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Frankfurter Buchmesse 2022

In der kommenden Woche trifft sich die internationale Verlagswelt in Frankfurt.

Nach dem Neustart im vergangenen Jahr mit deutlich reduzierter Ausstellerzahl ist in diesen Jahr wieder eine weitgehend „normale“ Buchmesse geplant. Als Gastland präsentiert sich Spanien mit vielen Neuerscheinungen und Lesungen auf dem Messegelände und in der Stadt.

Wie immer werden wir auch mit einem kleinen Stand vor Ort sein, Sie finden uns mit einer Präsentation unseres Verlagsprogramms und Neuheiten aus der portugiesischsprachigen Verlagswelt in diesem Jahr in Halle 4.1 Stand E95.

Während der Buchmesse bleibt die Buchhandlung von Dienstag Nachmittag bis einschließlich Samstag geschlossen. Bitte nutzen Sie in dieser Zeit unser Onlineangebot.

Kurz vor der Messe freuen wir uns, Sie am Montag bei uns in der Buchhandlung zu einer Lesung mit dem brasilianischen Autor Mateus Baldi begüßen zu können.

Darüberhinaus möchten wir Ihnen gern folgende Veranstaltungen empfehlen:

20.10. 13.30 Uhr Djamila Ribeiro: Wo wir sprechen. Schwarze Diskursräume Halle 3.1 C89

In Wo wir sprechen zeigt Djamila Ribeiro neue Perspektiven auf die Intersektionalität von Rassismus, Klassismus und Sexismus auf. Aus der Perspektive des Schwarzen Feminismus behandelt sie Problematiken und kritisiert Dynamiken, die mit westlich-wissenschaftlich orientierten und dominierten Formen von Wissen und Wissenschaft einhergehen.
Vorgestellt zusammen mit den Herausgeberinnen Jamila Adamou, Ana Graça Correia Wittkowski und Inajá Correia Wittkowski.

Djamila Ribeiro spricht ebenfalls am 19.10. ab 19.30 Uhr im Antagon Theater, Orber Straße 57 über ihr neues Buch, das bei Edition Assemblage erschienen ist.

22.10. 14.30 Uhr Weltlesebühne Übersetzerzentrum Halle 4.0 G101

Postkoloniales Übersetzen – über das Verhandeln kultureller Machtverhältnisse in Sprache und Literatur

Karin Betz im Gespräch mit den Übersetzer*innen Claudia Hamm, Maria Hummitzsch und Michael Kegler.

Was heißt postkoloniales Übersetzen? Fragen nach der postkolonialen Relevanz von Übersetzung beginnen schon bei der Entscheidung, was übersetzt wird und welche
Leseerwartungen sich damit verbinden. Literatur übersetzen bedeutet immer auch Kultur übersetzen, sie bedeutet kulturelle Kommunikation. Bedeutet sie auch eine Verhandlung sprachlicher Machtverhältnisse?

Catrin George: Rache im Alentejo

Den kompletten Veranstaltungskalender der Buchmesse finden Sie hier.

23.10. 13.00 Uhr Halle 3.0 A30 Wer Catrin George Ponciano bei uns verpasst hat, für den gibt es die Gelegenheit zu einem Autogramm im neuesten Krimi Rache im Alentejo bei der Signierstunde am Stand vom Emons Verlag. Da wir die Autorin auf der Messe auch persönlich treffen werden, nehmen wir natürlich auch gern Autogrammwünsche entgegen.


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Carola Saavedra am 17.03. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im März  auf Carola Saavedra.

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Carola Saavedra, Copyright: Tomas Rangel

Sie liest am Dienstag, dem 17. März um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem Roman Blaue Blumen (Flores Azuis), der Anfang März in deutscher Übersetzung von Maria Hummitzsch bei C.H. Beck erscheint. Maria Hummitzsch wird die Lesung moderieren und übersetzen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Carola Saavedra, geboren 1973, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Rio de Janeiro. Sie hat in Deutschland Kommunikationswissenschaft studiert. 2013 erschien bei C.H.Beck ihr Roman Landschaft mit Dromedar (Paisagem com dromedário). Die Zeitschrift „Granta“ zählt sie zu den zwanzig besten jungen Autoren und Autorinnen Brasiliens. „Blaue Blumen“ erschien zuerst 2008.

Carola Saavedra: Blaue BlumenEine Frau schreibt Briefe an einen Mann, der sie verlassen hat, aber der Mann, der sie erhält und liest, der von ihnen berührt und ergriffen wird, so sehr, dass er nicht mehr zur Arbeit geht, ist gar nicht der richtige Adressat. Er selbst lebt in Trennung von seiner Frau und seinem Kind, ist ebenfalls verlassen worden und so wechselt sich seine eigene Geschichte ab mit den Briefen, die offenbar irrtümlich bei ihm landen und auf die er zu warten beginnt. Welche Wirkung werden diese Briefe über Liebe und Lust, Abhängigkeit und Verrat, über Nähe und Gewalt am Ende haben? Und wer ist ihr wahrer Adressat? Ein kluger, intensiver und leidenschaftlicher Roman über Gefühle und Sprache, über die Liebe und ihre Macht, über Trennungen und Neuanfänge.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin und Empório VidaBio.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal und Banco do Brasil.

Alle, die besonders neugierig sind und das Buch schon vor der Veranstaltung lesen wollen, sind herzlich eingeladen, die portugiesische Ausgabe bei uns in der Buchhandlung zu erwerben. Am 16.3., ab 19.00 Uhr sprechen wir in unserem monatlichen Lesekreis (in portugiesischer Sprache), der bei TFM stattfindet,  über das Buch. Die deutsche Übersetzung ist ab 10. März lieferbar.

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