Archiv der Kategorie: literatura portuguesa

nova cultura! im Februar

Die Februar-Ausgabe von nova cultura! ist online, hier die Themen:

Ein Interview von Felipe Tadeu mit der brasilianischen Sängerin Luciana Souza, eine Rezension des Romans Matteo perdeu o emprego von Gonçalo M. Tavares sowie Kurzgeschichten von Urariano Mota und Rui Zink.
Im  Terminkalender steht am 23. Februar die Abschiedsveranstaltung der portugiesischen Stipendiaten der Villa Concordia in Bamberg, unter anderem mit Dulce Maria Cardoso und José Riço Direitinho. Anschließend berichtet nova cultura! aus Portugal  über das Literaturfestival Correntes d’Escritas.

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Sophia de Mello Breyner Andresen

Der Nachlass der berühmten portugiesischen Lyrikerin, die auch viele bis heute populäre Kinderbücher geschrieben hat, wird morgen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an die Portugiesische Nationalbibliothek übergeben. Im Anschluss findet die Eröffnung einer der Autorin gewidmeten Ausstellung Sophia de Mello Breyner Andresen – Uma Vida de Poeta statt. Der gleichnamige von der Kuratorin Paula Morão herausgegebene Ausstellungskatalog wird in Kürze bei uns erhältlich sein.

Eine Gesamtausgabe des lyrischen Werks von Sophia de Mello Breyner Andresen ist im Dezember erschienen und kann ebenfalls schon vorgemerkt werden.

Vom 27. bis 28. Januar veranstaltet die Fundação Gulbenkian ein Internationales Kolloquium zu Ehren der Autorin. Das Programm findet sich hier.

In deutscher Übersetzung ist im vergangenen Jahr die zweisprachige Lyrikanthologie  Poemas – Gedichte erschienen.

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nova cultura! feiert 10.Geburtstag

Am 15.Januar 2001 ging unsere Partnerseite nova cultura! ihre ersten Schritte im Internet, damit feiert die Webseite jetzt ihren 10.Geburtstag, und wir gratulieren natürlich ganz herzlich und freuen uns auf viele weitere Jahre der Zusammenarbeit.

Michael Kegler, Herausgeber und Redakteur von nova cultura! dankt allen Lesern und Mitstreitern (Mitschreibern), die sich seit 2001 mit Texten, Anregungen, oder einfach als Leserinnen und Leser an dem Projekt beteiligt haben.

nova cultura! gab es viele Jahre in gedruckter Form als boletim bibliográfico unserer Verlagsbuchhandlung (TFM – Centro do Livro e do Disco de Língua Portuguesa), um Kunden über Neuerscheinungen aus der lusophonen Welt und Veranstaltungen zu informieren.  Rezensionen und Veranstaltungstipps gibt es auch heute noch, alles ein bißchen schneller und interaktiver als früher. Hinzugekommen sind unter anderem ein Blog, in dem verschiedene Autoren regelmäßig schreiben (neben Michael Kegler, unter anderem der brasilianische Musikjournalist Felipe Tadeu und der brasilianische Autor Urariano Mota).  Besonders empfehlenswert ist auch die Rubrik literatrip. Zuletzt erschienen dort Kurgeschichten von Rui Zink, Gedichte von Ivo Machado und Luís Filipe Cristóvão und Gonçalo M.Tavares. Schauen Sie doch mal wieder vorbei bei nova cultura! – die aktuellsten nova cultura! Nachrichten finden Sie übrigens auch hier im Blog als newsfeed.

 

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Prémio Correntes d’Escritas – Finalisten

Alljährlich im Februar findet das größte portugiesische Literaturfestival Correntes d’Escritas in der nordportugiesischen Stadt Póvoa de Varzim statt, in diesem Jahr bereits zum 12.Mal.

Der Literaturpreis Prémio Literário Casino da Póvoa wird in diesem Jahr an ein lyrisches Werk verliehen. Auf die Shortlist haben es folgende Titel geschafft:

A Inexistência de Eva, Filipa Leal,

Anthero, Areia & Água, Armando da Silva Carvalho,

Arado, A. M. Pires Cabral,

Curso Intensivo de Jardinagem, Margarida Ferra,

Guia de Conceitos Básicos, Nuno Júdice,

Mais Espesso que a Água, Luís Quintais,

Necrophilia, Jaime Rocha,

O Anel do Poço, Paulo Teixeira,

O livro do sapateiro, Pedro Tamen,

O viajante sem sono, José Tolentino Mendonça.

Der Preisträger wird zur Eröffnungsveranstaltung der Correntes am 23. Februar bekannt gegeben.

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Prémio LeYa 2010 ohne Preisträger

Wie die Jury unter Vorsitz von Manuel Alegre gestern bekannt gab, wird der mit 100.000 Euro dotierte Prémio LeYa in diesem Jahr nicht verliehen. Unter den eingereichten Texten fand sich offenbar keiner, der die gewünschte stilistische und narrative Qualität erreicht hat.

Preisträger in den vergangenen beiden Jahren waren der brasilianische Autor Murilo Carvalho für den Roman O rastro de Jaguar und der mosambikanische Autor João Paulo Borges Coelho für den Roman O olho de Hertzog.

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Gonçalo M. Tavares in Frankreich ausgezeichnet

Aprender a rezar na era da técnica ist der beste ausländische Roman des Jahres in Frankreich. Der Roman des portugiesischen Autors Gonçalo M. Tavares aus seiner „schwarzen“ Serie O Reino wurde gestern mit dem Prix du livre étranger Hyatt Madeleine ausgezeichnet. In Frankreich ist das Buch im Verlag Viviane Hamy mit dem Titel Apprendre à prier à l’ère de la technique erschienen.

Gonçalo M. Tavares ist einer der interessantesten portugiesischen Gegenwartsautoren. Mit Anfang 30 begann er zu veröffentlichen, hatte zu diesem Zeitpunkt aber schon bald ein Dutzend fertige Bücher in der Schublade. Besonders die beiden Zyklen O Bairro und O Reino haben ihn in Portugal aber auch international bekannt gemacht. Vor wenigen Tagen ist sein neues Buch Uma Viagem à Índia, einer der spannendsten Titel des diesjährigen Literaturherbstes, in Portugal erschienen. In Sprache und Stil an das portugiesische Nationalepos, Die Lusiaden, angelehnt, begibt sich der Held Bloom (der nicht zufällig diesen Namen trägt) auf eine Reise. Die Literaturkritik hat begeistert auf das neue Werk reagiert, das in Kürze auch wieder in unserer Buchhandlung lieferbar sein wird.

 

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Portugal spart

Der portugiesische Finanzminister hat in dieser Woche seinen Haushaltsentwurf für das kommende Jahr vorgestellt, der unter anderem auch große Kürzungen in der öffentlichen Verwaltung vorsieht. Insgesamt sind fünfzig Institutionen und Organismen betroffen, und leider bleibt wie so oft auch der Kulturbereich nicht verschont.

Die renommierte Direcção Geral do Livro e das Bibliotecas (ehemals Instituto Português do Livro e das Bibliotecas), die sich im Ausland vor allem einen Namen durch ihr Übersetzungsförderungsprogramm gemacht hat und in Portugal selbst sehr viel für die Weiterentwicklung der öffentlichen Bibliotheken geleistet hat, wird aufgelöst. Die Aufgaben und Programme sollen in der Biblioteca Nacional weitergeführt werden. Inwieweit auch die Programme von Einsparungen betroffen sind, ist derzeit noch unklar.

Das Budget für das Instituto Camões sieht für das kommende Jahr Einsparungen von 8% vor.

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Prémio Fernando Namora

Die portugiesische Autorin Luísa Costa Gomes erhält für Ihren im letzten Jahr veröffentlichten Roman Ilusão den Literaturpreis Prémio Fernando Namora/Estoril Sol. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.  Mehr als 50 Werke standen zur Auswahl. Die Jury, bestehend aus Vasco Graça Moura, Guilherme d’Oliveira Martins, José Manuel Mendes , Maria Carlos Loureiro, Manuel Frias Martins , Maria Alzira Seixo, Liberto Cruz,  Lima de Carvalho und Dinis de Abreu lobte insbesondere die exzellente Konstruktion des Romans und die ironische Auseinandersetzung mit typischen Verhaltensweisen in der aktuellen portugiesischen Gesellschaft.

Luísa Costa Gomes wurde in Lissabon geboren, sie studierte Philosophie und hat danach einige Zeit als Lehrerin gearbeitet. Heute widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben.

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Buchmesse 2010 – Veranstaltungen

In knapp zwei Wochen beginnt die diesjährige Frankfurter Buchmesse (06. bis 10.Oktober) mit dem diesjährigen Gastland Argentinien. Wie immer sind wir wieder mit einem Stand vertreten, Sie finden uns in Halle 5.1.Stand F935, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Auf zwei Veranstaltungen am Buchmessewochenende möchten wir Sie ganz besonders hinweisen:

Am Samstag, 9.Oktober von 17.00-18.00 Uhr stellen wir in Halle 5.0 E953, im Weltempfang – Salon der Gesellschaft zur Förderung der Literaturen aus Afrika, Asien und Lateinamerika (litprom) unser neuestes Buch, eine zweisprachige Ausgabe von João Ubaldo Ribeiros Berlinbuch Um Brasileiro em Berlim – Ein Brasilianer in Berlin vor. Es lesen Jochen Nix und Michael Kegler. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit litprom und  dem Generalkonsulat von Brasilien in Frankfurt.

Am Sonntag, 10. Oktober von 14.30-15.30 Uhr gedenken wir in einer Hommage dem im Juni verstorbenen portugiesischen Nobelpreisträger José Saramago. Jochen Nix liest aus den bei Hoffmann und Campe erschienenen Büchern Die Reise des Elefanten und Das Tagebuch.  Eine Veranstaltung der Verlage Hoffmann und Campe (Hamburg), TFM – Teo Ferrer de Mesquita (Frankfurt/Main), und der Literarischen Agentur Mertin (Frankfurt/Main) im Forum Dialog Halle 6.1 E913

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Helder Macedo: Weiße Flecken von Afrika

Der Leipziger Literaturverlag (vormals Erata) setzt seine Reihe mit Übersetzungen portugiesischer Autoren fort. Nach Titeln von Jorge de Sena, Yvette Centeno, Herberto Helder und Fernando Pessoa ist nun im Herbstprogramm der von Markus Sahr übersetzte Roman Partes de África von Helder Macedo erschienen. Der deutsche Titel lautet Weiße Flecken von Afrika . Es handelt sich um einen autobiographischen Roman,  in Portugal bereits 1991 erschienen, der sich mit der portugiesischen Diktatur vor ihrem Untergang und dem Problem der Kolonisierung auseinandersetzt.

Leser aus Leipzig und Umgebung haben am 30.September Gelegenheit, den Roman in einer Lesung mit dem Übersetzer Markus Sahr kennenzulernen. Mitglieder des Übersetzerverbandes „Die Fähre“ lesen aus Ihren Neuerscheinungen um 20.00 Uhr im Haus des Buches in Leipzig, Gerichtsweg 28.

Für alle anderen ist das Buch ab sofort bei uns im Sortiment verfügbar.

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