Archiv der Kategorie: brasilianische filme

Tropical Underground (Oktober 2017-Juli 2018)

Noch bis zum Juli nächsten Jahres läuft in Frankfurt die vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften (auch TFM abgekürzt wie unsere Buchhandlung, aber nicht verwandt) organisierte Reihe Tropical Underground, die sich mit Revolutionen von Anthropologie und Kino beschäftigt.

Zur Reihe gehören Filmvorführungen mit Vorträgen im Filmmuseum, die morgen (17.11.) beginnende Ausstellung Variationen des wilden Körpers mit Fotografien von Eduardo Viveiros de Castro im Weltkulturenmuseum und im kommenden Mai eine Internationale Tagung im Museum für Angewandte Kunst.

Die „Lecture & Film“-Reihe im Filmmuseum setzt den Akzent dabei auf das Cinema Marginal der späten 1960er und 1970er und stellt dieses auch in den Kontext des Cinema Novo und der Tropicalia-Bewegung.  Es ist sicher eine der seltenen Möglichkeiten brasilianische Filme der 1960er und 1970re Jahre im Original und auf großer Leinwand zu sehen. Alle Veranstaltungen im Filmmuseum beginnen um 20.15 Uhr, der Eintritt ist frei, Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961220-220. Die Vorträge sind i.d.R. in englischer Sprache.

Das komplette Programm findet sich hier.

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Luiz Ruffato in Frankfurt am 4. und 6. November

Luiz Ruffato (Copyright: Adriana Vichi)

Luiz Ruffato kommt nach Frankfurt zurück. Am  04.11., 19.00 Uhr  im Haus am Dom stellt er den Spielfilm Redemoinho von José Luiz Villamarim vor, der nach einer Episode aus Feindliche Welt von Luiz Ruffato entstand. Der Film wird im Original mit englischen Untertiteln gezeigt.

Eintritt frei.

In einer brasilianischen Provinzstadt im Bundestaat Minas Gerais treffen sich unerwartet zwei Freunde nach langer Zeit. Luzimar und Gildo finden an Heiligabend zusammen und blättern in ihren gemeinsamen Erinnerungen, ziehen Bilanz über die jeweiligen Lebenswege, besprechen Freud und Leid – alles mit ausreichend Alkohol begossen.

Im Anschluss an den Film spricht Michael Kegler mit  Luiz Ruffato.

In Kooperation mit  Centro Cultural Brasileiro em Frankfurt.

 

Am Montag, 6.11.2017, 19.30 Uhr, erleben Sie Luiz Ruffato in einer neuen Ausgabe von

Er liest aus seinem Roman Teilansicht der Nacht (Vista parcial da noite), dem dritten Teil des Romanzyklus Inferno Provisório. Die deutschen Texte liest Jochen Nix, Michael Kegler moderiert und übersetzt. Eintritt frei.

Den Kindern soll es einmal besser gehen. Anstatt in gemieteten Verschlägen am Flussufer auf das nächste unweigerliche Hochwasser zu warten, baut, wer es sich leisten kann, im Stadtteil „Paraíso“ bescheidene Häuser aus Backstein, vier Zimmer, Wasserhahn in der Küche, Fernseher. Die siebziger Jahre sind auch in Brasilien der Militärdiktatur von vermeintlichem „Fortschritt“ geprägt. Doch im Hinterland ist alles ein wenig staubiger, weniger bunt, anders spektakulär. 

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro unterstützt von  Empório VidaBio .

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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CineBrasil im Filmforum Höchst 16. – 22. März

Vom 16. – 22. März präsentiert das Filmforum Höchst, Emmerich – Josef – Str. 46a, 65929 Frankfurt wieder das brasilianische Filmfest Cinebrasil, das einen Einblick in das aktuelle, vielfältige Filmschaffen des größten lateinamerikanischen Landes bietet und Filme vorstellt, die auf diversen Festivals ausgezeichnet wurden.

Eintritt 7 €  (Frankfurt Pass 3,50 €);  Anfahrt: S1 und S2, 10 min ab HBF bis BHF Höchst, von dort 4 min zu Fuß, Parkplätze am Marktplatz um die Ecke

Die Filme:

TUDO QUE APRENDEMOS – DER GEIGENLEHRER erzählt von der heilsamen und emanzipierenden Wirkung der Musik für die Kinder einer Favela.

O ÚLTIMO DRIVE-IN – DAS LETZTE DRIVE-IN KINO erzählt von der Liebe zum Kino, indem ein Sohn versucht, das Auto-Kino seines Vaters zu retten.

O LOBO ATRÁS DA PORTA – DER WOLF HINTER DER TÜR gehört dem Genre des Thrillers an und beschäftigt sich mit der ab der Mittelklasse verbreiteten Angst der Entführung der eigenen Kinder.

VIDAS PARTIDAS – ZERBROCHENE LEBEN thematisiert das Problem der häuslichen Gewalt gegen Frauen, das in Brasilien leider sehr präsent ist, in diesem Falle in gutbürgerlichen Kreisen.

NISE: O CORAÇÃO DA LOUCURA – DAS HERZ DES WAHNSINNS ist die filmische Biographie der Psychiaterin Nise da Silveira, die sich in den 30er Jahren der Elektroschockmethode widersetzte und neue Wege in der Beschäftigungstherapie ging.

O SAMBA – MARTINHO DA VILA UND DIE SAMBASCHULE VILA ISABEL begleitet einen der berühmtesten Komponisten und Sänger des Samba und der Musica popular, Martinho da Vila, der seine Samba Schule in Rio de Janeiro vorstellt.

Im Dokumentarfilm 5X CHICO folgen fünf Filmemacher dem Lauf des São Francisco Flusses und dokumentieren so auch die Schönheit der brasilianischen Landschaft und das Leben in den verschiedenen Provinzen entlang des Flusses.

Alle Filme im portugiesischsprachigen Original mit deutschen oder englischen Untertiteln.

Filmbeschreibungen, Termine, Fotos und vor allem Trailer der Filme finden Sie hier:

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Dias de Cine – Lateinamerikanisches Filmfest 3.-6.11.

Días de CineBereits zum 4.Mal findet Anfang November das Lateinamerikanische Filmfest Días de Cine  statt.

Das Deutsche Filmmuseum zeigt herausragende aktuelle Filme aus Lateinamerika, in diesem Jahr unter dem Motto „Körper und Territorium“. Ebenso vielfältig wie die Länder Lateinamerikas ist auch das Filmprogramm: Mit dabei sind unter anderem Filme aus Brasilien, Mexiko, Paraguay und Guatemala, neben Spanisch und Portugiesisch werden in einigen Filmen auch indigene Sprachen gesprochen.

Offiziell eröffnet wird das Festival am Donnerstag um 20.30 Uhr mit dem brasilianischen Film Antes o tempo não acabava von Sérgio Andrade. Der Regisseur wird anwesend sein. Karten gibt es beim Kino des Deutschen Filmmuseums.

Bereits am Donnerstag Nachmittag (16.00-18.00 Uhr) findet im Campus Westend eine Podiumsdiskussion mit den Regisseuren Sérgio Andrade und Fábio Baldo statt.

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Fernsehtipp – Brasilien im Fokus bei 3sat vom 24.-27.Juli

Im Fokus: Brasilien - 3satIn Kürze beginnen die Olympischen Spiele in Brasilien und viele Nachrichten, die uns in den letzten Monaten erreichen, sind eher desaströs: das Impeachment-Verfahren gegen Dilma Rousseff, eine große politische und wirtschaftliche Krise, die Angst vor dem Zika-Virus, Streiks im öffentlichen Dienst,  bei der Polizei und in Krankenhäusern, die Pleite von Rio …

3sat stellt Brasilien im  Juli an vier aufeinanderfolgenden Tagen (24.-27. Juli) in den Mittelpunkt des Programms und präsentiert zahlreiche Dokumentarfilme, aber auch aktuelle Spielfilmproduktionen.

Gezeigt werden unter anderem die Dokumentation Absteiger Brasilien.Vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind des ZDF-Korrespondenten Andreas Wunn, eine Dokumentation zum Wassermangel am Amazonas oder die spannende Dokumentation Rio 50 Grad Celsius, die die sozialen, politischen, finanziellen, musikalischen und kulturellen Revolutionen wiedergibt, die in Rio seit der Zeit der repressiven Militärdiktatur der 1960er und 1970er Jahre stattgefunden haben.

Als Erstausstrahlung läuft die Dokumention Zona Norte. Rückkehr zur „Kriegerin des Lichts“ von Monika Treut.

Die Romanverfilmung (nach Jorge Amado) Zweimal Sterben ist einmal zuviel von Sérgio Machado wird ebenso gezeigt, wie die Spielfilme Birdwatchers und Elite Squad, eine Verfilmung des Bestsellers Tropa de Elite, der die unheilvolle Verquickung von Politik, Polizei und Drogenhandel in den Mittelpunkt stellt.

Das komplette Programm finden Sie hier.

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CineBrasil in Frankfurt vom 7.-13. April im Filmforum Höchst

CineBrasil 2016Das brasilianische Filmfestival CineBrasil geht auf Deutschlandtour. Die Filme werden in insgesamt 20 Städten Deutschlands und der Schweiz gezeigt, alle Termine und nähere Informationen zu den gezeigten Filmen  finden Sie hier auf der Festivalseite.

Spielstätte in Frankfurt ist das Filmforum Höchst. (Emmerich-Josef-Str. 46a). Dort laufen vom 7. bis 13. April die folgenden Filme:

Do 7.4.

19.30 Tim Maia (OmeU)
Mauro Lima, Brasilien 2014, 140 min.

Fr 8.4.

18.30 Mão na luva – Hand im Handschuh (OmeU)
José Joffily, Roberto Bomtempo, Brasilien 2013, 70 min.

20.30 Muitos homens num só – Viele Männer in Einem (OmeU)
Mini Kerti, Brasilien 2015, 90 min.

Sa 9.4.

18.30 Muitos homens num só – Viele Männer in Einem (OmeU)

20.30 O Gorila (OmeU)
José Eduardo Belmonte, Brasilien 2012, 90 min.

So 10.4.

18.30 Julio sumiu – Julio verschwindet (OmeU)
Roberto Berliner, Brasilien 2014, 100 min.

20.30 Mão na luva – Hand im Handschuh (OmeU)

Mo 11.4.

18.30 O Gorila (OmeU)

20.30 Cativas presas pele coração – Gefangene Herzen (OmeU)
Joana Nin, Brasilien 2013, 77 min.

Di 12.4.

18.30 Cativas presas pele coração – Gefangene Herzen (OmeU)

20.30 Julio sumiu – Julio verschwindet (OmeU)

Mi 13.4.

19.30 Tim Maia (OmeU)

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CineBrasil in Frankfurt

Das brasilianische Filmfestival CineBrasil geht auf Deutschlandtour. Die Filme werden in insgesamt 20 Städten Deutschlands und der Schweiz gezeigt, alle Termine und nähere Informationen zu den gezeigten Filmen  finden Sie hier auf der Festivalseite.

Spielstätte in Frankfurt ist das Filmforum Höchst. Dort laufen vom 12. bis 18. März die folgenden Filme:

Do 12.3.

18.30 Hoje Eu Quero Voltar Sozinho – Heute gehe ich allein nach Hause (OmU)
Daniel Ribeiro, Brasilien 2014, 95 min.

20.30 O Senhor do Labirinto – Der Herr des Labyrinths (OmeU)
Geraldo Motta, Brasilien 2010, 80 min.
Zu Gast: Geraldo Motta

Fr 13.3.

18.30 O Senhor do Labirinto – Der Herr des Labyrinths (OmeU)

20.30 O pobres Diabos – Die armen Teufel (OmeU)
Rosemberg Cariry, Brasilien 2013, 98 min.

Sa 14.3.

18.30 Das Salz der Erde (OmU)
Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado, Fr./ Brasilien 2014, 109 min.

20.30 Amór , Plástico e Barulho – Liebe Plastik und Geräusche (OmeU)
Renata Pinheiro, Brasilien 2013, 86 min.

So 15.3.

18.30 Cidade de deus, 10 anos depois – City of God , 10 Jahre später (OmU)
Luciano Vidigal, Brasilien 2013, 86 min.

20.30 Hoje Eu Quero Voltar Sozinho – Heute gehe ich allein nach Hause (OmU)

Mo 16.3.

18.30 Amór , Plástico e Barulho – Liebe Plastik und Geräusche (OmeU

20.30 Colegas – Freunde (OmeU)
Marcelo Galvao, Brasilien 2013, 94 min.

Di 17.3.

18.30 Um filme de Danca (OmeU)
Carmen Luz, Brasilien 2013, 90 min.

20.30 Hoje Eu Quero Voltar Sozinho – Heute gehe ich allein nach Hause (OmU)

Mi 18.3.

20.45  Das Salz der Erde (OmU)

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Bernardo Kucinski liest am 27. März im Club Voltaire

Bernardo Kucinski: K. oder die verschwundene TochterZwei wichtige politische Ereignisse jähren sich in diesem Frühjahr. Am 31. März 2014 jährt sich der Militärputsch in Brasilien zum fünfzigsten Mal, am 25. April wird der vierzigste Jahrestag der Nelkenrevolution in Portugal begangen.

Für beide Tage gibt es auch in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen. In Berlin hat sich die Initiative Nunca  mais/Nie wieder gegründet, die von März bis Juni bundesweit Filmreihen, Workshops und Gesprächsrunden mit namhaften Experten und Zeitzeugen organisiert. In diesem Rahmen finden auch zwei Veranstaltungen in Frankfurt statt.

Am Donnerstag, dem 27. März um 19.30 Uhr stellt der brasilianische Schriftsteller Bernardo Kucinski sein im Transit-Verlag erschienenes Buch K. oder Die verschwundene Tochter im Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 vor. Die Lesung wird von Sarita Brandt moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird vom brasilianischen Kulturzentrum CCBF e.V. unterstützt.
São Paulo in den siebziger Jahren. K., Besitzer eines Geschäfts für Herrenmode, wartet seit vielen Tagen auf ein Lebenszeichen seiner Tochter, Dozentin an der Universität São Paulo: dort sei sie seit zwei Wochen nicht mehr erschienen. Er fragt ihre Freunde, Bekannte, geht mit ihrem Foto zur Polizei – bis er schließlich auf Umwegen erfährt, dass sie seit Jahren ein Doppelleben führte und mit ihrem Mann verdeckt politisch arbeitete.

Bernardo Kucinski, 1937 in São Paulo als Sohn einer pol­nisch-jüdischen Einwandererfamilie geboren, arbeitet als Wis­senschaftler und Journalist und war nach dem Ende der Diktatur lange Jahre enger Berater des Präsidenten Lula da Silva.  Er gilt auch als wichtige Stimme der Angehörigen der desaparecidos – Menschen, die in der Zeit der brasilianischen Militärdiktatur (1964 bis 1985) gefangen genommen oder verschleppt wurden und seitdem als vermisst gelten. Dieses Schicksal widerfuhr auch Kucinskis Schwester Ana Rosa Kucinski Silva. Diese hatte sich Ende der 1960er Jahre einer Widerstandsgruppe angeschlossen, wurde 1974 gemeinsam mit ihrem Mann festgenommen und gilt seither als verschwunden.

Bereits am Mittwoch, dem 26. März um 20.00 Uhr wird im Mal Sehn Kino,  Adlerflychtstr. 6, Hinterhaus,  der Film A Memória que me contam von Lúcia Murat im Original mit englischen Untertiteln gezeigt. Die Regisseurin wird anwesend sein, der Abend wird von medico international unterstützt.

Die brasilianische Regisseurin und Ex-Guerillera erzählt in „A memoria que me contam“ (Erinnerungen, die mir erzählt wurden) die Auseinandersetzung zwischen zwei sich nahe stehenden, sich entfremdeten Generationen. Eine Gruppe alter Freunde, die einst Mitglieder des radikalen brasilianischen Widerstandes waren, kommt am Sterbebett ihrer charismatischen Wortführerin wieder zusammen. Sie reflektieren die gemeinsame Vergangenheit und scheitern an der Gegenwart im Konflikt mit ihren erwachsenen Kindern.

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A floresta de Jonathas – nächste Woche im Mal Sehn Kino

Das Frankfurter Programmkino Mal Sehn zeigt in der Woche vom 13.-19.März jeweils um 21.45 den brasilianischen Film A floresta de Jonathas (Im dunklen Grün) von Sergio Andrade in der portugiesischsprachigen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

A floresta de JonathasErzählt wird die Geschichte der Brüder Jonathas und Juliano, die mit ihren Eltern im ländlichen Amazonasgebiet. Die Familie erntet und verkauft Früchte an einem Obststand an der Straße. Das Verkaufshäuschen sichert nicht nur ihr Auskommen, sondern dient in der schwach besiedelten Gegend auch als Ort für Begegnungen und Börse für Neuigkeiten aus dem Rest der Welt.

Juliano, der ältere der beiden Brüder ist aufgeschlossen und locker, er flirtet gerne mit den Touristinnen. Jonathas hingegen ist gewissenhaft und zurückhaltend. Als die beiden jungen Männer auf Milly, eine Besucherin aus der Ukraine und ihren Begleiter, den indigenen Brasilianer Kedassere, treffen, finden die jungen Leute sich alle sehr sympathisch. Die vier wollen zusammen ein Wochenende im Dschungel campen. Gegen den ausdrücklichen Willen seines Vaters begibt sich Jonathas, der besonders Milly imponieren will, in das Abenteuer und verirrt sich im Dschungel.

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Brasilien im Filmmuseum (29.9.-30.10.)

Bei der Vielzahl der Veranstaltungen zur Buchmesse rund um das Gastland Brasilien verliert man leicht den Überblick. Heute möchten wir auf das Brasilien-Programm des Deutschen Filmmuseums hinweisen, das bereits am kommenden Sonntag (29.9.) mit einem Film über den Künstler Hélio Oiticica startet. Sein Neffe, der auch Regie geführt hat, wird zu Gast sein und mit dem Kulturkritiker Max Jorge Hinderer Cruz sprechen, Beginn ist 20.30 Uhr

Weiter geht es am Mittwoch, 2.10. mit dem Dokumentarfilm Tropicália von Marcelo Machado, der sich der Geschichte der gleichnamigen kulturellen Bewegung im Brasilien der 1960er Jahre widmet. Beginn hier 20.30 Uhr ebenfalls mit Anwesenheit des Regisseurs.

Weitere Filme der Reihe, die bis zum 30. Oktober läuft, sind unter anderem Lost Zweig über die letzten Monate des Schriftstellers Stefan Zweig in Brasilien mit Rüdiger Vogler in der Hauptrolle, Xingu von Cão Hamburger über die Erforschung der Xingu-Indianer in den 1940er Jahren, die herausragende Verfilmung von Mário de Andrades Roman Macunaíma von Joaquim Pedro de Andrade aus dem Jahr 1969,  zwei Verfilmungen von Graciliano Ramos‘ Romanen Vidas Secas (Nelson Pereira dos Santos aus dem Jahr 1962)  und São Bernardo (Leon Hirszman 1971) und drei Filme des bedeutendsten Vertreters des Cinema Novo – Glauber Rocha (Barravento, Terra em Transe und Antonio das Mortes).

Das komplette Programm mit Sinopsen zu den einzelnen Filmen ist beim Filmmuseum online.

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