Herbstzeit – Lesezeit, Teil 2

José Saramago: AlabardasVor wenigen Wochen ist gleichzeitig in Portugal, Spanien und Brasilien das nachgelassene Romanfragment Alabardas von José Saramago erschienen.

Als Saramago 2010 verstarb, hat er ca. 30 Seiten des Romans hinterlassen, der Handlungsverlauf, in dessen Zentrum eine Waffenfabrik steht, stand ungefähr fest, ebenso war das Profil der beiden Protagonisten Artur Paz Semedo, der in der Fabrik angestellt ist und seiner Frau, einer überzeugten Pazifistin, klar.

Begleitet wird die Erstausgabe des Texte durch zwei Essays von Roberto Saviano und Fernando Gómez Aguilera. Die Illustrationen der Ausgabe stammen von Günter Grass.  Als Bestandteil der Werkausgabe von José Saramago sollte das Werk in den Bücherregalen von Sammlern nicht fehlen.

Die bekannten Romane von José Saramago erscheinen nach und nach, wie hier von uns berichtet, in neuem Layout und sind natürlich auch bei TFM erhältlich.

José Saramago: Alabardas, Porto Editora, bei TFM für 21,80 EUR

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Herbstzeit – Lesezeit, Teil 1

Es wird früher dunkel und später hell, das Novembergrau lockt nicht gerade ins Freie, die beste Zeit also, um es sich auf dem Sofa mit einem Buch gemütlich zu machen. Wie üblich veröffentlichen die Verlage im Herbst jede Menge Neuerscheinungen, eine kleine Auswahl stellen wir in loser Folge vor, kaufen und bestellen ist wie immer über die Links zu unserer Webseite möglich (oder Sie kommen einfach bei uns vorbei):

Vanessa Barbara: SalatnächteVanessa Barbara: Salatnächte (Originaltitel: Noites de Alface)

Deutsche Übersetzung von Marianne Gareis, A1 Verlag, 18,80 EUR

Originalausgabe Noites de Alface, Alfaguara, 27,00 EUR

Vanessa Barbara: Noites de alfaceDarum geht es: Der Rentner Otto hat nach 50 Jahre Ehe gerade seine Frau Ada verloren und versucht sich nun in seinem Stadtviertel in einer kleinen Ortschaft zurechtzufinden. Die Häuser der Gemeinde stehen eng beieinander und die Nachbarn unterhalten sich lautstark, weshalb Otto, ob er will oder nicht, alle Geschehnisse mitbekommt. Irgendwann merkt er, dass es da etwas gibt, das man ihm verheimlicht, wovon seine Frau aber sehr wohl wusste … der Zwischenfall. Um ihn ranken sich die witzigen und absurden Episoden aus dem Leben einiger Bewohner, denen die Autorin jeweils ein Kapitel widmet.

Eine leicht daher kommendes, unterhaltsames aber auch spannendes Romandebüt der jungen brasilianischen Autorin.

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Portugiesische Weinprobe am 7. November

Weinprobe bei TFM

Es ist wieder soweit!

Wir laden zu unserer traditionellen Herbstweinprobe ein am

Freitag, dem 7. November, um 20.00 Uhr
in unsere Buchhandlung (TFM, Große Seestr. 47, 60486 Frankfurt-Bockenheim)

Das Thema lautet diesmal:

Portugals Weine aus dem inneren Norden – vom Granit bis zum Schiefer!

Portugiesische Weine haben eine große Vielfalt zu bieten. Die Geografie und das Klima sind  zusammen mit den einheimischen Rebsorten, die wichtigsten Faktoren, die zur Bildung eigener Produktprofile dienen. Dieses Mal werden wir die Weine des inneren Nordens und damit die Heimat der Königsrebsorte „Touriga Nacional! – unter die Lupe nehmen!

Wir freuen uns auf unsere „Haus-Önologin“ Dr. Teresa Rosário aus Köln.

Unkostenbeitrag 10,00 Euro.

Für Ihre Teilnahme an der Weinprobe bitten wir wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Vorabreservierung per Telefon (069-282647), Fax (069-287363) , E-mail (info@tfmonline.de) bis zum 5. November.

João Paulo Martins: Vinhos de Portugal 2015Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Dazu passt der eben erschienene Weinführer Vinhos de Portugal 2015 von João Paulo Martins. Darin finden Sie Verkostungsnotizen aller wichtigen portugiesischen Weine. Ein Standardwerk, das jährlich neu erscheint und dessen Seitenzahl weiter zunimmt, was letztlich für die vielfältige portugiesische Weinproduktion spricht.

João Paulo Martins: Vinhos de Portugal, 2015, erhältlich bei TFM für 22,50 EUR

 

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Themenschwerpunkt: Manoel de Barros in der Brasilianischen Botschaft

Der brasilianische Dichter Manoel de Barros steht im November im Mittelpunkt des Kulturprogramms der Brasilianischen Botschaft in Berlin.

Am Dienstag, dem 4.11. um 19 Uhr findet eine Vernissage mit Fotografien von Britta Morisse Pimentel und die Buchvorstellung von dem bei TFM erschienenen Fotoessayband

Manoel de Barros/ Britta Morisse Pimentel: Canto do Mato - Gesang des DickichtsManoel de Barros/Britta Morisse Pimentel:

Canto do Mato – Gesang des Dickichts

statt. Der Foto-Gedichtband Canto do Mato – Gesang des Dickichts , TFM 2013, von Manoel de Barros, einem der bedeutendsten brasilianischen Dichter, ist eine kontemplative Reise in das Herz Brasiliens, durch Flora und Fauna, auf den Spuren der seelischen Identität der Menschen. Die Hamburger Übersetzerin Britta Morisse Pimentel ergänzt seine Poesie durch die deutschen Übersetzungen und beeindruckende Fotografien und schafft somit ein neues Ganzes. Die gezeigten Fotografien werden von der Poesie beider Sprachen begleitet.

Ort: Brasilianische Botschaft, Wallstraße 57, 10179 Berlin

Einführungsvortrag: Prof. Dr.  Susanne Klengel (Lateinamerika-Institut der FU Berlin), Sprache: Deutsch/Portugiesisch

Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter cultural.berlim@itamaraty.gov.br oder

Tel. 030-72628 606/131.

Die Ausstellung Canto do  Mato – Gesang des Dickichts ist vom 4. November bis 20.November in der Brasilianischen Botschaft zu sehen.

Als Finissage zeigt die Brasilianischen Botschaft am 20.11. 19.00 Uhr zwei Filme, die das Leben und Wirken von Manoel de Barros näher beleuchten: Língua de brincar BR 2006, R: Gabriel Sanna/Lucia Castello Branco, 72 min, O (portugiesisch ohne Untertitel): Eine Karte eröffnet die Reise zu einer Begegnung mit dem Dichter Manoel de Barros. Der Weg sind die Landschaften seiner Poesie. Der Dokumentarfilm beleuchtet dabei auch die Leserschaft und die tiefe Sympathie und Freundschaft, die sie mit dem Poeten verbindet. Wenceslau e a árvore do gramofone BR 2008, R: Adalberto Müller, 15 min, OmE: Der junge Wenceslau erlebt die Poesie der kleinen Dinge. Die Schriften des Großvaters, der in einem merkwürdigen Baum lebt, öffnen ihm die Augen für eine neue Sicht auf die Welt. Der Kurzfilm verknüpft de Barros‘ Biografie mit einer fantastischen Geschichte.

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Passaporte para Português – neues Lehrbuch (PLE)

Passaporte para PortuguêsLernende der portugiesischen Sprache (europäische Variante) können jetzt auf ein neues Lehrbuch aus dem Verlag Lidel zurückgreifen. Das ebene erschienene  Passaporte para Português der Autoren José Pascoal und Robert Kuzka umfasst die Niveaus A1 und A2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprache. In insgesamt 40 Lektionen, die für ca. 180 Unterrichtsstunden konzipiert sind, werden auf über 260 Seiten die Grundzüge der portugiesischen Sprache gelehrt. Das Lehrbuch enthält 2 Cds mit den Lektionstexten. Nach jeweils 4 Lektionen gibt es eine Wiederholungslektion, in der nochmals die bis dorthin erworbenen Kenntnisse mit Übungen überprüft werden.

Insgesamt vermittelt das Lehrbuch 1400 Vokabeln und bereitet auf die entsprechenden Examen der Niveaus A1 und A2 vor.

Erhältlich sind ein Lehrbuch (Livro do aluno) und ein Übungsbuch (Caderno de exercícios), die auch etwas günstiger im Paket (Pack) erworben werden können. Das Übungsbuch enthält einen Lösungsschlüssel und kann daher auch zum Selbststudium eingesetzt werden. Die Lösungen zu den Übungen des Lehrbuchs werden sich im Lehrerhandbuch befinden, das in Kürze erscheinen soll.

Alle Komponenten gibt es ab sofort in unserer Buchhandlung.

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Tatiana Salem Levy am 11.11. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht weiter. Ziel ist es weiterhin, brasilianische Autorinnen und Autoren und damit die brasilianische Literatur hierzulande bekannter zu machen. Im November freuen wir uns auf Tatiana Salem Levy.

tatianasalemlevy, copyright pedro loureiro

Tatiana Salem Levy, Copyright Pedro Loureiro

Sie liest am Dienstag, dem 11. September, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem Roman A chave de casa, der bisher nicht in deutscher Übersetzung vorliegt. Michael Kegler moderiert und übersetzt und liest einen Auszug in deutscher Sprache. Der Eintritt ist wie immer frei.

Tatiana Salem Levy: A chave de casaTatiana Salem Levy gehört zu den wichtigsten jungen Schriftstellerinnen Brasiliens.  Ihr Romandebüt „A Chave da Casa“ (dt. etwa: Der Schlüssel zum Haus, 2007) thematisiert die verschlungenen Pfade ihrer sephardischen Familiengeschichte: die Vorfahren, die vor der Inquisition aus Portugal in die Türkei fliehen mussten, die Großeltern, die nach Brasilien auswanderten. Mit dem Schlüssel zum Haus der Familie in Izmir begibt sich die Protagonistin auch auf die Suche nach ihrer eigenen Identität. 2008 erhielt Tatiana Salem Levy dafür den renommierten Prêmio São Paulo de Literatura und war nominiert für den Prêmio Jabuti. Ihr zweiter Roman Dois Rios erschien 2011. 2012 veröffentlichte sie das Kinderbuch Curupira Pirapora. Derzeit arbeitet sie in Portugal, wo sie 1979 als Tochter brasilianischer Exilanten zur Welt kam, an ihrem dritten Roman. 2013 erschienen einige ihrer Kurzgeschichten auch in deutscher Übersetzung in verschiedenen Anthologien.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal und Banco do Brasil.

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Prémio LeYa geht an Afonso Reis Cabral

Der Oktober ist ein Monat der Preisverleihungen.

Der mit 100.000 Euro dotierte Prémio LeYa, der von der gleichnamigen portugiesischen Verlagsgruppe für bisher unveröffentlichte Texte verliehen wird, geht in diesem Jahr an den erst 24jährigen Autor Afonso Reis Cabral.

Er erhält den Preis für den Roman O meu irmão (dt. Mein Bruder), in dessen Mittelpunkt zwei Brüder stehen, von denen einer am Down-Syndrom erkrankt ist.

Die Jury unter Vorsitz von  Manuel Alegre lobte zum einen die realistische und bisweilen harte Darstellung des Zusammenlebens, andererseits aber auch den lyrischen und oft humorvollen Ton des Textes.

Afonso Reis Cabral wurde 1990 in Lissabon geboren und wuchs in Porto auf. Schon in der Schule hat er erste literarische Versuche unternommen. Kurioserweise ist er entfernt mit Eça de Queirós, dem großen portugiesischen Romanautor des 19.Jahrhunderts, verwandt. Er studierte in Lissabon Lusitanistik und arbeitet im Augenblick beim portugiesischen Verlag Alêtheia.

Der Roman O meu irmão  erscheint im kommenden Jahr bei LeYa.

Weitere Informationen zur Preisträgerin in der portugiesischen Presse:

Público

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Buchmesse 2014, Teil 3 – Noite brasileira, 10.10. Instituto Cervantes

Viele erinnern sich noch an das letzte Jahr, als Brasilien Ehrengast der Frankfurter Buchmesse war und mit einer großen Autorendelegation hier vertreten war.

Wir freuen uns, dass es ein wenig Kontinuität gibt und auch in diesem Jahr wieder brasilianische Schriftsteller in Frankfurt zu Gast sein werden. Am Freitag, dem 10. Oktober findet ab 19.30 Uhr eine Noite Brasileira – Nacht der brasilianischen Literatur im Instituto Cervantes, Staufenstraße 1 statt.

Es lesen und diskutieren Ana Martins Marques, Cuti, Eduardo Spohr, Edney Silvestre und Bernardo Kucinski. Michael Kegler führt durch den Abend und übersetzt ins Deutsche. Im Anschluss wird der Dokumentarfilm Le Pont de Cratyle / A ponte de Crátilo von Maelys Meyer mit Carola Saavedra und den Übersetzern Maria Hummitzsch und Carola Saavedra uraufgeführt.

Der Eintritt ist frei.

Informationen zu den Autoren:

Ana Martins Marques, copyright: Rodrigo Valente

Ana Martins Marques, copyright: Rodrigo Valente

Ana Martins Marques

Die Lyrikerin Ana Martins Marques wurde 1977 in Belo Horizonte geboren, studierte Literaturwissenschaften und absolvierte ihre Masterprüfung in Brasilianischer Literatur an der Universidade Federal de Minas Gerais. 2009 veröffentlichte sie ihren ersten Gedichtband A vida submarina, gefolgt von Da arte das armadilhas 2011, für das sie mit dem Prêmio Alphonsus Guimaraens der Fundação Biblioteca Nacional ausgezeichnet wurde.

In Deutscher Übersetzung erschien bisher ihr Gedicht „Uhr“ (übersetzt von Markus Sahr) in Die Horen Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik, nº 251, Ein Spaziergang durch die Literatur Brasiliens. (Wallstein Verlag, 2013).

Bernardo Kucinski

Bernardo Kucinski, arquivo pessoal

Bernardo Kucinski, arquivo pessoal

Der Journalist Bernardo Kucinski wurde 1937 in São Paulo geboren, war Mitherausgeber der Zeitschrift Veja sowie der Zeitung Gazeta Mercantil, Brasilienkorrespondent für The Guardian sowie des Latin America Political Report, Mitbegründer verschiedener alternativer Zeitungen, darunter Amanhã, Opinião, Movimento und Em Tempo, sowie der Website Carta Maior. Sein 2011 veröffentlichter erster Roman K. Oder die verschwundene Tochter wurde in mehrere Sprachen übersetzt, auf Deutsch erschien er in der Übersetzung von Sarita Brandt im Transit Verlag 2013. Für seinen 2014 veröffentlichten Erzählband Você vai voltar para mim erhielt er den Prêmio Clarice Lispector, der Fundação Biblioteca Nacional. Anfang 2014 war Bernardo Kucinski im Rahmen der Kampagne „Nunca Mais“ zum Gedenken an den Militärputsch in Brasilien vor 50 Jahren auf einer Lesereise in Deutschland.

Cuti, copyright: Petra Noack (TFM)

Cuti, copyright: Petra Noack (TFM)

Cuti

Luiz Silva – Cuti – wurde 1951 in Ourinhos, Bundesstaat São Paulo geboren. Er studierte brasilianische und französische Literatur und ist einer der wichtigsten Vertreter der afrobrasilianischen (er nennt sie schwarzbrasilianische) Literatur. Er war Mitbegründer der Bewegung Quilombhoje-Literatura sowie der Schriftenreihe Cadernos Negros. Seine jüngsten publizistischen Werke sind Literatura negro-brasileira (2010), Lima Barreto (2011) sowie Quem tem medo da palavra negro (2011). In deutscher Übersetzung ist Cuti als Dichter in mehreren Anthologien vertreten, zum Beispiel in Schwarze Poesie (übers.: Johannes Augel, Edition diá 1988 – als Ebook wiederveröffentlicht 2013).

Edney Silvestre, copyright: Leo Aversa

Edney Silvestre, copyright: Leo Aversa

Edney Silvestre

Edney Silvestre wurde 1950 in Valença, Bundesstaat Rio de Janeiro geboren. Als langjähriger Journalist war er Korrespondent der Zeitung O Globo sowie des Senders TV Globo in New York, heute lebt er in Rio de Janeiro und ist Moderator der Sendung GloboNews Literatura. Sein erster Roman Se eu fechar os olhos agora (2009) wurde mit dem Prêmio Jabuti ausgezeichnet und in bisher sieben Sprachen übersetzt. Auf Deutsch erschien er unter dem Titel Der letzte Tag der Unschuld in der Übersetzung von Kirsten Brandt bei Limes 2013. Er veröffentlichte außerdem die Romane A felicidade é fácil (2011) , Vidas provisórias (2013) und Boa noite a todos (2014).

Eduardo Spohr

Eduardo Spohr, copyright: Biblioteca Nacional do Brasil

Eduardo Spohr, copyright: Biblioteca Nacional do Brasil

Eduardo Spohr wurde 1976 in Rio de Janeiro geboren, studierte an der PUC-Rio und spezialisierte sich nach seinem Abschluss auf digitale Medien. Er war Reporter für Cadê Notícias sowie iG und arbeitete für verschiedene Internet-Portale. Heute ist er Berater für grafische Projekte und Drehbücher und lehrt kreatives Schreiben. Sein erster Roman A batalha do Apocalipse (2010) erschien unter dem Titel Armageddon. Der Krieg der Engel in der Übersetzung von Susanne Lötscher 2012 bei Heyne. In Brasilien veröffentlichte er außerdem die Romantrilogie Os filhos de Éden.

Der Abend wird gemeinsam veranstaltet und unterstützt von: Kulturministerium (MinC) und Ministerium für Auswärtiges (MRE) Brasiliens, Brasilianischer Verlegerverband CBL, Brasilianische Nationalbibliothek, Stiftung Editora Universidade Estadual Paulista (UNESP), Brasilianisches Kulturzentrum in Frankfurt (CCBF), Frankfurter Buchmesse, Instituto Cervantes, Buchhandlung TFM.

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TFM auf der Buchmesse, 2 – Lesung/Gespräch mit Abdulai Sila

Abdulai SilaWir freuen uns besonders zur Buchmesse einen Autor aus Guiné-Bissau bei uns zu Gast zu haben. Abdulai Sila kommt als Verleger des guineensischen Verlags Ku Si Mon über das Einladungsprogramm von litprom zur Buchmesse.

Am Donnerstag, dem 9. Oktober steht er ab 20.00 Uhr der Moderatorin Renate Hess und dem Übersetzer Michael Kegler in unserer Buchhandlung (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt)  Rede und Antwort. Wir freuen uns auf Sie und auf hoffentlich viele Fragen zu einem portugiesischsprachigen Land, über das hierzulande nur sehr wenig bekannt ist.

Der Eintritt ist frei.

Abdulai Sila wurde 1958 geboren, er studierte in den 1980er Jahren Elektrotechnik an der TU Dresden und ist heute hauptberuflich im Bereich der Informationstechnologie in Guinea-Bissau tätig. Seine zweite Leidenschaft gilt der Literatur, er hat einige Romane und Theaterstücke verfasst und vielleicht ergibt sich auch die Gelegenheit, den einen oder anderen kurzen Text vorzustellen.

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TFM auf der Buchmesse 2014 – Teil 1

In knapp 10 Tagen, am 8.Oktober, beginnt sie schon wieder, die Frankfurter Buchmesse, die größte ihrer Art weltweit. Finnland tritt die Nachfolge von Brasilien als  diesjähriger Ehrengast an und will die Besucher mit dem Motto Finnland.Cool für die Literatur des skandinavischen Landes begeistern. Wir sind gespannt.

TFM auf der BuchmesseTFM ist in diesem Jahr mit zwei Ständen auf der Buchmesse vertreten. Zum ersten Mal wird es eine Internationale Buchhandlung  geben, und wir freuen uns, Ihnen dort eine kleine Auswahl von Neuerscheinungen portugiesischsprachiger Verlage präsentieren und zum Kauf anbieten zu können. Der Stand befindet sich in Halle 5.1 D134.  Von Freitag bis Sonntag wird die Kölner Weinhandlung von Dr. Teresa Rosário am Stand einige portugiesische Rotweine vorstellen, die auch verkostet und gekauft bzw. bestellt werden können. Von Mittwoch bis Sonntag steht Ihnen außerdem ein Ansprechpartner der Tourismusregion Centro Portugal am Stand zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und weisen gleichzeitig daraufhin, dass unsere Buchhandlung während der Buchmessewoche vom 7.10. bis 12.10. geschlossen bleibt.

Den Stand unseres Verlags TFM – Teo Ferrer de Mesquita finden Sie ebenfalls in Halle 5.1 D86.

Über unser Abendprogramm zur Buchmesse informieren wir in einem separaten Eintrag.

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