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Portugal auf der Leipziger Buchmesse 2026 – Teil 2

Leipziger Buchmesse 2026 Programmübersicht

Ende März findet wieder die Leipziger Buchmesse statt. Portugal ist mit einem eigenen Stand in Halle 4 Stand C300 vertreten und bietet ein tolles Programm mit zahlreichen Autorinnen und Autoren, die nach Leipzig reisen werden. Wir sind auch die ganze Zeit vor Ort und beraten Sie gern zu Büchern und Autor*innen.

Hier folgt das Programm für das Wochenende:

Samstag 29.03.2025
Messe – Halle 4 Stand C300

Samstag, 21.03.2026

10.30 – 11.30 Uhr / Halle 4, Stand C300

EIN GESPRÄCH MIT LÍDIA JORGE UND CARLA PAIS

Ist wahre literarische Inspiration ohne Qualen und Brüche möglich?

Moderation: Sabine Kieselbach

Lídia Jorge: Erbarmen

Die Frage, ob Inspiration und Kreativität vollständig von Schmerz, Leid oder Verlust abhängig sind, wird kontrovers diskutiert. Es gibt allerdings auch Befürworter, die zwar weniger zahlreich, aber ebenso vehement sind, dass ein inspiriertes Werk untrennbar mit Glück und Optimismus verbunden ist und von diesen abhängt. Dies ist das Thema, das wir den beiden Schriftstellerinnen mit Moderation der Journalistin Sabine Kieselbach (DW) zur Diskussion vorschlagen.

Lídia Jorge: Die Stunde der Nelken, Übersetzung: Marianne Gareis, Secession 2026

Erbarmen, Übersetzung: Steven Uhly, Secession, 2025

11.45 – 12.45 Uhr / Halle 4, Stand C300

DAS POETISCHE WERK VON JÚlIO POMAR: POESIE, MUSIK, FREUDE

Vorstellung: Toby Ashraf, Musik: Pedro Matos

Júlio Pomar ist einer der bedeutendsten portugiesischen Maler des 20. Jahrhunderts, dessen hundertster Geburtstag nun gefeiert wird. Neben seinem einzigartigen und vielgeschätzten bildnerischen Werk ist uns kürzlich auch Pomar als Dichter begegnet, dessen Schriften es verdienen, bekannt gemacht zu werden. Der Journalist Toby Ashraf stellt uns den Menschen Júlio Pomar vor und Pedro Matos macht uns mit seiner vertonten Poesie bekannt.

14:30 – 15:30 Uhr
EIN GESPRÄCH MIT ALICE BRITO UND FRANCISCO MOTA SARAIVA

Hat Literatur die Kraft, die Welt zu verändern: Traum oder Wirklichkeit?

Moderation: Elena Witzeck

Zwei Autoren verschiedener Generationen, die sich mit disruptiven Themen beschäftigen, sie jedoch unterschiedlich behandeln. Wir schlagen ein Gespräch vor, in dem sie ihre Meinung über die Kraft der Literatur, die Welt zu verändern, äußern und darüber sprechen, ob ihre Bestrebungen ein Traum oder Realität sind. Das Gespräch wird von der Journalistin Elena Witzeck (FAZ) moderiert.

Alice Brito: Die Frauen der Fonte Nova, Übersetzung: Markus Sahr. Wallstein Verlag, 2026

15.45 – 16.30 Uhr / Halle 4, Stand C300

VON MEINER SPRACHE AUS SIEHT MAN DAS MEER

Die Sprache ist ein ehrlicher und unverfälschter Spiegel der Kultur eines Volkes, jeder Laut, jeder Rhythmus und jeder Ausdruck erzählen lange Geschichten über seinen historischen Weg, der es in die Moderne geführt hat. Der Satz des Autors Vergílio Ferreira „Von meiner Sprache aus sieht man das Meer” sagt viel, ja sehr viel über Portugal aus: wo es schon überall gewesen ist, was es gesehen hat und wie es durch die Kontakte, die ihm das unermessliche Meer geschenkt hat, geprägt wurde.

Vielleicht noch eindringlicher als Prosa ist die Poesie mit ihrer Musik, ihrem Rhythmus, ihrer Fähigkeit, in einem einzigen Vers das Ergebnis langwieriger Überlegungen oder eines beschwerlichen Weges zusammenzufassen, und sie vermag uns in dieser kurzen Sitzung zu erzählen, wie sich dieses Land der Welt öffnet, wie es mit dem Fernen in Beziehung tritt, wie es sich von dem überzeugen lässt, was die Nation bereichert.

Die folgenden Auszüge zeigen die Seele nicht eines Volkes, sondern der vielen, die dieselbe Sprache sprechen.

Lyrik von Eugénio de Andrade, Fernando Pessoa, José Carlos Ary dos Santos, Miguel Torga und Sophia de Mello Breyner Andresen

Lesung: Ricardo Domeneck


20.00 – 20.50 Uhr / NaTo
, Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig

EIN ABEND MIT LÍDIA JORGE UND FRANCISCO MOTA SARAIVA

Inspirieren oder hemmen die radikalen Veränderungen, die wir durchleben, ihr Schaffen?

Moderation: Elena Witzeck

Ob wir nun die heutige Zeit als eine Phase des Übergangs oder als eine Phase des Umbruchs betrachten, so ist doch unbestreitbar, dass sich die Realität in einigen wesentlichen Aspekten und mit einer Geschwindigkeit verändert, die wir vor etwas mehr als einem Jahr noch nicht erwartet hätten.

Historisch gesehen haben tiefgreifende Veränderungen enorme Auswirkungen auf die Kunst, und es ist nicht ungewöhnlich, dass das künstlerische Schaffen selbst den Wandel beschleunigt. Historisch gesehen kann eine unerwartete Veränderung, wie wir sie derzeit erleben, gegensätzliche Auswirkungen auf das literarische Schaffen haben: Es kann zum Stillstand kommen, damit zumindest der Schriftsteller tief durchatmen kann, oder es kann sich bis zu einem fast schwindelerregenden Tempo beschleunigen.

Ob die Veränderungen, die die Welt derzeit durchläuft, unsere Autoren inspirieren oder zurückschrecken lassen, ist der Ausgangspunkt für eine Debatte, die wir für sehr interessant halten und die von der Journalistin Elena Witzeck (FAZ) geführt wird.

Lídia Jorge: Die Stunde der Nelken, Übersetzung: Marianne Gareis, Secession 2026

Lidia Jorge
Erbarmen, Secession Verlag, 2025
Übersetzung: Steven Uhly

Sonntag 22.03.2025
Messe – Halle 4 Stand C300

Metamorphosen 64

11.30 – 12.30 Uhr

HOMMAGE AN DICHTER PORTUGIESISCHER SPRACHE: MUSIK, EMOTION, CHARME

Vorstellung der Zeitschrift Metamorphosen

Vorstellung: Ingo Držečnik, Musik: Higino Andrade. Lesung: Noah Moisan

Portugal ist ein Land der Dichter, die die Sprache zu einem Kunstwerk erheben und sie als feste Brücke zu allen Kontinenten nutzen.

Diese Veranstaltung ist der Poesie in portugiesischer Sprache gewidmet, mit Klängen, Rhythmen, Aromen und exotischen, fernen und nahen Erinnerungen.

Der Verleger Ingo Držečnik präsentiert die neueste Ausgabe der literarischen Zeitschrift Metamorphosen, die den Dichtern gewidmet ist, die auf Portugiesisch schreiben. Noah Moisan rezitiert Gedichte, die zum Nachdenken anregen, Higino Andrade begleitet am Kontrabaß.

Lyrik von Conceição Evaristo, Florbela Espanca, José Alberto Postiga, José Luís Barreto Guimarães, Mia Couto, Natália Correia, Sebastião da Gama, Ricardo Domeneck und Sophia de Mello Breyner Andresen

Metamorphosen, Zeitschrift für Literatur. Meine Heimat ist die portugiesische Sprache, Elfenbein Verlag, 2025

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Prêmio Jabuti 2024: Die Preisträger im Überblick

Der Prêmio Jabuti ist der bedeutendenste brasilianische Literaturpreis und wird in 20 verschiedenen Kategorien vergeben. Die Preisträger wurden gestern m Rahmen der Preisverleihung bekanntgegeben.

In der Kategorie „literarischer Roman“ wurde in diesem Jahr Salvar o Fogo von Itamar Vieira Junior ausgezeichnet. Der zweite Roman des vielfach preisgekrönten Autors aus Bahia erzählt die Geschichte von Moisés, der mit seinem Vater und seiner Schwester Luzia in Tapera do Paraguaçu lebt, einem Dorf, dessen Land der Kirche gehört. Die Brüder sind alle auf der Suche nach einem besseren Leben weggegangen, aber Luzia war gezwungen, zu bleiben, um sich um den Vater und den Jungen zu kümmern. Sie arbeitet als Wäscherin im Kloster und erzieht Moisés streng mit dem Ziel, ihn in die Priesterschule anzumelden und ihm somit die Bildung zu verschaffen, die keiner von ihnen haben konnte. Die Erfahrung dieser Ausbildung prägte den Jungen jedoch so sehr, dass er schließlich unerwartet von zu Hause weggeht. Im kommenden Frühjahr erscheint der Roman in der Übersetzung von Barbara Mesquita bei S.Fischer.

Den Jabuti in der Kategorie Lyrik erhält der in Berlin lebende Dichter Ricardo Domeneck für sein neuestes Buch Cabeça de galinha no chão de cimento.

Buch des Jahres und gleichzeitig Preisträger in der Kategorie „Crónica“ wurde Sempre Paris von Rosa Freire d’Aguiar, die in den 1970 und 80er Jahren als Korrespondentin in Paris gelebt hat und anhand von Erinnerungen, Tagebuchaufzeichnungen und Interviews das Leben in dieser Zeit stimmungsvoll nachzeichnet.

Als bester Unterhaltungsroman wurde O crime do bom nazista von Samir Machado de Machado ausgezeichnet, und als beste Reportage Baviera Tropical von Betina Anton über das Leben des Nazi-Verbrechers Josef Mengele in Brasilien.

Alle anderen Preisträger (u.a. für Kinderbuch, Übersetzung, bestes Cover etc.) lassen sich hier einsehen.

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Leipzig liest – Portugiesischsprachige Autoren auf der Leipziger Buchmesse

Wir sind auch in Leipzig, daher hat die Buchhandlung in den kommenden Tagen wie folgt geöffnet:
am 15. und 16. März von 09.00 bis 13.00 Uhr
Am Samstag, 17.3. bleibt die Buchhandlung geschlossen, am Montag, 19.3.,  sind wir mit sicher vielen frischen Eindrücken zu den gewohnten Öffnungszeiten zurück.

PORTUGIESISCHSPRACHIGE AUTOREN AUF DER LEIPZIGER BUCHMESSE 2018

15, 16, 17, 18 März 2018 | Leipziger Buchmesse

Im dritten Jahr in Folge stellt sich Portugal zwischen dem 15. und 18. März auf der Leipziger Buchmesse vor, der zweitgrößten Buchmesse in Deutschland und eine der wichtigsten Europas. Wie in den letzten Jahren baut die Botschaft von Portugal / Camões Berlim bei ihrem Auftritt auf die Reichweite der CPLP (Gemeinschaft der portugiesischsprachigen Länder) und vermag so dem deutschen Publikum die umfassende Welt der portugiesischsprachigen Literatur zu vermitteln. Die im Rahmen der Leipziger Buchmesse eingeladenen Autoren Almeida Faria, Isabela Figueiredo und Rui Cardoso Martins werden außerdem noch in Luxemburg, Wien und Genf lesen.

Autorinnen wie Hélia Correia, die 2015 mit dem Prémio Camões ausgezeichnet wurde, und Sophia de Mello Breyner werden herausgehoben, neben anderen namhaften Autoren wie Bernardo Carvalho, brasilianischer Schriftsteller, der bereits zweimal mit dem Prémio Jabuti ausgezeichnet wurde, den kapverdischen Autoren Arménio Vieira, Preisträger des Prémio Camões 2009 und Filinto Elísio sowie Rui Cardoso Martins, der 2017 Residenzautor in Berlin war, den Dichtern Marta Chaves, Miguel Manso und Ricardo Domeneck, dem angolanischen Schriftsteller Kalaf Epalanga sowie Isabela Figueiredo e Almeida Faria.

Die Präsenz der portugiesischsprachigen Literatur auf der Leipziger Buchmesse ist Ergebnis der Partnerschaft zwischen der Botschaft von Portugal / Camões Berlim, der DGLAB-Direção Geral do Livro, dos Arquivos e das Bibliotecas, der Calouste Gulbenkian Stiftung, der EGEAC/Casa Fernando Pessoa und den Botschaften von Brasilien und Kap Verde in Berlin.

PROGRAMM

Donnerstag, 15. März

11.30 – 12.00 Uhr
Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C505

Almeida Faria
Lesung und GesprächAlmeida Faria, einer der größten Namen der portugiesischen Literatur wurde mehrfach ausgezeichnet und in über 10 Sprachen übersetzt. Almeida Faria stellt in Leipzig O Conquistador (1990) vor, einen Roman, der – ungewohnt in der zeitgenössischen portugiesischen Literatur – mit der Parodie arbeitet und eines der größten nationalen Mythen erkundet: Die Rückkehr des Königs D. Sebastião, der 1578 in Nordafrika „verschwunden“ ist.Übersetzerin: Barbara Mesquita
Moderator: Michael Kegler

12.00 – 12.30 Uhr
Stand Botschaft von Portugal / Instituto Camões, Halle 4,  Stand C402

Almeida Faria
Begegnung und Signierstunde

15.00 – 15.30 Uhr
Stand Botschaft von Portugal / Instituto Camões, Halle 4,  Stand C402

Arménio Vieira
Lesung und GesprächDer erste Schriftsteller aus Kap Verde, der mit dem Prémio Camões ausgezeichnet wurde, dem wichtigsten Literaturpreis der portugiesischsprachigen Welt. Arménio Vieira stellt in Leipzig mit Silvenius – Antologia Poética vor (2016) eine Sammlung von circa 90 Gedichten vor, die in den letzten 40 Jahren entstanden sind.Übersetzer und moderator: Michael Kegler

15.30 – 16.00 Uhr
Stand Botschaft von Portugal / Instituto Camões, Halle 4,  Stand C402

Filinto Elísio
Lesung und GesprächDer Dichter, Romancier und Essayist Filinto Elísio hat bereits zwölf Bücher publiziert. Der Autor stellt in Leipzig sein Werk Zen Limites (2016) vor, ein Gedichtband, der sich mit der Weltliteratur auseinandersetzt ohne seine kapverdische Identität zu verlieren.Übersetzer und moderator: Michael Kegler

16.00 – 16.30 Uhr
Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C505

Isabela Figueiredo
Lesung und GesprächIsabela Figueiredo ist eine der stärksten Stimmen in der Anklage des portugiesischen Kolonialismus. Sie wurde in Moçambique geboren und kehrte 1975 wie Tausende andere mit dem Kontingent an Rückkehrern nach Portugal zurück. Caderno de Memórias Coloniais (2009) und A Gorda (2016) sind intime Porträts, die den Widerspruchsgeist und die Unzufriedenheit der Autorin mit der konventionellen Erzählung des kolonialen Portugal offenbaren.Übersetzer: Marianne Gareis und Markus Sahr
Moderator: Markus Sahr

16.30 – 17.00 Uhr
Stand Botschaft von Portugal / Instituto Camões, Halle 4,  Stand C402

Isabela Figueiredo
Begegnung und Signierstunde

19.30 Uhr
Café Tunichtgut
Kolonnadenstraße 5,
04109 Leipzig

Lyrik aus Portugal bei Niemerlang – Lyrik-Spezial zur Leipziger Buchmesse
Miguel-Manso und Marta Chaves

Lesung und GesprächMiguel-Manso und Marta Chaves stellen ihre jüngsten Gedichte in einer gemeinsamen Lesung mit den deutschen Dichtern Thilo Krause und Sylvia Geist vor.Übersetzerin: Odile Kennel
Moderation: Carl-Christian Elze,
Mitwirkende: Ricardo Domeneck

 

Freitag, 16. März

10.30 – 11.00 Uhr
Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C505

Bernardo Carvalho
Lesung und GesprächBernardo Carvalho ist einer der großen Namen der brasilianischen Literatur. Zweimal wurde er bereits mit dem wichtigsten Literaturpreis Brasiliens, dem Prémio Jabuti, ausgezeichnet. In seinem jüngsten Werk Simpatia pelo Demônio (2016) verbindet Bernardo Carvalho das sehr aktuelle Thema des islamistischen Terrorismus mit der Geschichte einer Leidenschaft zwischen dem Protagonisten und einem mexikanischen Studenten, die in Berlin spielt.Übersetzerin: Karin von Schweder-Schreiner
Moderation: Margrit Klingler-Clavijo

11.00 – 11.30 Uhr
Stand Botschaft von Portugal / Instituto Camões, Halle 4,  Stand C402

Bernardo Carvalho
Begegnung und Signierstunde

12.00 – 12.30 Uhr
Stand Botschaft von Portugal / Instituto Camões, Halle 4,  Stand C402

Hélia Correia, Zwanzig Stufen und andere Erzählungen
Lesung und GesprächHélia Correia ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen Portugals. 2015 wurde sie mit dem wichtigsten Literaturpreis der portugiesischsprachigen Welt, dem Prémio Camões, ausgezeichnet. 2016 war sie Teil der portugiesischen Schriftstellerdelegation und Gast bei der Leipziger Buchmesse. Dieses Jahr stellt der Leipziger Literaturverlag ihr erstes, ins Deutsche übersetzte Buch vor.Übersetzung und moderation: Dania Schüürmann

16.30 – 17.00 Uhr
Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C505

Rui Cardoso Martins
Lesung und GesprächRui Cardoso Martins ist hauptberuflich Schriftsteller, Drehbuchautor und Kolumnist. Zweimal wurde er bereits mit dem Großen Preis der Portugiesischen Autorenvereinigung ausgezeichnet. In Leipzig stellt Rui Cardoso sowohl den Roman O Osso da Borboleta (2014) vor, der das Portugal des vergangenen Jahrhunderts porträtiert, als auch Levante-se o Réu (2015), eine Sammlung von Gerichts-Kolumnen, die über einen Zeitraum von 17 Jahren in der Tageszeitung Público veröffentlicht wurden und für die er zweimal mit dem Preis Gazeta de Jornalismo ausgezeichnet wurde.Übersetzung und moderation: Michael Kegle

17.00 – 17.30 Uhr
Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C505

Portugiesischsprachige Literatur
Lesung und GesprächWas bedeutet es, wenn Schriftsteller aus 4 Kontinenten in einer gemeinsamen Sprache schreiben? Margrit Klingler-Clavijo und vier Schriftsteller sprechen über das Schreiben auf Portugiesisch.
Mit Almeida Faria, Rui Cardoso Martins, Bernardo Carvalho, Isabela Figueiredo, Kalaf Epalanga.Moderation: Margrit Klingler-Clavijo

17.30 – 18.00 Uhr
Stand Botschaft von Portugal / Instituto Camões, Halle 4,  Stand C402

Autoren am Stand
Begegnung und SignierstundeMit Almeida Faria, Rui Cardoso Martins, Bernardo Carvalho, Isabela Figueiredo, Kalaf Epalanga.

 


 

Samstag, 17. März

12.00 – 12.30 Uhr
Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C505

Lyrik aus Portugal
Miguel-Manso

Lesung und Gespräch2008 publiziert Miguel-Manso seine ersten zwei Titel im Eigenverlag. Von der Kritik wird er als Offenbarung gefeiert.Übersetzerin: Odile Kennel
Moderation: Ricardo Domeneck

12.30 – 13.00 Uhr
Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C505

Lyrik aus Portugal
Marta Chaves

Lesung und GesprächMarta Chaves schreibt seit ihrem 17. Lebensjahr Gedichte; ihr neues Buch Varanda de Inverno wird im April 2018 beim Verlag Assírio e Alvim (Porto Editora) erscheinen.Übersetzerin: Odile Kennel
Moderation: Ricardo Domeneck

13.00 – 13.30 Uhr
Stand Botschaft von Portugal / Instituto Camões, Halle 4,  Stand C402

Lyrik aus Portugal
Marta Chaves und Miguel-Manso

Begegnung und Signierstunde

14.30 – 15.00 Uhr
Stand Botschaft von Portugal / Instituto Camões, Halle 4,  Stand C402

Sophia de Mello Breyner Andresen – Poetischer Widerstand im Estado Novo
Lesung und GesprächSophia de Mello Breyner Andresen (1919-2004), eine der bedeutendsten portugiesischen Schriftstellerinnen, ist in verschiedene Sprachen übersetzt und wurde, neben zahlreichen anderen wichtigen Literaturpreisen, als erste portugiesische Schriftstellerin mit dem Prémio Camões ausgezeichnet (1999). Die Dissertation von Diana Gomes Ascenso stellt eine Neubewertung des Werks von Sophia de Mello Breyner Andresen (1919-2004) als politische Poesie des vermeintlich Unpolitischen vor.Autorin: Diana Gomes Ascenso
Moderation: Prof. Dr. Verena Dolle

15.00 – 15.30 Uhr
Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C505

Ricardo Domeneck
Lesung und GesprächDer Schriftsteller lebt in Berlin. In Leipzig stellt er seine zweisprachige Anthologie Körper: ein Handbuch / Corpo: um manual vor. Der Körper als Subjekt der Lust, als Ort der Anatomie, als Instanz der Wahrnehmung von Welt: Geschichte, Alltag, Philosophie, Pop und Poesie, Persönliches und Politisches gehen in den Gedichten des Brasilianers Ricardo Domenecks eine Synthese ein.Übersetzerin: Odile Kennel
Moderation: Jo Frank

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Ricardo Domeneck und Odile Kennel am 20.1. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht auch 2015 weiter.

Am 20. Januar um 19.30 Uhr starten wir in der Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4 mit einer  brasilianisch-deutschen Lyrik-Performance mit Ricardo Domeneck & Odile Kennel

Odile Kennel, copyright: Heike Bogenberger

Odile Kennel, copyright: Heike Bogenberger

Ricardo Domeneck, copyright: Angélica Freitas

Ricardo Domeneck, copyright: Angélica Freitas

Ricardo Domeneck & Odile Kennel arbeiten schon seit Jahren an einer poetischen Brücke zwischen Brasilien und Deutschland. Sie übersetzen sich nicht nur gegenseitig, sondern haben zahlreiche weitere zeitgenössische Dichter beider Länder in die jeweils andere Sprache übertragen. 2013 kam beim Verlagshaus J. Frank Körper: ein Handbuch heraus, ein zweisprachiger Band mit Texten Ricardo Domenecks in der Übersetzung von Odile Kennel. Domeneck und Kennel sind Dichter, Prosaautoren und Übersetzer. An diesem Abend stellen sie einen Teil ihrer Arbeit in der Stadtbücherei vor. Musikalisch wird der Abend durch den deutschen Komponisten und Produzenten Körper - Ein HandbuchLudwig Roehrscheid (Dora Brilliant) gestaltet, der in Frankfurt am Main lebt und arbeitet.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal und Banco do Brasil.

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Poesiefestival IX – 11.07. – VERSschmuggel 2

Das Berliner Poesiefestival geht am Wochenende zu Ende, und am heutigen Freitag finden die letzte nVeranstaltung mit portugiesischsprachiger Beteiligung statt – VERSschmuggel 2 – das Konzept haben wir gestern schon kurz vorgestellt.

Am zweiten Teil des Übersetzungsworkshops haben folgende Autoren teilgenommen und werden heute Abend um 20.00 Uhr in der Akademie der Künste die Ergebnisse Ihrer Arbeit präsentieren:

Paulo Teixeira aus Portugal (Zusammenarbeit mit Norbert Hummelt) – ihn und sein Werk haben wir in dieser Woche schon hier vorgestellt

Ricardo Domeneck aus Brasilien (in Zusammenarbeit mit Sabine Scho)

wurde 1977 in São Paulo geboren. Der Schriftsteller, Übersetzer, Videokünstler und DJ lebt seit einigen Jahren in Berlin, wo er das elektronische Magazin HILDA herausgibt und in verschiedenen Clubs auflegt.

Werke:
Carta aos anfíbios und A cadela sem logos

Ana Paula Tavares aus Angola (in Zusammenarbeit mit Barbara Köhler) haben wir im Rahmen der Lissabon-Veranstaltung bereits vorgestellt.

Tony Tcheka aus Guiné-Bissau (Zusammenarbeit mit Ulrike Draesner), der schon an der Veranstaltung O Mar de África teilgenommen hat.

Marco Lucchesi aus Brasilien (in Zusammenarbeit mit Nicolai Kobus) lebt in Rio de Janeiro und ist Professor für italienische Literatur an der dortigen Universidade Federalé carioca, professor da Universidade Federal do Rio de Janeiro e do Colégio do Brasil.

Werke (Auswahl)
BizâncioMeridiano celeste e bestiário und A memória de Ulisses

Es moderiert wieder der Berliner Übersetzer Kurt Scharf.

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