aymoré ist ein historischer Kriminalroman, der sich über drei Epochen erstreckt vom 16. Jahrhundert über die 1930er Jahre bis in die Gegenwart. Der rote Faden, der die unterschiedlichen Zeitebenen verbindet, ist ein altes, unveröffentlichtes Manuskript, das von Überlebenden des Holocaust an die New Yorker Yeshiva Universität übergeben wurde.

Freitag, 9.10.

14.00-14.30 Uhr Halle 5.0 A71

Ein Collage-Bild mit zwei Porträtfotos von Männern, umgeben von einem farbigen Aquarellhintergrund. Der Titel "Heute bin ich ein Horizont" ist prominent zu sehen, zusammen mit Informationen zu einem Buch über brasilianische Lyrik in Deutsch und Portugiesisch. Es zeigt auch das Logo "Bayerns beste Independent Bücher 2026".

Herzliche Einladung zu einer poesie- & bildreichen Reise nach Brasilien: Herausgeber Leonardo Tonus und Verleger Martin Pflanzer präsentieren die frisch erschienene illustrierte Lyrik-Anthologie Heute bin ich ein Horizont / Hoje sou um horizonte. Sie enthält Gedichte von elf zeitgenössischen brasilianischen Autorinnen und Autoren, die meist erstmalig ins Deutsche übersetzt wurden. Erweitert wird dieser literarische Horizont durch Illustrationen von insgesamt 21 Künstlerinnen und Künstlern. Ein vielfältiges Fest der Interpretation und des Dialogs zwischen den Sprachen und Kulturen.

Freitag, 9.10.

17.00-18.00 Uhr Halle 3.1. F123

Buchcover von 'Großer Sertão: Querungen' von João Guimarães Rosa, herausgegeben von Berthold Zilly.

Translations of Guimarães Rosas „Grande Sertão: Veredas – Querungen

Gespräch (englisch mit Übersetzung) mit den Übersetzern Alison Entrekin und Bertold Zilly

Zum 70. Jahrestag der Veröffentlichung von Grande Sertão: Veredas erscheinen zahlreiche Neuausgaben und Neuübersetzungen dieses Jahrhundertwerks. Die neue deutscher Übersetzung von Bertold Zilly, an der er viele Jahre gearbeitet hat, wird im Januar 2027 bei S.Fischer erscheinen. Vorbestellungen sind schon möglich.

Freitag, 9.10.

Der Text 'THE LATAM STAGE' vor einem bunten, verlaufenden Hintergrund.

17.00-18.00 Uhr

Latam Stage, Halle 3.1 F70

Eine Besonderheit der diesjährigen Messe ist die Latam-Stage, eine Bühne in Halle 3.1., auf der während der ganzen Messe Veranstaltungen zu Lateinamerika stattfinden werden.

Das komplette Programm finden Sie hier im Veranstaltungskalender der Buchmesse. Hinweisen möchten wir besonders auf die Veranstaltunge mit Autorinnen und Autoren aus Brasilien. Die Veranstaltungen finden in der Regel in den Sprachen der Autor*innen (Spanisch, Portugiesisch) statt und werden simultan ins Englische übersetzt..

Porträt von Rafael Gallo links, neben Informationen zu einer Lesung und Diskussion am 9. Oktober in Frankfurt. Enthält Buchcover seiner Werke 'Dor Fantasma' und 'Rebentar'.

Literature between Indigenous Roots and Colonialism, mit Daniela Catrileo (Chile), Wingston González(Guatemala), Carola Saavedra (Brasilien)

Freitag, 9.10.

20.00 Uhr Buchhandlung TFM – Lesung mit Rafael Gallo

wie bereits angekündigt.

Samstag 10.10.

Latam Stage, Halle 3.1 F70

13.00-14.00 Uhr

Watering the roots: How Writing shapes Identity, mit
Mónica Albizúrez (Guatemala), Carla Bessa (Brazil), Florencia del Campo (Argentina),
Moderation: Victoria Torres, University Cologne, Germany

Sa. 16.00-17.00 Uhr

Bodies, Gender and Conflicts: Exploring Society through Literature mit

Alberto Fuguet (Chile), Alexandre Vidal Porto (Brazil), Marcelo Luján (Argentina), Moderation: Victoria Torres, University Cologne, Germany

So. 10.10.

13.00-14.00 Uhr

Latam Stage, Halle 3.1 F70

Brazil is where we are. Transatlantic Identies

Gespräch mit Alexandre Vidal Porto, Rafael Gallo, Carla Bessa und Carola Saavedra

Moderation: Michael Kegler

wird weiter aktualisiert (Stand 23.09.26)

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Große Vorfreude – Ondjaki – zweisprachig

Ondjaki: Sonhos azuis pelas esquinas - Blaue Träume in jedem Winkel

Wir freuen uns sehr, hier einen neuen Titel in unserer zweisprachigen Reihe ankündigen zu können. Der Band Sonhos azuis pelas esquinas – Blaue Träume in jedem Winkel des angolanischen Schriftstellers Ondjaki erscheint in der Übersetzung von Michael Kegler Anfang April.

So ein Buchprojekt ist ja immer eine langwierige Sache, von der ersten Begeisterung nach dem Lesen, über die Entscheidung, es veröffentlichen zu wollen, diverse Verträge, viele Korrekturdurchläufe, die Suche nach einem Titelbild usw. bis zur Abgabe in der Druckerei. Diesen vorläufig letzten Schritt haben wir jetzt erreicht und nun heißt es, sich noch ein wenig gedulden, bis das fertige Buch hier eintrifft und auf hoffentlich viele Leserinnen und Leser treffen wird.

Mich hat das Buch schon 2014 beim ersten Lesen begeistert, es erzeugt, wenn man sich darauf einlässt, eine ganz wunderbare, einzigartige Stimmung, die sich nur schwer beschreiben lässt. Doch zugegeben, hätte ich damals nicht gedacht, dass es mit seiner Melancholie und der mit dem Reisen verbundenen Sehnsucht so gut in die jetzige Zeit passen würde.

Ondjaki, copyright:Abderrahamane Ualibo

Worum geht es: Ondjaki nimmt uns in diesem gleichermaßen poetischen wie melancholischen Kurzgeschichtenband mit auf Reisen in Städte auf der ganzen Welt. Wir erfahren von chinesischen Schneidern in Macau, einem mysteriösen Zwerg in Budapest, Prager Friedhöfen, einer merkwürdigen Hochzeit in Santiago de Compostela und geheimnisvollen Begegnungen auf Flughäfen, in Bars oder Jazzclubs.

Der Titelzeile stammt übrigens aus einem Gedicht der angolanischen Autorin Ana Paula Tavares, das den Band abschließt. Der Band ist komplett zweisprachig portugiesisch-deutsch und somit auch gut für fortgeschrittene Lernende der portugiesische oder deutschen Sprache geeignet.

Gern hätten wir Ondjaki natürlich jetzt zur (abgesagten) Leipziger Buchmesse in Deutschland zu Lesungen begrüßt. Das ist nun leider erst einmal nicht möglich und wird hoffentlich bald nachgeholt werden können.

Wir freuen uns auf Ihre Vorbestellungen und hoffen, Sie werden genauso viel Freude am Buch haben wie wir:

Ondjaki: Sonhos Azuis Pelas Esquinas – Blaue Träume in jedem Winkel, aus dem Portugiesischen von Michael Kegler, TFM 2021, 18 EUR

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Druckfrisch bei TFM – Fluchtgut

Albert von Brunn/Nicola Schneider: FluchtgutKurz vor Beginn der Frankfurter Buchmesse erscheint jetzt unser neues Verlagsprojekt – die Novelle Fluchtgut der Autoren Albert von Brunn und Nicola Schneider.

Erzählt wird die Geschichte des jungen Kunsthistorikers Stephan May aus Wien, der in den 1930er zunächst nach Italien flieht. Doch auch hier regieren bereits die Faschisten. Über Beziehungen kommt er schließlich in der Schweiz an ein Visum für Brasilien. Von dort bleibt Stephan nur der Weg über Portugal. Das Einzige, was er mitnehmen kann, ist eine Schubert-Melodie, sein geistiges Fluchtgut.

Albert von Brunn und Nicola Schneider stellen das Buch und seine Hintergründe am Donnerstag, dem 17. Oktober, 15.30 Uhr an unserem Buchmessestand in Halle 5.1 A18 vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Albert von Brunn/Nicola Schneider: Fluchtgut, TFM, 2019, 14,80 EUR, ISBN 9783939455158

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Biblioteca Luso-Brasileira, Band 29

Druckfrisch ist am Wochenende ein neues Buch aus unserer Verlagsproduktion eingetroffen. Der von Jasmin Wrobel herausgegebene Band roteiros de palavras, sons, imagens – Os diálogos transcriativos de Haroldo de Campos gehört zur Reihe Biblioteca Luso-Brasileira, die das Ibero-Amerikanische Institut Berlin bei TFM herausgibt und beschäftigt sich mit dem Werk des Lyrikers, Theoritikers und Übersetzers Haroldo de Campos, der als einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der brasilianischen Literatur des 20.Jahrhunderts gilt. Gemeinsam mit seinem Bruder Augusto de Campos und Décio Pignatari begründete er die brasilianische Bewegung der „poesia concreta“ (konkrete Poesie).

Die Aufsätze des vorliegenden 29. Bandes der Reihe verfolgen einen interdisziplinären Ansatz und widmen sich den unterschiedlichen Facetten von Haroldo de Campos‘ Werk.

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Acaba de ser publicado na nossa editora TFM – Teo Ferrer de Mesquita o 29° volume da série Biblioteca Luso-Brasileira na qual são publicadas monografias e coletâneas sobre a literatura, cultura e língua, história, economia e política de Portugal e do Brasil. Organizado por Jasmin Wrobel, o presente volume tem o título roteiros de palavras, sons, imagens – Os diálogos transcriativos de Haroldo de Campos e é dedicado a obra multifacetada de Haroldo de Campos.

Em sua tríplice função de poeta, teórico e tradutor, Haroldo de Campos contribuiu com sua obra para uma abertura tanto do mundo literário ao Brasil quanto do Brasil literário ao mundo. Seguindo seus roteiros multifacetados, o objetivo da presente coletânea é discutir sua obra a partir de uma perspectiva interdisciplinar e internacional, enfatizando ainda as interações da poesia concreta – movimento iniciado simultaneamente no Brasil e nos países germanófonos na década de 1950 – com outras formas de arte. A aproximação aos diálogos transcriativos e transartísticos de Haroldo de Campos se realiza a partir de quatro roteiros temáticos: (1) roteiros transpoéticos, (2) roteiros de palavras e linguagens, (3) roteiros de viagens e memória e (4) roteiros transartísticos.

Jasmin Wrobel (org.): roteiros de palavras, sons, imagens – Os diálogos transcriativos de Haroldo de Campos , TFM – Verlag Teo Ferrer de Mesquita, ISBN 978-3-939455-13-4, erhältlich direkt bei uns in der Buchhandlung und über den Buchhandel.

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Lusophone Konfigurationen – Biblioteca Luso-Brasileira vol. 27

Biblioteca Luso-Brasileira Bd. 27In der Reihe Biblioteca Luso-Brasileira, die wir gemeinsam mit dem Ibero-Amerikanischen Institut in Berlin veröffentlichen, ist jetzt ein neuer Band erschienen, in dessen Mittelpunkt die Lusophonie steht. Mit dem Buch Lusophone Konfigurationen, gratulieren die Herausgeber Christoph Müller, Alexandre Martins, Lara Brück-Pamplona, Anne Begenat-Neuschäfer und Claudius Armbruster sowie die Autoren Professor Helmut Siepmann zum 75. Geburtstag.

Die lusophone Welt spielt ein zentrale Rolle in der multidisziplinären Beschäftigung Professor Siepmanns mit den verschiedenen romanischen Räumen. Neben der Beschäftigung mit der französischen Literatur und Kultur zieht sich seit den 1970er Jahren die Auseinandersetzung mit der Literatur, der Sprache und der Kunst sowie den historischen, gesellschaftlichen und politischen Ereignissen und Besonderheiten der Länder portugiesischer Sprache wie ein roter Faden durch seine wissenschaftliche Tätigkeit. Dieser intensiven, aktiven und fruchtbaren Tätigkeit soll mit dieser Festschrift Rechnung getragen werden.

Der Verlag schließt sich den Glückwünschen natürlich an.

Lusophone Konfigurationen: Festschrift für Helmut Siepmann zum 75. Geburtstag, TFM -Verlag Teo Ferrer de Mesquita, 2012, ISBN 9783939455080, 35,00 EUR

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Klaus Küpper: Bibliographie der brasilianischen Literatur

Viele Übersetzer sitzen im Moment vermutlich an ihren Schreibtischen, damit sich die Leser hierzulande im kommenden Jahr – zum Brasilienschwerpunkt der Frankfurter Buchmesse –  an einer möglichst großen Zahl neu übersetzter Werke brasilianischer Autorinnen und Autoren erfreuen können. Einige Neuerscheinungen hat es ja bereits in diesem Jahr gegeben.

Allen, die sich für die Geschichte der literarischen Übersetzungen aus dem brasilianischen Portugiesisch ins Deutsche interessieren, möchten wir Bibliographie der brasilianischen Literatur von Klaus Küpper, die jetzt als „Co-Produktion“ der Verlage TFM – Teo Ferrer de Mesquita und Klaus Küpper erschienen ist, ans Herz legen.  Dort erfahren Sie, wann José Alencar zuerst ins Deutsche übersetzt wurde, welche längst vergriffenen Werke von Érico Verissimo, Machado de Assis oder José Mauro de Vasconcelos Bestseller waren, lange bevor „das Phänomen“ Paulo Coelho die Bühne betreten hat. Sie werden Autoren finden, deren Werke selbst in Brasilien längst in Vergessenheit geraten sind und sich vielleicht wundern, welche wichtigen Werke nicht oder nicht mehr lieferbar sind.

Die Bibliographie der ins Deutsche übersetzten brasilianischen belletristischen Literatur ist Fortsetzung der 1994 erschienenen Ausgabe und wird ergänzt durch zwischenzeitlich erfolgte weiteren Forschungen. Sie bibliographiert die bis 30.06.2012 im deutschsprachigen Raum erschienenen selbständigen Veröffentlichungen, die Texte aus Anthologien und Periodika, die Bühnenmanuskripte, sowie Hörbücher und die Ausgaben für Sehbehinderte.
Die aufgenommen übersetzten oralen Zeugnisse, Märchen, Mythen, Lieder und Literatur aus indigenen Sprachen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Auf der beigelegten CD werden erstmals alle Titel mit ihren Bucheinbänden und – soweit im Archiv für übersetzte Literatur aus Lateinamerika vorhanden – den Schutzumschlägen möglichst aller Auflagen und Lizenzausgaben abgebildet. Mit den bibliographischen Daten werden erfaßt: Autor/Autorin, Herausgeber/Herausgeberin, Titel, Kategorie (z. B. Roman), Übersetzer/Übersetzerin, ggfls. Illustratoren, Originaltitel mit Ort und Jahr, Ort, Verleger, Erscheinungsjahr, Umfang, ISBN, Buch- bzw. Umschlaggestalter und, soweit angegeben oder ermittelt, die Auflagenhöhe.

Klaus Küpper: Bibliographie der brasilianischen Literatur. (mit CD-ROM), mit einem Vorwort von Berthold Zilly, gebunden,  ISBN: 9783939455097 (TFM) / 9783981300505 (Klaus Küpper), 512 Seiten,  € 54,00

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Eduardo Lourenço erhält Prémio Pessoa

Der Prémio Pessoa, mit dem alljährlich Persönlichkeiten aus Kultur oder Wissenschaft ausgezeichnet werden, geht in diesem Jahr an den bedeutenden portugiesischen Philosophen und Literaturwissenschaftler Eduardo Lourenço. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird von der Wochenzeitschrift Expresso verliehen.

Mit Eduardo Lourenço wird eine auf intellektuellem und kulturellem Gebiet herausragende Persönlichkeit geehrt, die für die Entwicklung der Zivilgesellschaft in Portugal prägend war, so die Jury unter Vorsitz von Francisco Pinto Balsemão in ihrer Begründung.

Eduardo Lourenço wurde 1923 in der portugiesischen Provinz Guarda geboren, er studierte Philosophie und Geschichte in Coimbra, wo er nach seinem Abschluss im Jahre 1946 bis 1953 lehrte.  1954 verließ er Portugal und wurde Lektor für portugiesische Kultur und Literatur an den Universitäten von Hamburg, Heidelberg und Montepellier. Seit 1960 lebt er in Frankreich und lehrte dort unter anderem an den Universitäten von Grenoble und Nizza.  Obwohl er einen Großteil seines Lebens außerhalb Portugals verbrachte, beschäftigt sich Eduardo Lourenço permanent mit der Geschichte und Aktualität sowie Literatur seines Landes.

Im TFM -Verlag  ist 1997 in deutscher Erstausgabe in der Übersetzung von Eva Moldenhauer eine Sammlung wichtiger Essays von Eduardo Lourenço mit dem Titel Portugal – Europa. Mythos und Melancholie erschienen. Das Buch ist noch lieferbar und bei uns oder im Buchhandel bestellbar.

Eduardo Lourenço: Portugal – Europa. Mythos und Melancholie, ISBN 3-925203-58-3, 14,80 EUR

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Glauber Rocha e as culturas na América Latina – Biblioteca Luso-Brasileira vol. 26

In der Reihe Biblioteca Luso-Brasileira, die wir gemeinsam mit dem Ibero-Amerikanischen Institut in Berlin veröffentlichen ist jetzt ein neuer Band zum brasilianischen Kino erschienen. Glauber Rocha e as culturas na América Latina, herausgegeben von Peter W. Schulze und Peter B. Schumann, widmet sich dem großen brasilianischen Regisseur des Cinema Novo. Der Band vereint Artikel in portugiesischer Sprache herausragender Wissenschaftler aus Europa und Brasilien und entstand in Folge des 2008 im Ibero-Amerikanischen Institut Berlin stattgefundenen Symposium „Glauber Rocha e o cinema do hemisfério sul“.

Há trinta anos morria Glauber Rocha, porta-voz do Cinema Novo. A trajetória do artista, apontando novos caminhos para um cinema político, iniciara-se vinte anos antes, com Barravento, seu primeiro longa-metragem. A publicação deste livro, que reune artigos de alguns dos melhores especialistas, vem possibilitar novas reflexões sobre a obra daquele que foi um dos grandes inovadores do cinema moderno. O legado de Glauber Rocha e a relevância da sua obra são reconsiderados em ensaios que enfocam principalmente aspectos interculturais, transnacionais e intermediais, valorizando uma obra que ultrapassa não só as fronteiras do cinema brasileiro, mas também o próprio cinema enquanto manifestação artística.

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Manuel Alegre: Cão como nós – Ein Hund wie wir – jetzt neu bei TFM

Manuel Alegres  Novelle Cão como nós – Ein Hund wie wir ist jetzt in einer zweisprachigen Ausgabe portugiesisch-deutsch in unserem Verlag TFM – Teo Ferrer de Mesquita erschienen.

Cão como nós – Ein Hund wie wir erzählt die Geschichte eines Hundes, der kein Hund sein wollte und über viele Jahre der Mittelpunkt im Leben der Familie des Autors war. Anekdoten aus der gemeinsamen Zeit mit dem Hund Kurika mischen sich mit den Gedanken Manuel Alegres nach dessen Tod. Mit dem Abwesenden beginnt der Autor ein nostalgisches Zwiegespräch, einen Dialog mit einem Hund, der so sein wollte wie wir.

Das Buch wurde von Markus Sahr ins Deutsche übersetzt. Er übertrug bereits Rafael, den 2007 im Leipziger Literaturverlag erschienenen Roman Manuel Alegres aus dem Portugiesischen.

Cão como nós – Ein Hund wie wir ist bereits das zweite Buch des Autors im Verlag TFM.

Manuel Alegre de Melo Duarte wurde am 12.Mai 1936 in Águeda geboren. Er studierte in Lissabon, Porto und an der juristischen Fakultät der Universität Coimbra.

1961 nach Angola abkommandiert, organisierte er dort den ersten Versuch einer Militärrevolte gegen das Regime und den Kolonialkrieg. Er wurde von der portugiesischen Geheimpolizei PIDE für sechs Monate in Luanda inhaftiert und schrieb im Gefängnis einen Großteil der Gedichte für sein erstes Buch Praça da Canção.

Im Oktober 1964 wurde er in den Führungsstab der Frente Patriótica de Libertação Nacional (Patriotische Front zur Nationalen Befreiung) gewählt. Zehn Jahre verbrachte er im Exil in Algier, wo er der verantwortliche Sprecher des Widerstandssenders Voz da Liberdade (Stimme der Freiheit) war. Nach der Nelkenrevolution am 25. April 1974 kehrte er nach Portugal zurück. 1974 wurde er in den Vorstand der Sozialististischen Partei (PS) gewählt, von 1995 bis 2009 war er Vize-Präsident des portugiesischen Parlaments. 2006 und 2011 kandidierte er bei der Wahl zum Präsidenten der Republik.

Manuel Alegres literarisches Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays und vor allem Lyrik. Er hat zahlreiche renommierte Literaturpreise erhalten, unter anderem den Großen Lyrikpreis des portugiesischen Schriftstellerverbandes, Prémio Fernando Namora, Prémio Pessoa und zuletzt Prémio Dom Dinis für seinen Gedichtband Doze Naus.

Cão como nós – Ein Hund wie wir
Verlag: TFM – Teo Ferrer de Mesquita, Frankfurt am Main,

ISBN 978-3-939455-05-9, 14,80 EUR

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Cão como nós, o livro de Manuel Alegre (Publicações Dom Quixote, 2002), acaba de sair em edição bilingue, português-alemão, com a chancela da Editora TFM – Teo Ferrer de Mesquita, Frankfurt. Ein Hund wie wir –  Cão como nós, está agora disponível para os leitores de língua alemã de Manuel Alegre.

Cão como nós – Ein Hund wie wir, conta a história dum cão, que não queria ser cão e esteve durante muitos anos no centro da vida familiar do autor. Após a morte de Kurika, à recordação de episódios, anedotas dos tempos que passaram juntos, misturam-se várias reflexões. É o começo dum nostálgico diálogo entre Manuel Alegre e o ausente, o cão que queria ser como nós.

O texto alemão é de Markus Sahr que já em 2007 traduzira Rafael para a Leipziger Literaturverlag.

Este é o segundo livro do autor publicado pela TFM – Frankfurt em edição bilingue.

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Lissabon entdecken mit Fernando Pessoa

Fernando Pessoa hat 1925 eine Art Reiseführer über Lissabon in englischer Sprache veröffentlicht („Mysteries of Lisbon or What the tourist should see“). Dieses Buch, das übrigens auch seit vielen Jahren in deutscher Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner vorliegt und bei TFM erschienen ist, hat der bekannte portugiesische Regisseur José Fonseca e Costa zum „Drehbuch“ seines Films „Os Mistérios de Lisboa, What the tourist should see, A Lisbon Guide by Fernando Pessoa“ gemacht.

Der knapp 70minütige Film mit Musik von Joly Braga Santos und Tonspuren in englisch, portugiesisch, spanisch, französisch und deutsch ist ab sofort bei uns erhältlich, Pessoas Reiseführer in Textform natürlich auch.

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