Lesetreff – Tertúlia Neustart am 18.5.

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt. Nach der langen Corona-Pause starten wir jetzt endlich neu.

Wir treffen uns das nächste Mal am Mittwoch, 18. Mai, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über den neuen Roman Naufrágio des portugiesischen Autors  João Tordo sprechen. Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Naufrágio ist in der Buchhandlung erhältlich.

Buchhandlung TFM, Frankfurt

Desde 2014 encontrámo-nos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. Após um longo intervalo sem tertúlia devido à pandemia, voltamos aos nossos encontros regulares. Se quiser participar, envie-nos um e-mail para info@tfmonline.de. O próximo encontro será no dia 18 de maio, às 19h00. Vamos falar sobre o livro Naufrágio do autor português João Tordo. Os livros estão disponíveis na livraria.

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Paulo Moura: Ferner Westen

Eine weitere Frühjahrsneuerscheinung ist vor kurzem bei uns eingetroffen. Das Reisereportagen-Buch Ferner Westen von Paulo Moura ist in einer sehr schönen Ausgabe im Hamburger Mare Verlag erschienen und wurde von Kirsten Brandt ins Deutsche übersetzt.

Paulo Moura ist ein bekannter portugiesischer Journalist, der sonst als Kriegsberichterstatter ferne Länder bereist. Für Ferner Westen (Originaltitel: Extremo Ocidental), hat er sich 2016 auf den Weg gemacht, die eigene Heimat zu erkunden: mit dem Motorrad immer an der Küste entlang, von der Costa Verde bis in den Südosten der Algarve. Die Reisereportagen sind zunächst in der portugiesischen Tageszeitung Público erschienen, später dann im Buch Extremo Ocidental.

Er begleitet die Hafenarbeiter von Lissabon und die Fischer von Sesimbra bei ihrer harten Arbeit und erzählt von den portugiesischen Literaten, die im 19. Jahrhundert den vornehmen Badeort Figueira da Foz für sich entdeckten. In Tamera trifft er auf eine Kolonie deutscher Aussteiger, im kleinen Dorf Afife stößt er auf ein verlassenes Tanztheater.

Ferner Westen ist eine interessante Lektüre für Portugalreisende, die sich auch abseits bekannter Pfade bewegen wollen.

Original und Übersetzung gibt es wie immer bei uns in der Buchhandlung.

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Português Ativo – Wirtschaftsportugiesisch

Eine fiktive portugiesische Schuhfabrik, die Geschäftspartner aus dem Ausland empfängt, bildet das Szenario für das neue Lehrbuch Português Ativo – Para o Mundo Profissional von Vanda Magarreira, Dália Conceição und Regina Caçador aus dem Verlag Lidel. Es wendet sich an alle, die Portugiesisch in der europäischen Variante aus einem beruflichen Interesse heraus erlernen möchten.

Themen sind beispielsweise Einkauf/Verkauf, Dienstreise, Messeteilnahme, Bürokommunikation Bewerbung und Geschäftsessen.

Behandelt werden alle Teilbereiche der Kommunikation – Verständnis, Hör- und Lesekompetenz, aber auch schriftlicher Ausdruck. Das Buch enthält mehr als 500 Übungen, die auch im Selbststudium gelöst werden können, denn ein Lösungsschlüssel ist ebenso enthalten wie ein mehrsprachiges Glossar. Die ersten Lektionen erhalten als Hilfestellung darüberhinaus Erklärungen in Englisch.

Abgedeckt werden die Niveaus A1 und A2 (als bis zum fortgeschrittenen Anfänger). Das Audiomaterial ist per Download über die Verlagsseite erhältlich. Hier können Sie einen Blick in den Aufbau des neuen Lehrwerks werfen.

Weitere Materialien zum Erlernen der portugiesischen Sprache oder zur Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse finden Sie in großer Auswahl bei uns in der Buchhandlung.

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Vista Chinesa – neu in deutscher Übersetzung

Druckfrisch bei uns eingetroffen ist Vista Chinesa, das neue, großartige Buch der brasilianischen Autorin Tatiana Salem Levy, das jetzt in deutscher Übersetzung von Marianne Gareis im Secession Verlag erschienen ist.

Tatiana Salem Levy verarbeitet hier in Romanform und mit äußerstem Feingefühl die Geschichte einer Vergewaltigung, die ihr von einer Freundin anvertraut wurde.

In Rio de Janeiro wird 2014 kurz vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft die junge Architektin Julia beim Joggen im Bereich des titelgebenden Aussichtspunkts Vista Chinesa brutal vergewaltigt. Sie rechnet mit dem Tod, aber überlebt. Dem persönlichen Schmerz stehen die Polizeibeamten gegenüber, denen weniger an der psychologischen Lage der jungen Frau gelegen ist als am Erfolg ihrer Fahndung. Júlia entscheidet, der Polizei nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Jahre später ist sie Mutter zweier Kinder. Sie spürt, sie muss ihnen erzählen, was ihr widerfahren ist. Der Roman ist in Briefform an die Kinder gehalten und versucht, so genau wie behutsam, aber auch nichts beschönigend die widerstreitenden Gefühle und den Weg zurück ins Leben zu beschreiben.

Ein wie gesagt großartiges, aber auch sehr schmerzvolles Buch.

Die in Portugal lebende Tatiana Salem Levy spricht am 18. März in Leipzig in der Schaubühne Lindenfels mit Markus Sahr und Paulo Moura im Rahmen des Portugal-Schwerpunkts der Leipziger Buchmesse und ist am 17.März ab 11.00 Uhr auch auf dem Blauen Sofa zu Gast.

Wenn alles gut geht, wird sie später im Jahr auch noch zu einer Lesung in Frankfurt sein.

Original wie Übersetzung gibt es wie immer bei uns in der Buchhandlung.

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Unerwartete Begegnungen in Leipzig

Trotz der Absage der Leipziger Buchmesse ist Portugal als Gastland 2022 in Leipzig präsent und stellt dem deutschsprachigen Lesepublikum seine vielfältige Literatur vor: Am 17. und 18. März sorgen 10 Autorinnen und Autoren aus Portugal und weiteren portugiesischsprachigen Ländern mit Lesungen und Gesprächsrunden für „Unerwartete Begegnungen“ – so das Motto des Gastlandauftrittes. Die Veranstaltungen finden in der Schaubühne Lindenfels sowie im Haus des Buches statt. Dort wird auch am 17. März die Ausstellung „Frauen bei Saramago“ über den Literaturnobelpreisträger José Saramago anlässlich seines 100. Geburtstags feierlich eröffnet. Ebenfalls am 17. März ist Portugal zu Gast beim Blauen Sofa und am 20. März klingt das Programm mit einem Konzert mit der portugiesischen Musiklegende Rodrigo Leão in der Schaubühne Lindenfels musikalisch aus.

Das vollständige Programm finden sie hier. Bücher der teilnehmenden Autorinnen und Autoren gibt es natürlich bei uns in der Buchhandlung. Auf unserem Instagram-Kanal stellen wir im Moment in einem Fotoprojekt Titel vor, die im Rahmen des Messeschwerpunkts neu in deutscher Übersetzung erschienen sind.

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Prémio Literário Correntes d’Escritas geht an Luísa Costa Gomes

Das größte Literaturfestival Portugals, die Correntes d’Escritas im nordportugiesischen Póvoa de Varzim wurde heute traditionell mit der Bekanntgabe des Preisträgers des mit 20.000 Euro dotierten Prémio Literário Casino da Póvoa eröffnet.

In diesem Jahr wird der Preis an die portugiesische Autorin Luísa Costa Gomes verliehen. Die Jury (Ana Pereirinha, Carlos Vaz Marques, Isabel Lucas​, Isabel Pires de Lima und Carlos Quiroga) zeichnete sie für ihren Erzählband Afastar-se (erschienen bei Dom Quixote 2021) aus.

Die 13 Erzählungen dieses Buches haben alle mit dem Wasser zu tun und entstanden im Laufe von fünf Jahren. Luísa Costa Gomes (*1954) ist bekannt für die kurze Prosaform, gilt aber gleichzeitig auch als eine der renommiertesten Theaterautorinnen Portugals.

Bücher von Luísa Costa Gomes finden Sie bei uns in der Buchhandlung.

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Correntes d’Escritas

Das größte Literaturfestival Portugals, die Correntes d’Escritas im nordportugiesischen Póvoa de Varzim findet in dieser Woche vom 22. bis 26. Februar in diesem Jahr wieder in Präsenz statt, kann aber auch digital verfolgt werden.

Traditionell wird zu Beginn des Festivals der Preisträger des Prémio Literário Casino da Póvoa, der mit 20.000 Euro dotiert ist und in diesem Jahr an ein Prosawerk verliehen wird.

Nominiert sind:

A Lição do Sonâmbulo, Frederico Pedreira

A Melhor Máquina Viva, José Gardeazabal

Afastar-se, de Luísa Costa Gomes

Autobiografia, José Luís Peixoto

Chuva Miúda, Luís Landero

Hífen, Patrícia Portela

Livro de Vozes e Sombras, João de Melo

Maremoto, de Djaimilia Pereira de Almeida

Marrom e Amarelo, Paulo Scott

O gesto que fazemos para proteger a cabeça, Ana Margarida Carvalho

O Mapeador de Ausências, Mia Couto

O Osso do Meio, de Gonçalo M. Tavares

Os Doentes do Doutor García, Almudena Grandes

Quartos de Final e Outras Histórias, Cláudia Andrade.

Das Programm kann per Stream bei Youtube oder Facebook verfolgt werden.

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Leipziger Buchmesse fällt aus

In diesen Tagen der Pandemie liegen Vorfreude (bis gestern) und Enttäuschung (seit heute Mittag) oft dicht beieinander. Objektiv gesehen, war natürlich schon in den letzten Tagen die Ausrichtung der Leipziger Buchmesse sehr unsicher geworden. Zwar hatte der Freistaat Sachsen die Ausrichtung von Messen wieder erlaubt, aber vielen angemeldeten Verlagen war die aktuelle Lage dann doch zu unsicher, sodass sie ihre Teilnahme abgesagt haben.

Wir haben natürlich besonders für Portugal und die portugiesischsprachigen Literaturen bis zuletzt die Daumen gedrückt. Erst gestern gab es noch eine sehr schöne Veranstaltung für Buchhändlerinnen und Buchhändler, auf der die wichtigsten Neuerscheinungen präsentiert wurden.

Auch wenn es im Moment etwas schwer fällt, neue Motivation zu finden, wollen wir versuchen, den neuen Büchern in den nächsten Tage und Wochen, hier Raum zu geben. Es wäre einfach zu schade, wenn die spannenden Titel, die schon erschienen sind und in den nächsten Wochen noch veröffentlicht werden, komplett untergehen.

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Prémio Correntes d’Escritas 2022- Die Finalisten

Alljährlich im Februar findet das größte portugiesische Literaturfestival Correntes d’Escritas in der nordportugiesischen Stadt Póvoa de Varzim statt, in diesem Jahr vom 22. bis 26. Februar. Inwiefern ein „normales“ Festival möglich sein wird, das ja vom Zusammentreffen vieler Autorinnen und Autoren mit dem Publikum lebt, ist noch sehr unsicher.

Dass aber wieder der Literaturpreis Prémio Literário Casino da Póvoa  vergeben wird, steht natürlich fest. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr ein Prosawerk, das in den letzten beiden Jahren erschienen ist. Die vierzehn Titel umfassende Shortlist wurde Ende letzter Woche bekannt gegeben und enthält folgende Titel:

A Lição do Sonâmbulo, Frederico Pedreira

A Melhor Máquina Viva, José Gardeazabal

Afastar-se, de Luísa Costa Gomes

Autobiografia, José Luís Peixoto

Chuva Miúda, Luís Landero

Hífen, Patrícia Portela

Livro de Vozes e Sombras, João de Melo

Maremoto, de Djaimilia Pereira de Almeida

Marrom e Amarelo, Paulo Scott

O gesto que fazemos para proteger a cabeça, Ana Margarida Carvalho

O Mapeador de Ausências, Mia Couto

O Osso do Meio, de Gonçalo M. Tavares

Os Doentes do Doutor García, Almudena Grandes

Quartos de Final e Outras Histórias, Cláudia Andrade.

Der Siegertitel des mit 20.000 Euro dotierten Preises wird zur Eröffnungsveranstaltung der Correntes nach einer abschließende Jurysitzung bekanntgegeben. Die Übergabe des Preises erfolgt zum Abschluss des Festivals. Im letzten Jahr wurde Maria Teresa Horta für den Gedichtband Estranhezas geehrt.

Eine ganze Reihe der nominierten Titel haben wir hier in der Buchhandlung vorrätig, und es versteht sich von selbst, dass wir alle anderen bestellen können.

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Literaturpreise – Zusammenfassung

In den letzten Wochen sind einige Literaturpreise verliehen worden, und wir sind im Vorweihnachtstrubel hier gar nicht dazu gekommen, ausführlicher zu berichten. Daher jetzt eine kleine Zusammenfassung:

Der Prémio Oceanos wurde in diesem Jahr erstmals an einen Schriftsteller aus Osttimor verliehen. Luís Cardoso erhielt den Hauptpreis für seinen Roman O Plantador der Arbórboras (Abysmo), der sich mit der kolonialen Vergangenheit Osttimors auseinandersetzt. Auf den zweiten Platz wurde O ausente (Relicário) des brasilianischen Autors Edimilson de Almeida Pereira gewählt, der dritte Preis ging an Gonçalo M. Tavares für O osso do meio (Relógio d’água).

Der Prêmio Jabuti wird in verschiedenen Kategorien verliehen. Als bester Roman wurde O Avesso da Pele (Companhia das Letras) von Jeferson Tenório ausgezeichnet. Bester Erzählband wurde Flor de Gume (Jandaira) von Monique Malcher, bester Lyrikband Batendo Pasto (Relicário) von Maria Lúcia Alvim. Mit dem Titel „Buch des Jahres“ wurde das Kinderbuch Sagatrissuinorana von João Luiz Guimarães (Oze), eine Hommage an den Schriftsteller João Guimarães Rosa.

Damit nicht genug – Auch der Prémio Leya wurde nach einer kurzen Pause (zuletzt ging er 2018 an Itamar Vieira Junior und leitete den Erfolg von Torto Arado ein) wieder vergeben. Prämiert wurde mit jetzt 50.000 Euro (vorher 100.000 Euro) der noch nicht veröffentlichte Roman As Pessoas Invisíveis des portugiesischen Autors José Carlos Barros, der in der jüngeren portugiesischen Geschichte beginnend ab Mitte des 20. Jahrhunderts spielt.

Den mit 10.000 Euro dotierten Debütpreis Prémio Literário Revelação Agustina Bessa-Luís erhielt die Journalistin Catarina Gomes für das Buch Terrinhas, das im kommenden Jahr bei Gradiva erscheinen wird.

Es versteht sich von selbst, dass wir die schon lieferbaren Titel gern für Sie bestellen bzw. teilweise auch bei uns in der Buchhandlung auf Lager.

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