Archiv der Kategorie: kultur frankfurt

Cante Alentejano – Buchpräsentation mit Desidério Lucas do Ó

Do Alentejo pró mundo com o Cante na AlmaSeit 2014 gehört der Cante Alentejano, ein traditioneller polyphoner Gesang aus dem Alentejo, zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit der UNESCO.

Am Freitag, dem 31. Januar, 19.30 Uhr haben Sie bei uns in der Buchhandlung (TFM, Grosse Seestr. 47, 60486 Frankfurt) Gelegenheit, ein bisschen mehr über diese portugiesische Gesangstradition zu erfahren. Wir laden ein zur Vorstellung des Buches Do Alentejo pró mundo com o Cante na Alma von Desidério Lucas do Ó.

Der Eintritt ist frei.

Desidério Lucas do Ó stammt aus Vila de Frades, er hat einige Jahre in Deutschland gelebt, studiert und gearbeitet, ehe er nach der Nelkenrevolution 1974 nach Portugal zurückgekehrt ist. Er singt im Coral da Casa do Alentejo de Albufeira und war Mitglied verschiedener anderer Chöre. Das Buch gibt einen persönlichen Einblick in die Traditionen des Cante Alentejano.

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Convidamos para a apresentação do livro Do Alentejo pró mundo com o Cante na Alma de Desidério Lucas do Ó e (re)encontro com o autor na sexta-feira, 31 de janeiro, às 19h30 na nossa livraria, Große Seestraße 47, Frankfurt-Bockenheim.

Desidério Lucas do Ó, é natural de Vila de Frades. Viveu vários anos na Alemanha onde estudou, trabalhou e exerceu atividade política com grande incidência no apoio à emigração. Após o 25 de Abril regressou definitivamente a Portugal, tendo exercido a profissão de professor em Beja e em Faro.

Amante da música popular portuguesa e muito especialmente do cante alentejano, é o alto do Grupo Coral da Casa do Alentejo de Albufeira, foi membro do grupo coral “Vozes do Alentejo” de Vila de Frades e dos grupos “Vá de Viró” e “Dar de Vaia”, de Faro.

Entrada livre

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Litprom Literaturtage 2020 – Migration

Litprom- LiteraturtageUnter dem Titel Migration – Literaturen ohne festen Wohnsitz

veranstaltet litprom am 24. und 25. Janur das schon zur Tradition gewordene Literaturfestival im Literaturhaus Frankfurt.

Teilnehmen werden die folgenden Autoren:
Carmen Aguirre [CHILE/KANADA]
Lesley Nneka Arimah [NIGERIA/USA]
Sharon Bala [DUBAI/KANADA]
Youssouf Amine Elalamy [MAROKKO]
Tomer Gardi [ISRAEL/DEUTSCHLAND]
Rawi Hage [LIBANON/KANADA]
Eduardo Halfon [GUATEMALA/USA]
Pedro Kadivar [IRAN/FRANKREICH/DEUTSCHLAND]
Yoko Tawada [JAPAN/DEUTSCHLAND]
Nacha Vollenweider [ARGENTINIEN]

Der Vorverkauf hat begonnen, Dauerkarten für beide Tage kosten 28 EUR bzw. 19 EUR für Schüler, Azubis, Studierende und Frankfurt-Card-Inhaber sowie für die Mitglieder von litprom.

Sie können die Tickets (nur Dauerkarten) bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf erwerben.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

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Carmen Souza am 28.Januar in der Brotfabrik

Carmen Souza/BrotfabrikCarmen Souza, die Sängerin und Gitarristin von den Kapverdischen Inseln ist schon häufiger in Frankfurt aufgetreten. Am Dienstag, dem 28. Januar, 20.00 Uhr  kommt Carmen Souza, die heute in London lebt, auf ihrer „The Silver Messangers Tour“ zurück in die Hausener Brotfabrik.

Acht Alben sind bis dato von ihr erschienen. Auch wenn sie „Songs For My Father“ veröffentlichte und den „Cape Verdean Blues“ sang, waren immer schon Kompositionen des US-Jazzmusikers Horace Silver (1928-2014) in ihrem Repertoire, dessen Vater – man ahnt es – von der Insel Maio vor der westafrikanischen Küste stammt. Auf „The Silver Messange“ widmet sich Souza nun vollends Stücken ihrer großen Inspiration und begibt sich mit ihm auf „Soul Searching“, in dem sie seine Vorgaben an die afrikanisch-lusophonen Wurzeln zurückführt. Mit Theo Pascal (Kontrabass, E-Bass), Elias Kacomanolis (Drums, Percussion) und Ben Burrell (Piano) ist ihre Band hochkarätig besetzt.

Tickets zum Preis von 23,00 EUR gibt es im Vorverkauf bei uns in der Buchhandlung.

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Weihnachtspause

natal2013In den nächsten Tagen wird es hier wieder etwas ruhiger. Wie jedes Jahr machen wir eine Weihnachtspause, unsere Buchhandlung bleibt vom 23.Dezember bis einschließlich 5. Januar geschlossen.

Für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr, die vielen schönen, gemeinsamen Stunden bei Lesungen, Weinproben, zur Buchmesse und anderen Veranstaltungen möchten wir uns recht herzlich bedanken.

Feliz Natal e um Próspero Ano Novo!

Ein kleine Auswahl der Ereignisse und Veranstaltungen in diesem Jahr

und  natürlich jede Menge spannende Bücher und CDs, über die wir hier im Blog, in der Buchhandlung, im persönlichen Gespräch und in Leserunden mit Ihnen gesprochen haben.  Wir wünschen Ihnen für die kommenden Tage viel Zeit für ein gutes Buch, wir sehen, lesen und hören uns 2020.

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Luis Krausz – am 11. November zu Gast bei TFM

Der November wird ein veranstaltungsreicher Monat bei TFM. Nach der Weinprobe am 08.11. laden wir bereits am darauffolgenden Montag wieder zu einer Lesung ein.

Luis Krausz: Das Kreuz des SüdensAm 11.November, 20.00 Uhr stellt der brasilianische Autor Luis S.Krausz bei uns in der Buchhandlung seinen eben in deutscher Übersetzung von Marlen Eckl erschienenen Roman Das Kreuz des Südens (Bazar Paraná) vor. Michael Kegler moderiert und übersetzt, die Lesung ist wie immer zweisprachig, Eintritt frei.

Der Roman spielt in Rolândia, einer landwirtschaftliche Siedlung im brasilianischen Bundesstaat Paraná, die in den 1930er Jahren ein Zufluchtsort für mehr als 80 Familien wurde,  die aus politischen und/oder rassistischen Gründen vor dem Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten. Sie kamen aus großbürgerlichem, städtischem Milieu und mussten sich in der ungezähmten Natur als Landwirte und Kaffeepflanzer eine neue Existenz aufbauen.

Luis Krausz, copyright: Hentrich&Hentrich

Luis Krausz, copyright: Hentrich&Hentrich

Luis S. Krausz, geboren 1961 als Kind exilierter Wiener Juden in São Paulo, studierte klassische Philologie und Hebräisch an der Columbia University, der University of Pennsylvania und der Universität Zürich. Er promovierte in jüdischer Literatur an der Universidade de São Paulo, arbeitete als freier Journalist, Übersetzer und Redakteur und ist heute Professor für hebräische und jüdische Literatur an der Universidade de São Paulo.  In deutscher Übersetzung erschien 2013 bei Hentrich und Hentrich sein Debütroman Verbannung (Desterro), 2017 bei Sonderzahl Deserto. Zwischen den Welten.

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Kalaf Epalanga und João Paulo Cuenca am 12.Oktober bei uns zu Gast

Schon ist wieder Herbst und die Buchmesse steht vor der Tür (10-14.10.). Wie immer sind wir mit einem Messestand vertreten (Halle 5.1 A18).

Am Freitag, dem 12. Oktober um 20.00 Uhr freuen wir uns auf die beiden Autoren Kalaf Epalanga (Angola/Portugal) und João Paulo Cuenca (Brasilien), die bei uns in der Buchhandlung (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt) ihre neuesten Romane Também os brancos sabem dançar und Descobri que estava morto vorstellen werden.

Kalaf Epalanga, Copyright: lousyauber

Kalaf Epalanga, geboren 1978 in Benguela (Angola), lebt seit den 1990er Jahren in Lissabon und ist vor allem als Musiker (Buraka Som Sistema) bekannt geworden. Também os brancos sabem dançar ist sein erster Roman, zuvor hat er zwei Bände mit gesammelten Kolumnen veröffentlicht.

João Paulo Cuenca, Copyright: Jorge Bispo

João Paulo Cuenca wurde 1978 in Rio de Janeiro geboren. Er hat verschiedenen Romane veröffentlicht, die auch teilweise schon in deutscher Übersetzung vorliegen. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet João Paulo Cuenca als Journalist und Kolumnist für verschiedene brasilianische Medien.

Durch den Abend führt Michael Kegler als Moderator und Dolmetscher. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Portugal/Kulturabteilung und Instituto Camões.

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Africa Alive! mit Beiträgen aus Mosambik und von den Kapverden

Vom 30. Januar bis 18. Februar findet das diesjährige Festival Africa Alive! statt, das sich bereits zum 24. Mal der afrikanischen Kultur in Frankfurt widmet. Der diesjährige Schwerpunkt heißt „AFRO UTOPIA“. Veranstaltungsorte sind das Deutsche Filmmuseum, Filmforum Höchst, Brotfabrik, Haus am Dom, Neues Theater Höchst und das Weltkulturenmusem. Das komplette Programm können Sie hier einsehen.

Wir möchten hier besonders auf das Eröffnungskonzert und einen Film aus Moçambique hinweisen.

Schon morgen, am 30.1., um 20.00 Uhr eröffnet Tcheka von den Kapverden mit einem Konzert das Festival im Neuen Theater Höchst. Tickets gibt es direkt beim Veranstalter.

Der junge Singer-Songwriter Tcheka stammt von der Kapverdeninsel Santiago. Sein einzigartiger Musikstil vereint zahlreiche globale Einflüsse. Tcheka verarbeitet traditionelle Musikstile der Kapverden wie beispielsweise Batuku, Funaná, andererseits finden sich Elemente brasilianischer und afrikanischer Popmusik ebenso wie Folk und Jazz. Tcheka fesselt seine Zuhörer ganz besonders durch sein fantastisches Gitarrenspiel und die Intensität, mit der er Musik wie Geschichten erzählt. Tchekas lange erwartetes fünftes Album »Boka Kafé« – ein Solo-Album – wurde von dem portugiesischen Pianisten Mário Laginha produziert und ist im Frühjahr 2017 erschienen.

Der Spielfilm Comboio de Sal e Açucar  des mosambikanischen Regisseurs Licinio Azevedo wird am Donnerstag, 1.2., um 20.30 Uhr im Deutschen Filmmuseum gezeigt.  Im Jahr 1989 ist Mosambik ein vom Bürgerkrieg zerrüttetes Land. Der Zug, der die nördliche Region Nampula mit Malawi verbindet, ist die einzige Hoffnung für Menschen, die bereit sind, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, um ein paar wenige Salzsäcke gegen Zucker einzutauschen. Langsam über sabotierte Schienen dahinrollend, ist die Reise voller Hindernisse und Gewalt. Mariamu, eine Vielreisende, ist unterwegs mit ihrer Freundin Rosa, einer Krankenschwester, die auf dem Weg in ihr neues Spital ist und die Kriegsrealität zum ersten Mal miterlebt. Auch dabei sind Leutnant Taiar, der die Realität nur aus seinem Militäralltag kennt, und der Soldat Salomão, mit dem Taiar nicht auskommt. Unter Gewehrkugeln und Gelächter werden Geschichten von Liebe und Krieg erzählt, während sich der Zug der nächsten Station nähert.

Der Film wird im portugiesischsprachigen Original mit englischen Untertiteln gezeigt. Tickets gibts im Filmmuseum.

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João Valente – am 24.Januar bei TFM – FAQ über Porto

copyright: João Valente

copyright: João Valente

Wir laden ein zu einem Gespräch mit dem portugiesischen Comiczeichner und Architekten João Valente am Dienstag, 24. Januar, um 19.30 Uhr bei uns in der Buchhandlung (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt). Thema ist die Auseinandersetzung mit dem „Massentourismus“ in Porto. João Valente hat sich mit dem Phänomen in Comicform beschäftigt, nach dem ihm und anderen Einwohnern Portos immer wieder dieselben Fragen gestellt wurden, wie z.B. „Was ist der beste Portwein?“, „Warum sind die Portugiesen so klein?“, Wo befindet sich die berühmte Buchhandlung“? Ergebnis ist ein Buch, das jetzt schon in portugiesisch, französisch, spanisch und englisch vorliegt und den Titel Perguntas frequentes sobre o Porto bzw. FAQ about Porto trägt.

Wir planen das Gespräch in portugiesischer Sprache, können bei Bedarf aber auch ins Deutsche übersetzen,  João Valente spricht außerdem u.a. auch Englisch.

João Valente wurde in Porto geboren, hat Architektur studiert, denkt sich tagsüber Comics aus und spielt nachts Violine, kurzum, er wusste nie genau, welchen Weg er einschlagen sollte. Am Ende hat er sich so verlaufen, dass er nach Frankfurt kommen wird, um seinen Portoreiseführer in Comicform vorzustellen und um mit uns gemeinsam eine, von den hiesigen Temperaturen sicher eisgekühlte, Flasche Portwein aufzumachen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Eintritt frei.

Convidamos para uma conversa com o autor portuense João Valente, terça-feira, dia 24 de janeiro, às 19h30 na TFM (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt), Entrada franca.
Desde 2009 que ser portuense inclui ter sido abordado na rua por desconhecidos e ouvido „Qual é melhor vinho do Porto?“, „Há uma convenção sobre o Harry Potter?“, „Porque é que os portugueses são tão baixinhos?“. Com o turismo de massa chegaram também as perguntas desconcertantes e a necessidade de ter respostas que obrigam a cruzar a realidade local e a mentalidade do viajante. Localmente ensaiam-se várias formas de abordar o novo fenómeno mas esta, uma banda desenhada que responde a algumas das perguntas mais frequentes sobre o Porto, transbordou e vem ser apresentada pela primeira vez fora de portas pelo autor. 
Portuense de nascença, arquitecto de formação, imaginador de bandas desenhadas de dia, e violinista de noite, João Valente nunca soube muito bem que caminho seguir. E de tal maneira se perdeu que veio parar ao centro de Frankfurt-sobre-o-Meno para apresentar um guia do Porto em Banda Desenhada e para abrir uma garrafa de Porto possivelmente congelada pelas germanicas temperaturas.
copyright: João Valente

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Era uma vez Brasil – Kindertheater am 30.5. – Instituto Cervantes

Era uma vez Brasil mit Anna LyDer Brasilianische Kulturverein CCBF e.V. lädt gemeinsam mit dem Instituto Cervantes ein zur zweisprachigen (portugiesisch-spanisch) Kinder-Theater-Veranstaltung Era uma vez Brasil mit Anna Ly.
Termin: 30.05.2015 um 15:00 Uhr
im Instituto Cervantes, Staufenstraße 1, 60323 Frankfurt
Eintritt: Erwachsene 5,00 EUR, Kinder 2,00 EUR

Era uma vez… Brasil – erzählt kindgerecht die Geschichte des brasilianischen Volkes.
Bei dem Ein-Frau-Stück von der Kunsterzieherin Anna Ly werden die Kinder einbezogen und auf die Bühne gebeten, um spielend die gesungenen Erzählungen zu unterstützen.
Die Aufführung wurde im Auftrag der Spanisch-Brasilianischen Kulturstiftung entwickelt.

Era uma vez Brasil reconta a história do povo brasileiro para crianças através de canções e brincadeiras. A chegada dos navegantes portugueses, o encontro com os índígenas, assim como a mistura das culturas com a africana, que contribuem para a identitade dos brasileiros.
Na encenação solo da artista e educadora Anna Ly as crianças são convidadas ao palco para participar das brincadeiras que ilustram as cantigas em português.

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Felipe Tadeu spricht Tropicália

Nach langer Pause hat die erfolgreiche Vortragsreihe des brasilianischen Musikjournalisten Felipe Tadeu nun endlich ein neues Zuhause gefunden.

TropicáliaAm Samstag, dem 22.11. um 18.00 Uhr spricht er über die Kulturbewegung Tropicália, die Brasilien in den 1960er Jahren revolutioniert hat. Neuer Veranstaltungsort ist der Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 im Zentrum Frankfurts.

Patricia Sojka übersetzt.

Eintritt 10,00 EUR.

Eine Veranstaltung des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.) mit Unterstützung von VidaBio.

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