Er stellt sein mit Bruce Albert verfasstes Buch „Der Sturz des Himmels“ (A queda do céu) vor, das jetzt in deutscher Übersetzung von Karin Uttendörfer, Tim Trzaskalik bei Matthes&Seitz erschienen ist.
Die Veranstaltung findet am Samstag, 14.9. um 16.00 Uhr im Museum Angewandte Kunst (Schaumainkai 17) statt.
Durchs Gespräch führen Oliver Precht und Paula Macedo Weiss.
Das Buch Der Sturz des Himmelsgibt es natürlich bei uns in der Buchhandlung, die portugiesische Ausgabe bestellen wir gern.
Von zwei sehr bekannte „Klassiker“ der brasilianischen Literatur sind jetzt in neuen Taschenbuchausgaben erschienen.
Penguin setzt mit Nahe dem wilden Herzen die vor einigen Jahren begonnen Veröffentlichung vom Werk Clarice Lispectors fort. Die Übersetzung ist von Ray-Güde Mertin und wurde von Corinna Santa-Cruz überarbeitet.
In der Ehe mit Rechtsanwalt Otávio findet Joana keine Antwort auf ihre Fragen. Auch ihr drängender Wunsch, nahe dem »wilden Herzen« des Lebens zu sein, sich durch die Liebe zu befreien, bleibt unerfüllt. Joana sucht im Rückblick auf die eigene Kindheit und Jugend nach Träumen und frühen Zielen, stößt auf inneren Reichtum und die Gewissheit zu leben. Lispectors autobiografisch gefärbter Roman (Originaltitel: Perto do coração selvagem) gleicht einer Reise ins Innere des Verstehens einer Frau. Im Alter von nur 19 Jahren verfasst, machte er die Autorin in Brasilien mit einem Schlag berühmt.
Beim zweiten Buch handelt es sich um das populäre Jugendbuch Mein kleiner Orangenbaum (Originaltitel: Meu pé de laranja lima), das in der Übersetzung von Marianne Jolowicz im Unionsverlag neu aufgelegt wurde.
Sesé ist ein wunderlicher kleiner Junge. Immer nimmt er sich fest vor, brav zu sein, aber wie soll man widerstehen, wenn sich die Gelegenheit zu einem herrlichen Streich bietet? Seine Familie glaubt, der Teufel stecke ihm in den Knochen, und will ihm den Schabernack mit allen Mitteln austreiben.Von den Erwachsenen missverstanden, flüchtet Sesé sich in seine eigene Welt – eine Welt, in der die Hühner im Hinterhof zu wilden Panthern werden, die bunten Papierdrachen singend am Himmel tanzen und ein kleiner Orangenbaum ihn zu Abenteuern überredet. Und irgendwo, da ist er sich sicher, wartet der beste Mensch der Welt auf ihn.
Beide Bücher gibt’s natürlich bei uns in der Buchhandlung:
Die Buchpremiere von Was von meinem Vater bleibt des brasilianischen Autors José Henrique Bortoluci findet bei uns in der Buchhandlung statt. Das Buch (Originaltitel: O que é meu) erscheint im Juni in der deutschen Übersetzung von Maria Hummitzsch im Aufbau Verlag. Wir freuen uns auf einen Abend mit dem Autor und seiner Übersetzerin, die auch moderieren wird am 26. Juni um 19.00 Uhr bei uns in der Buchhandlung (Große Seestr. 47, Frankfurt).
Der Eintritt ist frei, wir bitten um Reservierung.
José Henrique Bortoluci, geboren 1984, stammt aus einer einfachen Familie. Aufgewachsen in Jaú, Brasilien, studierte er Soziologie in São Paulo und promovierte an der University of Michigan. Seit 2015 unterrichtet er als Professor an der Getúlio Vargas Foundation in São Paulo und forscht zu Politik, Gesellschaftstheorie, Demokratie und sozialen Bewegungen. Sein Debüt über seinen Vater erscheint in zehn Sprachen.
Was der Familie bleibt, sind nur zwei Postkarten und ein paar vergilbte Rechnungen. Fünfzig Jahre lang hat Didi, der Vater von José Henrique Bortoluci, als LKW-Fahrer in Brasilien gearbeitet und Hunderttausende von Kilometern zurückgelegt, immer auf der Straße, immer allein, weit weg von der Familie. In diesem Buch lässt Bortoluci seinen Vater erstmals von seinen Erlebnissen erzählen. Er schafft das Porträt eines einfachen Mannes, der den Bau der Transamazônica, die Abholzung des Regenwalds, den rasanten Ausbau des Landes und die Spuren des vermeintlichen Fortschritts erlebt hat. Die Strecke, die Didi mit dem LKW zurücklegt, ist dabei auch die Kluft, die sich zwischen seinem Leben und dem seines Sohnes, dem der soziale Aufstieg gelingt, auftut. Eine berührende Hommage an die Beziehung von Vater und Sohn, und an ein Leben, das bleibt.
Die Bücher im Original und deutscher Übersetzung können Sie bei uns vorbestellen. Gern kümmern wir uns auch um ein Autogramm, falls Sie am 26.6. nicht dabei sein können, dazu bitte mail an info@tfmonline.de
Mit freundlicher Unterstützung des Aufbau-Verlags und der Professur für Romanische Literaturwissenschaft (Hispanistik und Lusitanistik) der Goethe-Universität, vielen Dank.
Das Generalkonsulat von Brasilien stellt zusammen mit der Universität Frankfurt die Reihe Vozes do Brasil vor. Die Veranstaltung findet am kommenden Dienstag, 28.05. von 16.00-19.00 Uhr an der Goethe-Universität, Casino Raum 1802 statt. Michael Kegler und Luísa Costa-Hölzl sprechen über die Reihe und Prof. Romana Radlwimmer und Dr. Pedro Monteiro werden Vorträge zur brasilianischen Literatur halten. Von 18-19.00 Uhr schließt sich ein Konzert mit brasilianischer Musik mit Tobias Rüger und Thomas Langer an (Saxophon/Gitarre).
Die beiden Schwestern Eurídice und Guida sind schön, mutig und eigensinnig. Sie leben im Rio de Janeiro der 1940er Jahre, doch auch wenn in der Stadt kosmopolitisches Flair herrscht, sollen Frauen vor allem eines sein: liebende Gattinnen und Mütter. Damit wollen sich die beiden Schwestern Gusmão allerdings nicht zufriedengeben.
Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de
Das Buch im Original ist ab Montag wieder bei uns in der Buchhandlung verfügbar. Die deutsche Ausgabe (Übersetzung von Marianne Gareis) und die Verfilmung von Karim Aïnouz gibt es natürlich auch bei uns.
Buchhandlung TFM, Frankfurt
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Desde 2014 encontrámo-nos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. A próxima tertúlia encontra-se nodia 11 de junho às 19h na livraria. Vamos falar sobre o livroA Vida Invisível de Eurídice Gusmão da escritora brasileira Martha Batalha
O livro está novamente disponível a partir de segunda-feira, dia 6 de maio.
Ein neuer Band mit Erzählungen von Carla Bessa ist erschienen!
In ihrem neuen Buch Alle Eine, das wieder von Lea Hübner übersetzt wurde, erzählt Carla Bessa von Frauen verschiedenen Alters und aus unterschiedlichsten Milieus, die alle etwas gemeinsam haben: Wir begegnen ihnen in vielschichtigen Liebesbeziehungen, ob mit ihrem Mann oder ihren Liebhabern, durchdrungen von Erwartung auf Lust, Befreiung und persönlicher Erfüllung, aber dann geprägt vom mühsamen Alltag, der Unentschlossenheit, Kinder zu bekommen, von Verrat und Verlust.
Bei uns finden Sie wie immer das Original Todas Uma und die deutsche Übersetzung, ebenso wie den vorherigen Band Urubus, der mit dem Prêmio Jabuti ausgezeichnet wurde auf Deutsch und im portugiesischen Original.
Carla Bessa, studierte Schauspiel in Rio de Janeiro. 1991 emigrierte sie nach Deutschland, wo sie 15 Jahre als Schauspielerin und Theaterregisseurin unter anderem auch in Frankfurt arbeitete. Heute lebt sie in Berlin.
Die deutschen Übersetzungen sind bei Transit erschienen.
Druckfrisch eingetroffen ist der neue Roman Die Stadt der Anderen der brasilianischen Autorin Patrícia Melo. Erschienen ist das Buch wieder im Schweizer Unionsverlag in der bewährten Übersetzung von Barbara Mesquita.
Wie durch ein Kaleidoskop schaut Patrícia Melo auf die schmutzig schillernde Metropole São Paulo. Glitzernde Pools, kunstvolle Skulpturen und imposante Tore: Sehnsüchtig blickt Chilves, einer der Protagonisten, auf die luxuriösen Wohnanlagen. Sein eigenes Leben könnte nicht weiter davon entfernt sein: Er findet Unterschlupf auf der Praça da Matriz, ein Ort, wo jene zusammenkommen, die keinen Ort mehr haben.
Da ist Jéssica, seine Jéssica, die große Pläne hegt für ihre gemeinsame Zukunft. Da ist der kleine Dido mit seinem Hundewelpen, der Schriftsteller Iraquitan, der sich an der Schönheit seltsamer Worte festhält, oder Farol Baixo, der Lügner. Zwischen behelfsmäßigen Verschlägen und Öltonnen, in einer Welt, in der sich jeder selbst der Nächste ist, entsteht eine unerwartete Gemeinschaft.
Eine Leseempfehlung, bei uns wie immer in der Originalausgabe „Menos que um“ (erschienen 2022 bei Leya Brasil) und in der deutschen Übersetzung zu bekommen.
Bald ist schon wieder Februar und wie in jedem Jahr findet dann das größte portugiesische Literaturfestival Correntes d’Escritas in der nordportugiesischen Stadt Póvoa de Varzim statt, in diesem Jahr bereits zum 25. Mal und daher extra lang vom 17. bis 26 Februar.
Dort wird auch wieder der Literaturpreis Prémio Literário Casino da Póvoa vergeben. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr ein Werk in der Kategorie „Prosa“, das in den letzten beiden Jahren erschienen ist. Die dreizehn Titel umfassende Shortlist wurde eben bekannt gegeben und enthält folgende Titel:
Die Jury besteht in diesem Jahr aus Ana Gabriela Macedo, Isabel Lucas, Isabel Pires de Lima, Carlos Vaz Marques und José Mário Silva.
Der Siegertitel des 2024 erstmals mit 25.000 Euro dotierten Preises wird zur Eröffnungsveranstaltung der Correntes nach einer abschließende Jurysitzung bekanntgegeben. Die Übergabe des Preises erfolgt zum Abschluss des Festivals. Im letzten Jahr wurde Maria do Rosário Pedreira für Ihren Lyrikband O Meu Corpo Humano ausgezeichnet.
Alle Titel können selbstverständlich bei uns bestellt werden.
Der portugiesische Vorlesetreff für Kinder startet ins neue Jahr und trifft sich wieder am 27. Januar um 11.30 Uhr in der Kinder-und Jugendbibliothek in Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24 statt.
Im Mittelpunkt steht dann das Buch Não sim talvez von Raquel Matsushita und Ionit Zilberman.
Janeiro de 2024! Cá estamos de volta com mais uma leitura em língua portuguesa. Desta vez no dia 27 de janeiro, com o livro Não sim talvez escrito por Raquel Matsushita e ilustrado por Ionit Zilberman. Venha ler conosco!.
O „Encontros de Leitura“ é uma iniciativa conduzida por uma brasileira e uma portuguesa com o apoio da Biblioteca Infantojuvenil de Frankfurt (KiBi-Frankfurt), do BRmais e de Era Uma Vez Em Português.
Por meio de encontros mensais aos sábados, oferece leituras e contação de histórias aliadas a atividades lúdicas para um grupo de crianças de 4-8 anos, falantes de português como língua de herança.
Com uma seleção de livros de escritores e ilustradores lusófonos, busca promover a literatura infantojuvenil produzida por autores dos países de língua portuguesa. As leituras são realizadas em português do Brasil e Portugal.
Obras escritas em português e traduzidas para o idioma alemão também estão no programa, visando estimular iniciativas de incentivo ao ensino bilíngue.
Wir freuen uns auf die erste Lesung des Jahres. Am Freitag, dem16. Februar, 19.30 Uhr stellt der brasilianische Autor Alexandre Vidal Portoseinen neuesten Roman Sodomita vor.
Michael Kegler moderiert und übersetzt. Der Eintritt ist frei, wir bitten um Reservierung.
Alexandre Vidal Porto ist Schriftsteller und Diplomat. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend in São Paulo und in Fortaleza. Nach Stationen in Brasilia, New York, Santiago de Chile, Cambridge, Washington, Mexiko-Stadt, Tokio und Frankfurt lebt er aktuell mit seinem Mann in Amsterdam.
Er ist Autor von vier Romanen: Matias na cidade (Record, 2005, Companhia das Letras, 2023 – überarbeitete Ausgabe),Sergio Y. vai à América(Companhia das Letras, 2014), Gewinner des Paraná-Literaturpreises, und Cloro (Companhia das Letras, 2018), Finalist für den Jabuti-Preis 2019. Sein neuester Roman Sodomita, aus dem er bei uns lesen wird, führt in das 17. Jahrhundert, als Homosexualität ein Verbrechen war, dessen Strafe manchmal die Verbannung nach Brasilien zur Folge hatte, Der Autor mischt hier historische Fakten mit aktuellen Themen, ohne dabei jemals die Ironie zu verlieren.
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