Schlagwort-Archive: Guiomar de Grammont

Weihnachtspause

In den nächsten Tagen wird es hier wieder etwas ruhiger. Wie jedes Jahr machen wir eine Weihnachtspause, unsere Buchhandlung bleibt vom 24.Dezember bis einschließlich 3. Januar geschlossen.

Ab 4. Januar sind wir zu unseren normalen Öffnungszeiten wieder für Sie. Sollte Ihnen über die Feiertage die Lektüre ausgehen oder Sie haben nun endlich Zeit zum Stöbern, schauen Sie gern in unserem Onlineshop vorbei, Bestellungen liefern wir dann auch erst wieder im Januar aus. Für Ihre Unterstützung möchten wir uns recht herzlich bedanken. Bleiben Sie uns gewogen.

Feliz Natal e um Próspero Ano Novo!

Copyright: Antje Braga

Wir wünschen Ihnen für die kommenden Tage viel Zeit für ein gutes Buch, wir sehen, lesen und hören uns 2023.

Ein kleiner Rückblick auf dieses Jahr hier auf Veranstaltungen in und mit der Buchhandlung:

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Lesung mit Guiomar de Grammont am 8.11.

Copyright: Arara-Verlag

Wir laden ein zu einer Lesung mit det brasilianischen Autorin Guiomar de Grammont am Dienstag, dem 8. November, um 19.30 Uhr bei uns in der Buchhandlung (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt-Bockenheim).

Guiomar de Grammont liest aus ihrem Roman Die Schatten von Araguaia (Original: Palavras Cruzadas), der in diesem Jahr in deutscher Übersetzung von Wiebke Augustin und Carla Martins de Barros Köser im Arara Verlag erschienen ist. Michael Kegler moderiert und übersetzt.

Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen bitten wir um Reservierung per Telefon (069-282647) oder E-mail (info@tfmonline.de).

Der Roman spielt in der Zeit der brasilianischen Militärdiktatur. Eine kleine Gruppe Intellektueller kämpft am Araguaia für die rechtlose Landbevölkerung. Es ist ein ungleicher Kampf, zehntausend Soldaten gegen 60 Guerilleros…
Auch der zwanzigjährige Leonardo schließt sich der Guerilla an. Mehr und mehr leiden seine Eltern und Sofia, seine kleine Schwester, die ihn wie einen Helden verehrt, unter seinem Verschwinden. Jahre später fällt Sofia ein geheimnisvolles Heft in die Hände, das den hoffnungslosen Überlebenskampf im Dschungel beschreibt. Sofia muss herausfinden, was mit Leonardo geschehen ist. Sie besucht Zeitzeugen, recherchiert in Archiven und reist nach Kuba und an den Araguaia, bis sie in Brasília auf eine entscheidende Spur stößt.

Die Lesung mit Guiomar de Grammont gehört zur Reihe Brasilesen und wird vom Brasilianischen Generalkonsulat in Frankfurt unterstützt.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen am 8. November

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Neuer Lesestoff

In den vergangenen Tagen haben wir jede Menge neue Bücher aus Portugal und Brasilien bekommen, von den wir einige hier kurz vorstellen möchten.

In Dulce Garcias Debütroman Olho da Rua steht das durchgetaktete Arbeitsleben unserer Zeit im Mittelpunkt der Handlung. Eine Werbeagentur ist von Personalkürzungen betroffen – An sich schlimm genug, sollen die Mitarbeiter auch noch entscheiden, wer gehen muss – angeblich eine innovative Methode aus Japan. Ein undankbares Spiel, das die Firma zum Schauplatz diverser Scharmützel macht. In den einzelnen Kapitel kommen kaleidoskopartig die Mitarbeiter, jeweils in Ich-Perspektive zu Wort, nicht umsonst sind die Kapitel mit Tiernamen überschrieben – Biene, Hyäne, schwarzer Schwan, Eule, Kakerlake und Bär – das ganze verspricht nach dem ersten Anlesen eine bissige, gut lesbare Satire zu sein.

Viel Vorschusslorbeeren gibt es auch für das Debüt von Rui Corceiro Baiôa sem Data Para Morrer, das kürzlich in Lissabon von Alberto Manguel vorgestellt und in höchsten Tönen gelobt wurde. Ein junger Lehrer aus der Stadt, dessen Leben in eine gewisse Sackgasse geraten ist, geht zurück in das Dorf seiner Großeltern im tiefsten Alentejo. Hier trifft er auf den titelgebenden Baiôa, der die alten, oft verlassenen Häuser des Dorfes wieder restauriert und so vor dem Verfall bewahrt und natürlich auf viele andere liebenswerte, oft skurrile Figuren fortgeschrittenen Alters, deren Geschichten hier erzählt werden. Wir hatten noch keine Gelegenheit reinzulesen, sind aber auf jeden Fall sehr neugierig.

Auch bei den Übersetzungen gibt es einen spannenden Neuzugang zu vermelden. Die Schatten von Araguaia (Original: Palavras Cruzadas) von Guiomar de Grammont ist jetzt in der Übersetzung von Wiebke Augustin und Carla Martins de Barros Köser im Arara-Verlag erschienen, der sich auf die Übersetzung brasilianischer Literatur spezialisiert hat. Der Roman führt zurück in die 1970er Jahre und die Zeit der brasilianischen Militärdiktatur. Eine kleine Gruppe Intellektueller kämpft am Araguaia für die rechtlose Landbevölkerung. Es ist ein ungleicher Kampf, zehntausend Soldaten gegen 60 Guerilleros… Der zwanzigjährige Leonardo schließt sich den Aufständischen an, seine Familie leidet mehr und mehr unter seinem Verschwinden. Erst Jahre später fallen Sofia, der Schwester von Leonardo, Aufzeichnungen in die Hände, die den Überlebenskampf im Dschungel beschreiben und versucht mit Hilfe von Zeitzeugen herauszufinden, was mit ihrem Bruder passiert ist.

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