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Prémio Fernando Namora für Gonçalo M. Tavares

Das im letzten Jahr erschienene Buch Viagem à Índia des portugiesischen Schriftstellers Gonçalo M. Tavares ist erneut ausgezeichnet wird. Eine Jury unter Vorsitz von Vasco Graça Moura verlieh ihm den mit 25.000 Euro dotierten Prémio Fernando Namora/Estoril Sol. Tavares‘ Buch setzte sich unter anderem gegen Hélia Correia (“Adoecer”), João Tordo (“O Bom Inverno”), Pedro Rosa Mendes (“Peregrinação de Enmanuel Jhesus”) und  Valter Hugo Mãe (“A Máquina de Fazer Espanhóis”) durch. Viagem à Índia war zuvor bereits mit dem großen Preis des portugiesischen Schriftstellerverbands (Grande Prémio APE Romance) ausgezeichnet worden.

Die Jury begründetet die Preisvergabe mit der innovativen Herangehensweise, die versucht Roman und Epos zu verknüpfen. Gonçalo M. Tavares erzählt in Viagem à Índia  die Geschichte des Helden Bloom und bedient sich dabei der Struktur der Lusiaden, des portugiesischen Epos von Camões.

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Literaturpreis für Gonçalo M. Tavares

Der portugiesische Schriftsteller Gonçalo M.Tavares erhält einen weiteren Literaturpreis. Die  Schriftstellervereinigung Associação Portuguesa de Escritores (APE) zeichnet ihn in diesem Jahr zusammen mit den Kulturministerium für den im letzten Jahr erschienenen Roman Viagem a Índia aus.

Der Grande Prémio Romance/Conto APE ist mit 15.000 Euro dotiert und gilt als einer der wichtigsten literarischen Auszeichnungen Portugals. Die Jury unter Vorsitz von José Correia Tavares entschied sich in einer Mehrheitsentscheidung für Tavares‘ Roman, der im Stil eines Epos geschrieben ist und Bezug auf den bekanntesten Klassiker der portugiesischen Literatur, Die Lusiaden, von Luís Vaz de Camões nimmt.

Gonçalo M. Tavares wurde 1970 geboren und hat für sein in wenigen Jahren erschienenes, schon sehr umfangreiches Werk bereits zahlreiche renommierte Preise erhalten, u.a. den Prémio Saramago, den Preis der Literaturzeitschrift LER und den Prémio Portugal Telecom.

In deutscher Übersetzung liegt bisher nur der Kurzgeschichtenband Wasser, Hund, Kopf, Pferd vor. Sein bisher erfolgreichster Roman Jerusalem wird aber in nicht allzu ferner Zukunft auch in Deutsch veröffentlicht werden.

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Gonçalo M. Tavares in Frankreich ausgezeichnet

Aprender a rezar na era da técnica ist der beste ausländische Roman des Jahres in Frankreich. Der Roman des portugiesischen Autors Gonçalo M. Tavares aus seiner „schwarzen“ Serie O Reino wurde gestern mit dem Prix du livre étranger Hyatt Madeleine ausgezeichnet. In Frankreich ist das Buch im Verlag Viviane Hamy mit dem Titel Apprendre à prier à l’ère de la technique erschienen.

Gonçalo M. Tavares ist einer der interessantesten portugiesischen Gegenwartsautoren. Mit Anfang 30 begann er zu veröffentlichen, hatte zu diesem Zeitpunkt aber schon bald ein Dutzend fertige Bücher in der Schublade. Besonders die beiden Zyklen O Bairro und O Reino haben ihn in Portugal aber auch international bekannt gemacht. Vor wenigen Tagen ist sein neues Buch Uma Viagem à Índia, einer der spannendsten Titel des diesjährigen Literaturherbstes, in Portugal erschienen. In Sprache und Stil an das portugiesische Nationalepos, Die Lusiaden, angelehnt, begibt sich der Held Bloom (der nicht zufällig diesen Namen trägt) auf eine Reise. Die Literaturkritik hat begeistert auf das neue Werk reagiert, das in Kürze auch wieder in unserer Buchhandlung lieferbar sein wird.

 

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