Archiv der Kategorie: brasilianische autoren

Lesetreff – Tertúlia wieder am 9.September

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Jorge Amado: Gabriela, cravo e canelaWir treffen uns  nach der Sommerpause das nächste Mal am Montag, 9. September, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über einen Klassiker der brasilianischen Literatur sprechen – Jorge Amados Gabriela, Cravo e Canela, das viele erst durch die gleichnamige Telenovela der 1970er Jahre kennengelernt haben. Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Gabriela, Cravo e Canela ist bei uns in der Buchhandlung verfügbar.

TFM - Unsere Buchhandlung in Frankfurt

Desde 2014 encontramos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. Se quiser participar, envie-nos um e-mail para info@tfmonline.de. O próximo encontro será no dia 9 de setembro às 19h00. Vamos falar sobre o livro Gabriela, Cravo e Canela do escritor brasileiro Jorge Amado.

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Sebastião Salgado erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado wird 2019 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

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Sebastião Salgado (copyright: Yann-Arthus Bertrand)

Gewählt wurde der 75 jährige er vom Stiftungsrat des Friedenspreises, der Salgados Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Umweltschutz hervorhebt. Die Entscheidung gab der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels heute in Berlin bekannt.

Die Verleihung findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 20. Oktober 2019, in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt und wird live im Fernsehen übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.

In der Begründung des Stiftungsrats heißt es:

„Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein 2019 an den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado und zeichnet mit ihm einen Bildkünstler aus, der mit seinen Fotografien soziale Gerechtigkeit und Frieden fordert und der weltweit geführten Debatte um Natur- und Klimaschutz Dringlichkeit verleiht. Zugleich hat Sebastião Salgado mit seinem ,Instituto Terra eine Einrichtung geschaffen, die einen direkten Beitrag zur Wiederbelebung von Biodiversität und Ökosystemen leistet.

Mit seinem fotografischen Werk, das in zahlreichen Ausstellungen und Büchern veröffentlicht ist, nimmt er die durch Kriege oder Klimakatastrophen entwurzelten Menschen genauso in den Fokus wie jene, die traditionell in ihrer natürlichen Umwelt verwurzelt sind. Dadurch gelingt es Sebastião Salgado, Menschen weltweit für das Schicksal von Arbeitern und Migranten und für die Lebensbedingungen indigener Völker zu sensibilisieren.

Indem der Fotograf seine aufrüttelnden, konsequent in schwarz-weiß gehaltenen Bilder als ,Hommage an die Größe der Natur‘ beschreibt und die geschändete Erde ebenso sichtbar macht wie ihre fragile Schönheit, gibt Sebastião Salgado uns die Chance, die Erde als das zu begreifen, was sie ist: als einen Lebensraum, der uns nicht allein gehört und den es unbedingt zu bewahren gilt.“

Sebastião Ribeiro Salgado, geboren am 8. Februar 1944 in Aimorés im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais, wuchs auf einer großen Rinderfarm im Regenwaldgebiet auf und studierte später Wirtschaftswissenschaften. Während der brasilianischen Militärdiktatur engagierte er sich in der linken Oppositionsbewegung, weswegen er 1969 nach Paris emigrieren musste. Ab 1971 betreute Sebastião Salgado als Ökonom Entwicklungshilfeprojekte in Afrika. Hier entdeckte er seine Leidenschaft für die Fotografie und entschied sich 1973, seinen Beruf aufzugeben und ganz als Fotograf zu arbeiten. Heute lebt er mit seiner Frau in Paris.

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Presseschau – Mísia, Agualusa, Marcelo d’Salete

Zum Wochenende einige Hör- und Lesetipps.

Katrin Wilke stellt in der Reihe „Tonart“ von Deutschlandfunk Kultur Mísias neues Album Pura Vida vor, das eben erschienen ist und auf dem sie eine schwierige Etappe ihres Lebens verarbeitet.

Die brasilianisches Kolonialgeschichte im Comic ist das Thema von Marcelo D’Saletes eben auf Deutsch erschienenen Buchs Angola Janga. Gesa Ufer spricht im Programm Kompressor von Deutschlandfunk Kultur mit der Übersetzerin Lea Hübner, die bereits 2017 das Comic Cumbe übersetzt hat. Beide Bücher sind bei Bahoe Books erschienen.

José Eduardo Agualusa: Die Gesellschaft der unfreiwilligen TräumerBirgit Koß hat für den Deutschlandfunk den angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa getroffen und rezensiert seinen neuen Roman Die Gesellschaft der unfreiwilligen Träumer , der in der Übersetzung von Michael Kegler bei C.H. Beck erschienen ist. Beim ORF kann man einen Auszug des Romans in einer szenischen Lesung hören.

Die besprochenen Bücher und CDs gibt es bei uns in der Buchhandlung (teilweise vorrätig, teilweise bestellbar). Im Falle der Bücher bieten wir neben den deutschen Übersetzungen auch die Originalausgaben an.

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Geovani Martins: Aus dem Schatten

Geovani Martins: Aus dem SchattenAus dem Schatten heißt der Erzählband des jungen brasilianischen Autors Geovani Martins, mit dem er jetzt auch in Deutschland debütiert. Die Übersetzung von Nicolai von Schweder-Schreiner ist eben bei Suhrkamp erschienen.

Als Sol na Cabeça – so der Originaltitel – im letzten Jahr in Brasilien erschien, hat das Buch einige Aufmerksamkeit erregt, Geovani Martins war letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse zu Gast, die internationale Presse berichtete über ihn, wie hier zum Beispiel der englische Guardian und die Wiener Zeitung.

Geovani Martins: O Sol na cabeçaGeovani Martins, heute 26 Jahre alt, wuchs in einer Favela Rios auf, auch heute lebt er noch in Vidigal, einer typischen Armensiedlung. Entdeckt wurde er von einem der größten literarisch ambitionierten Verlage Brasiliens – Companhia das Letras- beim Festival Literária das Periférias. Die dreizehn dichten, autobiographisch gefärbten Erzählungen, im rauen Slang geschrieben, erzählen von einer Welt, die sonst eher selten in der brasilianischen Literatur vorkommt, zuletzt vielleicht bei Paulo Lins und Cidade de Deus. Die Inspiration für seine Erzählungen findet der Autor in seiner direkten Umgebung, wo Schikanen der Polizei, Gewalt und Drogenhandel Alltag sind.

Victoria Eglau hat für den Deutschlandfunk eine größeres Porträt produziert, dass Sie hier nachlesen können.

Das Buch im Original und der gelungenen deutschen Übersetzung gibt es bei uns in der Buchhandlung.

Geovani Martins: Aus dem Schatten, Suhrkamp 2019, 18 EUR

Sol na Cabeça, Companhia das Letras 2018, 27,90 EUR

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Marcello Nocelli liest in Frankfurt und Darmstadt

Marcelo Nocelli, copyright: Alexandre Virgílio

Der brasilianische Autor Marcelo Nocelli liest in der kommenden Woche in Frankfurt und Darmstadt.

Er stellt seinen Roman São Paulo – Köln (erschienen im Arara-Verlag vor). Die Lesungen sind zweisprachig portugiesisch-deutsch. In Frankfurt wird die Lesung von der brasilianischen Musikerin Tina Freitas begleitet.

Die Termine:

Do. 21.03. 19.00 Uhr Cafuchico Frankfurt, Eckenheimer Landstraße 61

Sa. 23.03. 20.00 Uhr Agora Darmstadt, Erbacherstr. 89A

Weitere Lesungen finden in Köln und Berlin statt.

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Luiz Ruffato: Das Buch der Unmöglichkeiten

Eben eingetroffen ist der 4. Band von Luiz Ruffatos Romanzyklus Vorläufige Hölle (Inferno Provisório), erschienen bei Assoziation A. Die deutsche Übersetzung, wie immer von Michael Kegler, trägt den Titel Das Buch der Unmöglichkeiten (O Livro das Impossibilidades) und spielt in der Zeit der zu Ende gehenden Militärdiktatur, die Brasilien nun erneut droht.

Guto kommt aus dem ländlichen Cataguases zu Besuch nach São Paulo. Hier begegnet er einer Jugend, die Subkultur, Underground, Zukunft erprobt. Im Hinterland waren die Träume schon immer bescheidener: Kirchenkreise statt Hippieromantik und »Generation Coca Cola«. Eine Ausbildung zum Schlosser im Bildungswerk. Fünfzehn Jahre später steht der bewunderte Typ, der damals Parka und Jeans trug und kiffte, als Wachmann vorm Shoppingcenter. Der Aufstand ist stecken geblieben.

Die portugiesische Gesamtausgabe und die bisher erschienenen vier Bände in deutscher Übersetzung

Mama, es geht mir gut
Feindliche Welt
Teilansicht der Nacht
Das Buch der Unmöglichkeiten

gibt es natürlich bei uns in der Buchhandlung oder in unserem Onlineshop.

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Julián Fuks am 20.11. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

wird fortgesetzt. Wir freuen uns auf Julián Fuks .
Der Anna Seghers-Preisträger 2018 – liest am 20.11. 19.30 Uhr im Haus des Buches, Frankfurt am Main (Braubachstr. 16) aus seinem Roman A resistência

Die Lesung ist wie immer zweisprachig. Moderation: Marlen Eckl, Übersetzung: Michael Kegler, Eintritt frei.

Julián Fuks, copyright Fernanda Sucupira

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro ,  unterstützt von  Empório VidaBio .

Julián Fuks wurde 1981 als Sohn argentinischer Eltern im brasilianischen São Paulo geboren, wo er Lateinamerikanische Literatur studierte und in Literaturtheorie promovierte. Er lebt dort noch heute und arbeitet als Autor, Übersetzer und Literaturkritiker. Sein aktueller Roman, A resistência (Companhia das Letras, 2015), wurde mit dem brasilianischen Prêmio Jabuti sowie dem portugiesischen Premio José Saramago ausgezeichnet. 2012 kürte ihn die Zeitschrift Granta zu einem der besten jungen Autoren Brasiliens.  Im Augenblick arbeitet er an seinem neuen Roman „A ocupação“, der in Kürze erscheinen soll.

 

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Lesetreff – Tertúlia wieder am 13. November

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Wir treffen uns das nächste Mal am Dienstag, dem 13. November um 19.00 Uhr  hier in der Buchhandlung und werden dann über das Buch Habitante Irreal von Paulo Scott sprechen.

Der Roman ist 2011 in  Brasilien erschienen und wurde 2013 von Marianne Gareis ins Deutsche übersetzt. Die deutsche Übersetzung Unwirkliche Bewohner  ist bei Wagenbach erschienen.
Wer jetzt neugierig geworden ist, kann das Buch gern in der Buchhandlung oder natürlich auch online kaufen.

Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

TFM - Unsere Buchhandlung in Frankfurt

Desde 2014 encontramos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. Se quiser participar , mande-nos um e-mail para info@tfmonline.de por favor. O próximo encontro será no dia 13 de novembro às 19h00. Vamos falar sobre o livro Habitante Irreal do autor brasileiro Paulo Scott.

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Prémio LeYa geht an Itamar Vieira Junior

Der mit 100.000 Euro dotierte Prémio LeYa, der von der gleichnamigen portugiesischen Verlagsgruppe für bisher unveröffentlichte Texte verliehen wird, geht in diesem Jahr an denbrasilianischen Autor Itamar Vieira Junior.

Er erhält den Preis für den Roman Torto Arado,  der sich mit der Unterdrückung der Frau auseinandersetzt. Das Buch wird aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr erscheinen. Die Jury unter Vorsitz von Manuel Alegre hob besonders hervor, in welch hervorragender Weise das ländliche Umfeld Brasiliens und seine patriarchalen Strukturen beschrieben werden.

Itamar Vieira Junior wurde 1979 in Salvador, Bahia geboren. Er ist Schriftsteller, Geograph und promovierte in Ethnologie (Estudos Étnicos Africanos) an der Universidade Federal de Bahia.  Er hat bisher zwei Bände mit Erzählungen veröffentlicht („Dias“, 2012 und „A oração do carrasco“ 2017).  Für den São Paulo Review schreibt er regelmäßig Kolumnen. Sein 2017 erschienenes Buch A oração do carrasco ist für den diesjährigen Prêmio Jabuti in der Kategorie Erzählung nominiert.

Weitere Informationen zur Preisträgerin in der portugiesischen Presse:

Diário de Notícias

Observador

 

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Buchmesse 2018 – Das Programm

Vom 10.-14.Oktober findet in Frankfurt die Buchmesse statt. Wir sind mit einem Stand in  Halle 5.1. A18 vertreten.

Neben der bereits angekündigten Lesung mit Kalaf Epalanga und João Paulo Cuenca am 12.Oktober bei uns in der Buchhandlung, sind noch eine ganze Reihe weiterer interessanter Veranstaltungen auf dem Messegelände geplant:

Donnerstag, 11. Oktober

Alle Veranstaltungen im neuen Pavillon auf dem Messegelände (Agora).  An diesem Tag benötigen Sie eine Fachbesuchereintrittskarte.

09:30 Uhr Der brasilianische Autor J. P. Cuenca nimmt gemeinsam mit Oscar Guardiola (kolumbianischer Juradozent, Autor ), Vivian Lavin (chilenische Autorin, Journalistin) und Carla Maliandi (argentinisch-venezolanische Autorin)teil an der Diskussion: Lateinamerikanische Autor*innen berichten.

13:00 Uhr Corinna Santa Cruz moderiert die Veranstaltung Los novíssimos: Neue Literatur aus Lateinamerika mit Ariana Harwicz, Geovani Martins (Brasilien), Antonio Ortuño,Pilar Quintana und Mike Wilson

14:00 Uhr  Silke Kleemann moderiert die Diskussion Vielseitige Stimmen – Schriftstellerinnen aus Lateinamerika mit Gabriela Cabezón,  Mercedes Rosende und Bianca Santana (Brasilien)

Freitag, 12. Oktober

18.30 Uhr Bianca Santana und J.P. Cuenca im Kaminzimmer der Katholischen Hochschulgemeinde, Siolistr. 7 (Campus Westend) – veranstaltet vom Brasilianischen Generalkonsulat und CBL

20:00 Uhr Gemeinsame Lesung von J.P. Cuenca und Kalaf Epalanga bei TFM in Bockenheim. Eintritt frei.

https://tfmonline.blog/2018/09/19/kalaf-epalanga-und-joao-paulo-cuenca-am-12-oktober-bei-uns-zu-gast/

Samstag, 13. Oktober

An diesem Tag benötigen Sie eine normale Besuchereintrittskarte.

10:30 Uhr  Weltempfang Salon (Halle 4.1 B 81): J.P. Cuenca, Kalaf Epalanga, Isabela Figueiredo im Gespräch mit Michael Kegler zum Thema  Portugiesisch: Weltsprache oder kolonialistisches Überbleibsel?

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