Correntes d’Escritas 2010

Mit der Präsentation zahlreicher Neuerscheinungen und der Bekanntgabe des Preisträgers des  „Prémio Literário Casino da Póvoa“ eröffnet morgen die 11. Ausgabe der Correntes d’Escritas, des inzwischen renommiertestem portugiesischen Literaturfestivals, im nordportugiesischen Póvoa de Varzim. Eingeladen sind diesmal 66 Schriftsteller aus Brasilien, Moçambique,  Cabo Verde,  Mexico, Kolumbien, Frankreich, Spanien,  Angola, Uruguay,  Argentinien und Portugal, die an verschiedenen Podiumsdiskussionen teilnehmen werden.

Alle Informationen zum Festival finden Sie hier.

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Ana Moura auf Tour

Die portugiesische Fadista Ana Moura kommt im März nach Deutschland, um ihr neues, mittlerweile 4. Album Leva-me aos fados vorzustellen. Die Texte der neuen Fados stammen unter anderem von José Mário Branco, Amélia Muge, Manuela de Freitas und den Gaiteiros de Lisboa. Ana Moura tritt in folgenden Städten auf:

10.März 2010    20:00 Uhr Treibhaus, Innsbruck
11. März 2010     20:00 Uhr Franz K,  Reutlingen
13. März  2010    20:00 Uhr Brückenforum, Bonn
14. März  2010    20:00 Uhr Domicil, Dortmund
17. März  2010    20:00 Uhr Admiralspalast, Berlin
18. März  2010    20:00 Uhr Fabrik, Hamburg
19. März  2010    20:00 Uhr Pavillon, Hannover
21. März 2010     20:00 Uhr Schlachthof ,  Bremen
23. März  2010     20:00 Uhr Frankfurter Hof ,  Mainz
24. März  2010     20:00 Uhr Ampere, München
25. März  2010     20:00 Uhr Tollhaus, Karlsruhe
27. März 2010     20:00 Uhr Selnaustrasse, Zürich

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Frisch aus der Druckerei…

…gekommen ist die Neuauflage unseres Buchs Die Geschichte von der unbekannten InselO Conto da Ilha Desconhecida des portugiesischen Literaturnobelpreisträgers José Saramago. Das Buch ist komplett zweisprachig und daher natürlich besonders gut auch für Lernende der portugiesischen Sprache geeignet. Darüberhinaus ist es einfach ein schöner Text – ein Märchen für Erwachsene.

Das Buch ist ab sofort wieder lieferbar (3. Auflage 2010). Sie können es direkt bei uns kaufen oder natürlich in jeder Buchhandlung Ihrer Wahl:

José Saramago: Die Geschichte von der unbekannten Insel – O conto da ilha desconhecida (zweisprachige Ausgabe portugiesisch-deutsch), aus dem Portugiesischen von Ray-Güde Mertin,  ISBN 978-3-925203-98-5, TFM – Verlag Teo Ferrer de Mesquita, 3. Auflage 2010, 10,00 EUR

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As ilhas desconhecidas

Nachdem wir vor kurzem an dieser Stelle den filmischen Streifzug auf den Spuren Fernando Pessoas vorgestellt haben, ist jetzt ein neue DVD erschienen, die sich mit den portugiesischen Insel – Madeira und dem Archipel der Azoren – beschäftigt.  Wieder stand ein Schriftsteller Pate für den Dokumentarfilm As ilhas desconhecidas – und es ist nicht José Saramago, wie man angesichts des Titels vermuten könnte und von dem in Kürze wieder die Rede sein wird.

Gemeint ist statt dessen Raul Brandão (1867-1930). Der portugiesische Schriftsteller reiste im Jahr 1924 auf die Azoren und veröffentlichte danach 1926 den Band As ilhas desconhecidas – Notas e paisagens, das das Bild der Azoren im In- und Ausland in der Folge prägte. Der portugiesische Regisseur Vicente Jorge Silva nahm Brandãos Buch zum Anlass, um die portugiesischen Inseln zu bereisen und das heutige Leben dort mit den Aufzeichnungen aus dem 1920er Jahren zu vergleichen.  Es handelt sich um die erste ausführliche Dokumentation, die alle 11 portugiesischen Inseln zeigt. Die DVD-Edition As ilhas desconhecidas – The unknown islands (2 DVD portugiesisch mit englischen Untertiteln ) ist ab sofort bei uns erhältlich.

Von Raul Brandão ist 2002 im Elfenbein Verlag der Titel Die Fischer (Os pescadores) in deutscher Übersetzung erschienen.

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Berlinale 2010

In der kommenden Woche beginnt die diesjährige Berlinale, und seit ein paar Tagen ist nun auch das Programm online.

Im Hauptwettbewerb laufen in diesem Jahr keine Filme aus Portugal oder Brasilien, aber in einigen Sektionen (Panorama, Berlinale Shorts und Forum) sind eine ganze Reihe von Werken lusophoner, vor allem brasilianischer Regisseure vertreten.  In der Retrospektive Play it again werden Filme von Walter Salles (Central do Brasil) und Glauber Rocha (António das mortos) gezeigt.

Alle Filme aus Brasilien finden Sie hier, die Filme mit portugiesischer Beteiligung hier.

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Prémio Vergílio Ferreira

Der von der Universität Évora in diesem Jahr zum 14. Mal vergebene Prémio Vergílio Ferreira  geht an die portugiesische Schriftstellerin Luísa Dacosta.

Luísa Dacosta wurde 1927 in Vila Real geboren und arbeitete bis zur ihrer Pensionierung als Lehrerin. 1995 begann sie ihre schriftstellerische Karriere, sie ist vor allem als Kinderbuchautorin bekannt, hat aber auch Bände mit Kurzerzählungen und autobiographische Texte verfasst. Der Preis wird Luísa Dacosta am 1.März, dem Todestag von Vergílio Ferreira, verliehen.

Einige Titel von Luísa Dacosta finden Sie hier in unserem Angebot.

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Rosa Lobato de Faria gestorben

Die portugiesischen Autorin, Schauspielerin und Komponistin Rosa Lobato de Faria starb gestern im Alter von 77 Jahren in einem Lissabonner Krankenhaus.

In der portugiesischen Presse finden sich zahlreiche Artikel und Reaktionen, u.a. im Público und Expresso. Die vielseitige Künstlerin begann ihre schriftstellerische Karriere mit dem Roman O pranto de Lúcifer, der als bisher einziges Buch später auch ins Deutsche übersetzte wurde und mit dem Titel Die Tränen Luzifers bei Ullstein erschien, leider aber bereits seit geraumer Zeit nicht mehr lieferbar ist. In portugiesischer Übersetzung erschien zuletzt 2008 der Roman As esquinas do tempo.

Rosa Lobato de Faria  wirkte in zahlreichen portugiesischen Fernsehserien mit, spielte aber  auch in Kinofilmen unter anderem von Lauro António und João Botelho. Darüberhinaus entwickelte sie selbst zahlreiche Drehbücher für das Fernsehen.

Zahlreiche Fadistas, unter anderem Mísia,  verdanken ihr hervorragende Liedtexte.

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Teatro Lusotaque mit neuem Stück

Bereits zum achten Mal präsentiert die portugiesischsprachige Theatergruppe Lusotaque in Köln ein neues Stück.  Arranha-céus des portugiesischen Autors Jacinto Lucas Pires hat am 5. Februar um 20.00 Uhr in der Kölner Severins-Burg Premiere. Weitere Aufführungen finden am 6. und 7. Februar statt.

Nähere Informationen zur Gruppe und zum Stück gibt es hier.

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Oscar Niemeyer – Das Leben ist ein Hauch

Der Dokumentarfilm Das Leben ist ein Hauch (Originaltitel: A vida é um sopro) des italienischen Regisseurs Fabiano Maciel über den mittlerweile 102jährigen brasilianischen Stararchitekten Oscar Niemeyer ist jetzt auch hierzulande lieferbar.

Das Leben ist ein Hauch entstand 2007 anlässlich des 100. Geburtstags von Niemeyer und lässt ihn ausführlich persönlich zu seinen Bauten – unter anderem der Entwurf der brasilianischen Hauptstadt Brasilia – zu Wort kommen. Die Presse hat sich sehr positiv über den Film geäußert, Rezensionen gibt es zum Beispiel bei Deutschland Radio Kultur, in der Welt , im Tagesspiegel und im Art Magazin

Das der Film ab sofort in unserer Buchhandlung zu finden ist, versteht sich von selbst. Der Soundtrack ist übrigens von João Donato.

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Milton Hatoum im Interview

Ein interessantes Interview hat der brasilianische Autor Milton Hatoum der Neuen Zürcher Zeitung am 16. Januar gegeben. Unter dem Titel
Wir sind alle uneheliche Kinder Amerikas über sein Schreiben, die Rolle einer Nationalliteratur im Zeitalter der Globalisierung, die Bedeutung des Lokalen, aber auch über die aktuelle Politik Brasiliens und die Zukunft des Regenwaldes.

Parallel zur Lektüre des Interviews empfehlen wir nochmals das Buch Milton Hatoum. Zwischen Orient und Amazonas unseres Autors Albert von Brunn, das im Oktober des letzten Jahres bei TFM erschienen ist.

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