Archiv der Kategorie: Brasilien

Brasilianischer Juni im Mousonturm

Politik, Theater, Musik und Performance aus Brasilien stehen im Mittelpunkt des Juni-Programms im Frankfurter Mousonturm.

Foto: Leo Aversa

Los geht es am Samstag, 4.Juni um 21.00 Uhr mit einem Konzert von Adriana Calcanhotto

Adriana Calcanhotto eine der renommiertesten Songwriterinnen Brasiliens. 2020 schrieb sie ihr neuestes Album „Só“, das Brazilian Funk mit Samba- und Bossa Nova-Rhythmen verbindet. Im Mousonturm-Konzert interpretiert sie aber auch einige ihrer Lieblingssongs wie „Music“ von Madonna, „Back to Black“ von Amy Winehouse und „Nature Boy“ von Eden Ahbez.

Im Diskurs um strukturellen Rassismus und geopolitische Realitäten hat sich die brasilianische Theatermacherin Christiane Jatahy einen festen Platz in Europas Theaterlandschaft erobert. Ihre Erzählungen sind Widerstand! Auch im neuen und finalen Teil ihrer Trilogie über Gewalt, der Performance „Depois do silencio – Nach der Stille“, die in Frankfurt kurz vor ihrer Uraufführung bei den Wiener Festwochen als Voraufführung gezeigt werden, sind die Verbindung von Rassismus und Kapitalismus und die bis heute andauernde koloniale Gewalt zentrales Thema. Inspiriert vom preisgekrönten Roman „Torto Arado“ des Autors Itamar Vieira Júnior, dessen Roman im Herbst in deutscher Übersetzung erscheint und der in diesem Jahr noch nach Frankfurt kommen wird, kämpfen die Protagonistinnen gegen eine Weltordnung, die Menschen aufteilt in diejenigen, die Land, Freiheit und Identität besitzen, und diejenigen, deren Existenz keinen Wert hat. Jatahy befragt dafür mit ihren Schauspielerinnen die Geschichte Brasiliens und damit auch jene der europäischen Profiteure.

Die Voraufführungen finden am 6. und 7. Juni., 20 Uhr statt; an beiden Abenden gibt es um 19.30 Uhr Einführung von Mousonturm-Intendant Matthias Pees.

Ebenfalls am 6. Juni, 18 Uhr; Mousonturm Lokal widmet sich der Diskussionsabend unter dem Motto „Geht der Albtraum in Brasilien zu Ende?“ den Auswirkungen der verheerenden, destabilisierenden Politik Bolsonaros und Perspektiven eines Neuanfangs nach den brasilianischen Wahlen im Herbst. Es diskutieren die Juristin und Publizistin Paula Macedo Weiß, der Journalist Andreas Nöthen, der zwei Bücher zu Lula und Bolsonaro veröffentlicht hat und Niklas Franzen, der als politischer Korrespondent die politischen Entwicklungen in Brasilien mit einem Augenmerk auf rechtsextremistische, demokratiefeindliche Bestrebungen beobachtet. Von Niklas Franzen ist zum Thema gerade das Buch Brasilien über alles. Bolsonaro und die rechte Revolte. Den Abend moderiert Michael Kegler.

Tickets für alle Veranstaltungen können Sie bei uns im Vorverkauf erwerben.

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Brasilesen mit Tatiana Salem Levy am 8.Juni

Tatiana Salem Levy, Copyright Julia Seloti

Wir freuen uns sehr, dass die über viele Jahre erfolgreiche Reihe Brasilesen nach einer langen Pause jetzt fortgesetzt wird. Ziel ist es weiterhin, brasilianische Autorinnen und Autoren und damit die brasilianische Literatur hierzulande bekannter zu machen. Im Juni wird Tatiana Salem Levy zu Gast sein.

Sie liest am Mittwoch, dem 8. Juni, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem beeindruckenden Roman Vista Chinesa, der in diesem Jahr in der deutschen Übersetzung von Marianne Gareis im Secession Verlag für Literatur erschienen ist. Michael Kegler moderiert und übersetzt. Der Eintritt ist frei.

Tatiana Salem Levy verarbeitet in Vista Chinesa, dessen Handlung in Rio de Janeiro kurz vor den Olympischen Spielen 2014 beginnt, mit äußerstem Feingefühl die Geschichte einer Vergewaltigung, die ihr von einer Freundin anvertraut wurde. Eine absolute Leseempfehlung, wenn auch kein leichtes Buch in diesen ohnehin schwierigen Zeiten.

Vista Chinesa hat zu Recht ganz herausragende Kritiken in der deutschen Presse erhalten, unter anderem im Deutschlandfunk, in der F.A.Z. (Artikel gebührenpflichtig) und im SWR.

Die Reihe Brasilesen wird vom Brasilianischen Generalkonsulat in Frankfurt unterstützt. Weitere Lesungen in diesem Jahr sind bereits geplant, u.a. mit Luiz Ruffato und Itamar Vieira Junior.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen am 8. Juni. Wie üblich sind wir mit einem Büchertisch vor Ort. Bitte beachten Sie, dass am 8. Juni in Frankfurt der JPMorgan Lauf stattfindet, daher empfiehlt sich eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.

Die Bücher im Original und in der deutschen Übersetzung können Sie natürlich auch schon vorab bei uns erwerben.

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Vista Chinesa – neu in deutscher Übersetzung

Druckfrisch bei uns eingetroffen ist Vista Chinesa, das neue, großartige Buch der brasilianischen Autorin Tatiana Salem Levy, das jetzt in deutscher Übersetzung von Marianne Gareis im Secession Verlag erschienen ist.

Tatiana Salem Levy verarbeitet hier in Romanform und mit äußerstem Feingefühl die Geschichte einer Vergewaltigung, die ihr von einer Freundin anvertraut wurde.

In Rio de Janeiro wird 2014 kurz vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft die junge Architektin Julia beim Joggen im Bereich des titelgebenden Aussichtspunkts Vista Chinesa brutal vergewaltigt. Sie rechnet mit dem Tod, aber überlebt. Dem persönlichen Schmerz stehen die Polizeibeamten gegenüber, denen weniger an der psychologischen Lage der jungen Frau gelegen ist als am Erfolg ihrer Fahndung. Júlia entscheidet, der Polizei nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Jahre später ist sie Mutter zweier Kinder. Sie spürt, sie muss ihnen erzählen, was ihr widerfahren ist. Der Roman ist in Briefform an die Kinder gehalten und versucht, so genau wie behutsam, aber auch nichts beschönigend die widerstreitenden Gefühle und den Weg zurück ins Leben zu beschreiben.

Ein wie gesagt großartiges, aber auch sehr schmerzvolles Buch.

Die in Portugal lebende Tatiana Salem Levy spricht am 18. März in Leipzig in der Schaubühne Lindenfels mit Markus Sahr und Paulo Moura im Rahmen des Portugal-Schwerpunkts der Leipziger Buchmesse und ist am 17.März ab 11.00 Uhr auch auf dem Blauen Sofa zu Gast.

Wenn alles gut geht, wird sie später im Jahr auch noch zu einer Lesung in Frankfurt sein.

Original wie Übersetzung gibt es wie immer bei uns in der Buchhandlung.

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Auszeichnet: André Carrilho und Sebastião Salgado

Der portugiesische Autor und Illustrator André Carrilho erhält den Prémio Nacional de Ilustração, der in diesem Jahr zum 25.Mal verliehen wird. Ausgezeichnet wird er für das im letzten Jahr erschienene Kinderbuch A Menina dos Olhos Ocupados. Darin geht es um ein Mädchen, das seine Augen nicht vom Bildschirm des Mobiltelefons losreißen kann, bis es eines Tages kaputt geht und sie plötzlich jede Menge Spannendes in der direkten Umgebung entdeckt. Das Buch entstand im Laufe eines Jahres, die Illustrationen bestehen fast ausschließliche aus Aquarellen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird von der portugiesischen Direktion für Buch, Bibliotheken und Archive verliehen und ist mit einer Teilnahme an der Kinder- und Jugendbuchmesse in Bologna verbunden.

Ebenfalls heute bekanntgegeben wurden die Preisträger des Kunstpreis Praemium Imperiale. Ihn erhalten in diesem Jahr der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado (aus Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels) und der US-amerikanische Cellist Yo-Yo Ma. Die japanische Auszeichnung geht zudem an den US-Künstler James Turrell und den australischen Architekten Glenn Murcutt. Der Praemium Imperiale wird jährlich von der Japan Art Association verliehen.

Von Sebastião Salgado erschien zuletzt der monumentale Bildband Amazônia.

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Bulldozer Bolsonaro – Lesung mit Andreas Nöthen am 11. Oktober – abgesagt!

Andreas Nöthen: Bulldozer BolsonaroAufgrund der gestiegenen Corona-Fälle und der damit verbundenen neuen Regelungen der Stadt Frankfurt müssen wir die Lesung leider absagen. Für Facebooknutzer wird es am Sonntag 15.00Uhr eine virtuelle Diskussion geben, der man über das Profil des Autors Andreas Nöthen folgen kann.

Noch sind aufgrund der aktuellen Lage keine Lesungen bei uns in der Buchhandlung möglich, auch die Buchmesse wird in diesem Jahr größtenteils nur virtuell stattfinden. Umso mehr freuen wir uns, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Rödelheim  am Sonntag, 11. Oktober, um 15 Uhr zu einer Open-air-Lesung  am Pavillon des Heimat- und Geschichtsvereins im Frankfurter Brentanopark einladen können.  Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt.

Michael Kegler moderiert, der Eintritt ist frei, die Veranstaltung wird coronagemäß bestuhlt sein, entsprechend empfiehlt es sich, pünktlich zu kommen. Bei Regen kann die Vorstellung leider nicht stattfinden. Eine eventuelle Absage wird bis spätestens am Vorabend hier im Blog und über den Blog www.roedelheimer.de kommuniziert. Wir sind mit einem Büchertisch vor Ort. Anreise: RMV-Bus 34 oder 72 bis Haltestelle Parkweg.

Vorgestellt wird das politische Sachbuch Bulldozer Bolsonaro – Wie ein Populist Brasilien ruiniert von Andreas Nöthen. Von Anfang 2016 bis Mitte 2019 lebte der Journalist in Rio de Janeiro, wo er das politische Geschehen hautnah erlebte. Er berichtete von dort für zwei Dutzend Medien als freier Korrespondent, darunter für die Nachrichtenagenturen dpa, APA, Pressenza und KANN, aber auch für die Jüdische Allgemeine Zeitung sowie weitere Zeitungen und (Fach)Magazine. Inzwischen lebt Andreas Nöthen mit seiner Familie in Frankfurt.

Darum geht es im Buch:

2018 wurde der Populist Jair Bolsonaro zum Staatsoberhaupt des größten Landes von Südamerika gewählt. Der frühere Offizier versprach den Brasilianern einen radikalen Neuanfang, die Beseitigung von Korruption und die Bekämpfung der Gewalt. Doch auf Besserung wartet die Bevölkerung bis heute vergeblich. Die soziale Lage verschärft sich weiter, in Amazonien treibt der Präsident den Raubbau an der Natur brachial voran, und rücksichtslos geht er gegen Linke, ethnische Minderheiten und politische Gegner vor. In der Corona-Krise spielte er die Gefahr herunter und verhinderte rechtzeitige Schutzmaßnahmen, um die Wirtschaft nicht zu belasten. Wer ist dieser Mann, wo kommt er her, und wie konnten seine Parolen bei den Bürgern verfangen? Andreas Nöthen hat den Aufstieg Bolsonaros aus der Nähe miterlebt. Er zeichnet das Porträt eines rechten Populisten, der als vergleichbarer Typ auch andernorts auf der Welt anzutreffen ist.

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CineBrasil im Filmforum Höchst 28.02.-06.03.

Vom 28. Februar bis zum 6. März präsentiert das Filmforum Höchst, Emmerich – Josef – Str. 46a, 65929 Frankfurt wieder das brasilianische Filmfest Cinebrasil, das einen Einblick in das aktuelle, vielfältige Filmschaffen des größten lateinamerikanischen Landes bietet und Filme vorstellt, die auf diversen Festivals ausgezeichnet wurden.

Eintritt 7 €  (Frankfurt Pass 3,50 €);  Anfahrt: S1 und S2, 10 min ab HBF bis BHF Höchst, von dort 4 min zu Fuß, Parkplätze am Marktplatz um die Ecke

Die Filme:

Do. 28.2., 19.30 Uhr Arábia, folgt den Notizen eines Arbeiters aus einer Aluminiumfabrik und erzählt aus dessenPerspektive  die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Brasilien der letzten 10 Jahre.

Fr 1.3.
Selton Mello, BR 2017, 113 min.
Beruht auf dem Roman “Mein Vater aus Paris” von Antonio Skàrmeta und spielt in den 60er Jahren. Der junge Tony muss damit klarkommen, dass sein Vater die Familie vor Jahren verlassen und sich nie mehr gemeldet hat, doch dann kommt die Wahrheit über seinen Vater ans Licht.
Marcio Debellian, BR 2017,73 min., mit Maria Bethânia, Chico Buarque
Die Sambaschule Mangueira gewinnt im Karneval 2016 mit ihrer Hommage an Maria Bethânia, eine der berühmtesten brasilianischen Sängerinnen den ersten Preis. Der Dokfilm Fevereiros – Februartage nimmt anhand dieser Karnevalsfeier die Zuschauer mit auf eine spirituelle Reise zwischen Rio und Bahia.
Sa 2.3.
18.30 Fevereiros – Februartage (OmeU)
So 3.3.
18.30 Campo Grande (OmU)
Sandra Kogut, BR/ FR 2015, 108 min.
Zwei Kinder stehen vor einer Wohnung in Rio und behaupten der Eigentümerin Regina gegenüber, dass ihre Mutter sie bald abholen kommt. Doch wird sich dies auch bewahrheite?
Charly Braun, BR 2016, 90 min.
Marta und Manuela, angehende Schauspielerinnen und beste Freundinnen, möchten in Vermelho Russo – Russisch Rot ihr Leben ändern und in Moskau studieren. Schon bald gibt es Spannungen und Streit zwischen den beiden Frauen, ähnlich wie bei Tschechows Charakteren, die sie spielen.
Mo 4.3.
18.30 Vermelho Russo – Russisch Rot (OmeU)
Jeferson De, BR 2018, 90 min.
Di 5.3.
18.30 Arábia (OmU)
20.30 Campo Grande (OmU)
Mi. 6.3.
In JefersonDe’s Film CorrendoAtrás – Überlebens-künstler macht sich ein junger Mann voller Hoffnung, guter Laune und mit einer großen Portion Naivität auf den Weg, einen Jungen, dem zwei Zehen fehlen, zum großen Fußballstar zu coachen.
Edgard Navarro, BR 2017, 109 min.
Bené muss sich in Abaixo a Gravidade – Unterhalb der Schwerkraft entscheiden, ob er in seinem kleinen Heimatort bleibt, um seine schwere Krankheit durchzustehen, oder doch eine vielversprechende Therapie in einer großen Stadt beginnt.

Alle Filme werden in der Originalversion mit englischen oder deutschen Untertiteln gezeigt.

In Zusammenarbeit mit Cinema Negro von Sidney Martins in Berlin.

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Julián Fuks am 20.11. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

wird fortgesetzt. Wir freuen uns auf Julián Fuks .
Der Anna Seghers-Preisträger 2018 – liest am 20.11. 19.30 Uhr im Haus des Buches, Frankfurt am Main (Braubachstr. 16) aus seinem Roman A resistência

Die Lesung ist wie immer zweisprachig. Moderation: Marlen Eckl, Übersetzung: Michael Kegler, Eintritt frei.

Julián Fuks, copyright Fernanda Sucupira

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro ,  unterstützt von  Empório VidaBio .

Julián Fuks wurde 1981 als Sohn argentinischer Eltern im brasilianischen São Paulo geboren, wo er Lateinamerikanische Literatur studierte und in Literaturtheorie promovierte. Er lebt dort noch heute und arbeitet als Autor, Übersetzer und Literaturkritiker. Sein aktueller Roman, A resistência (Companhia das Letras, 2015), wurde mit dem brasilianischen Prêmio Jabuti sowie dem portugiesischen Premio José Saramago ausgezeichnet. 2012 kürte ihn die Zeitschrift Granta zu einem der besten jungen Autoren Brasiliens.  Im Augenblick arbeitet er an seinem neuen Roman „A ocupação“, der in Kürze erscheinen soll.

 

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Afrobrasilianisches Festival im Weltkulturenmuseum vom 7. bis 12. Juni 2018

Ayrson Heraclito, Die Verwandlung des Fleisches, 2015, Performance, Sao Paulo. Foto Christian Cravo

A vida é arte – Leben als Kunst!
Das Frankfurt Weltkulturen Museum widmet sich vom 7. bis zum 12. Juni eine Woche lang dem urbanen Brasilien der Gegenwart: Kunst, Spiritualität, Alltag, Wissenschaft, Politik – alles ist aufs Engste miteinander verbunden.
In den künstlerischen Performances „Sacudimento“, „Buruburu“ und „Transmutação da Carne – Die Verwandlung des Fleisches“ von Ayrson Heráclito empfinden die Besucher*innen das Leid der Versklavung nach und werden von negativen Energien gereinigt. Der Themenabend diskutiert das Frauenbild und Alltagswiderstände. Ein Candomblé-Priester stellt im Orakel den Kontakt zu den Gottheiten her und Künstler, Kuratorinnen und Priester geben spezielle Einblicke in die aktuelle Ausstellung „Entre Terra e Mar“.

Mit dem Festivalpass für 15€ (erhältlich an der Museumskasse  und bei allen Veranstaltungen) kommen Sie übrigens in alle Veranstaltungen, in die Ausstellung „Entre Terra e Mar“ und erhalten außerdem einen Cocktail sowie ein Wunschbändchen.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

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Patrícia Melo am 8.3. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht nach dem enormen Zuspruch beim letzten Mal schon im März in eine neue Runde. Wir freuen uns dann auf Patrícia Melo.

Sie liest am Mittwoch, dem 8.März um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem Krimi Trügerisches Licht (Fogo-Fátuo), das im letzten Jahr in der Übersetzung von Barbara Mesquita bei Tropen erschienen ist. Moderation und Übersetzung: Barbara Mesquita. Der Eintritt ist wie immer frei.

Patrícia Melo, copyright: Júlia MoraesPatrícia Melo wurde 1962 in São Paulo geboren. Die Autorin und Dramaturgin schreibt Romane, Hörspiele und Drehbücher. Die »Times« kürte Patrícia Melo zur »führenden Schriftstellerin des Millenniums« in Lateinamerika. Zweimal erhielt sie den Deutschen Krimi Preis, außerdem den LiBeraturpreis und den Prix Deux Océans. Patrícia Melo lebt in Brasilien und in der Schweiz.

Patrícia Melo: Trügerisches LichtSensationslust folgt überall den gleichen Regeln: Schön ist interessanter als hässlich, reich spannender als arm, und nichts geht über einen ermordeten Star. Trügerisches Licht ist ein abgründiger Krimi über den Kontrast zwischen glamouröser Fernsehwelt und einem Brasilien, das im Chaos versinkt.

Tatort São Paulo: Bei einer Theatervorstellung erschießt sich der Serienstar Fábbio Cássio auf der Bühne. Schnell ist der Kriminaltechnikerin Azucena klar, dass dieser Selbstmord in Wahrheit ein geschickt inszenierter Mord ist. Zunächst fällt ihr Verdacht auf die Ehefrau des Toten, die zur Tatzeit Kandidatin einer Reality-Show ist und deren Beliebtheitswerte beim Publikum nach Fábbios Tod in die Höhe schnellen. Und während Azucena noch um das Sorgerecht für ihre Töchter kämpft, wird sie mit einem skrupellosen Mörder konfrontiert, der es am Schluss auf die Ermittlerin selbst abgesehen hat.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio .

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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Marcia Tiburi am 2. Februar bei Brasilesen

Die erfolgreiche Reihe

Marcia Tiburi, copyright: privat

Marcia Tiburi, copyright: privat

wird 2017 fortgesetzt. Die erste Lesung findet am Donnerstag, dem 2. Februar um 19.30 Uhr am angestammten Ort in der Stadtbücherei Frankfurt stattfinden. Zu Gast ist dann die brasilianische Philosophin Marcia Tiburi.

Sie  spricht mit Michael Kegler, der auch dolmetscht, über ihren Essayband Como conversar com um fascista.

Marcia Tiburi wurde 1970 geboren, sie studierte Bildende Künste und promovierte anschließend in Philosophie. Ethik, Ästhetik und Feminismus sind ihre Hauptthemen. Zuletzt erschien 2016 ihr teilweise in Berlin angesiedelter Roman Uma fuga perfeita é sem volta.

Der Eintritt ist wie immer frei.

Marcia Tiburi: Como conversar com um fascistaBrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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