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Portugal auf der Leipziger Buchmesse 2026 – Teil 2

Leipziger Buchmesse 2026 Programmübersicht

Ende März findet wieder die Leipziger Buchmesse statt. Portugal ist mit einem eigenen Stand in Halle 4 Stand C300 vertreten und bietet ein tolles Programm mit zahlreichen Autorinnen und Autoren, die nach Leipzig reisen werden. Wir sind auch die ganze Zeit vor Ort und beraten Sie gern zu Büchern und Autor*innen.

Hier folgt das Programm für das Wochenende:

Samstag 29.03.2025
Messe – Halle 4 Stand C300

Samstag, 21.03.2026

10.30 – 11.30 Uhr / Halle 4, Stand C300

EIN GESPRÄCH MIT LÍDIA JORGE UND CARLA PAIS

Ist wahre literarische Inspiration ohne Qualen und Brüche möglich?

Moderation: Sabine Kieselbach

Lídia Jorge: Erbarmen

Die Frage, ob Inspiration und Kreativität vollständig von Schmerz, Leid oder Verlust abhängig sind, wird kontrovers diskutiert. Es gibt allerdings auch Befürworter, die zwar weniger zahlreich, aber ebenso vehement sind, dass ein inspiriertes Werk untrennbar mit Glück und Optimismus verbunden ist und von diesen abhängt. Dies ist das Thema, das wir den beiden Schriftstellerinnen mit Moderation der Journalistin Sabine Kieselbach (DW) zur Diskussion vorschlagen.

Lídia Jorge: Die Stunde der Nelken, Übersetzung: Marianne Gareis, Secession 2026

Erbarmen, Übersetzung: Steven Uhly, Secession, 2025

11.45 – 12.45 Uhr / Halle 4, Stand C300

DAS POETISCHE WERK VON JÚlIO POMAR: POESIE, MUSIK, FREUDE

Vorstellung: Toby Ashraf, Musik: Pedro Matos

Júlio Pomar ist einer der bedeutendsten portugiesischen Maler des 20. Jahrhunderts, dessen hundertster Geburtstag nun gefeiert wird. Neben seinem einzigartigen und vielgeschätzten bildnerischen Werk ist uns kürzlich auch Pomar als Dichter begegnet, dessen Schriften es verdienen, bekannt gemacht zu werden. Der Journalist Toby Ashraf stellt uns den Menschen Júlio Pomar vor und Pedro Matos macht uns mit seiner vertonten Poesie bekannt.

14:30 – 15:30 Uhr
EIN GESPRÄCH MIT ALICE BRITO UND FRANCISCO MOTA SARAIVA

Hat Literatur die Kraft, die Welt zu verändern: Traum oder Wirklichkeit?

Moderation: Elena Witzeck

Zwei Autoren verschiedener Generationen, die sich mit disruptiven Themen beschäftigen, sie jedoch unterschiedlich behandeln. Wir schlagen ein Gespräch vor, in dem sie ihre Meinung über die Kraft der Literatur, die Welt zu verändern, äußern und darüber sprechen, ob ihre Bestrebungen ein Traum oder Realität sind. Das Gespräch wird von der Journalistin Elena Witzeck (FAZ) moderiert.

Alice Brito: Die Frauen der Fonte Nova, Übersetzung: Markus Sahr. Wallstein Verlag, 2026

15.45 – 16.30 Uhr / Halle 4, Stand C300

VON MEINER SPRACHE AUS SIEHT MAN DAS MEER

Die Sprache ist ein ehrlicher und unverfälschter Spiegel der Kultur eines Volkes, jeder Laut, jeder Rhythmus und jeder Ausdruck erzählen lange Geschichten über seinen historischen Weg, der es in die Moderne geführt hat. Der Satz des Autors Vergílio Ferreira „Von meiner Sprache aus sieht man das Meer” sagt viel, ja sehr viel über Portugal aus: wo es schon überall gewesen ist, was es gesehen hat und wie es durch die Kontakte, die ihm das unermessliche Meer geschenkt hat, geprägt wurde.

Vielleicht noch eindringlicher als Prosa ist die Poesie mit ihrer Musik, ihrem Rhythmus, ihrer Fähigkeit, in einem einzigen Vers das Ergebnis langwieriger Überlegungen oder eines beschwerlichen Weges zusammenzufassen, und sie vermag uns in dieser kurzen Sitzung zu erzählen, wie sich dieses Land der Welt öffnet, wie es mit dem Fernen in Beziehung tritt, wie es sich von dem überzeugen lässt, was die Nation bereichert.

Die folgenden Auszüge zeigen die Seele nicht eines Volkes, sondern der vielen, die dieselbe Sprache sprechen.

Lyrik von Eugénio de Andrade, Fernando Pessoa, José Carlos Ary dos Santos, Miguel Torga und Sophia de Mello Breyner Andresen

Lesung: Ricardo Domeneck


20.00 – 20.50 Uhr / NaTo
, Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig

EIN ABEND MIT LÍDIA JORGE UND FRANCISCO MOTA SARAIVA

Inspirieren oder hemmen die radikalen Veränderungen, die wir durchleben, ihr Schaffen?

Moderation: Elena Witzeck

Ob wir nun die heutige Zeit als eine Phase des Übergangs oder als eine Phase des Umbruchs betrachten, so ist doch unbestreitbar, dass sich die Realität in einigen wesentlichen Aspekten und mit einer Geschwindigkeit verändert, die wir vor etwas mehr als einem Jahr noch nicht erwartet hätten.

Historisch gesehen haben tiefgreifende Veränderungen enorme Auswirkungen auf die Kunst, und es ist nicht ungewöhnlich, dass das künstlerische Schaffen selbst den Wandel beschleunigt. Historisch gesehen kann eine unerwartete Veränderung, wie wir sie derzeit erleben, gegensätzliche Auswirkungen auf das literarische Schaffen haben: Es kann zum Stillstand kommen, damit zumindest der Schriftsteller tief durchatmen kann, oder es kann sich bis zu einem fast schwindelerregenden Tempo beschleunigen.

Ob die Veränderungen, die die Welt derzeit durchläuft, unsere Autoren inspirieren oder zurückschrecken lassen, ist der Ausgangspunkt für eine Debatte, die wir für sehr interessant halten und die von der Journalistin Elena Witzeck (FAZ) geführt wird.

Lídia Jorge: Die Stunde der Nelken, Übersetzung: Marianne Gareis, Secession 2026

Lidia Jorge
Erbarmen, Secession Verlag, 2025
Übersetzung: Steven Uhly

Sonntag 22.03.2025
Messe – Halle 4 Stand C300

Metamorphosen 64

11.30 – 12.30 Uhr

HOMMAGE AN DICHTER PORTUGIESISCHER SPRACHE: MUSIK, EMOTION, CHARME

Vorstellung der Zeitschrift Metamorphosen

Vorstellung: Ingo Držečnik, Musik: Higino Andrade. Lesung: Noah Moisan

Portugal ist ein Land der Dichter, die die Sprache zu einem Kunstwerk erheben und sie als feste Brücke zu allen Kontinenten nutzen.

Diese Veranstaltung ist der Poesie in portugiesischer Sprache gewidmet, mit Klängen, Rhythmen, Aromen und exotischen, fernen und nahen Erinnerungen.

Der Verleger Ingo Držečnik präsentiert die neueste Ausgabe der literarischen Zeitschrift Metamorphosen, die den Dichtern gewidmet ist, die auf Portugiesisch schreiben. Noah Moisan rezitiert Gedichte, die zum Nachdenken anregen, Higino Andrade begleitet am Kontrabaß.

Lyrik von Conceição Evaristo, Florbela Espanca, José Alberto Postiga, José Luís Barreto Guimarães, Mia Couto, Natália Correia, Sebastião da Gama, Ricardo Domeneck und Sophia de Mello Breyner Andresen

Metamorphosen, Zeitschrift für Literatur. Meine Heimat ist die portugiesische Sprache, Elfenbein Verlag, 2025

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Portugal auf der Leipziger Buchmesse 2026 – Teil 1

Ende März findet wieder die Leipziger Buchmesse statt. Portugal ist mit einem eigenen Stand in Halle 4 Stand C300 vertreten und bietet ein tolles Programm mit zahlreichen Autorinnen und Autoren, die nach Leipzig reisen werden. Wir sind auch die ganze Zeit vor Ort und beraten Sie gern zu Büchern und Autor*innen.

Hier ein erster Überblick für die ersten beiden Tage – das Programm fürs Wochenende folgt in Kürze.

Donnerstag 19.03.2025
Messe – Halle 4 Stand C300

Francisco Mota Saraiva: Morramos ao menos no Porto

11:30 – 12:15 Uhr
VORSTELLUNG VON FRANCISCO MOTA SARAIVA


Gespräch mit dem Autor über sein Buch: Morramos ao menos no Porto
Moderation/Übersetzung: Michael Kegler

Francisco Mota Saraiva, ein junger portugiesischer Autor, der bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Prémio der Fundação Eça de Queirós und zuletzt mit dem renommierten Prémio Saramago.

Carla Pais: Um Cão deitado à fossa

14:30 – 15:15 Uhr
VORSTELLUNG VON CARLA PAIS

Gespräch mit der Autorin über ihr Buch Um Cão Deitado à Fossa, Moderation: Benjamin Meisnitzer

Carla Pais debütierte vor etwa 10 Jahre in der Welt der Literatur gab und erhielt im letzten Jahr den renommierten Prémio Leya für ein noch unveröffentlichtes Buch, das im Laufe des Jahres erscheint..

15:30 – 16:30 Uhr
VORSTELLUNG DES WERKS VON YVETTE K. CENTENO

Mit dem Übersetzer Markus Sahr

In der Stunde des Todes leuchten die Sterne am hellsten, Übersetzung: Markus Sahr, Leipziger Literaturverlag

Yvette K. Centeno: geb. 1940, Professorin für Germanistik und vergleichende Lite­ra­tur­wissenschaft an der Lissaboner Uni­versidade Nova, For­schun­gen zu Fernando Pessoa sowie zu Symbologie, Theater und Gesellschaft, übersetzte Brecht, Goethe, Stendhal, Shake­speare und Celan ins Portugie­sische, erhielt für ihr um­fang­reiches Werk den Prémio Jacinto do Prado Coelho (Preis der Literatur­kritiker) und den Prémio de Poesia der Zeit­schrift Mulheres, lebt in Lissabon.g

Donnerstag, 19.03.2026

18.00 – 18.50 Uhr / NaTo

Karl-Liebknecht-Str. 46

04275 Leipzig

EIN ABEND MIT ALICE BRITO UND CARLA PAIS

Schreiben: Katharsis, Ästhetik oder soziale Waffe. Woran glauben Sie?

Moderation: Benjamin Meisnitzer

Literatur kann aus Sicht des Lesers und sicherlich auch aus Sicht des Autors unterschiedlichen Zwecken dienen. Es ist interessant festzustellen, dass die Sichtweisen dieser beiden Protagonisten – des Lesers und des Autors – auf ein und dasselbe Werk sehr unterschiedlich sein können. Gemeinhin werden Katharsis, Ästhetik oder soziale Waffe als Hauptfunktionen eines literarischen Werks angesehen. Als Ausgangspunkt für eine hoffentlich lebhafte Debatte möchten wir von Alice Brito und Carla Pais erfahren, welche Ziele sie erreichen möchten, wenn sie sich an den Tisch setzen, um ein neues Buch zu beginnen. Die Moderation der Diskussion übernimmt Benjamin Meisnitzer, Professor an der Universität Leipzig.

Freitag 28.03.2025
Messe – Halle 4 Stand C300

Alice Brito: Die Frauen der Fonte Nova

10:30 – 11:15 Uhr
Halle 4, Stand C300

VORSTELLUNG VON ALICE BRITO

Gespräch mit der Autorin über ihr Buch Die Frauen der Fonte Nova

Ein kompromissloses Debüt über starke Frauen im unterdrückten Portugal der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts!. Alice Brito gelingt es mit »Die Frauen der Fonte Nova«, uns vor einem präzisen historischen Hintergrund eine starke, realistische Erzählung über kämpferische Frauen zu liefern, in der Humor und Ernsthaftigkeit zugleich das Drama dieser Leben von jeglicher Sentimentalität befreien.

Moderation: Markus Sahr

11:30 – 12:15 Uhr
VORSTELLUNG VON „HERR ELLIOT UND DIE VORTRÄGE“ aus dem Werk „Das Viertel“ von Gonçalo M. Tavares

Mit dem Verleger Reto Ziegler und dem Übersetzer Michael Kegler

Der in Luanda, Angola, geborene Schriftsteller Gonçalo M. Tavares, portugiesischer Staatsbürger, ist dem deutschen Publikum durch die zahlreichen Übersetzungen seiner Werke und seine wiederholten Besuche in Deutschland, die er für Lesungen und Diskussionen mit seinem Publikum unternommen hat, bestens bekannt.

Dieses Mal wird Herr Eliot und die Vorträge vorgestellt, der 10. Band seiner langen Reihe „Senhores”, deren offizieller Titel „Das Viertel” lautet. Darin lädt der Autor den Leser mit erhabener Ironie und einer fast poetischen Synthese dazu ein, die Welt zu „dekonstruieren”.

Lídia Jorge: Die Stunde der Nelken

14:30 – 15:15 Uhr
VORSTELLUNG VON LÍDIA JORGE

Gespräch mit der Autorin über ihr Buch Die Stunde der Nelken

Moderation: Benjamin Meisnitzer

Drei Jahrzehnte nach dem 25. April 1974, dem Tag der portugiesischen Revolution, soll die in den USA lebende Ich-Erzählerin Ana Maria Machado, Tochter eines linken portugiesischen Journalisten, für die CNN eine Fernsehreportage über die sogenannte »Nelkenrevolution« machen. Die junge Generation Portugals will eigentlich nichts mehr wissen von dieser Vergangenheit und sieht die »Helden« der Revolution eher als Verräter an ihren eigenen Idealen. Doch dies ändert sich für Ana Maria und zwei ihrer ehemaligen Kommilitonen, als sie sich gemeinsam an die Reportage für die CNN begeben. Ausgehend von einer Photographie mit den Protagonisten des Umsturzes porträtieren sie einige der damaligen Akteure.

Lídia Jorge setzt mit diesem Roman all jenen Menschen ein Denkmal, die im April 1974 heldenhaft für ihr Land kämpften und nun größtenteils desillusioniert sind, und sie zeigt den Widerspruch zwischen den großen, heroischen Augenblicken der Geschichte und dem späteren Realitäts-Clash auf.

15.30 – 16.00 Uhr / Halle 4, Stand C300

LANDSCHAFTEN UND LITERARISCHE INSPIRATION: REISEN DURCH DIE HALBINSEL VON SETÚBAL

Vorstellung: Dagmar Paul, Turismo de Portugal

Es ist fast unmöglich, sich der Faszination einer Landschaft zu entziehen, sei sie nun natürlicher oder kultureller Art.

Insbesondere an einem Ort, an dem der Einfluss des Menschen nur gering ist und das intensive Blau des Ozeans auf das strahlende Grün der Berge trifft, prägt dies zwangsläufig die dort entstehenden künstlerischen Werke. Es ist diese inspirierende und zum Nachdenken anregende Wirkung, die die Halbinsel Setúbal im Laufe der Zeit auf unzählige Literaten ausgeübt hat, die sich von der Kraft und Großartigkeit der Landschaft, die sich vor ihren Augen ausbreitete, anstecken ließen.

António Lobo Antunes: Wörterbuch der Sprache der Blumen

16.15 – 17.15 Uhr / Halle 4, Stand C300

Hommage an António Lobo Antunes

Mit Maralde Meyer-Minnemann und Michael Kegler

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Gonçalo M. Tavares erhält Premio Formentor de las Letras 2026

Der portugiesische Autor Gonçalo M. Tavares wird mit dem renommierten spanischen Premio Formentor de las Letras 2026 ausgezeichnet. Die Jury betonte bei der Bekanntgabe dass Tavares die strengen Grenzen zwischen den traditionellen literarischen Gattungen verwische und dass er in den letzten 25 Jahren ein literarisches Werk von starker Persönlichkeit, blendender Originalität und kraftvoller Fantasie geschaffen habe.
Tavares Romane bevölkerten Figuren, deren Extravaganz den ungewöhnlichsten, seltsamsten und unerwartetsten Dimensionen des Menschseins zugeschrieben werden könnten.

Gonçalo M. Tavares: Herr Eliot und die Vorträge

Vor ihm haben unter anderem Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Javier Marías, Mircea Cărtărescu, Annie Ernaux, Cees Nooteboom, César Aira, Liudmila Ulítskaya und László Krasznahorkai den Preis erhalten. Er ist mit 50.000 Euro dotiert.

Gonçalo M. Tavares ist einer der meist übersetzten Autoren Portugals. In deutscher Übersetzung von Michael Kegler erscheinen seit einigen Jahren die Bände der „Senhores“ aus der Reihe „O Bairro“ (Das Stadtviertel) im österreichischen Verlag Edition Korrespondenzen.

Der 10. und letzte Band Herr Eliot und die Vorträge erscheint im März und kann schon vorbestellt werden. Auf der kommenden Leipziger Buchmesse stellen Michael Kegler und Reto Ziegler von der Edition Korrespondenzen den Band vor (Freitag, 20.3. 11.30 Uhr, Halle 4 C300). Ein kleines Porträt über Gonçalo M. Tavares von seinem Übersetzer Michael Kegler ist im Rahmen der „Weltlesebühne“ hier verfügbar.

Titelbild: Gonçalo M. Tavares: O Fim dos Estados Unidos de América

In Portugal veröffentlichte Gonçalo M. Tavares Ende letzten Jahres das Epos O Fim dos Estados Unidos da América, das mit dem rätselhaften Ausbruch der Pest in den Vereinigten Staaten von Amerika beginnt. Ted Trash, Faschist und Rechtsextremist, und Left Wing, Linksextremist, sind für einen zweiten Bürgerkrieg im Land verantwortlich. Arme und Reiche werden Probleme miteinander haben, und zwar nicht wenige.

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Weihnachtspause

In den nächsten Tagen wird es hier wieder etwas ruhiger. Wie jedes Jahr machen wir eine Weihnachtspause, unsere Buchhandlung bleibt vom 24.Dezember bis einschließlich 4. Januar geschlossen. Wir hatten ein Jahr mit vielen tollen Veranstaltungen und bleibenden Eindrücken.

Ab 5. Januar sind wir zu unseren normalen Öffnungszeiten wieder für Sie. Sollte Ihnen über die Feiertage die Lektüre ausgehen oder Sie nun endlich Zeit zum Stöbern haben, schauen Sie gern in unserem Onlineshop vorbei, Bestellungen liefern wir dann auch erst wieder im Januar aus. Für Ihre Unterstützung möchten wir uns recht herzlich bedanken. Bleiben Sie uns gewogen.

Feliz Natal e um Próspero Ano Novo!

Wir wünschen Ihnen für die kommenden Tage viel Zeit für ein gutes Buch, wir sehen, lesen und hören uns 2026.

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Lesung mit Eduardo Quive am 28. November

Lesung mit Eduardo Quive

Am 28. November, um 19.00 UIhr laden wir zusammen mit dem Koordinierungskreis Mosambik ein zu einer Lesung mit dem jungen mosambikanischen Autor Eduardo Quive. Er liest Auszüge aus seinem Buch Mutiladas .

Michael Kegler moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei. Wir bitten wegen der begrenzten Platzanzahl aber um Reservierung.

Eduardo Quive veröffentlichte unter anderem die Bücher „Mutiladas“ (2024) und „Para onde foram os vivos“ (2022). Er ist einer der Gründer der Literaturbewegung Kuphaluxa (2009), Herausgeber der Literaturzeitschrift LITERATAS (2011-2021) und Schöpfer der Plattform CATALOGUS, die sich künstlerischen und literarischen Projekten widmet – darunter der Ausbildung und Veröffentlichung neuer literarischer Stimmen aus Mosambik, mit besonderem Schwerpunkt auf Frauen. Derzeit ist er Mitarbeiter der Stiftung Fernando Leite Couto in Maputo.

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Rechtspopulismus und geschichtspolitische Debatten in Portugal – 12. November – Gespräch bei TFM

Logo DIAG Frankfurt

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ibero-Amerikanischen Gesellschaft Frankfurt laden wir ein zu einem Gepräch mit dem Historiker Antonio Muñoz Sánchez (Uni Lissabon) am Mittwoch, dem 12. November, 19.00 Uhr. Michael Kegler moderiert und übersetzt.

Lange meinte man, Portugal sei immun gegen autoritäre Anwandlungen. Eine Illusion, wie sich nun nach dem rasanten Aufstieg der rechtspopulistischen Chega-Partei zeigt. Wie ist dieser Umbruch zu erklären und welche Rolle spielt dabei die politische Entwicklung seit der Nelkenrevolution vor 50 Jahren?

Antonio Muñoz Sánchez ist promovierter Historiker. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Instituto de Ciências Sociais der Universität Lissabon und hat Studien über die Rolle der Friedrich-Ebert-Stiftung beim Übergang von der Diktatur zur Demokratie in Portugal und Spanien verfasst.

Michael Kegler ist Übersetzer portugiesischer und brasilianischer Literatur. Er ist außerdem als Gastdozent und Moderator tätig.

Der Eintritt ist frei, Anmeldung bitte per mail info@tfmonline.de oder telefonisch unter 069-282647.

Lektüreempfehlungen zum Thema:

Miguel Carvalho: Por dentro do Chega. A face oculta da extrema-direita em Portugal

Teresa Pinheiro. Fünfzig Jahre Nelkenrevolution

Por dentro do Chega
Fünfzig Jahre Nelkenrevolution

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Frankfurter Buchmesse 2025

Wie immer schneller als gedacht, ist es schon wieder Oktober und die Frankfurter Buchmesse steht vor der Tür.

Sie findet in diesem Jahr vom 15.-19. Oktober statt. Als Gastland präsentieren sich die Philippinen mit vielen Neuerscheinungen und Lesungen auf dem Messegelände und in der Stadt.

Auch in diesem Jahr werden wir wieder mit einem kleinen Stand vor Ort sein, Sie finden uns mit einer Präsentation unseres Verlagsprogramms und Neuheiten aus der portugiesischsprachigen Verlagswelt in diesem Jahr wieder in der Halle 5.0 Stand B125, wie immer ganz in der Nähe der portugiesischen und brasilianischen Verlage.

Während der Buchmesse bleibt die Buchhandlung von Dienstag Nachmittag bis einschließlich Samstag geschlossen. Bitte nutzen Sie in dieser Zeit unser Onlineangebot.

Am 17. Oktober öffnen wir abends zu der schon hier angekündigten Lesung mit der portugiesischen Dichterin und Übersetzerin Margarida Vale de Gato und freuen uns auf Ihren Besuch

Darüberhinaus möchten wir Ihnen gern folgende Veranstaltungen empfehlen:

Mittwoch, 15.10.

11.30 Uhr Halle 3.1 H12

Ana Martins Marques: Streich dieses Wort

Streich dieses Wort / Risque esta palavra – Lesung und Gespräch mit Übersetzer Michael Kegler, vorgestellt wird der Lyrikband von Ana Martins Marques, erschienen im Hagebutte Verlag.

17.00 Uhr Halle 5.0, Stand A 149

Clarice Lispector: Die Passion nach G.H.

Die Wege der Leidenschaft nach Clarice Lispector, ein Gespräch mit dem Übersetzer Luis Ruby, Moderation: Michael Kegler

Stand Câmara Brasileira do Livro, CBL, Halle 5.0, Stand A 149, Portugiesisch und Deutsch

Es wird vor allem um Die Passion von G.H. gehen, ein Roman, der jetzt in deutscher Übersetzung von Luis Ruby bei Penguin erschienen ist, wir sind mit einem Buchverkauf vor Ort.

Um 20.15 Uhr zeigt das Kino im Filmmuseum den gleichnamigen Film. Der Regisseur Luiz Fernando Carvalho und die Hauptdarstellerin Maria Fernanda Cândido sind vor Ort, Tickets gibt es beim Filmmuseum.

Freitag, 17.10.

14.00 Uhr Halle 5.0B125

Albert von Brunn: Milton Hatoum

An unserem Stand Halle 5.0B125 stellt Albert von Brunn das Buch Milton Hatoum – Entre o Oriente e a Amazônia. Das Buch erschien jetzt in einer erweiterten Neuausgabe in Brasilien (Verlag EdufsCar), im Original wurde es in unserem Verlag TFM veröffentlicht.

Albert von Brunns Arbeit zeigt einige wichtige Etappen im Werk von Milton Hatoum und gibt einen Überblick über die Geschichte der libanesischen Einwanderung nach Brasilien, die Rolle der verschiedenen Sprachen im Umkreis des Autors (Portugiesisch, Arabisch, Französisch) und die kulturelle Durchmischung zweier Welten, die alles zu trennen scheint – Orient und Amazonas.

Veranstaltung Margarida Vale de Gato

20.00 Uhr Buchhandlung TFM – Lesung mit Margarida Vale de Gato

bereits angekündigt.

wird weiter aktualisiert (Stand 26.09.25)

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Lesung und Gespräch mit Margarida Vale de Gato am 17.Oktober

Margarida Vale de Gato, copyright: Dora Batalim

Die portugiesische Autorin und Übersetzerin Margarida Vale de Gato die im Oktober ein Literaturstipendium der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões in Berlin erhält, kommt zur Frankfurter Buchmesse.

Wir freuen uns auf eine Lesung mit Gespräch mit ihr am Freitag, dem 17. Oktober, 20.00 Uhr bei uns in der Buchhandlung.

Moderation und Übersetzung: Michael Kegler. Der Eintritt ist frei. Wir danken der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões für die Unterstützung.

Margarida Vale de Gato wurde 1973 in Vendas Novas, Portugal geboren. Sie lehrt und forscht im Bereich Nordamerikanistik und Literaturübersetzung an der Fakultät für Literatur der Universidade de Lisboa. 2008 promovierte sie mit einer Arbeit über die Rezeption von Edgar Allan Poe in der modernen portugiesischen Lyrik.

Seit 1995 übersetzt Margarida Vale de Gato literarische Texte aus dem Französischen und Englischen. Das Projekt, das sie für die Literarische Residenz in Berlin vorstellte, Tocar a Quatro Mãos (Vierhändig spielen), befasst sich ebenfalls mit Schreiben und Übersetzen, hier mit der deutschen Sprache und der Dichterin und Übersetzerin Odile Kennel, die ihrerseits für die deutsche Fassung eines Buches von Vale de Gato verantwortlich ist, Die nicht reklamierten Reste. Lyrisches Handbuch des Übersetzens (im Original Os Restos Não Reclamados: Manual Lírico de Tradução), 2021 bei hochroth erschienen.

In Portugal veröffentlichte Margarida Vale de Gato zuletzt den Gedichtband Mulher ao Mar e Corsárias

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Angélica Lopes: Die Frauen der Familie Flores

Der jetzt auf Deutsch erschienene Roman Die Frauen der Familien Flores (Original: A Maldição das Flores) von Angélica Lopes erzählt die Geschichte der titelgebenden Familie über sieben Generationen hinweg. Die Handlung beginnt im Nordosten Brasiliens zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seit vielen Generationen lastet ein Fluch auf der Familie Flores, der ihre Männer zu einem frühen Tod verdammt. Die Frauen, die zurückbleiben, sichern sich ihren Lebensunterhalt durch die alte Kunst der Spitzenklöppelei. Als die junge Eugênia gezwungen wird, einen älteren, gewalttätigen Offizier zu heiraten, beginnt sie, versteckte Botschaften in den edlen Stoff einzuweben, und schmiedet so einen gefährlichen Fluchtplan, dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart zu spüren sind.

Ein spannender Roman über weibliche Solidarität und den Wert von Mut und Freiheit.

Der Roman wurde von Michael Kegler ins Deutsche übersetzt und ist eben bei hanserblau erschienen.

Ein kurzes Video, in dem Angélica Lopes ihren Roman dem deutschen Publikum vorstellt, gibt es bei Youtube hier.

Angélica Lopes lebt und arbeitet als Journalistin, Roman- und Drehbuchautorin in Rio de Janeiro. Seit mehr als zwanzig Jahren ist sie als Autorin von Jugendromanen schriftstellerisch tätig. Die Frauen der Familie Flores ist ihr erster Roman für Erwachsene.

Angélica Lopes: Die Frauen der Familie Flores, Deutsch von Michael Kegler, hanserblau, 22 EUR

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25 Bücher des 21. Jahrhunderts

Wir veröffentlichen hier einen Beitrag von Michael Kegler, der zuerst bei nova cultura! erschienen hist

Die brasilianische Tageszeitung »Folha de S. Paulo« hat 101 Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen gebeten, die 25 »besten« brasilianischen Bücher des 21. Jahrhunderts zu nominieren. Unter den Meistgenannten sind erfreulich viele, die bereits ins Deutsche übersetzt wurden.

Weit davon entfernt, einen neuen Kanon definieren zu wollen, funktioniere die Liste als ein Zeugnis der Vielfalt und des Reichtums der brasilianischen Gegenwartsliteratur, schreibt die Zeitung.

An erster Stelle und mit 48 Stimmen am meisten genannt ist Ana Maria Gonçalves: »Um defeito de cor«. Das 2006 veröffentlichte und 2007 mit dem Premio Casa de Las Américas ausgezeichnete nahezu 1000-seitige Opus über eine Verschleppung von Afrika nach Brasilien und wieder zurück stand bereits 2022 auf der Liste der 200 wichtigsten Bücher für das Verständnis Brasiliens (Ebenfalls eine Aktion der Folha de S. Paulo), und inspirierte im Karneval 2024 den Aufzug der Sambaschule Portela. An zweiter Stelle nanten die Juror_innen Itamar Vieira Júnior: »Torto Arado«, der nach der Auszeichnung durch den Prémio Leya 2018 zunächst in Portugal veröffentlicht und ein Jahr darauf in Brasilien zum Sensations-Bestseller wurde. 2022 erschien der Roman in der Übersetzung von Barbara Mesquita unter dem Titel »Die Stimme meiner Schwester« auch auf Deutsch.

Itamar Vieira Júnior: Torto Arado

»O avesso da pele« von Jéferson Tenório, der 2020 möglicherweise eine neue literarische Auseinandersetzung mit dem brasilianischen Alltagsrassismus einläutete, steht an dritter Stelle der Erwähnungen, an vierter Stelle und 21 Mal wird »Nove noites« des immerhin mit drei Übersetzungen (von Karin von Schweder Schreiner) auf dem deutschen Buchmarkt vertretenen Bernardo Carvalho genannt, gefolgt von Cristóvão Tezza: »O filho eterno« und »Eles eram muitos cavalhos« (Dt. »Es waren viele Pferde«; übers.: Michael Kegler) des Eröffnungsredners der Frankfurter Buchmesse 2013 Luiz Ruffato, von dem seit 2012 noch 6 weitere Romane, darunter die Pentalogie »Vorläufige Hölle«, in deutscher Übersetzung vorliegen. Gleich zwei Mal werden in der Liste die für die Schwarze Literatur Brasiliens höchst bedeutsame Conceição Evaristo genannt, sowie der Musiker Chico Buarque und dessen Romane »Budapeste« (Budapest) und »Leite Derramado« (Vergossene Milch; übersetzt von Karin von Schweder Schreiner aber leider nicht mehr lieferbar).

Frisch auf Deutsch erschienen (Der Sturz des Himmels) ist dagegen das Standardwerk indigender Weltsichten »A queda do céu« von Davi Kopenava und Bruce Albert aus dem Jahr 2010, aus dem französischen übersetzt von Karin Uttendürfer und Tim Trzaskalik. Auf Portugiesisch erschien das Buch 2015 in der Übersetzung von Beatriz Perrone-Moisés. Davor nennt die Liste als ersten Lyrikband »O livro das semelhanças« der Lyrikerin Ana Martins Marques, deren »Risque esta Palavra« unter dem Titel »Streich dieses Wort« Ende 2024 in der Übersetzung von Michael Kegler auf deutsch erschien. Die zweite Lyrikerin auf der Liste ist Angélica Freitas deren »um útero é do tamanho do punho« (2012)  von Odile Kennel ins deutsche übersetzt wurde: »der Uterus ist groß wie eine Faust« (2020). Evenfalls übersetzt sind: Bernardo Kucinski: »K.«, unter gleichem Titel 2013 in der Übersetzung von Sarita Brandt, Michel Laub: »Diário da Queda« (Tagebuch eines Sturzes; übers.: Michael Kegler, 2013 und leider vergriffen)  José Falero: »Os supridores« (»Supermarkt«, 2024 übersetzt von Nicolai von Schweder-Schreiner), Geovani Martins: »Sol na cabeça« (2019 auf deutsch unter dem Titel »Aus dem Schatten« ebenso wie der 2024 veröffentlichte Roman »Via Ápia« in der Übersetzung von Nicolai von Schweder-Schreiner erschienen), sowie Sérgio Sant’Anna – allerdings nicht mit dem genannten »O voo da madrugada«. »Cinzas do Norte« von Milton Hatoum wiederum liegt seit 2008 n der Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner als »Asche vom Amazonas« auf Deutsch vor und ist sogar weiterhin lieferbar.

Unter den (noch) nicht ins Deutsche übersetzten Titeln stechen Natália Borges Polesso: »Amora« hervor, der 2015 als  Erzählband über queere Lebensentwürfe Maßstäbe setzte, Micheliny Verunschk: »O som do rugido da onça«, in dessen Mittelpunkt die im 19. Jahrhundert von deutschen Naturforschern verschleppten und in München gestorbenen indigenen Kinder stehen, sowie Rubens Figueiredo: »Passageiro do fim do dia«, der im Rhythmus einer Busfahrt vom Stadtzentrum in die Peripherie die Geschichte Brasiliens erzählt. Daniel Galera: »Barba ensopada de sangue« (Flut; übersetzt von Nicolai von Schweder-Schreiner) Victor Heringer: »O amor dos homens avulsos« (»Die Liebe vereinzelter Männer, übers. 2024 von Maria Hummitzsch) sowie Andrea del Fuego »Os Malaquias« (Geschwister des Wassers, übers. von Marianne Gareis) rangieren außerhalb der Liste der 20 »besten« mit immerhin mehreren Erwähnungen durch das Gremium. 6 Stimmen erhielt auch »O Paraíso é bem bacana« von André Sant’Anna, das teilweise in Berlin spielt.

Die Liste im Einzelnen in der Reihenfolge der Stimmen: 

Ana Maria Gonçalves: Um defeito de cor
Itamar Vieira Júnior: Torto Arado [Die Stimme meiner Schwester, übers.: Barbara Mesquita]
Jéferson Tenório: O avesso da pele
Bernardo Carvalho: Nove noites [Neun Nächte, übers.: Karin von Schweder-Schreiner, vergriffen]
Cristóvão Tezza: O filho eterno
Luiz Ruffato: Eles eram muitos cavalos [Es waren viele Pferde, übers.: Michael Kegler]
Conceição Evaristo: Olhos d’Água
Ana Martins Marques: O livro das semelhanças
Davi Kopenava / Bruce Albert: A Queda do céu [Der Sturz des Himmels, übers. aus dem Französischen von: Karin Uttendörfer und Tim Trzaskalik]
Geovani Martins: Sol na cabeça [Aus dem Schatten, übers.: Nicolai von Schweder-Schreiner]
Conceição Evaristo: Ponciá Vicêncio
Reinaldo Moraes: Pornopopéia
Milton Hatoum: Cinzas do Norte [Asche vom Amazonas, übers.: Karin von Schweder-Schreiner]
Sérgio Sant’Anna: O voo da madrugada
Angélica Freitas: um útero é do tamanho de um punho [Der Uterus ist groß wie eine Faust, übers.: Odile Kennel]
Elvira Vigna: Como se estivéssemos em palimpsesto de putas
Bernardo Kucinski: K. [K. oder Die verschwundene Tochter, übers.: Sarita Brandt]
Silviano Santiago: Machado
Chico Buarque: Budapeste [Budapest, übers.: Karin von Schweder-Schreiner, vergriffen]
Rubens Figueiredo: Passageiro do fim do dia
Michel Laub: Diário da queda [Tagebuch eines Sturzes, übers.: Michael Kegler, vergriffen]
Chico Buarque: Leite derramado [Vergossene Milch, übers.: Karin von Schweder-Schreiner, vergriffen]
Natália Borges Polesso: Amora
Micheliny Verunschk: O som do rugido da onça
José Falero: Os supridores [Supermarkt, übers.: Nicolai von Schweder-Schreiner]

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