Casa dos Bicos und Saramago

Die von José Saramago ins Leben gerufene Stiftung wird in der Zukunft Ihren Sitz im Lissabonner Zentrum haben.  Nach ihrem gestrigen Beschluss stellt die Lissabonner Stadtverwaltung der Fundação José Saramago das Lissabon-Touristen sicher bekannte, architektonisch auffällige Gebäude Casa dos Bicos zur Verfügung.

Ausführliche Berichte dazu finden sich u.a. in der gestrigen Ausgabe des Público und im Blog der Fundação José Saramago

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Das Phänomen Paulo Coelho

Es gibt sicher nur sehr wenige Autoren, die ihre Vermarktung so professionell und erfolgreich betreiben wie der brasilianische Autor Paulo Coelho. Über die literarische Qualität seiner Texte mag man geteilter Meinung sein, Fakt ist aber, dass er weltweit weit über 100 Millionen Bücher verkauft hat, die in über 60 Sprachen übersetzt wurden und in 150 Ländern lieferbar sein sollen – eine absolute Ausnahme für einen Autor, der seine Bücher nicht in englischer Sprache schreibt. Er erreicht offensichtlich weltweit eine sehr treue, stetig anwachsende Lesergemeinde, die er auch immer wieder geschickt in neue Projekte einbindet und multimedial anspricht, Web 2.0 in Reinkultur (Blog, Webseite, Newsletter) – so auch jetzt.

Der letzte Roman A bruxa de Portobello (deutsch: Die Hexe von Portobello) – bei uns natürlich lieferbar sowohl in der brasilianischen Originalausgabe, als auch in europäisch-portugiesischer Orthographie – soll verfilmt werden. Soweit nicht ungewöhnlich, aber die Verfilmung wird nicht von einem großen Studio realisiert, sondern die Leser Paulo Coelhos sollen aktiv werden und ihre Vorschläge bei MySpace einreichen. Gesucht werden Regisseure und Komponisten für die Filmmusik, die besten Vorschläge wählt Paulo Coelho selbst aus, und man kann wohl sicher sein, dass diesen eine gehobene mediale Aufmerksamkeit zuteil wird. Vorschläge werden noch bis zum 25. Juli angenommen, die Gewinner werden am 24. August bekannt gegeben.

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Poesiefestival IX – 11.07. – VERSschmuggel 2

Das Berliner Poesiefestival geht am Wochenende zu Ende, und am heutigen Freitag finden die letzte nVeranstaltung mit portugiesischsprachiger Beteiligung statt – VERSschmuggel 2 – das Konzept haben wir gestern schon kurz vorgestellt.

Am zweiten Teil des Übersetzungsworkshops haben folgende Autoren teilgenommen und werden heute Abend um 20.00 Uhr in der Akademie der Künste die Ergebnisse Ihrer Arbeit präsentieren:

Paulo Teixeira aus Portugal (Zusammenarbeit mit Norbert Hummelt) – ihn und sein Werk haben wir in dieser Woche schon hier vorgestellt

Ricardo Domeneck aus Brasilien (in Zusammenarbeit mit Sabine Scho)

wurde 1977 in São Paulo geboren. Der Schriftsteller, Übersetzer, Videokünstler und DJ lebt seit einigen Jahren in Berlin, wo er das elektronische Magazin HILDA herausgibt und in verschiedenen Clubs auflegt.

Werke:
Carta aos anfíbios und A cadela sem logos

Ana Paula Tavares aus Angola (in Zusammenarbeit mit Barbara Köhler) haben wir im Rahmen der Lissabon-Veranstaltung bereits vorgestellt.

Tony Tcheka aus Guiné-Bissau (Zusammenarbeit mit Ulrike Draesner), der schon an der Veranstaltung O Mar de África teilgenommen hat.

Marco Lucchesi aus Brasilien (in Zusammenarbeit mit Nicolai Kobus) lebt in Rio de Janeiro und ist Professor für italienische Literatur an der dortigen Universidade Federalé carioca, professor da Universidade Federal do Rio de Janeiro e do Colégio do Brasil.

Werke (Auswahl)
BizâncioMeridiano celeste e bestiário und A memória de Ulisses

Es moderiert wieder der Berliner Übersetzer Kurt Scharf.

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Poesiefestival VIII – 10.07. – VERSschmuggel 1

Am heutigen Donnerstag stehen beim von der Literaturwerkstatt Berlin organisierten Poesiefestival die portugiesischsprachigen Dichter erneut im Mittelpunkt. Um 18.30 Uhr sprechen die Autoren Ana Luísa Amaral (Portugal), Armando Artur (Moçambique), Paulo Henriques Britto (Brasilien) mit Maria Carlos Loureiro von der Direcção do Livro e das Bibliotecas aus Portugal und dem Literaturübersetzer Kurt Scharf.

Im Anschluss daran findet um 20.00 Uhr mit VERSschmuggel 1 sicherlich eine der interessantesten Veranstaltungen des Festivals statt. Im Laufe der Woche haben portugiesisch- und deutschsprachige Autoren in einem Übersetzungsworkshop die Gedichte des jeweiligen Partners in ihre Sprache übertragen und präsentieren heute und morgen die Ergebnisse dieser Arbeit. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Übersetzung von Lyrik ein große Herausforderung ist und oft eine Nachdichtung verlangt. Heute Abend stehen folgende Autoren im Mittelpunkt des Interesses:

Ana Luísa Amaral (Zusammenarbeit mit Monika Rinck)

wurde 1956 in Lissabon geboren. Sie lebt und arbeitet seit einigen Jahren in Leça da Palmeira und ist heute Professorin an der Faculdade de Letras der Universität Porto. Ana Luísa Amaral veröffentlichte bisher neun Lyrikbände und zwei Kinderbücher. Ihre Texte sind in zahlreichen ausländischen Anthologien vertreten.
2007 wurde sie mit dem Prémio Literário Casino da Póvoa/Correntes d’Escritas ausgezeichnet.
2008 erhielt sie – wie auch von uns berichtet – für den Lyrikband Entre dois rios e outras noites den großen Lyrikpreis der portugiesischen Schriftstellervereinigung.
Einige Gedichte von Ana Luísa Amaral liegen im Band Die Bogenform der Erinnerung auch in deutscher Nachdichtung vor.
Ausgewählte Werke:

Entre dois rios e outras noites, A Arte de Ser Tigre, A génese do amor, Imagens.

Pedro Sena-Lino (Zusammenarbeit mit Daniel Falb)

Geboren 1977 in Lissabon. Studierte portugiesische Sprache und Literatur an der Universidade Nova Lissabon, Master in Romanistik. Literaturkritiker für die Beilage Mil Folhas der bekannten portugiesischen Tageszeitung Público.
Bisher veröffentlichte Pedro Sena-Lino sechs Lyrikbände.

Werk (Auswahl)

Zona de Perda – Livro de Albas, Deste Lado da Morte Ninguém Responde.

Luís Carlos Patraquim (Zusammenarbeit mit Richard Pietraß)

Geboren 1953 in Lourenço Marques (heute Maputo), Moçambique.
Mitarbeiter der Zeitung A Voz de Moçambique, Flucht in die Schweiz 1973. 1975 Rückkehr nach Moçambique, Mitarbeit bei der Zeitung. Luís Carlos Patraquim ist Gründungsmitglied der mosambikanischen Nachrichtenagentur AIM und des nationalen Filminstituts, bei dem er von 1977 bis 1986 als Drehbuchautor und Redakteur tätig ist.
Seit 1986 lebt er in Lissabon und arbeitet von dort aus für die mosambikanische und portugiesische Presse, er schreibt weiterhin Drehbücher für Kino und Theater.

Werk (Auswahl):

O Osso Côncavo e outros poemas, Mariscando Luas (mit Ana Mafalda Leite und Roberto Chichorro), Vinte e tal novas formulações e uma elegia carnívora

Angélica Freitas (Zusammenarbeit mit Arne Rautenberg)
wurde 1973 in Pelotas (Brasilien) geboren. Die Journalistin und Lyrikerin arbeitet für Zeitungen in São Paulo.
Veröffentlicht hat sie den Lyrikband Rilke Shake

Paulo Henriques Britto (Zusammenarbeit mit Hans Raimund)

Geboren 1951 in Rio de Janeiro, wo er auch die meiste Zeit seines bisherigen Lebens verbrachte. In den 1960er und 1970er Jahren hielt er sich für längere Zeit in den USA auf. Dort kam er naturgemäß eng mit der englischen Sprache in Kontakt und entwickelte daraus seinen heutigen Beruf. Er hat mehr als 80 Titel renommierter englischsprachiger Autoren, wie Philip Roth, Don DeLillo, Thomas Pynchon, John Updike, Michael Ondaatje und William Faulkner ins Portugiesische übersetzt.
Darüberhinaus schreibt er auch selbst.
Veröffentlicht hat er unter anderen: Tarde und Paraísos artificias.

Den Abschluss des heutigen Programms bildet um 22.00 Uhr die Veranstaltung Um movimento vivo – Gedichte in Bewegung, ein Projekt, bei dem Gedichte der konkreten brasilianischen Poesie von einem Chor der Berliner Singakademie vorgetragen werden.

Alle Veranstaltungen finden wieder in der Akademie der Künste statt.

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Poesiefestival VII – 09.07. – e-poesie

Beim Literaturfestival in Berlin steht heute Abend um 20.00 Uhr in der Akademie der Künste die e-poesie im Mittelpunkt.

Fünf Komponisten elektronischer Musik vertonen dabei die Gedichte zeitgenössischer deutschsprachiger Dichter. Aus Portugal wurde Miguel Azguime eingeladen, der sich mit den Texten des Schweizer Autors Christian Uetz auseinandergesetzt hat.

Miguel Azguime wurde 1960 in Lissabon geboren. Er ist Komponist, Poet und Perkussionist und gründete 1985 das Miso Ensemble, ein Flöten- und Perkussionsduo, das zu den bedeutendsten zeitgenössischen Formationen in Portugal zählt. Zahlreiche Kompositionen für Theater, Film und Tanzperformances.
Veröffentlicht hat er unter anderem Itinerário do Sal (lieferbar auf Anfrage).

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Poesiefestival VI – 08.07. – Musik

Nach zahlreichen Lesungen in den vergangenen Tagen beim von der Literaturwerkstatt Berlin organisierten Poesiefestival, die es natürlich auch heute wieder gibt – allerdings ohne portugiesischsprachige Beteiligung – ist heute Abend um 20.00 Uhr in der Akademie der Künste Musik angesagt.

Das gemeinsame einmalige Konzert der beiden brasilianischen Musiker Arnaldo Antunes und Chico César stellt sicherlich einen Höhepunkt des Festivals dar.

Arnaldo Antunes haben wir in diesem Beitrag schon etwas näher vorgestellt.

Chico César wurde 1964 in Catolé do Rocha, Paraíba geboren.
Mit sechzehn Jahren ging er nach João Pessoa, wo er parallel zur Ausbildung als Journalist an der dortigen Universität der Avantgardegruppe Jaguaribe Carne angehörte. Mit 21 Jahren erfolgte der Umzug nach São Paulo, wo er als Journalist arbeitete. Er perfektionierte sein Gitarrenspiel und begann seine eigentliche Karriere als Musiker. Sein erstes Album erschien 1995.

Lieferbar sind bei uns im Augenblick die Alben Respeitem meus cabelos brancos, Ao vivo und Mama Mundi

Chico César ist im Juli auf Europatournee und wird unter anderem noch beim Jazzfestival in Montreux und beim Tübinger Festival Viva Afro Brasil auftreten.

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Poesiefestival V – 7.7. – Portrait einer Stadt – Lissabon

Das von der Literaturwerkstatt Berlin organisiert Poesiefestival wird heute Abend um 20.00 Uhr in der Akademie der Künste mit einer Veranstaltung fortgesetzt, in deren Zentrum die portugiesische Hauptstadt steht.

Die eingeladenen Gäste versprechen eine interessante Mischung aus Lyrik, Fado, Rap und Film, so dass es möglicherweise sogar gelingen kann, wie angestrebt, die kulturelle Vielfalt Lissabons abzubilden.

Eingeladen sind:

Teresa Balté
Geboren 1942 in Lissabon, Studium der Germanistik in Europa und den USA. Zur Zeit lehrt Teresa Balté an der Universidade Nova in Lissabon. Neben ihren Veröffentlichungen im Bereich Lyrik und Kinderbuch hat sie auch verschiedene deutsche (u.a. Büchner, Brecht, Kunert) und ungarische Autoren ins Portugiesische übersetzt.

Lieferbar sind unter anderem die Lyrikbände Sub Specie Aeternitatis und Poesia quase toda.

Ana Paula Tavares (Angola)
Geboren 1952 in Huíla, im Süden Angolas. Studium der Geschichte und Master in afrikanischer Literatur portugiesischer Sprache. Derzeit arbeitet sie als Historikerin in Lissabon. Sie hat zahlreiche Lyrik- und Prosabände veröffentlicht.

Lieferbar sind unter anderem die Lyrikbände Manual Para Amantes Desesperados, Ex-Votos, Ritos de Passagem, der Roman Os Olhos do Homem que Chorava no Rio (mit Manuel Jorge Marmelo) sowie der Prosaband A Cabeça de Salomé.

Paulo Teixeira (Portugal)

Elfenbein Verlag

Paulo Teixeira, copyright Elfenbein Verlag

Geboren 1962 in Lourenço Marques (heute Maputo), Moçambique.
Studium der Geographie und Regionalplanung an der Universidade Nova in Lissabon, heute Lehrer am Gymnasium. Als Lyriker gehört Paulo Teixeira zu den herausragenden Stimmen in den 1980er Jahren neu entdeckten Generation junger Schriftsteller. Ganz frisch in deutscher Übersetzung von Niki Graça o, Berliner Elfenbein Verlag erschienen ist der zweisprachige Lyrikband Autobiografia Cautelar – Einstweilige Autobiografie.

Eine ganze Reihe von Lyrikbänden sind im portugiesischen Original lieferbar, unter anderem A Arte da Memória, Orbe und Descanco na Fuga para o Egipto.

Pacman (eigentlich Carlos Nobre Neves) (Portugal)
Ist einer der Sänger der portugiesischen Hip-Hop Band DaWeasel. Da Weasel wurde 1993 gegründet und ist damit eines der ältesten und heute erfolgreichsten Hip-Hop Projekte Portugals. Er unterstützte die Präsidentschaftskampagne von Manuel Alegre musikalisch und vertonte unter anderem Manuel Alegres Gedicht Trova ao vento que passa, das in unserem zweisprachigen Alegre-Band enthalten ist.

Von Da Weasel sind unter anderem die CDs Da Weasel ao vivo Coliseus und Re-Definições bestellbar.

Einen weiteren musikalischen Höhepunkt stellt sicher die Teilnahme der Fadista Aldina Duarte dar, die zusammen mit Miguel Gonçalves (Klassische Gitarre) und Paulo Parreira (Portugiesische Gitarre) auftreten wird.

Aldina Duarte wurde in Lissabon geboren. Mit 20 begann sie zunächst für eine Zeitung, später für einen Radiosender zu arbeiten. Später war sie in einer medizinischen Einrichtung für tätig
Sie ist eine leidenschaftliche, traditionelle Fadosängerin. Die vergangenen 12 Jahre ihres Lebens hat sie diesem Gesang gewidmet. Heute tritt sie vor allem im Sr. Vinho, einem bekannten Fadolokal im Lissabonner Stadtteil Lapa, auf. Sie hat die Alben Mulheres ao espelho, Apenas o amor und Crua veröffentlicht. Ein Video kann man auch bei Youtube finden.

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Poesiefestival IV – Lyrikline

Ein interessantes Projekt der Literaturwerkstatt Berlin, die das derzeit stattfindende Poesiefestival organisiert, vom dem wir seit einigen Tagen berichten,  ist die Seite lyrikline.org.

Die bereits mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Seite bietet ein große Fülle von Gedichten im Original und deutscher Übersetzung und die dazu passenden Audiodokumente. In portugiesischer Sprache sind derzeit unter anderem Ana Paula Tavares aus Angola, Pedro Tamen, Gonçalo M. Tavares, Pedro Tamen, Paulo Teixeira und Adília Lopes aus Portugal sowie Cuti aus Brasilien vertreten.

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Poesiefestival III, 06.07.08 – O Mar de África

Das Berliner Poesiefestival wird am Sonntag Abend 20.00 Uhr in der Akademie der Künste mit der Veranstaltung O Mar de África – Das Meer Afrikas fortgesetzt.

Eingeladen sind Dichter aus allen afrikanischen Ländern, in denen portugiesisch gesprochen wird:

Armando Artur (Moçambique) – geboren 1962. Seine schriftstellerische Tätigkeit begann er in den 1980er Jahren. Er war Generalsekretär des mosambikanischen Schriftstellerverbands und Gründungsmitglied der panafrikanischen Schriftstellervereinigung (PAWA), die er derzeit in Moçambique vertritt. Bei uns lieferbar ist der Titel O Hábito das Manhãs, erschienen 1990.

Olinda Beja (São Tomé e Príncipe)
wurde 1946 geboren. Sie studierte Sprachwissenschaften und moderne Literaturwissenschaften in Portugal und lebt derzeit in der Schweiz, wo sie als Lehrerin arbeitet.  Veröffentlicht hat sie unter anderem in Portugal die Gedichtbände Bô Tendê?, Leve, leve und die Romane 15 Dias de Regresso und Água Crioula.

Kalaf (Angola)
wurde 1978 in Angola geboren. Er verschmilzt in seiner Musik vielfältige Einflüsse wie Jazz, Hip-Hop, Worldmusic, und Kuduro. Kalaf lebt in Lissabon und verarbeitet in seinen Texten die Eindrücke der modernen Kultur und der urbanen Realität der portugiesischen Hauptstadt.

Mário Lúcio (Cabo Verde) heißt eigentlich Lúcio Matias de Sousa Mendes
wurde 1964 in Tarrafal geboren. Früh zum Waisen geworden, wuchs er in einer Kaserne auf. Nach seiner Schulausbildung erhielt er 1984 ein Stipendium und studierte Jura in Havana, Kuba, das er 1990 beendete. Nach seiner Rückkehr nach Cabo Verde arbeitete er als Anwalt. Von 1996 bis 2001 war er Abgeordneter des Parlaments.

Bei TFM lieferbare Lyrikbände von Mário Lúcio sind Nascimento de um mundo und Sob os signos da Luz.

João Maimona (Angola)
Geboren 1955 in Quiboclo. Er studierte Humanwissenschaften in Kinshasa (Zaire) und kehrte erst 1976 nach Angola zurück. 1978 beendete er ein Studium der Veterinärmedizin. Seit 1992 ist er Mitglied des angolanischen Parlaments.

Auf von João Maimona haben wir eine Reihe von Titeln vorrätig: Traço de união, Trajectória obliterada, Quando se ouvir o sino das sementes, Idade das palavras und As Abelhas do dia.

Guiné Bissau ist vertreten mit Tony Tcheka
Geboren 1951 in Guiné-Bissau. Seit 1975 ist er als Journalist tätig und gilt als einer der herausragenden Lyriker seines Landes.

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A consistência dos sonhos

Aus dem Blog der Fundação José Saramago kommt der Hinweis, dass die hier schon angekündigte Ausstellung A consistência dos sonhos über das Leben und Werk José Saramagos jetzt auch auszugsweise virtuell betrachtet werden kann. Die Fundación César Manrique, die die Ausstellung auf Lanzarote organisiert hat, stellt auf Ihrer Webseite einen Ausstellungsrundgang vor, hier entlang bitte

Die Ausstellung wird in Lissabon noch bis zum 27.Juli gezeigt, der Katalog ist auch bei uns erhältlich.

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