Agustina Bessa-Luís (1922-2019)

O Poço e a Estrada. Biografia de Agustina Bessa-LuísDie portugiesische Schriftstellerin Agustina Bessa-Luís ist heute im Alter von 96 Jahren gestorben. Sie lebte bereits einige Jahre krankheitsbedingt zurückgezogen abseits der Öffentlichkeit.

Agustina Bessa-Luís war eine der bekanntesten portugiesischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Einige ihrer Romane wurden von  Manoel de Oliveira verfilmt. Ihr umfangreiches Werk wird seit 2017 im portugiesischen Verlag Relógio d’Água wieder aufgelegt.

In deutscher Übersetzung von Georg Rudolf Lind und Lieselotte Kolanoske sind die beiden Romane Die Sibylle und Fanny Owen bei Suhrkamp erschienen.

Die Trauerfeier findet heute Nachmittag in Porto statt, in der portugiesischen Presse sind zahlreiche Nachrufe erschienen:

Diário de Notícias, Observador, TSF, Público.

 

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Lesetreff – Tertúlia wieder am 17. Juni

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Wir treffen uns das nächste Mal am Montag, 17. Juni, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über das Buch Afirma Pereira des italienischen Autors Antonio Tabucchi sprechen. Tabucchi hat viele Jahre in Portugal gelebt, das Buch wurde mit Marcello Mastroianni in der Hauptrolle verfilmt.

Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Afirma Pereira ist bei uns in der Buchhandlung verfügbar.

TFM - Unsere Buchhandlung in Frankfurt

Desde 2014 encontramos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. Se quiser participar, envie-nos um e-mail para info@tfmonline.de. O próximo encontro será no dia 17 de junho às 19h00. Vamos falar sobre o livro Afirma Pereira do escritor italiano Antonio Tabucchi.

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Blicke auf Lissabon – 27. Juni, 19.00 Uhr

Einladung 27. JuniAnlässlich der Feierlichkeiten zum Portugiesischen Nationalfeiertag lädt die Botschaft von Portugal am 27. Juni, 19.oo Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt, Römerberg 9 herzlich zur Vorstellung des Buches Blicke auf Lissabon – Urbane Geschichten und Illustrationen, in Anwesenheit der Autoren Afonso Cruz und Valério Romão, ein. Parallel ist eine Ausstellung mit Siebdrucken des Buches zu sehen.

Die Lesung wird von Margrit Klinger-Clavijo moderiert.

Blicke auf Lissabon ist eine literarische Anthologie über die portugiesische Hauptstadt mit Erzählungen von 20 zeitgenössischen portugiesischen Autorinnen und Autoren, illustriert von  20 der besten Illustratorinnen und Illustratoren Portugals. Die deutsche Übersetzung ist ab Ende Juni bei TFM erhältlich, die portugiesische Ausgabe Guia Ler e Ver Lisboa  haben wir bereits vorrätig.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis zum 11. Juni wird gebeten an: cultura.berlim@mne.pt oder telefonisch unter 030 – 59 00 63 630.

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Amadú Dafé aus Guinea-Bissau am 05.Juni in Heidelberg

Amadú DaféDas Institut für Übersetzen der Universität Heidelberg lädt am Mittwoch, dem 5. Juni 2019, 16.15 Uhr – 18.00 Uhr, IÜD, Plöck 57 A, Konferenzsaal KS I oder II ein zu einer Lesung mit Amadú Dafé aus Guinea-Bissau.
Die Veranstaltung ist öffentlich und wird gedolmetscht. Eintritt frei.

Amadú Dafé wurde in Ingoré, Guinea-Bissau, geboren und lebt seit mehr als sechs Jahren in Portugal. Für sein erstes Buch Magarias (2017, leider vergriffen) gewann er mehrere Literaturpreise. Magarias reflektiert, basierend auf der imaginären Fiktion des afrikanischen Aberglaubens, die kulturelle Realität von Guinea-Bissau, die auch ihre lustigen Seiten hat. Vor wenigen Woche veröffentlichte er sein zweites Buch Ussu de Bissau (2019). Es erzählt die fiktive Geschichte eines Taliban-Kindes und porträtiert eine viel grausamere, leider ebenfalls guineische Realität.

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Brasilianische Filme in Cannes ausgezeichnet

Martha Batalha: Die vielen Talente der Schwestern GusmãoGroßer Erfolg für das brasilianische Kino. Gleich zwei Filme wurden beim diesjährigen Filmfestival in Cannes, das am Wochenende zu Ende ging, prämiert.

Regisseur Karim Aïnouz erhielt den Preis in der Sektion „Un certain regard“ für seine Romanverfilmung A vida invisível de Euridice Gusmão nach dem gleichnamigen Roman von Martha Batalha. Das Buch erschien auch bereits in deutscher Übersetzung von Marianne Gareis bei Insel.

Im Roman geht es um die Schwestern Guida und Eurídice, die sich im Rio der 1950er durchschlagen.

Die zweite Auszeichnung ging an den Regisseur Kleber Mendonça Filho für den Film Bacurau, ein Mystery-Science-Fiction-Drama, u.a. mit Sonia Braga und Udo Kier.

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Prémio Camões 2019 geht an Chico Buarque

Chico Buarque: O irmão alemãoDer Prémio Camões, der bekannteste Literaturpreis der portugiesischsprachigen Welt, geht in diesem Jahr an den brasilianischen Schriftsteller und Sänger Chico Buarque. Der Preis wurde 1988 von den Regierungen Brasiliens und Portugals ins Leben gerufen und ist mit 100.000 Euro dotiert. Alljährlich wird mit ihm ein portugiesischsprachiger Schriftsteller ausgezeichnet. Zuletzt erhielt 2018 der kapverdische Autor Germano Almeida die Auszeichnung.

Die Entscheidung der Jury, der in diesem Jahr Clara Rowland und  Manuel Frias Martins aus Portugal, Antonio Cícero und António Carlos Hohlfeldt aus Brasilien, die angolanische Autorin und Professorin Ana Paula Tavares sowie der mosambikanische Professor Nataniel Ngomane angehörten, wurde einstimmig gefällt.

Chico Buarque, eigentlich Francisco Buarque de Holanda, wurde 1944 in Rio de Janeiro geboren.  Er studierte Architektur und begann Mitte der 1960er Jahre erste Liedtexte zu veröffentlichen. Der musikalische Durchbruch gelang ihm 1966 mit dem noch heute populären Lied A Banda. Er ist neben Caetano Veloso  der wichtigste Vertreter der Música Popular Brasileira. Während der Militärdiktatur in Brasilien ging er ins Exil nach Italien. 1970 kehrte er nach Brasilien zurück. Sein erster Roman Estorvo erschien 1991, es folgten Benjamim, Budapeste, Leite Derramado und zuletzt 2014 O Irmão Alemão, der einen biographischen Hintergrund hat.

Chico Buarque: Mein deutscher BruderIn deutscher Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner sind bei S.Fischer noch die Romane Mein deutscher Bruder und Vergossene Milch lieferbar.

Die brasilianische und portugiesische Presse kommentieren die Preisankündigung ausführlich, hier einige links:

Diário de Notícias

Folha de São Paulo

Público (für Abonnenten)

Die Romane und natürlich auch CDs von Chico Buarque finden Sie natürlich bei uns in der Buchhandlung.

 

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Camping Portugal 2019 – der aktuelle Campingführer ist da

Sie planen einen Urlaub in Portugal und wollen mit dem Zelt oder Caravan in den Südwesten Europas zu reisen? Dann ist der eben neu erschienene Campingführer Camping Portugal 2019 vielleicht interessant.

Das jährlich neu erscheinende Buch wird vom portugiesischen Campingverein Roteiro Campista herausgegeben und enthält alle Campingplätze Portugals mit ausführlichen Informationen zur Einrichtung, Service und Preisen. GPS Daten, Informationen zu interessanten Sehenswürdigkeiten in der jeweiligen Umgebung und zur  regionalen Küche werden ebenfalls präsentiert. In der aktuellen Ausgabe –  die mehrsprachig portugiesisch, englisch, französisch und deutsch ist – ist außerdem eine Rabattkarte enthalten, mit der Nachlässe und Sonderkonditionen auf teilnehmenden Campingplätzen gewährt werden.

Camping Portugal 2019 ist ab sofort bei uns in der Buchhandlung und natürlich online für 17,90 EUR erhältlich.

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Portugiesischer Vorlesetreff am 25. Mai, KiBi Frankfurt-Bornheim

Das nächste Treffen des portugiesischsprachigen Vorlesetreffs findet am Samstag, dem 25. Mai um 11.30 Uhr in der Kinder-und Jugendbibliothek in Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24 statt.

A Menina da Cabeca QuadradaDiesen Monat lesen wir aus A Menina da Cabeça Quadrada der brasilianischen Autorin Emilia Nunez, in dem es darum geht, die Kinder in der heutigen Zeit für traditionelles Spielen zu begeistern. Die Hauptfigur des Buches, Cecília, hat von der Benutzung von Tablet, Fernseher und Handy schon einen quadratischen Kopf bekommen.

An die Lesung schließt sich wie immer eine kleine Bastelei an.

Für Kinder ab 4 Jahren, Eintritt frei.

Termine für die 2. Jahreshälfte: 31.08. , 21.09., 26.10., 30.11.

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Próximo encontro de leituras para crianças, no dia 25 de maio Kinder-und Jugendbibliothek  Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24.

Este mês vamos ler A Menina da Cabeça Quadrada de Emilia Nunez do famoso blogue Mãe que Lê  e de. Esta é o nosso último encontro antes das férias por isso não faltem. Até lá!

A leitura será seguida de uma atividade criativa inspirada no livro.

A partir dos 4 anos | Entrada gratuita.

Encontros no 2°semestre: 31.08. , 21.09., 26.10., 30.11.

 

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Lissabon – Stadt des Lichts – ein Abend mit Holger Ehling

Am Dienstag, dem 04.Juni um 20.00 Uhr freuen wir uns auf den Frankfurter Publizisten Holger Ehling, der bei uns in der Buchhandlung (Große Seestr. 47, Frankfurt-Bockenheim) sein kürzlich bei Corso erschienenes Buch Lissabon: Begegnungen in der Stadt des Lichts vorstellen wird.

Holger Ehling, der auch in Portugals Hauptstadt zu Hause ist, nimmt uns mit in „sein” Lissabon. Er hat sich mit vielen Lisboetas getroffen und mit ihnen über ihre Sicht auf die Stadt gesprochen, auch über die Schattenseiten, die dem oberflächlichen Betrachter vielleicht zunächst romantisch erscheinen.

Holger Ehling (c) 2016 ehlingmedia

(c) ehlingmedia

Wir sind neugierig auf seine Erzählungen über Stadtführer und Straßenbahnfahrer, über Fadolokale, Konditoreien und die älteste Buchhandlung der Welt.

Der Eintritt ist frei. Michael Kegler moderiert.

Wir freuen uns auf Sie.

 

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Hieronymusring geht an Marianne Gareis

Machado de Assis. Dom Casmurro, übersetzt von Marianne GareisDie Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung hat für besondere Leistungen in der literarischen Übersetzung den Hieronymusring gestiftet. Dieser geht in diesem Jahr für 2 Jahre an die Übersetzerin Marianne Gareis, die unter anderem Werke von José Saramago, Gonçalo M. Tavares und Machado de Assis aus dem Portugiesischen und Samantha Schweblin und Sérgio Álvarez aus dem Spanischen übersetzt hat.

Der Preis ist undotiert und wird am 25.Mai auf der Tagung des Verbands der Übersetzer (VdÜ) in Wolfenbüttel verliehen. Der Hieronymusring wurde 1979 zum ersten Mal verliehen, wer ihn trägt entscheidet über den nächsten Preisträger. Bisherige Träger/innen waren u.a. Ilma Rakusa, Frank Heibert, Katrin Krieger und zuletzt Gabriele Leupold.

Seinen Namen verdankt der Ring dem Kirchenvater Hieronymus, dessen Hauptwerk, die Neuschöpfung des lateinischen Bibeltextes, als Vulgata zum zentralen Dokument der katholischen Kirche wurde. Der heilige Hieronymus gilt als Schutzpatron der Übersetzer.

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