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Misha Glenny: Der König der Favelas – Verlosung

Der britische Journalist Misha Glenny porträtiert in seinem jetzt im Tropen Verlag erschienenen Sachbuch Der König der Favelas den 2011 verhafteten Drogenboss Antônio Francisco Bonfim Lopes, auch Nem genannt.

Misha Glenny: Der König der FavelasGlenny hat Nem dazu in insgesamt 10 mehrstündigen Sitzungen in der Haftanstalt Campo Grande besucht und interviewt. Mehr als zwei Jahre recherchierte Glenny für sein Buch, lernte Portugiesisch,  führte viele Gespräche mit Weggefährten von Nem aus der brasilianischen Favela Rocinha, aber auch mit Politikern und Polizisten. Drei Monate lebte Glenny selbst in Rocinha, einer der bekanntesten und zentral gelegensten Favelas von Rio de Janeiro, um die Funktionsweise der Favela und des Drogenhandels dort zu verstehen.

Entstanden ist ein ein Porträt, das sich wie ein Krimi liest, bei manchmal etwas bedenklicher Nähe zum Mafiaboss, aber gleichzeitig sehr interessante Einblicke gibt in die Politik Brasiliens, die Arbeit der Polizei und deren Entwicklung im Umgang mit den Favelas.

Einige Medien wie der Spiegel und Deutschland Radio Kultur haben schon über das Buch bericht.

TFM verlost zusammen mit dem Tropen Verlag 2 Exemplare des Buches Der König der Favelas.

Dazu müssen Sie die folgende, zugegebenermaßen einfache Frage beantworten:

Wie lautet der Spitzname des gesuchten Verbrechers?

Die richtige Antwort senden Sie uns bitte mit dem Betreff „Der König der Favelas“ bis zum 31.03. 2016 per E-mail an info@tfmonline.de

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Veranstalter des Gewinnspiels ist TFM – Centro do Livro. Das Los entscheidet.

Wer nicht bis zum Ende des Gewinnspiels warten möchte, kann das Buch natürlich auch schon vorher bei uns kaufen. Eine Leseprobe finden Sie hier.

Misha Glenny: Der König der Favelas. Brasilien zwischen Koks, Killern und Korruption. Tropen, 22,95 EUR

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Brasilien liest: Ein anderes Rio – am 18.3. in Frankfurt

Die Frankfurter Buchmesse mit dem Gastland Brasilien wirft ihre Schatten voraus. Neun Autoren sind im März in Deutschland auf Lesereise und geben einen kleinen Vorgeschmack auf die große Autorendelegation, die im Oktober erwartet wird.

Am 18. März, um 19.30 Uhr freuen wir uns in der Frankfurter Zentralbibliothek, Hasengasse 4 auf einen Abend zum Thema Rio de Janeiro mit Rafael Cardoso und Tatiana Salem Levy.

Rafael Cardoso: Sechzehn FrauenRafael Cardoso, 1964 in Rio de Janeiro geboren, ist Kunsthistoriker an der Staatlichen Universität Rio de Janeiro und publiziert vornehmlich zu Kunst und Design. Sein Roman Entre as mulheres ist in der Übersetzung von Peter Kultzen mit dem Titel Sechzehn Frauen eben im S.Fischer Verlag erschienen.

Tatiana Salem Levy: Dois RiosTatiana Salem Levy, 1979 in Lissabon als Kind brasilianischer Exilanten mit türkisch-jüdischem Familienhintergrund geboren. Seit der Rückkehr der Familie nach Brasilien lebt sie in Rio de Janeiro. Sie promovierte in Literaturwissenschaften und arbeitet als Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen. Sie ist mit Kurzgeschichten in zahlreichen brasilianischen Anthologien vertreten, ihr erster Roman A Chave da Casa erschien 2007 und thematisiert ihren eigenen sephardisch-brasilianischen Familienhintergrund. 2011 erschien ihr zweiter Roman Dois Rios.

Lesung und Diskussion werden von Michael Kegler moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei.

Die Lesung wird ermöglicht durch die Unterstützung der Stiftung Nationalbibliothek Brasiliens, des brasilianischen Kultusministeriums und des brasilianischen Außenministeriums.

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Lesung mit Andreas Wunn, Ein Deutscher in Rio, 18.Januar

Das brasilianische Kulturzentrum CCBF e.V. und das brasilianische Generalkonsulat laden ein zu einer Lesung mit dem Journalisten Andreas Wunn

am Freitag, dem 18. Januar, 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt.

Der Eintritt ist frei.

In Brasilien geht's ohne TextilienAndreas Wunn ist seit 2010 Leiter des ZDF-Studios in Rio de Janeiro. Sein Buch mit dem etwas plakativen Titel In Brasilien geht’s ohne Textilien  ist bei Heyne erschienen

Der Verlag präsentiert das Buch wie folgt: Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn zieht nach Rio de Janeiro. Dort wird er zwar herzlich empfangen, doch schnell kommt es zu zuckerhutgroßen Missverständnissen: Ein Handtuch mit an den Strand zu nehmen verstößt gegen die heiligen Strandregeln, nachts an roten Ampeln zu halten ist nicht vorgesehen, und deutsche Arbeitsmoral, deutscher Winter, deutscher Fußball – all das löst bei einem Brasilianer sowieso nur Mitleid aus. Mit viel Witz, Sympathie und Augenzwinkern erzählt Andreas Wunn vom Leben im Sehnsuchtsland Brasilien.

Einen Einblick in die Arbeit von Andreas Wunn und seinem Team gibt dieser Videobeitrag aus der ZDF-Mediathek.

Wir freuen uns auf einen humorvollen Abend über kulturelle Unterschiede und mit aktuellen Einblicken in das Leben und Arbeiten in Brasilien.

Andreas Wunn: In Brasilien geht’s ohne Textilien, 2013, 8,99 Eur

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Die Stadt mit der roten Pelerine

Die Stadt mit der roten PelerineIn der Türkischen Bibliothek des Schweizer Unionsverlag ist jetzt der Rio-Roman Die Stadt mit der roten Pelerine von Asli Erdogan erschienen.

Die Autorin ist jetzt im März auf Lesereise, sie liest u.a. auf der Leipziger Buchmesse, in Berlin und Gelsenkirchen. Die Termine finden sich auf der Webseite des Verlages. Details zum Buch auf unserer Webseite.

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