Archiv der Kategorie: brasilianische literatur

Prêmio São Paulo de Literatura geht an Ana Paula Maia

Ana Paula Maia: Enterre seus mortosDer Prêmio São Paulo de Literatura, neben dem Prêmio Jabuti einer der renommiertesten brasilianischen Literaturpreise, wurde am Freitag letzter Woche zum zweiten Mal in Folge an die  Schriftstellerin Ana Paula Maia verliehen. Sie erhält den Preis für ihren im vergangenen Jahr bei Companhia das Letras erschienenen Roman Enterre seus mortos. Der Preis ist mit 200.000 Reais (z.Z. ca. 43.000 Euro) dotiert. Den Preis für den besten Debütroman erhält Tiago Ferro für O pai da menina morta. Bereits im Vorjahr war Ana Paula Maia ausgezeichnet worden, damals für den Roman Assim Na Terra Como Embaixo Da Terra.

Die beiden Romane von Ana Paula Maia wurden bisher noch nicht ins Deutsche übersetzt, 2013 erschien aber ein früherer Roman der Autorin Krieg der Bastarde in der Übersetzung von Wanda Jakob im A1-Verlag.

 

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Neu in deutscher Übersetzung – Isabela Figueiredo und Clarice Lispector

Druckfrisch bei uns eingetroffen sind zwei spannende Neuerscheinungen portugiesischsprachiger Autorinnen in deutscher Übersetzung.

Isabela Figueiredo: Caderno de Memórias ColoniaisDer Weidle-Verlag hat das autobiographische Buch Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit (im Original: Caderno de Memórias Coloniais) der portugiesischen Autorin Isabela Figueiredo veröffentlicht. Die Übersetzung stammt von Markus Sahr, das Nachwort von Sophie Sumburane.

Die Erinnerungen Isabela Figueiredos an das Mosambik der Kolonialzeit erschienen in Portugal 2009, nach dem Tod des Vaters der Autorin. Es hat in Portugal vielfältige Polemiken ausgelöst und wurde zum Bestseller,  auch weil es einen Tabubruch darstellt:  Denn es räumte radikal mit der Legende von der »sanften« portugiesischen Herrschaft in Übersee auf und vermittelte einen ungeschönten Blick auf den blutigen Kolonialkrieg in Mosambik.

Isabela Figueiredo ist Ende November/Anfang Dezember mit Unterstützung der Botschaft von Portugal/Instituto Camões auf Lesereise in Deutschland und wird das Buch am 30.11. bei uns in der Buchhandlung vorstellen. Details folgen in Kürze.

 

Clarice Lispector: Tagtraum und Trunkenheit einer jungen FrauDie gesammelten Erzählungen von Clarice Lispector sind mit dem Titel Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau (Original: Todos os Contos) in der Übersetzung von Luis Ruby bei Penguin erschienen.

Clarice Lispector ist eine der bekanntesten Schriftstellerin Brasiliens des 20. Jahrhunderts.  International als ein Höhepunkt brasilianischer Literatur bekannt, ist ihre Kurzprosa im deutschsprachigen Raum noch zu entdecken. Der vorliegende Band mit 44 teils erstmals ins Deutsche übertragenen Geschichten verspricht eine aufregende Begegnung mit der suggestiven Kraft ihrer Sprachkunst.

Isabela Figueiredos: Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit , Weidle, 2019, 23 EUR

Clarice Lispector: Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau, Penguin, 2019, 24 EUR und weiter Bücher von Isabela Figueiredo und Clarice Lispector finden Sie natürlich bei uns in der Buchhandlung und in unserem Onlineangebot.

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Buchmesse 2019 – Das Programm

Vom 16.bis 20. Oktober findet in Frankfurt die Buchmesse statt. Als Gastland präsentiert sich in diesem Jahr Norwegen.  Wir sind mit einem Stand in  Halle 5.1. A18 vertreten.

Neben der bereits angekündigten Lesung am 17.10., 20.00 Uhr  mit Mbate Pedro und Luiz Ruffato bei uns in der Buchhandlung, sind noch eine ganze Reihe weiterer interessanter Veranstaltungen auf dem Messegelände geplant:

Donnerstag, 17. Oktober

Alle Veranstaltungen im neuen Pavillon auf dem Messegelände (Agora).  An diesem Tag benötigen Sie eine Fachbesuchereintrittskarte.

13.00-14.00 Uhr Außerhalb der „Heimat“ schreiben, im eigenen Land schreiben – unterschiedliche Perspektiven? mit den Autor/innen Carlos Franz (Chile), Leonardo Padura (Kuba), Patricio Pron (Argentinien) und Carola Saavedra (Brasilien), moderiert von Corinna Santa-Cruz

Seit jeher verlassen Schriftsteller*innen, gewollt oder ungewollt, ihre Länder, hören indes selten auf, sich literarisch mit ihnen auseinanderzusetzen. Andere, wenngleich mit einem offenen Blick in die Ferne, bleiben in ihrer Heimat, die literarischen Themen womöglich in greifbarer Nähe. Ist der Blick von innen unweigerlich „authentischer“ als der von außen? Inwieweit beeinflusst die lokale Kultur das literarische Schaffen? Welche Bedeutung nimmt „Heimat“ in den Werken der einzelnen Schriftsteller*innen ein bzw. inwieweit verändert sich die Wahrnehmung ihr gegenüber?

14.00-15.00 Uhr   Geschichte schreiben

mit María Cecilia Barbetta, Gioconda Belli, María José Ferrada und Luiz Ruffato, moderiert von Lutz Kliche

In Zeiten politischen Wandels verbreiten sich fake news und mit dem Aufstieg sozialer Netzwerke verliert die vierte Gewalt ihren Stellenwert. Nahezu jeder verkauft seine eigene Geschichte und nicht wenige schaffen es, ihre Stimmenzahl dadurch zu erhöhen. Geschichte wird neu geschrieben. Die Zahl der Zeitzeugen nimmt ab und die neuen Generationen verlieren den Kontakt zu echten Referenzen. Welche Rolle spielen Autor*innen in diesem Zusammenhang?  Inwieweit werden sie als Chronist*innen verstanden? Wer ist ihr Zielpublikum?

15.30 Uhr – TFM-Messestand, Halle 5.1 A18

Die Autoren Albert von Brunn und Nicola Schneider  stellen die Novelle Fluchtgut vor, die eben bei TFM erschienen ist.

20.00 Uhr  Buchhandlung TFM – Lesung mit Mbate Pedro und Luiz  Ruffato

Freitag, 18. Oktober

10.30-11.30 Uhr Was macht die Religion in der Außenpolitik?
Weltempfang Salon (Halle 4.1 B81)

Astrid Prange De Oliveira (Deutsche Welle, Redakteurin in der brasilianischen Redaktion der Deutschen Welle), Prof. Heinrich Wilhelm Schäfer (Institut für Auslandsbeziehungen) und Dr. Claudia Zilla (Forschungsgruppenleiterin „Amerika“ bei der Stiftung Wissenschaft und Politik) diskutieren

Freikirchen, evangelikale Strömungen und charismatische Prediger erleben weltweit Zulauf. Ihr Einfluss auf die Politik wächst, so wird z.B. Jair Bolsonaro, der Präsident Brasiliens, von Evangelikalen unterstützt. Wie wirkt sich diese Entwicklung auf die internationalen (Kultur-)Beziehungen aus? Wie gehen die religiösen Akteure vor? Wo verläuft die Grenze zum Populismus?

13.00-13.30 Gold | Mein Land, unsere Erde, Halle 3.1 L25

Sebastião Salgado auf dem blauen Sofa, Moderation: Gert Scobel

13.30-14.00 Halle 3.K15

Art in Bolsonaro’s time – Decolonizing Brazilian Literature – mit Alexandre Ribeiro und Fred Di Giacomo

2 peripheral Brazilians writers reflecting literature under an extreme right regime

Samstag, 19. Oktober

An diesem Tag benötigen Sie eine normale Eintrittskarte

14:30 – 15:30 Uhr

Populismus versus Demokratie – was ist los in Lateinamerika?
Weltempfang Salon (Halle 4.1 B81)

mit Gioconda Belli, Carlos Franz und Luiz Ruffato, moderiert von Lutz Kliche

Nach dem Ende der Militärdiktaturen in vielen Ländern Lateinamerikas entwickelten sich demokratische Strukturen. Populisten von Rechts und von Links errichten dagegen wieder autoritäre Systeme, wie zuletzt in Brasilien und Nicaragua. Wie gehen Schriftsteller aus Lateinamerika mit den politischen Veränderungen und Unsicherheiten um? Wie offen können und wollen sie schreiben? Welche Erfahrungen machen Sie?

15.00-16.00 Uhr

What is going to be the new children literature?

mit den brasilianischen Kinderbuchautor/innen Ilan Brenman, Regina Drummond und Fernanda Oliveira

Hallen Foyer 5.1-6.1

15.30-16.00 Uhr

Art in Bolsonaro’s time – Decolonizing Brazilian Literature – mit Alexandre Ribeiro und Fred Di Giacomo

2 peripheral Brazilians writers reflecting literature under an extreme right regime

Für weitere Veranstaltungen können Sie den Kalender der Buchmesse konsultieren.

 

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Lesetreff – Tertúlia wieder am 9.September

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Jorge Amado: Gabriela, cravo e canelaWir treffen uns  nach der Sommerpause das nächste Mal am Montag, 9. September, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über einen Klassiker der brasilianischen Literatur sprechen – Jorge Amados Gabriela, Cravo e Canela, das viele erst durch die gleichnamige Telenovela der 1970er Jahre kennengelernt haben. Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Gabriela, Cravo e Canela ist bei uns in der Buchhandlung verfügbar.

TFM - Unsere Buchhandlung in Frankfurt

Desde 2014 encontramos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. Se quiser participar, envie-nos um e-mail para info@tfmonline.de. O próximo encontro será no dia 9 de setembro às 19h00. Vamos falar sobre o livro Gabriela, Cravo e Canela do escritor brasileiro Jorge Amado.

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Hieronymusring geht an Marianne Gareis

Machado de Assis. Dom Casmurro, übersetzt von Marianne GareisDie Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung hat für besondere Leistungen in der literarischen Übersetzung den Hieronymusring gestiftet. Dieser geht in diesem Jahr für 2 Jahre an die Übersetzerin Marianne Gareis, die unter anderem Werke von José Saramago, Gonçalo M. Tavares und Machado de Assis aus dem Portugiesischen und Samantha Schweblin und Sérgio Álvarez aus dem Spanischen übersetzt hat.

Der Preis ist undotiert und wird am 25.Mai auf der Tagung des Verbands der Übersetzer (VdÜ) in Wolfenbüttel verliehen. Der Hieronymusring wurde 1979 zum ersten Mal verliehen, wer ihn trägt entscheidet über den nächsten Preisträger. Bisherige Träger/innen waren u.a. Ilma Rakusa, Frank Heibert, Katrin Krieger und zuletzt Gabriele Leupold.

Seinen Namen verdankt der Ring dem Kirchenvater Hieronymus, dessen Hauptwerk, die Neuschöpfung des lateinischen Bibeltextes, als Vulgata zum zentralen Dokument der katholischen Kirche wurde. Der heilige Hieronymus gilt als Schutzpatron der Übersetzer.

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Geovani Martins: Aus dem Schatten

Geovani Martins: Aus dem SchattenAus dem Schatten heißt der Erzählband des jungen brasilianischen Autors Geovani Martins, mit dem er jetzt auch in Deutschland debütiert. Die Übersetzung von Nicolai von Schweder-Schreiner ist eben bei Suhrkamp erschienen.

Als Sol na Cabeça – so der Originaltitel – im letzten Jahr in Brasilien erschien, hat das Buch einige Aufmerksamkeit erregt, Geovani Martins war letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse zu Gast, die internationale Presse berichtete über ihn, wie hier zum Beispiel der englische Guardian und die Wiener Zeitung.

Geovani Martins: O Sol na cabeçaGeovani Martins, heute 26 Jahre alt, wuchs in einer Favela Rios auf, auch heute lebt er noch in Vidigal, einer typischen Armensiedlung. Entdeckt wurde er von einem der größten literarisch ambitionierten Verlage Brasiliens – Companhia das Letras- beim Festival Literária das Periférias. Die dreizehn dichten, autobiographisch gefärbten Erzählungen, im rauen Slang geschrieben, erzählen von einer Welt, die sonst eher selten in der brasilianischen Literatur vorkommt, zuletzt vielleicht bei Paulo Lins und Cidade de Deus. Die Inspiration für seine Erzählungen findet der Autor in seiner direkten Umgebung, wo Schikanen der Polizei, Gewalt und Drogenhandel Alltag sind.

Victoria Eglau hat für den Deutschlandfunk eine größeres Porträt produziert, dass Sie hier nachlesen können.

Das Buch im Original und der gelungenen deutschen Übersetzung gibt es bei uns in der Buchhandlung.

Geovani Martins: Aus dem Schatten, Suhrkamp 2019, 18 EUR

Sol na Cabeça, Companhia das Letras 2018, 27,90 EUR

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Marcello Nocelli liest in Frankfurt und Darmstadt

Marcelo Nocelli, copyright: Alexandre Virgílio

Der brasilianische Autor Marcelo Nocelli liest in der kommenden Woche in Frankfurt und Darmstadt.

Er stellt seinen Roman São Paulo – Köln (erschienen im Arara-Verlag vor). Die Lesungen sind zweisprachig portugiesisch-deutsch. In Frankfurt wird die Lesung von der brasilianischen Musikerin Tina Freitas begleitet.

Die Termine:

Do. 21.03. 19.00 Uhr Cafuchico Frankfurt, Eckenheimer Landstraße 61

Sa. 23.03. 20.00 Uhr Agora Darmstadt, Erbacherstr. 89A

Weitere Lesungen finden in Köln und Berlin statt.

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Luiz Ruffato: Das Buch der Unmöglichkeiten

Eben eingetroffen ist der 4. Band von Luiz Ruffatos Romanzyklus Vorläufige Hölle (Inferno Provisório), erschienen bei Assoziation A. Die deutsche Übersetzung, wie immer von Michael Kegler, trägt den Titel Das Buch der Unmöglichkeiten (O Livro das Impossibilidades) und spielt in der Zeit der zu Ende gehenden Militärdiktatur, die Brasilien nun erneut droht.

Guto kommt aus dem ländlichen Cataguases zu Besuch nach São Paulo. Hier begegnet er einer Jugend, die Subkultur, Underground, Zukunft erprobt. Im Hinterland waren die Träume schon immer bescheidener: Kirchenkreise statt Hippieromantik und »Generation Coca Cola«. Eine Ausbildung zum Schlosser im Bildungswerk. Fünfzehn Jahre später steht der bewunderte Typ, der damals Parka und Jeans trug und kiffte, als Wachmann vorm Shoppingcenter. Der Aufstand ist stecken geblieben.

Die portugiesische Gesamtausgabe und die bisher erschienenen vier Bände in deutscher Übersetzung

Mama, es geht mir gut
Feindliche Welt
Teilansicht der Nacht
Das Buch der Unmöglichkeiten

gibt es natürlich bei uns in der Buchhandlung oder in unserem Onlineshop.

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Neu übersetzt und wieder aufgelegt – Patrícia Melo und José Saramago

Von Patrícia Melo, die schon den Deutschen Krimipreis erhalten hat, ist jetzt bei Tropen ein neues Buch in deutscher Übersetzung erschienen. In Der Nachbar (Originaltitel: Gog Magog, Deutsch von Barbara Mesquita) geht es um einen in São Paulo lebenden Biologielehrer, der sich zunehmend durch den titelgebenden Nachbarn gestört fühlt.  Dieser, der auf den seltsamen Namen Ygor Upsilon hört, verursacht andauernd Geräusche. Immer stärker steigert sich der Erzähler in eine unkontrollierbar werdende Wut. Er beginnt, den Nachbarn zu verfolgen, bricht bei ihm ein und findet sich plötzlich mit seiner Leiche wieder.

Patrícia Melo wird im Januar in Frankfurt bei den Litprom Literaturtagen zum Thema Global Crime zu Gast sein (Der Vorverkauf beginnt in Kürze.)

 

Zum 20. Jahrestag der Nobelpreisverleihung an José Saramago wurden  jetzt drei bislang vergriffene Bücher von ihm bei Atlantik wieder neu aufgelegt.

Das Memorial (Memorial do Convento, übersetzt von Andreas Klotsch) über den Bau des Klosters in Mafra ist einer der Klassiker aus dem Werk Saramagos. Das gilt ebenso für Hoffnung im Alentejo (Levantado do Chão übersetzt von Rainer Bettermann), das über den harten Alltag der Arbeiter auf den Latifundien erzählt. Das Tagebuch (O Caderno, übersetzt von Marianne Gareis und Karin von Schweder-Schreiner) hingegen ist ein essayistisches Spätwerk, das auf den Blogeinträgen beruht und viele zeitgeschichtliche Themen behandelt.

Alle Bücher von Patrícia Melo und José Saramago finden Sie natürlich in unserer Buchhandlung online und vor Ort in Frankfurt.

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Literaturpreise

In den vergangenen Tagen wurden in Brasilien zwei der wichtigsten Literaturpreise verliehen.

Der Prêmio São Paulo de Literatura ging an die Schriftstellerin Ana Paula Maia für ihren 2017 erschienenen Roman Assim na terra como debaixo da terra.

In deutscher Übersetzung von Wanda Jakob erschien 2013 bei A1 der Roman Krieg der Bastarde. Zuletzt veröffentlichte sie in diesem Jahr den Roman Enterre seus mortos.

Als bester Debütroman einer Autorin unter 40 Jahren wurde O peso do pássaro morto von Aline Bei ausgezeichnet, als bestes Debüt über 40 Jahren, Oito do Sete von Cristina Judar.

Die Preisträger des diesjährigen Prêmio Jabuti wurden ebenfalls schon bekanntgegeben.

Buch des Jahres und gleichzeitig Gewinner in der Lyrikkategorie ist der Band à cidade von Mailson Furtado Viana.

Bester Roman wurde O clube dos jardineiros da fumaça von Carol Bensimon.

Alle anderen Preisträger sind hier aufgelistet.

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