Archiv der Kategorie: brasilianische literatur

Prémio Oceanos geht an Itamar Vieira Junior

Itamar Vieira Júnior: Torto Arado

Itamar Vieira Junior ist erneut für seinen Roman Torto Arado (veröffentlicht in Portugal bei Leya und in Brasilien bei Todavia) ausgezeichnet worden.

Nach dem Prémio Leya 2018 und dem Prêmio Jabuti in diesem Jahr, erhielt er gestern auch noch den Prêmio Oceanos.

Torto Arado erzählt die Geschichte der Schwestern Bibiana e Belonísia, die als Töchter von Arbeitern einer Fazenda im Sertão von Bahia aufwachsen. Im Erwachsenenalter trennen sich ihre Wege. Das Buch besticht durch seine klare Sprache und nimmt Anleihen an großen Vorbildern der brasilianischen Literatur wie Guimarães Rosa oder Raduan Nassar.

Den zweiten Preis erhielt Djaimilia Pereira de Almeida für ihren Roman A Visão das Plantas. Sie war im vorigen Jahr die Hauptpreisträgerin, damals ausgezeichnet für Luanda, Lisboa, Paraíso.

Der dritte Preis erhielt die brasilianische Autorin Maria Valéria Rezende für Carta à rainha louca.

Der Preis ist insgesamt mit ca. 40.000 Euro dotiert, der auf die einzelnen Prämierten verteilt wird.

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Prêmio São Paulo de Literatura geht an Claudia Lage

Der Prêmio São Paulo de Literatura, neben dem Prêmio Jabuti einer der renommiertesten brasilianischen Literaturpreise, wurde in diesem Jahr an die Autorin Claudia Lage verliegen. Sie erhält die Auszeichnung für den Roman O corpo interminável (erschienen bei Record). Im Buch begibt sich die Hauptfigur auf die Suche nach seiner Herkunft und versucht die Geschichte, seiner Mutter zu rekonstruieren, die als Kämpferin während der brasilianischen Militärdiktatur verschwunden ist.

Der Preis ist mit 200.000 Reais  dotiert. Den Preis für den besten Debütroman erhält Marcelo Labes für Paraízo-Paraguay (Caiaponte). Vor dem Hintergrund des Krieges um Paraguay entwirft er die Geschichte eines deutschen Einwanderers, der sich als Freiwilliger an die Front gemeldet hat. Viele Jahre später erzählt Olga, die nicht mehr lange zu leben hat, ungeschönt die Geschichte der deutschen Einwanderung nach Südbrasilien.

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Herdeiros de Saramago – Die Erben Saramagos

Im portugiesischen Fersehen RTP ist jetzt die Serie Herdeiros de Saramago (Die Erben Saramagos) angelaufen. Porträtiert werden in insgesamt 9 knapp halbstündigen Folgen alle bisherigen Preisträger/innen des Prémio Saramago.

Die von Carlos Vaz Marques und Graça Castanheira produzierte Reihe stellt in chronologischer Reihenfolge der Preisvergabe Paulo José Miranda, José Luís Peixoto, Adriana Lisboa, Gonçalo M. Tavares, Valter Hugo Mãe, João Tordo, Andréa del Fuego, Ondjaki, Bruno Vieira Amaral, Julián Fuks und Afonso Reis Cabral vor.

Alle Folgen sind schon auf der Seite von RTP online. Für alle, die Portugiesisch verstehen, ist das wirklich eine hervorragende Gelegenheit, zeitgenössische portugiesischsprachige Autorinnen und Autoren näher kennenzulernen.

Update: Wie wir erfahren haben, ist eine internationale Version mit Untertiteln bereits in Arbeit, sodass die Serie demnächst auch von einem noch größeren Publikum gesehen werden kann.

Sollten Sie danach Lust auf das eine oder andere Buch der Porträtierten haben, schauen Sie bei uns in der Buchhandlung vorbei.

Bei uns finden Sie viele Bücher von Paulo José Miranda, José Luís Peixoto, Adriana Lisboa, Gonçalo M. Tavares, Valter Hugo Mãe, João Tordo, Andréa del Fuego, Ondjaki, Bruno Vieira Amaral, Julián Fuks und Afonso Reis Cabral.

Einige Titel sind auch bereits in deutscher Übersetzung erschienen oder werden in den nächsten Monaten erscheinen.

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Buchmesse 2020

Frankfurter Buchmesse - special edition

In anderen Jahren steckten wir in diesen Tagen mitten in den Vorbereitungen für die Frankfurter Buchmesse und unseren jährlichen Messestand – Kisten würden gepackt, Termine vorbereitet und die Buchhandlung für Lesungen aus- und aufgeräumt. Normalerweise herrschte also eine große angespannte Vorfreude auf all die Menschen, die man nur einmal im Jahr im Oktober sieht, aber in diesem Jahr ist nichts so recht normal. Die Buchmesse findet statt – in einer Special Edition, wie es so schön heißt, weitestgehend digital mit einigen Präsenzveranstaltungen wie Bookfest und OpenBooks hier in der Stadt, mit vielen Fernsehübertragungen, Livestreams, Zoomkonferenzen. Das alles kann den persönlichen Kontakt nicht ersetzen, aber Lamentieren hilft nichts, und deshalb möchten wir Sie hier auf zwei Veranstaltungen der nächsten Woche aufmerksam machen, an den portugiesischsprachige Autorinnen und Autoren zumindest virtuell beteiligt sind:

African Perspectives

Anlässlich des 40. Jubiläums von Litprom e.V. veranstalten die KfW Stiftung und Litprom gemeinsam das Symposium African Perspectives — Writers and Literary Experts in Conversation: Autor*innen, Verleger*innen und Expert*innen diskutieren über die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte und ihre Visionen für die Zukunft.

Die Veranstaltung wird am Montag, dem 12. Oktober ab 14 Uhr auf dem Youtube-Kanal von Litprom sowie den Kanälen der KfW-Stiftung und der Frankfurter Buchmesse in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln ausgestrahlt und stehen dann zu Ihrer Verfügung.

Unter anderem gibt es ein Symposium mit renommierten Schriftsteller*innen und Kulturschaffenden:

Podiumsdiskussionen mit Hemley Boum (Kamerun/Frankreich), José Eduardo Agualusa (Angola/Portugal), Colleen Higgs (Südafrika), Nii Parkes (Ghana/GB), Maaza Mengiste (Äthiopien/USA), Yvonne Adhiambo Owuor (Kenia), Petina Gappah (Simbabwe), moderiert von Anna Jäger (Savvy Contemporary in Berlin).

Das vollständige Programm u.a. mit einer Keynote von NGŨGĨ WA THIONG’O finden Sie hier

Anmelden können Sie sich auch zu einem virtuellen Get-together via Zoom.

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Am Mittwoch, dem 14. Oktober 19.30-21.00 Uhr findet im Instituto Cervantes die Veranstaltung Black Books Matter – Stimmen aus Brasilien organisiert von der Literarischen Agentur Mertin statt.

Etwa die Hälfte der Bevölkerung Brasiliens zählt zu den People of Colour, doch das Bild der scheinbar gleichberechtigt zusammenlebenden Ethnien war schon immer ein Mythos. Auf dem Buchmarkt stellten schwarze AutorInnen bis vor Kurzem eine Ausnahme dar, jetzt stürmen sie die Bestsellerlisten mit Themen, die die Menschen beschäftigen: Ausgrenzung und Benachteiligung aufgrund dunkler Hautfarbe und krausen Haares.Drei AutorInnen aus Brasilien werden uns zugeschaltet und diskutieren über ihre Erfahrungen.

Es diskutieren Paulo Scott, Bianca Santana und Silvio Almeida unter der Moderation von Nicole Witt und Michael Kegler. Die Veranstaltung findet in portugiesischer Sprache statt und wird simultan gedolmetscht. Tickets gibt es hier.

Am Samstag, dem 17. Oktober 21.00-21.15 Uhr sprechen die portugiesischen Schriftstellerinen Dulce Maria Cardoso und Margarida Vale de Gato in einem 15-minütigen Film über weibliches Schreiben in der portugiesischen Literatur. Dieser Film ist bei Bookfest Digital zu sehen.

Im kompletten Veranstaltungskalender der Frankfurter Buchmesse können Sie hier stöbern.

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Neue Bücher im Herbst – Teil 2 – Übersetzungen

Wie versprochen geht es hier mit unserer kleinen Reise durch die Verlagsprogramme weiter. Der Herbst hält einige Neuerscheinungen portugiesischsprachiger Autorinnen und Autoren bereit, die schon einen kleinen Vorgeschmack auf den Portugal-Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse im nächsten Frühjahr geben – aber auch aus Brasilien gibt es Neues:

Germano Almeida: Der treue VerstorbeneIm Oktober erscheint bei Transit Der treue Verstorbene (Original: O fiel defunto) aus der Feder des kapverdischen Autors Germano Almeida, übersetzt von Michael Kegler.

Auslöser der Geschichte ist die Ermordung des berühmtesten Schriftstellers der Inseln, der unmittelbar vor der Präsentation seines lang erwarteten neuen Buches von seinem besten Freund erschossen wird.
Was wie ein Krimi beginnt, nimmt jedoch bald einen weitaus spannenderen Weg. Almeida entfaltet das durch den Mord ausgelöste opulente Geschehen, von der Aufbahrung des Toten im Palast des Volkes bis zum Staatsbegräbnis mit Präsident, Premier und anderer Prominenz. Gleichzeitig erzählt er von der Freundschaft der beiden Männer sowie in die Vorgeschichten der anderen beteiligten Personen, besonders der zwischen ihnen, dem Toten und seinem Mörder, stehenden Frau.

Sophia de Mello Breyner Andresen: Der ZigeunerchristusDer Elfenbein Verlag gibt mit dem kleinen Lyrik-Band Der Zigeunerchristus (Original: O Cristo Cigano), übertragen von Sarita Brandt einen Vorgeschmack auf das Werk von Sophia de Mello Breyner Andresen. Für das kommende Jahr sind mit Die Muschel von Kos und andere Gedichte und Exemplarische Erzählungen zwei weitere Veröffentlichungen geplant.

 

Nach dem großen Erfolg von Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau im vergangenen Jahr erscheint bei Penguin mit Aber es wird regnen der zweite Teil der Erzählungen  (Original: Todos os Contos) von Clarice Lispector, herausgegeben von Benjamin Moser, übersetzt von Luis Ruby.

Clarice Lispector: Aber es wird regnenAuch er zeigt die brasilianische Ausnahmeautorin wieder als einzigartige Chronistin des weiblichen Lebens und seiner Abgründe: Eine junge Frau entdeckt nach vielen Demütigungen das ekstatische Glück des Lesens. Ein Hausmädchen versinkt in traurigen Gedanken, um gestärkt in den Alltag zurückzukehren. Eine Beobachterin taucht in fremde Menschen ein und wird zu deren Fleisch. In 44 Geschichten, entstanden auf dem Höhepunkt ihrer literarischen Karriere  paaren sich widersprüchlichste Gefühle und kühne Bilder mit philosophischer Erkenntnis. Lispector macht uns staunen – nicht zuletzt über die Kompliziertheit des Lebens.

Angélica Freitas: Der Uterus ist groß wie eine Faust. GedichteSchon erschienen ist bei Elif der Lyrikband Der Uterus ist groß wie eine Faust (Originaltitel: Um útero é do tamanho de um punho) von Angélica Freitas, übertragen von Odile Kennel.

Der zweite Band der brasilianischen Dichterin hat sie endgültig zu einer der wichtigsten Dichterinnen Brasiliens gemacht. Für den Band erhielt sie den Prêmio APCA de poesia und war Finalistin beim Prêmio Portugal Telecom.
Nahm sie sich in ihrem ersten Band „Rilke Shake“ den poetischen Kanon vor, so dekonstruiert sie nun das Konzept „Frau“. „Die Frau ist eine Konstruktion“, schreibt sie, „die Frau muss im Grunde/ein Wohnkomplex sein/alles ist gleich/alles gleich verputzt/nur jeweils anders gestrichen.“

Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen und merken auch gerne vor:

Germano Almeida: Der treue Verstorbene  24,00 EUR

Sophia de Mello Breyner Andresen: Der Zigeunerchristus 6,00 EUR

Clarice Lispector: Aber es wird regnen ,22,00 EUR

Angélica Freitas: Der Uterus ist groß wie eine Faust, 20,00 EUR

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Lektüretipp: Natalia Borges Polesso

Natalia Borges Polesso: AmoraEin Blick in den Kalender verrät, dass wir für diese Woche eigentlich eine Lesung mit der brasilianischen Autorin Natalia Borges Polesso geplant hatten. Das wäre die zweite Veranstaltung in diesem Jahr in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien gewesen, die nun, aus bekannten Gründen, erstmal verschoben werden musste.

Die 1981 geborene Autorin aus Rio Grande do Sul ist studierte Literaturwissenschaftlerin und wurde 2016 für ihren Erzählband Amora (Não Editora)  mit dem wichtigsten brasilianischen Literaturpreis Prêmio Jabuti in der Kategorie „Erzählung“ ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihr Roman Controle bei Companhia das Letras. Ihre Erzählungen und Romane drehen sich oft um Liebe und Freundschaft zwischen Frauen.

Natalia Borges Polesso: ControleWir hoffen, dass wir Natalia Borges Polesso  hier begrüßen können, sobald es wieder möglich ist. Inzwischen empfehlen wir gern die Lektüre ihrer Bücher, die wir hier in der Buchhandlung vorrätig haben und natürlich wie immer auch verschicken.

Vergangenes Wochenende hat ihr brasilianischer Verlag Companhia das Letras das virtuelle Literaturfestival „Na Janela“ veranstaltet, das sich noch auf Youtube nachverfolgen lässt. Dort ist Natalia Borges Polesso im Dialog mit João Silvério Trevisan zu erleben, dessen neuester Roman A Idade de Ouro do Brasil ebenfalls zuletzt für Furore gesorgt hat.

 

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Rubem Fonseca (1925-2020)

Rubem Fonseca: JoséDer brasilianische Schriftsteller Rubem Fonseca ist gestern im Alter von 94 Jahren in Rio de Janeiro verstorben. Rubem Fonseca war der „Altmeister“ des brasilianischen Krimis und hat viele jüngere Autorinnen und Autoren beeinflusst.

Nach einem Jurastudium war er in den 1950er Jahren für einige Jahre im Polizeidienst tätig, eine Zeit, die sein späteres schriftstellerisches Werk geprägt hat.

Bekannt sind vor allem seine Kriminalerzählungen und -romane, die sich durch einen ganz eigenen, direkten Stil auszeichnen. Insgesamt sind mehr als 20 Bände erschienen, Rubem Fonseca war bis zuletzt aktiv, noch 2018 erschien der Band Carne Crua.

In deutscher Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner erschienen die Romane Bufo & Spallanzani (1987), Grenzenlose Gefühle, unvollendete Gedanken (1988) und sein wohl bekanntestes Werk Mord im August (1990), in dem er den Selbstmord von Getúlio Vargas thematisiert. Leider sind alle deutschen Übersetzungen (zuletzt im Unionsverlag erschienen) vergriffen.

2012 war Rubem Fonseca beim portugiesischen Literaturfestival Correntes d’Escritas in Póvoa de Varzim zu Gast, hier geht es zum Video vom dortigen Auftritt.

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Língua Mátria – Neue Anthologie

Língua MátriaDen schönen Titel Língua mátria trägt eine neu erschienene Anthologie mit Erzählungen portugiesischsprachiger Autorinnen und Autoren. Das Projekt entstand im vergangenen Herbst zum gleichnamigen Literaturfestival der portugiesischen Stadt Oeiras und will durch ganz unterschiedliche Themen und Perspektiven die unterschiedlichen Lebenswelten in den portugiesischsprachigen Ländern näherbringen.

Vertreten sind alle Länder, in denen Portugiesisch gesprochen wird. Es handelt sich durchweg um bislang unveröffentlichte Geschichten folgender Schriftstellerinnen und Schriftsteller:

Angola

David Capelenguela, Ngonguita Diogo

Portugal

João Tordo, Patrícia Reis, Teolinda Gersão

Timor-Leste

Luís Cardoso

Moçambique

Luís Carlos Patraquim, Mia Couto

Brasilien

Milton Hatoum

São Tomé e Príncipe

Olinda Beja

Cabo-Verde

Vera Duarte

Guiné-Bissau

Waldir Araújo

Língua Mátria finden Sie ab sofort bei uns in der Buchhandlung und natürlich auch zum Bestellen online.

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Verschoben – Lesetreff – Tertúlia wieder am 24.März

Der Lesetreff am 24.3. wird wegen der aktuellen Situation verschoben. Wir geben rechtzeitig einen neuen Termin bekannt.

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Alexandre Vidal Porto: CloroWir treffen uns  das nächste Mal am Dienstag, 24. März, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über den Roman Cloro des brasilianischen Autors Alexandre Vidal Porto sprechen.

Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Cloro  ist wieder ab Anfang der Woche (24.2.) wieder in der Buchhandlung erhältlich.

TFM - Unsere Buchhandlung in Frankfurt

Desde 2014 encontramos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. Se quiser participar, envie-nos um e-mail para info@tfmonline.de. O próximo encontro será no dia 24 de março às 19h00. Vamos falar sobre o livro Clorodo autor brasileiro Alexandre Vidal Porto. Os livros estão novamente disponíveis na livraria a partir  do dia 24 de fevereiro.

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Brasilianische Literatur heute – Podiumsdiskussion am 5. März bei TFM

Wir laden gemeinsam mit dem Generalkonsulat von Brasilien in Frankfurt ein zu einer Podiumsdiskussion mit Josélia Aguiar, Mirna Queiroz und Leonardo Tonus über die Vermittlung und Verbreitung der brasilianischen Literatur.

am Donnerstag, dem 5. März, 20.00 Uhr bei uns in der Buchhandlung  (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt am Main).

Moderation und Übersetzung: Michael Kegler, der Eintritt ist frei.

Wie hat sich die Literaturszene in Brasilien in den letzten Jahren verändert? Welche Chancen und Probleme gibt es in der Literaturvermittlung Brasiliens, einem Land mit traditionell nur relativ wenigen Lesern? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf den Zugang zum Buchmarkt in Brasilien? – Das sind nur einige Fragen, über die unsere Gäste sprechen werden:

Wir freuen uns auf:

Joselia Aguiar – Journalistin und Historikerin. Sie kuratierte 2017 und 2018 das wichtige brasilianische Literaturfestival FLIP – Festa Literária Internacional de Paraty und leitet heute die zweitgrößte Bibliotek Brasiliens – Biblioteca Mário de Andrade in São Paulo.

Mirna Queiroz – Journalistin, Verlegerin und Kulturmanagerin. Sie lebt im Augenblick in Lissabon und ist Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift Pessoa, die sich für die Vermittlung portugiesischsprachiger Literaturen in verschiedenen Ländern einsetzt.

Leonardo Tonus – Dozent für brasilianische Literatur an der  Sorbonne, kuratierte den Brasilien-Schwerpunkt des Salon du Livre 2015. Gründer und Organisator des Festivals Printemps Littéraire Brésilien.

 


A TFM convida juntamente com o Consulado Geral do Brasil em Frankfurt para uma discussão sobre a Literatura Brasileira Contemporânea com Josélia Aguiar, Mirna Queiroz e Leonardo Tonus

no dia 5 de março, às 20h00 na nossa livraria (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt).

Moderação e tradução: Michael Kegler, entrada livre.

Quais são os desafios que se apresentam hoje para a literatura brasileira? Como é que se pode conceber uma curadoria de literatura que alcance públicos diversos, num país de poucos leitores?  Qual o impacto do digital no acesso à leitura? Como é que mudou a cena literária brasileira nos últimos 15 anos?

Essas são algumas das questões para os nossos convidados:

Joselia Aguiar – Jornalista e historiadora, foi curadora da FLIP – Festa Literária Internacional de Paraty nas edições de 2017 e 2018 e hoje dirige a  Biblioteca Mário de Andrade, a segunda maior do país. É autora de Jorge Amado – uma biografia, publicada no Brasil pela Todavia e em Portugal pela Dom Quixote.
Mirna Queiroz –  é jornalista, editora, curadora e produtora cultural, com mestrado em Estudos Culturais pela Universidade de São Paulo (USP). Atualmente vive em Lisboa. É fundadora e diretora executiva da revista Pessoa , com a qual tem promovido a literatura de língua portuguesa contemporânea em vários países, como Portugal, Estados Unidos, França, Bélgica e Emirados Árabes Unidos.
Leonardo Tonus –  é professor Livre Docente em literatura brasileira na Sorbonne Université (França). Em 2014 foi condecorado pelo Ministério de Educação francês Chevalier das Palmas Acadêmicas e, em 2015, Chevalier das Artes e das Letras pelo Ministério da Cultura francês. Curador do Salon du Livre de Paris de 2015 e da exposição « Oswald de Andrade: passeur anthropophage » no Centre Georges Pompidou (França, 2016) » é o idealizador e organizador do festival Printemps Littéraire Brésilien.

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