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Lesung mit Eduardo Quive am 28. November

Lesung mit Eduardo Quive

Am 28. November, um 19.00 UIhr laden wir zusammen mit dem Koordinierungskreis Mosambik ein zu einer Lesung mit dem jungen mosambikanischen Autor Eduardo Quive. Er liest Auszüge aus seinem Buch Mutiladas .

Michael Kegler moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei. Wir bitten wegen der begrenzten Platzanzahl aber um Reservierung.

Eduardo Quive veröffentlichte unter anderem die Bücher „Mutiladas“ (2024) und „Para onde foram os vivos“ (2022). Er ist einer der Gründer der Literaturbewegung Kuphaluxa (2009), Herausgeber der Literaturzeitschrift LITERATAS (2011-2021) und Schöpfer der Plattform CATALOGUS, die sich künstlerischen und literarischen Projekten widmet – darunter der Ausbildung und Veröffentlichung neuer literarischer Stimmen aus Mosambik, mit besonderem Schwerpunkt auf Frauen. Derzeit ist er Mitarbeiter der Stiftung Fernando Leite Couto in Maputo.

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Prémio FIL geht an Mia Couto

Die größte Buchmesse der spanischsprachigen Welt im mexikanischen Guadalajara ehrt in diesem Jahr den mosambikanischen Schriftsteller Mia Couto. Er erhält den mit 150.000 Dollar dotierten Premio FIL de Literatura en Lenguas Romances, der alljährlich an einen Autor oder eine Autorin vergeben wird, der/die in einer romanischen Sprache publiziert.

Der Prémio FIL ist einer der weltweit wichtigsten und höchstdotierten Literaturpreise.

Die Bücher von Mia Couto, der 1955 als Sohn portugiesischer Eltern im mosambikanischen Beira geboren wurden, erscheinen in Portugal bei Editorial Caminho und in deutschsprachigen Raum im Schweizer Unionsverlag (in der Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner).

Die Jury des FIL würdigt das gesamte literarische Schaffen und hat im Fall von Couto besonders die „sprachliche Innovation“ seines Werks, das Chronik, Kurzgeschichte und Roman umfasst.

Alle Bücher von Mia Couto gibt’s natürlich bei uns in der Buchhandlung. Sein neuester Roman A Cegueira do Rio ist für Oktober angekündigt.

Auf Deutsch erschien zuletzt der sehr empfehlenswerte autobiographisch inspirierte Roman Der Kartograf des Vergessens.

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Africa Alive! mit spannenden Filmen

Die 30. Ausgabe des Africa Alive Festival präsentiert vom 1. bis 27. Februar 2024 das Filmschaffen des afrikanischen Kontinents mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen. Es werden sowohl aktuelle Produktionen als auch einige Filmklassiker gezeigt. Neben den Filmen im Kino des DFF und im Filmforum Höchst finden ein Vortrag mit Diskussion, ein Kinderfest und ein Konzert statt. Eine kleine Präsentation im Kinofoyer des DFF zeigt Filmplakate aus 30 Jahren Festivalgeschichte.

Wir möchten hier besonders auf zwei interessante Dokumentarfilme hinweisen, die sich zum mit der großen Musikerin Cesária Évora und zum anderen Beziehungen zwischen der DDR und Mosambik beschäftigen

CESÁRIA ÉVORA Portugal/USA 2022. von Ana Sofia Fonseca. Dokumentarfilm. Port./Frz.-Kreolisch/Engl. OmeU läuft am

SAMSTAG, 3.2.2024, 18:30 Uhr // FILMFORUM HÖCHST
WDH.: SONNTAG, 4.2.2024, 12 Uhr // KINO DES DFF

Cesária Évora (1941–2011), auch bekannt als die „barefoot diva“, wuchs im Kap Verde der Kolonialzeit in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit zehn Jahren kam sie in ein Kinderheim, aus dem sie floh, um sich als Sängerin in Cafés Geld zu verdienen. Erst 1988, im Alter von 47 Jahren, erhielt sie ihren ersten Plattenvertrag und wurde daraufhin ein Weltstar. Ihre einmalige Stimme führte sie aus der Armut auf die Bühnen der Welt. Zeit ihres Lebens kämpfte Évora dabei für Freiheit und Selbstbestimmung. Mit zuvor ungesehenem Material und gerahmt von Musikpassagen rekonstruiert Regisseurin Ana Fonseca die Karriere und das Privatleben des Weltstars, die sich und ihren Wurzeln trotz ihres Ruhms stets treu blieb.

Trailer vorab hier

THE HOMES WE CARRY

Deutschland 2022. von Brenda Akele Jorde. Dokumentarfilm. 85 Min. DCP. OmU (Deutsch, Portugiesisch, Englisch, Zulu)

MITTWOCH, 7.2.2024, 18 Uhr // KINO DES DFF

Die afrodeutsche Sarah will ihrer Tochter Luana eine Kindheit mit persönlichen Beziehungen zur eigenen Familie ermöglichen, die ihr selbst als Kind immer verwehrt blieb. Gemeinsam reisen die beiden ins südliche Afrika, um dort sowohl Sarahs als auch Luanas Vater wiederzusehen. Während Mutter und Tochter eine vertiefende Bindung mit ihrer zweiten Heimat aufbauen, erinnert sich Sarahs Vater Eulidio an seine Zeit als mosambikanischer DDR-Vertragsarbeiter zurück. Die einfühlsame Dokumentation über die komplexen Beziehungen zwischen Weltgeschehen und zerrissener Familiengeschichte wirft zugleich ihren Blick auf die Unvorhersehbarkeit der menschlichen Existenz und eine fast vergessene Lebensrealität in der DDR.

Hier gibt’s den Trailer

Das komplette Programm von Africa-Alive finden Sie hier. Eintrittskarten gibt es in den beteiligten Kinos.

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Lektüretipps für die Herbsttage

Heute ist schon der 1. November, so richtig kühl ist es zwar noch nicht, aber die Tage sind merklich kürzer, Zeit also, um es sich auf dem Sofa, im Bett oder wo auch immer mit einem Buch gemütlich zu machen.

Daher hier ein erste Tipps zu Neuerscheinungen des Herbstes:

Der literarische Herbst bietet unter anderem neue Kurzprosa von Mia Couto, Dulce Maria Cardoso und bisher unveröffentlichte Texte von António Lobo Antunes. Mia Coutos Buch trägt den gleichsam schönen wie schwer übersetzbaren Titel Compêndio para Desenterrar Nuvens und versammelt Erzählungen und crônicas, die zuvor in der portugiesischen Wochenzeitung Visão erschienen sind, auch die Texte aus dem Band Autobiografia Não Autorizada 2 von Dulce Maria Cardoso wurden zuvor in Visão veröffentlicht genauso wie As Outras Crónicas von António Lobo Antunes. Alle drei sind zum einen gut für Lernende der portugiesischen Sprache geeignet, können aber vielleicht auch Anregung sein, auch einen guten Zugang zu den Romanen der jeweiligen Autorinnen und Autoren zu finden.

Eben erschienen ist die Übersetzung (Deutsch von Nicolai von Schweder-Schreiner) von Via Ápia, des fantastischen Romans von Geovani Martins aus Brasilien. Der Roman, der kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in der Favela Rocinha in Rio de Janeiro spielt, erzählt die Geschichte von 5 jungen Männern Zwischen Arbeitslosigkeit, stupiden Jobs, der strapaziösen Suche nach dem nächsten Joint und tosenden Funkpartys, versuchen die Anfang Zwanzigjährigen gerade, sich irgendwie ins Erwachsenenleben zu kämpfen – als eine Militärpolizeieinheit die Favela besetzt.

Im nächsten Jahr feiert Portugal den 50. Jahrestag der Nelkenrevolution. Dazu passt der neue Roman Revolução von Hugo Gonçalves. Die Handlung des Familiendramas begleitet das Schicksal der Familie Storm vor und nach dem 25. April begleitet, eine spannende, herausfordernde Zeit, bei der die Kinder der Familie auf unterschiedlichen Seiten der „Barrikaden“ stehen…

Und natürlich gibt es keinen Herbst ohne einen neuen Schmöker des portugiesischen Autors und Nachrichtensprechers José Rodrigues dos Santos. Der historische Roman O Segredo de Espinosa basiert frei auf der Lebensgeschichte des Philosophen Spinoza, der 1632 als Bento de Espinosa als Sohn sephardischer Juden in Amsterdam geboren wurde.

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Mia Couto: Der Kartograph des Vergessens

Mia Coutos wunderbarer, autobiografisch inspirierter Roman Der Kartograph des Vergessens ist jetzt auf Deutsch, wie immer übersetzt von Karin von Schweder-Schreiner, im Unionsverlag erschienen.

Der Roman, im Original 2020 mit dem Titel O Mapeador de Ausências bei Caminho veröffentlicht, setzt sich mit der jüngeren Geschichte Mosambiks kurz vor und kurz nach der Unabhängigkeit auseinander. Die Hauptfigur Diogo Santiago, ein respektierter Intellektueller, besucht nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder seine Heimatstadt Beira. Er kommt dort am Vorabend des verheerenden Zyklons Idai an, der die Stadt fast vollkommen zerstören wird. Doch die Rückkehr nach Beira ist für ihn vor allem eine Rückkehr an die Orte seiner Kindheit und Jugend, als Mosambik noch eine portugiesische Kolonie war.

Diogo Santiagos Vater auch ein Poet, versuchte, im Geheimen die Verbrechen der Kolonialtruppen zu dokumentieren. Sein Cousin, der eines Tages plötzlich verschwand, war nie der, für den ihn alle hielten. Und was steckt hinter der tragischen Legende des schwarzen Jungen und des weißen Mädchens, die den Tod wählten, weil ihre Liebe verboten war?

Die junge Frau, mit der sich Diogo rätselhaft verbunden fühlt, scheint Teil dieser Geschichten zu sein.

Große Leseempfehlung und unser Tipp der Woche!

Mia Couto: Der Kartograph des Vergessens, Unionsverlag 2023, 24 EUR

P.S. Für alle Freunde der Kurzprosa von Mia Couto gibt es gute Nachricht. In wenigen Tagen erscheint sein neues Buch Compêndio para Desenterrar Nuvens , für das wir natürlich auch schon Vormerkungen notieren.

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Lesetreff – Tertúlia wieder am 20. Juni

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Wir treffen uns wieder am Dienstag, 20. Juni um 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über Niketche von der mosambikanischen Autorin und aktuellen Preisträgerin des Prémio Camões Paulina Chiziane sprechen

Rami ist seit zwanzig Jahren mit Tony, einem hochrangigen Polizeibeamten, verheiratet, von dem sie mehrere Kinder hat, als sie entdeckt, dass sie ihn mit mehreren Frauen teilt, mit denen er andere Familien gegründet hat. Ihre Ehe und der Ehering an ihrem Finger, entpuppen sich als ein ironisches Drama, in dem sie nur eine der Figuren ist. In einer fieberhaften Suche zwingt sich Rami, „die anderen“ zu treffen. Auf der schmerzhaften Reise, die nun beginnt, wird sie mit jahrhundertealten Traditionen und Bräuchen Mosambiks und den tiefen kulturellen Unterschieden zwischen dem Norden und dem Süden des Landes konfrontiert.

Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Das Buch ist in Kürze bei uns wieder lieferbar. Wir nehmen gern Vorbestellungen entgegen.

Buchhandlung TFM, Frankfurt

Desde 2014 encontrámo-nos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. A próxima tertúlia encontra-se no dia 20 de junho às 19h00. Vamos falar sobre o livro Niketche da escritora moçambicana Paulina Chiziane que acaba de receber o Prémio Camões para a sua obra.

O livro estará de novo disponível dentro de poucos dias, aceitamos encomendas.

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Prémio Camões 2021 geht an Paulina Chiziane

Der Prémio Camões, der bekannteste Literaturpreis der portugiesischsprachigen Welt, geht in diesem Jahr an die mosambikanische Schriftstellerin Paulina Chiziane. Der Preis wurde 1988 von den Regierungen Brasiliens und Portugals ins Leben gerufen und ist der höchstdotierte Literaturpreis der portugiesischsprachigen Welt. Alljährlich wird mit ihm ein portugiesischsprachiger Schriftsteller ausgezeichnet. Zuletzt erhielt 2020 Vitor Aguiar e Silva die Auszeichnung.

Der Jury, gehörten in diesem Jahr  Ana Martinho,  Carlos Mendes de Sousa, Jorge Alves de Lima,  Raul César Fernandes,Tony Tcheka, escritor und Teresa Manjate an.

Paulina Chiziane wurde 1955 in Manjacaze, Mosambik, geboren. Sie studierte Linguistik in Maputo. Nach der Unabhängigkeit Mosambiks (1990) veröffentlichte sie ihren ersten Roman Balada de Amor ao Vento, der zugleich der erste Roman einer mosambikanischen Frau ist. Ventos do Apocalipse erschien 1995 in Maputo im Selbstverlag und wurde 1999 in Portugal von Editorial Caminho veröffentlicht. Einige ihrer Bücher wurden in Portugal und Brasilien veröffentlicht und sind ins Englische, Deutsche, Italienische, Spanische, Französische, Serbische und Kroatische übersetzt.

Viele Ihrer Bücher sind in Portugal leider im Augenblick vergriffen. Der Prémio Camões ist aber sicherlich und hoffentlich genug Anlass, die Romane von Paulina Chiziane wieder aufzulegen.

Alle lieferbaren Titel finden Sie bei uns in der Buchhandlung vor Ort und online.

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Mia Couto: Asche und Sand

Die Leipziger Buchmesse wurde leider abgesagt und damit auch erstmal der geplante Auftritt Portugals als Gastland. Wenigstens hier wollen wir den vielen spannenden Neuerscheinungen, die jetzt im Frühjahr erscheinen, einen Raum geben.

Der Schweizer Unionsverlag veröffentlicht schon seit vielen Jahren auch Übersetzungen aus dem Portugiesischen. Zuletzt erschien mit großem Medienecho der neue Roman Gestapelte Frauen von Patrícia Melo. Auch Mia Couto aus Mosambik ist schon lange ein Autor des Hauses, einige Romane in der deutschen Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner sind dort erschienen. Jetzt vervollständigt Asche und Sand, die mit Imani begonnene Herausgabe des Romanzyklus As Areias do Imperador, der in Portugal in drei Teilromanen veröffentlicht wurde. Asche und Sand vereint den zweiten und dritten Teil der Trilogie, in der es um ein einschneidendes Kapitel der mosambikanischen Geschichte und der portugiesischen Kolonialzeit geht.

Die junge Imani kümmert sich aufopfernd um ihren Geliebten Germano, der sich schwer versehrt auf eine abgelegene Flussinsel gerettet hat. Währenddessen tobt der Krieg zwischen der portugiesischen Krone und dem mosambikanischen Herrscher Ngungunyane immer erbarmungsloser: Die schwer bewaffneten, aber entmutigten Portugiesen, die weder die Sprache noch das Land verstehen, auf der einen Seite und das riesige Heer des Ngungunyane, der selbst einen Krieg gegen das eigene Volk führt, auf der anderen. Schließlich fasst Imanis Vater einen verzweifelten Entschluss: Er will Imani dem Herrscher zur Frau anbieten – damit sie ihn tötet.

Die Bücher von Mia Couto sind natürlich bei uns in der Buchhandlung (off- und online) erhältlich. Zuletzt erschien im letzten Jahr im portugiesischen Original der lesenswerte autobiographische Roman O Mapeador de Ausências.

Mia Couto: Asche und Sand, aus dem Portugiesischen von Karin von Schweder-Schreiner, Unionsverlag, 26 EUR

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Mia Couto und João Tordo – neue Romane

Der literarische Herbst hält wie immer interessante Neuerscheinungen bereit. Eben eingetroffen sind die aktuellen Romane von Mia Couto und João Tordo.

O Mapeador de ausências – das langerwartete biographisch inspirierte Buch von Mia Couto setzt sich mit der jüngeren Geschichte Mosambiks kurz vor und kurz nach der Unabhängigkeit auseinander. Die Hauptfigur Diogo Santiago, ein respektierter Intellektueller, besucht nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder seine Heimatstadt Beira. Er kommt dort am Vorabend des verheerenden Zyklons Idai an, der die Stadt fast vollkommen zerstören wird. Doch die Rückkehr nach Beira ist für ihn vor allem eine Rückkehr an die Orte seiner Kindheit und Jugend, als Mosambik noch eine portugiesische Kolonie war. Er erinnert sich dort an seine Eltern (an den Vater, Jornalist und Dichter, und die Mutter eher von praktischer Natur) und an die Ereignisse kurz vor und kurz nach der Unabhängigkeit Mosambiks. Mia Couto entwirft einen figurenreichen, spannenden Roman – wir sind sehr neugierig auf die Lektüre – Sie vielleicht auch?

Von João Tordo weiß man, dass er sehr spannungsreiche Plots entwickeln kann. Er ist ein Vielschreiber, in den letzten Jahren ist fast immer ein neuer Roman von ihm erschienen, manchmal auch zwei. Das neueste Buch Felicidade spielt in Lissabon, 1973 am Vorabend der Nelkenrevolution. Die Hauptfigur, ein 17jähriger Jugendlicher verliebt sich in die titelgebende Felicidade, eine von den Drillingsschwestern Kopejka, die die große Attraktion der Schule sind. Man spürt die Veränderung, Europa befreit sich von den letzten Diktatoren, Portugal lebt im Spannungsfeld von alter Ordnung und dem Versprechen von Freiheit. Die erste Nacht mit Felicidade endet tragisch und die Hauptfigur sieht sich im Netz der drei Schwestern gefangen. Auch hier sind wir sehr gespannt, wie es weiter geht.

Beide Bücher gibt es natürlich bei uns in der Buchhandlung:

Mia Couto: O Mapeador de ausências

João Tordo: Felicidade

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Lesung mit Isabela Figueiredo bei TFM, 30.November

Lesereise Isabela Figueiredo

Isabela Figueiredo stellt in sechs deutschen Städten ihr Buch Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit vor, erschienen in diesem Jahr im Weidle Verlag. Ursprünglich 2009 unter dem Titel Caderno de Memórias Coloniais veröffentlicht, erscheint nun in der Übersetzung von Markus Sahr die deutsche Ausgabe dieses intimen und kritischen Berichts der Autorin über den portugiesischen Kolonialismus in Mosambik.

Isabela Figueiredo liest am 30.11.2019, 20.00 Uhr bei uns in der Buchhandlung, Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt. Der Eintritt ist frei. Markus Sahr moderiert.

Die Lesereise von Isabela Figueiredo durch Deutschland ist eine Initiative der Botschaft von Portugal / Camões Berlim und des Weidle Verlags in Zusammenarbeit mit den Lektoraten der Universitäten Aachen, Köln und Leipzig, der Lesesaal Buchhandlung in Hamburg, der TFM Buchhandlung in Frankfurt und dem Haus des Buches in Leipzig.

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ITINERÂNCIA LITERÁRIA DA ESCRITORA ISABELA FIGUEIREDO NA ALEMANHA | FRANKFURT

Isabela Figueiredo apresenta em 6 cidades na Alemanha o livro Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit, lançado este ano pela Weidle Verlag. Editado originalmente em 2009 com o título Caderno de Memórias Coloniais, este relato intimista e crítico da autora sobre o colonialismo português em Moçambique surge agora, na tradução de Markus Sahr, em edição alemã.

Em Frankfurt, o livro será apresentado no dia 30 de novembro, na TFM (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt), pela autora e pelo tradutor.

A itinerância literária de Isabela Figueiredo pela Alemanha é uma iniciativa da Embaixada de Portugal / Camões Berlim e da Weidle Verlag em colaboração com os Leitorados das Universidades de Aachen, Colónia e Leipzig, a Lesesaal Buchhandlung em Hamburgo, a livraria TFM em Frankfurt e a Haus des Buches em Leipzig.

30.11.2019, 20h00
Livraria TFM
Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt

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