Archiv der Kategorie: literatura moçambicana

E agora? Livraria fechada, mas envio pelo correio possível!

Estimados clientes, TFM - Unsere Buchhandlung in Frankfurt

Em virtude do agravamento da crise epidemiológica do corona vírus e com vistas à proteção da comunidade temos que fechar a nossa livraria em Frankfurt-Bockenheim a partir de amanhã, dia 18 de março para o público.

Apesar disso o nosso escritório vai funcionar dentro do horário normal (mas com porta fechada). Isto significa que continuamos a estar contactáveis por telefone 069-282647, e-mail info@tfmonline.de ou fax 069-287363 e sem dúvida através do nosso shop www.tfmonline.de e através das mídias socias, por exemplo facebook.com/tfmonlinefrankfurt

Encomendas através do nosso shop serão tratados normalmente e enviados pelo correio/DHL. Se os livros não estão em estoque, o fornecimento de Portugal e do Brasil poderá demorar atualmente mais tempo.

Durante o período do encerramento da livraria, não vamos cobrar portes para os envios dentro da Alemanha, desde que  as firmas transportadoras continuarem a funcionar.

Nos próximos dias vamos tentar publicar aqui algumas dicas de leitura. Esperamos como todos/todas que essa situação difícil passe rapidamente. Cuidem de si, leiam muitos livros e passem por aqui ou pela livraria online de vez em quando.

Até breve

A equipa do TFM

Kommentare deaktiviert für E agora? Livraria fechada, mas envio pelo correio possível!

Eingeordnet unter angolanische literatur, brasilianische autoren, Buchhandlung, in eigener sache, literatura brasileira, literatura moçambicana, literatura portuguesa, livraria

Língua Mátria – Neue Anthologie

Língua MátriaDen schönen Titel Língua mátria trägt eine neu erschienene Anthologie mit Erzählungen portugiesischsprachiger Autorinnen und Autoren. Das Projekt entstand im vergangenen Herbst zum gleichnamigen Literaturfestival der portugiesischen Stadt Oeiras und will durch ganz unterschiedliche Themen und Perspektiven die unterschiedlichen Lebenswelten in den portugiesischsprachigen Ländern näherbringen.

Vertreten sind alle Länder, in denen Portugiesisch gesprochen wird. Es handelt sich durchweg um bislang unveröffentlichte Geschichten folgender Schriftstellerinnen und Schriftsteller:

Angola

David Capelenguela, Ngonguita Diogo

Portugal

João Tordo, Patrícia Reis, Teolinda Gersão

Timor-Leste

Luís Cardoso

Moçambique

Luís Carlos Patraquim, Mia Couto

Brasilien

Milton Hatoum

São Tomé e Príncipe

Olinda Beja

Cabo-Verde

Vera Duarte

Guiné-Bissau

Waldir Araújo

Língua Mátria finden Sie ab sofort bei uns in der Buchhandlung und natürlich auch zum Bestellen online.

Kommentare deaktiviert für Língua Mátria – Neue Anthologie

Eingeordnet unter angolanische literatur, brasilianische literatur, cabo verde, literatura brasileira, literatura moçambicana, literatura portuguesa

Prémio Correntes d’Escritas 2020- Die Finalisten

Alljährlich im Februar findet das größte portugiesische Literaturfestival Correntes d’Escritas in der nordportugiesischen Stadt Póvoa de Varzim statt, in diesem Jahr vom 15. bis 23.Februar.

Der Literaturpreis Prémio Literário Casino da Póvoa wird in diesem Jahr an ein Prosawerk verliehen. Das prämierte Werk muss in in den vergangenen beiden Jahren erschienen sein. Insgesamt wurden 120Werke eingereicht, Die fünfzehn Titel umfassende Shortlist wurde gestern von der Jury (Mitglieder: Ana Daniela Soares, Carlos Quiroga, Isabel Pires de Lima, Paula Mendes Coelho und Valter Hugo Mãe) vorgestellt und enthält folgende Titel:

Leonardo Padura: A transparência do tempoA Transparência do Tempo, Leonardo Padura, Porto Editora;

Bilac vê estrelas, Ruy Castro, Tinta da China;

Cair para dentro, Valério Romão, Abysmo;

Ecologia, Joana Bértholo, Caminho;Joana Bértholo: Ecologia

Estuário, Lídia Jorge, D. Quixote;

Fabián e o Caos, Pedro Juan Gutiérrez, D. Quixote;

Memórias Secretas, Mário Cláudio, D. Quixote;

Ninguém Espera por Mim no Exílio, João Paulo Sousa, Teodolito;

Mia Couto: O Bebedor de HorizontesO Bebedor de Horizontes, Mia Couto, Caminho;

O Centro do Mundo, Ana Cristina Leonardo, Quetzal;

O Invisível, Rui Lage, Gradiva;

O Nervo Ótico, Maria Gaínza, D. Quixote;

Fernando Aramburu: PátriaPátria, Fernando Aramburu, D. Quixote;

Sua Excelência, de Corpo Presente, Pepetela, D. Quixote;

Kalaf Epalanga: Também os brancos sabem dançarTambém os brancos sabem dançar, Kalaf Epalanga, Caminho;

Der Siegertitel des mit 20.000 Euro dotierten Preises wird zur Eröffnungsveranstaltung der Correntes nach einer abschließende Jurysitzung bekanntgegeben. Die Übergabe des Preises erfolgt zum Abschluss des Festivals.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter angolanische literatur, brasilianische autoren, brasilianische literatur, literatura moçambicana, literaturpreise, mosambikanische Literatur, portugiesische Literatur

Teatro Lusotaque mit neuem Programm

Die studentische Theatergruppe Lusotaque aus Köln zeigt vom 26. bis 30. April , jeweils um 20.00 Uhr  in der Studiobühne Köln (Universitätsstraße 16a) ihr neuestes Stück Kianda – Da Santa que se tornou sereia. Es handelt sich um eine Adaptation des Romans O outro pé de sereia des mosambikanischen Autors Mia Couto.

Reservierungen unter 0221-4704530.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter literatura moçambicana

Mia Couto am 27. April in Frankfurt – Weltempfängersalon

Copyright: Alfredo Cunha

Im April gibt es eine der seltenen Gelegenheiten den mosambikanischen Schriftsteller Mia Couto live in Frankfurt zu erleben.  Er liest zum Abschluss seiner Lesereise am Freitag, 27. April um 19.30 Uhr im Weltempfängersalon des Haus des Buches, Braubachstraße 16 (Nähe Römer), 60311 Frankfurt.

Moderation: Margrit Klingler-Clavijo
Lesung der deutschen Textauszüge: Jochen Nix
Übersetzung: Michael Kegler

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Bitte rechtzeitig Plätze reservieren: litprom@book-fair.com.

Freier Eintritt für Mitglieder von Litprom, des Anderen Literaturklubs und der Büchergilde. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es Gelegenheit zum gemütlichen Austausch bei Wein und Brezeln.

Mia Couto, geboren 1955 als Sohn portugiesischer Einwanderer in Beira, Mosambik, gehört zu den herausragenden Schriftstellern des portugiesischsprachigen Afrika. Mehrere Jahre war er als Journalist und Chefredakteur der Zeitungen Tempo und Notícias de Maputo tätig. Seit 1983 veröffentlicht er Romane, Erzählungen und Gedichte. Für sein Werk wurde Couto mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2013 mit dem Prémio Camões und mit dem renommierten Neustadt-Literaturpreis 2014. Mia Couto lebt in Maputo.

Das Buch: Imani  (Originaltitel: As Areias do Imperador: Mulheres de Cinza Livro) Roman. Aus dem Portugiesischen von Karin von Schweder-Schreiner. Unionsverlag 2017, 288 Seiten.

Zum Inhalt: Weil das Mädchen Imani die Sprache und die Sitten der Europäer kennt, muss sie den portugiesischen Offizier Germano unterstützen, der den Vormarsch des großen Herrschers Ngungunyane in Mosambik gegen die Kolonialherren aufhalten soll. Schon bald wird sie für ihn unentbehrlich, zwischen den beiden entwickelt sich eine vorsichtige Nähe.
Imanis Dorf steht zwischen den Fronten. Ihre Brüder kämpfen auf unterschiedlichen Seiten, während Onkel und Vater um die Vorherrschaft streiten. Das Land wird vom Krieg der Männer heimgesucht, zu einer Zeit, in der das Wort einer Frau nicht zählt. Doch die Frauen ihrer Familie nutzen eigene Mächte, um die Pfade der Männer zu lenken.

Jahrelang hat Mia Couto Erinnerungen und Geschichten für diesen großen, vielstimmigen Roman gesammelt. Er erweckt eine ganze Epoche, ihre Menschen und Dramen zu neuem Leben. Imani ist der erste Band einer Trilogie, die von den letzten Jahren des Herrschers Ngungunyane erzählt. Ende des 19. Jahrhunderts herrschte er über das Gaza-Reich, das die südliche Hälfte des heutigen Mosambik umfasste. Ngungunyane wurde 1895 von den portugiesischen Truppen besiegt, nach Portugal gebracht und schließlich ins Exil auf die Azoren verbannt. (Unionsverlag)

Weitere Stationen der Lesereise:

24.04.2018 in Leipzig,Literaturhaus,Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

25.04., 19.30 Uhr Köln, Literaturhaus, Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln

26.04., 20.00 Uhr Heidelberg, DAI – Haus der Kultur, Sophienstrasse 12, 69115 Heidelberg

Alle lieferbaren Titel von Mia Couto finden Sie hier auf unserer Webseite. Wir sind zur Lesung mit einem Büchertisch vor Ort.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter frankfurt, lesung, literatura moçambicana, mosambikanische Literatur, Veranstaltungen

Mia Couto: O Menino no Sapatinho (deutsch)

Inzwischen ist es kalt geworden, der Winter wird wohl auch noch eine zeitlang bleiben und so war es an der Zeit, hier in den Bücherregalen zu stöbern und auf alte Bekannte zu treffen. Entdeckt haben wir dort unter anderem O Menino no Sapatinho von Mia Couto, ein schönes Buch für die festliche Jahreszeit, schließlich fehlen nur noch ein paar Tage bis Weihnachten.

O Menino no Sapatinho ist Teil des Buches Na Berma de Nenhuma Estrada (2001) und war ursprünglich nicht speziell für junge Leser gedacht. Schon im Vorwort der brasilianischen Ausgabe seines BuchesO Gato e o Escuro schreibt Mia Couto, dass er nicht für Kinder oder für Erwachsene schreiben kann: “Ich weiß nicht, ob jemand Bücher für Kinder schaffen kann. Schließlich stellt sich auch niemand als Autor von Büchern für Erwachsene vor.” So erreichte diese schöne Geschichte erst 2013 das junge Publikum, als sich der portugiesische Verlag Caminho für eine Neuauflage entschied.

Schon der Titel des Buches weckt (vor allem bei portugiesischen Lesern, A.d.Ü.) Erinnerungen an die Kindheit, als das Jesuskind und nicht der Weihnachtsmann die Geschenke brachte und diese in der Nacht vor dem Fest in den kleinen Schuhen unter den Kamin gestellt wurden. Mia Couto spielt mit dieser Erinnerung, in dem er den kleinen Jungen als Geschenk in den Schuh steckt: “Es war einmal ein kleiner Junge, so klein, das alle seine Finger so winzig waren wie der kleine Finger” und dem, weil er so klein war, ein Schuh als Wiege diente. Mia Couto beschreibt weiter die liebevollen Bemühungen der Mutter, einer gläubigen und leidenden Frau, die alles dafür tut, dass ihr kleiner Sohn wächst und die sich wünscht, dass das Weihnachtsfest ihm “die richtige Größe bringen möge. Nur das, nichts weiter. Danach vielleicht noch eine passende Wiege.”

Die vorliegende Ausgabe wurde wunderschön von Danuta Wojciechowska illustriert, die Muster von mosambikanischen Wickelröcken (Capulanas) in rot, orange und blau verwendet und uns so gleichzeitig Afrika und Weihnachten nahebringt. Das schöne Titelbild mit dem kleinen Jungen im großen Schuh gibt einen ersten Vorgeschmack.

Mia Couto, der unter anderem 2013 mit dem Prémio Camões und 2011 mit dem Prémio Eduardo Lourenço ausgezeichnet wurde, ist für sein unglaubliches Talent bekannt, Wörter zu erfinden und so den portugiesischen Wortschatz zu bereichern, eine Besonderheit, die das Vorlesen für Erwachsene vielleicht schwierig macht, weil sie befürchten, dass die Kinder den Text nicht verstehen könnten. Aber ist das wirklich so? Der Autor selbst glaubt das nicht: “Die Kinder verstehen die Geschichte. Und sie gehen mit den Wortschöpfungen auf sehr kreative Art und Weise um. Für sie ist die Sprache noch kein geschlossenes System und deshalb sollte das Neuerfinden von Regeln für uns Erwachsene eine Freude sein, ein verlockendes Spiel mit der Normüberschreitung.”

Versuchen Sie, dieses Buch zu Weihnachten vorzulesen und die Geschichte mit Kinderaugen zu entdecken, vielleicht ist es dann keine traurige, sondern eine schöne Geschichte über den Glauben, die Liebe und die Magie.

Andere Kinderbücher von Mia Couto:

Mar Me Quer (2000) €13,50
O Gato e o Escuro (2001) €14,50
A Chuva Pasmada (2004) €14,80
O Beijo da Palavrinha (2008) €17,50
O Menino no Sapatinho (2013) €18,50

(*) Andere Bücher, die Teil des portugiesischen Plans zur Leseförderung sind und Weihnachten als Thema haben: A Noite de Natal e Os Três Reis do Oriente, de Sophia de Mello Breyner Andresen; Chegou o Natal, de José António Gomes; Cinco Pais Natais e Tudo o Mais, de Manuela Castro Neves; Milagre de Natal, de António Torrado; Sonhos de Natal, de António Mota; O Cavalinho de Pau do Menino Jesus e Outros Contos de Natal, de Manuel António Pina; e Os Animais do Natal, de Luísa Ducla Soares.

(Text: PR, Übersetzung: PN)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter kinder-und jugendbücher, literatura moçambicana, mosambikanische Literatur

Mia Couto: O Menino no Sapatinho (em português)

O frio parece ter finalmente vindo para ficar e, com ele, chegou a vontade de arrumar os livros e de rever velhos conhecidos, como O Menino no Sapatinho de Mia Couto, um bonito livro para a época festiva que se avizinha. Afinal, é quase Natal!

Incluído inicialmente na obra Na Berma de Nenhuma Estrada (2001), o conto O Menino no Sapatinho não se dirigia especificamente ao público infantil. Aliás, no prefácio da edição brasileira do seu livro O Gato e o Escuro, Mia Couto diz não saber escrever para crianças ou para adultos: „Não sei se alguém pode fazer livros para crianças. Na verdade, ninguém se apresenta como fazedor de livros para adultos.“ É só em 2013 que esta bonita história chega, finalmente, ao pequeno público, quando o conto é reeditado pela Caminho, juntando-se aos livros infantojuvenis recomendados pelo LER+ Plano Nacional de Leitura(*).

O título deste livro traz-nos boas memórias de infância, quando quem deixava os presentes era o menino Jesus e não o Pai Natal e estes eram postos no sapatinho, colocado na noite anterior debaixo da lareira. Mia Couto joga aqui com esta memória, colocando o menino como prenda no sapatinho: „Era uma vez um menino pequenito, tão minimozito que todos os seus dedos eram mindinhos“ e que, por ser tão pequenito, teve um sapato como berço. E continua, descrevendo os cuidados da extremosa mãe – mulher de fé, religiosa e sofrida – para fazer com que o seu pequenino“graudasse“ e que o Natal lhe trouxesse “ o tamanho que lhe era devido. Só isso, mais nada. Talvez, depois, um adequado berço“.

Nesta edição, a história conta com as magníficas ilustrações de Danuta Wojciechowska que, fazendo uso do seu bonito traço dos padrões vermelhos, laranjas, amarelos e azuis das capulanas, nos transporta simultaneamente a África e ao Natal. Vejam que bonita é a imagem da capa, a delicadeza dos traços do pequeno bébé. Dentro do livro há mais!

O autor moçambicano Mia Couto, a quem foram atribuídos o Prémio Camões em 2013 e o Prémio Eduardo Lourenço em 2011, é conhecido pelo seu incrível talento para inventar palavras e expandir o léxico português, uma particularidade que torna a leitura em voz alta dificíl para os adultos, que às vezes receiam não se fazer entender pelas crianças. Mas será? Ao argumento de que as crianças nao entendem os seus livros, Mia responde que as crianças „Entendem, sim. E lidam com os neologismos de uma maneira muito criativa. Para eles a língua é um sistema ainda por fechar e, por isso, a reinvenção das regras é aquilo que deveria ser para nós, os adultos: um motivo de prazer, um apetitoso jogo de transgressão da norma.“

Experimentem ler este livro este Natal e descobrir que esta história, lida pelas crianças, se calhar não é assim tão triste, mas sim uma bela história de fé, amor e magia.

Outros livros infantis de Mia Couto:

Mar Me Quer (2000) €13,50
O Gato e o Escuro (2001) €14,50
A Chuva Pasmada (2004) €14,80
O Beijo da Palavrinha (2008) €17,50
O Menino no Sapatinho (2013) €18,50

(*) Outros livros recomendados pelo LER+ Plano Nacional de Leitura, que abordam a época festiva: A Noite de Natal e Os Três Reis do Oriente, de Sophia de Mello Breyner Andresen; Chegou o Natal, de José António Gomes; Cinco Pais Natais e Tudo o Mais, de Manuela Castro Neves; Milagre de Natal, de António Torrado; Sonhos de Natal, de António Mota; O Cavalinho de Pau do Menino Jesus e Outros Contos de Natal, de Manuel António Pina; e Os Animais do Natal, de Luísa Ducla Soares.

(PR)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter kinder-und jugendbücher, literatura moçambicana, mosambikanische Literatur

Geschenktipps – Teil 2 – Literarisches

Wie in jedem Jahr gibt es in der zweiten Jahreshälfte oft besonders viele interessante Neuerscheinungen, so auch diesmal.

Eben eingetroffen ist der dritte und abschließende Teil von Mia Coutos Trilogie As Areias do Imperador. Er trägt den Titel O Bebedor de Horizontes. Die Trilogie erzählt von den letzten Jahren des Herrschers Ngungunyane erzählt. Ende des 19. Jahrhunderts herrschte er über das Gaza-Reich, das die südliche Hälfte des heutigen Mosambik umfasste. Ngungunyane wurde 1895 von den portugiesischen Truppen besiegt, nach Portugal gebracht und schließlich ins Exil auf die Azoren verbannt. Der erste Teil ist in diesem Jahr auch schon mit dem Titel Imani in deutscher Übersetzung im Unionsverlag erschienen – und, ein kleiner Ausblick, Mia Couto wird im kommenden April in Deutschland auf Lesetour sein (Frankfurt 27. April).

Ebenfalls neu ist der erste Roman des angolanischen Musikers Kalaf Epalanga, der mit seiner Band Buraka Som Sistema weltweit Erfolg hatte und heute zwischen Lissabon und Berlin pendelt. Das Buch trägt den Titel Também os brancos sabem dançar und Kalaf ist darin selbst die Hauptfigur. Er reist im Buch mit dem Bus von Göteborg nach Oslo, um bei einem Festival aufzutreten, aber sein Pass ist abgelaufen und er wird wegen versuchter illegaler Einwanderung festgenommen.  Wie erklärt man den norwegischen Polizisten am besten was Buraca Som Sistema ist, wie der Kuduro entstanden ist und das Kalaf einfach ein friedlicher angolanischer Musiker auf Tournee ist? Die Antwort finden Sie im Buch, einem musikalischen Roman.

Erneut auf Reisen war auch José Luís Peixoto, der seine Reisen in ein unbekanntes Thailand, abseits der Touristenströme in seinem neuen Buch O Caminho Imperfeito verarbeitet hat, das zugleich eine Suche nach dem Sinn des Reisens, des Schreibens und des Lebens an sich ist.

Druckfrisch liegt auch schon Os Loucos da Rua Mazur von João Pinto Coelho vor, mit dem er den diesjährigen Prémio Leya gewonnen hat. Das Buch spielt in Polen zur Zeit der deutschen Besatzung. Im Jahr 2001 erhält Yankel, ein blinder Buchhändler Besuch von Eryk, einem alten Freund aus Kindertagen, der heute Schriftsteller ist. Seit einem schrecklichen Erlebnis während des 2. Weltkriegs haben sie sich nicht mehr gesehen.  Eryk, der krank ist, will vor seinem Tod ein Buch über die Vergangenheit schreiben, benötigt dafür aber die Erinnerungen von Yankel.

Alle vorgestellten Bücher finden Sie wie üblich bei uns in der Buchhandlung und in unserem Onlineshop.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter angolanische literatur, literatura moçambicana, mosambikanische Literatur, portugiesische Autoren, portugiesische Literatur

Portugiesischer Vorlesetreff am 25. November, KiBi Frankfurt-Bornheim

Das nächste Treffen des portugiesischsprachigen Vorlesetreffs findet am Samstag, dem 25. November um 11.30 Uhr in der Kinder-und Jugendbibliothek in Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24 statt. Im Mittelpunkt steht dann das Buch O Menino no Sapatinho des mosambikanischen Autors Mia Couto, eine Geschichte, die zur Vorweihnachtszeit passt.  Der Eintritt ist frei.

An die Lesung schließt sich wie immer eine kleine Bastelei an.

Die Termine für die erste Hälfte des kommenden Jahres stehen ebenfalls bereits fest: 27.1., 24.02., 17.03., 28.04., 26.05.

__________________

Próximo encontro de leituras para crianças, no dia 25 de novembro às 11h30  na Kinder-und Jugendbibliothek  Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24.

Faremos uma adaptação do livro O Menino no Sapatinho do escritor moçambicano Mia Couto.

Trata-se de um conto sobre a chegada ao mundo de „um menino pequenito, tão minimozito, que todos os seus dedos eram mindinhos“ e sobre a fé da sua mãe, mulher pobre, que se desdobra em cuidados e pedidos para que o seu filho consiga „graudar“. Até ao dia de Natal, quando algo mágico acontece.

A leitura será seguida de uma pequena atividade criativa.

A partir dos 4 anos | Entrada gratuita.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter kinder-und jugendbücher, literatura moçambicana, Veranstaltungen

Portugiesischer Vorlesetreff am 28.Oktober, KiBi Frankfurt-Bornheim

Das nächste Treffen des portugiesischsprachigen Vorlesetreffs findet am Samstag, dem 28. Oktober um 11.30 Uhr in der Kinder-und Jugendbibliothek in Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24 statt. Im Mittelpunkt steht dann das Buch  Der Eintritt ist frei.

Vorgelesen wird diesmal das zweisprachige Buch Pedrina – Die Pute, die ein Pfau sein wollte – Pedrina, a perua que queria ser pavão von Valeska Brinkmann und Ciça Camargo, erschienen im Bübül Verlag.

__________________

Próximo encontro de leituras para crianças, no dia 28 de outubro às 11h30  na Kinder-und Jugendbibliothek  Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24.

Primeira leitura bilingue, em português e alemão, com o livro Pedrina, a perua que queria ser pavão escrito por Valeska Brinkmann e ilustrado por Ciça Camargo.

A leitura será seguida de uma pequena atividade criativa.

A partir dos 4 anos | Entrada gratuita.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter kinder-und jugendbücher, literatura moçambicana, Veranstaltungen