Nota 10 – neues Lehrwerk für brasilianisches Portugiesisch

Den erfolgreichen Grammatik-Selbstlernbüchern Gramática ativa 1 und 2 stellt der portugiesische Verlag Lidel nun erstmals ein selbst entwickeltes Lehrbuch für die brasilianische Variante zur Seite.

Nota 10 - Português do BrasilNota 10 – Português do Brasil von Ana Dias und Sílvia Frota wendet sich an Anfänger oder Wiedereinsteiger mit geringen Vorkenntnissen und führt bis zum Niveau A1/A2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Es besteht aus 14 Lektionen, die nach und nach zum Basiswissen in der Alltagskommunikation führen. In den ersten Lektionen helfen englischsprachige Arbeitsanweisungen dabei, sich zurechtzufinden, diese werden dann im späteren Verlauf weggelassen.

Mit der beiliegenden Audio-CD lassen sich Hörverständnis und Aussprache trainieren.  Jede Lektion schließt mit einem kulturellen oder landeskundlichen Detail zu Brasilien ab. Eine Lektion widmet sich speziell den Unterschieden zwischen europäischem und brasilianischem Portugiesisch. Im Anhang finden sich zudem die wichtigsten Grammatikregeln und ein zweisprachiges Glossar Portugiesisch-Englisch.

Nota 10 ist zum Selbststudium, aber vor allem auch zum Unterricht in Sprach- und Volkshochschulen geeignet.

Einen ersten Einblick in die Struktur des Buches können Sie auf dieser Seite nehmen.

Nota 10 – Português do Brasil, ab sofort im Sortiment von TFM

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Eliane Brum am 18.11. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im November auf Eliane Brum.

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Sie liest am Mittwoch, dem 18. November um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4. Moderation und Übersetzung: Michael Kegler, die deutschen Texte liest Jochen Nix. Der Eintritt ist wie immer frei.

Eliane Brum ist eine der bekanntesten brasilianischen Journalistinnen. In ihren Reportagen gilt das Augenmerk dabei vor allem den Menschen außerhalb der Wahrnehmung der Mehrheitsgesellschaft, etwa den indianischen Gesellschaften am Rio Xingu, deren Lebensweise vom Bau eines gigantischen Wasserkraftwerks bedroht ist. Neben ihrer journalistischen Arbeit veröffentlichte Eliane Brum bisher zwei Romane und einen Erzählband. Auf Deutsch erschien von ihr eine Erzählung in dem von Meus desacontecimentosLuiz Ruffato herausgegebenen Sammelband Der Schwarze Sohn Gottes (Assoziation A, 2013). Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für die brasilianische Ausgabe von El País

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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Filmmuseum zeigt Filme von Pedro Costa

Im November zeigt das Frankfurter Filmmuseum gleich 4 Filme des portugiesischen Regisseurs Pedro Costa, der als einer der radikalsten und eigenwilligsten Filmemacher der Gegenwart gilt.

Seit 1997 hat er es zu seiner Aufgabe gemacht, das Leben der Ausgestoßenen der Gesellschaft, die im Lissaboner Armenviertel Fontainhas leben, filmisch zu dokumentieren.

Gezeigt werden alle Filme mit englischen Untertiteln, außer seinem letzten Film Cavalo Dinheiro, der deutsch untertitelt ist. Sicher eine der raren Gelegenheiten, portugiesische Filme einmal im Kinoformat zu sehen.

Hier die Termine:

Freitag, 13.11. 20.30 Uhr Ossos

Mittwoch, 18.11.. 20:00 Uhr No quarto de Vanda

Samstag, 21.11. 17:30 Uhr, Juventude em Marcha

Mittwoch, 25.11. 20:30 Uhr und Freitag, 27.11. 18:00 Uhr, Cavalo Dinheiro

Alle Informationen zu den Filmen gibt es auf der Seite vom Deutschen Filmmuseum.

Juventude em marcha (OmeU) läuft außerdem bereits am 11. November um 18.00 Uhr im Mal seh’n Kino, Aderflychtstraße 6

in der Reihe Deleuze (wieder)sehen, mit einem Vortrag von Michaela Ott (Professorin für Ästhetische Theorien, Kunsthochschule Hamburg)

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Fadoabend mit Manuel Campos im Internationalen Theater

Das internationale Theater in Frankfurt lädt am 13.11. um 20.00 Uhr zu einem Fadoabend mit Manuel Campos (voc, git).

Er singt eigene Versionen bekannter Fados, die schon von Mariza, Carminho und natürlich Amália Rodrigues gesungen wurden.

Manuel Campos, 1948 in Portugal geboren, gründete mit 19 Jahren die Musikgruppe „Boa Nova“. Zuerst in der Stadt Porto, später in Lissabon, modernisierte er die Gesangsform der katholischen Sonntagsmessen. Während des Studiums der Theologie nahm er Gesangsunterricht am Musikkonservatorium in Porto. Heute ist er Sänger, Dichter und Komponist.

Eintritt 20EUR/ermäßigt 16 EUR (VVK)  (Abendkasse 23/19)

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Manuel Jorge Marmelo zu Gast bei TFM

Nach der ereignisreichen Buchmesse mit zwei wunderbaren Lesungen bei TFM steht Anfang November schon die nächste Veranstaltung ins Haus.

Manuel Jorge Marmelo, copyright: privat

Manuel Jorge Marmelo, copyright: privat

Wir begrüßen am Freitag, dem 6. November um 19.30 Uhr den portugiesischen Autor Manuel Jorge Marmelo.

Er liest aus seinem Roman Uma mentira mil vezes repetida, der im Frühjahr in deutscher Übersetzung von Michael Kegler unter dem Titel Eine tausendmal wiederholte Lüge im Verlag A1 erschienen ist.

Die Lesung ist wie immer zweisprachig portugiesisch-deutsch, Michael Kegler moderiert und übersetzt. Unkostenbeitrag 5,00 EUR.

Manuel Jorge Marmelo: Eine tausendmal wiederholte LügeEine tausendmal wiederholte Lüge wurde 2014 mit dem Literaturpreis des Festivals „Correntes de Escritas“ ausgezeichnet. Der Erzähler des Romans will der Anonymität seines gewöhnlichen Lebens entkommen, der Einsamkeit beim Schreiben und dem Vergessen durch künftige Leser und  erfindet deshalb ein monumentales Werk und seinen Autor – Oscar Schidinski, einen ungarischen Juden mit wechselvollem Leben – dazu eine Vielzahl an Protagonisten und Geschichten. Immer großartigere Handlungsstränge des erfundenen Romans, immer konkretere und abenteuerliche biografische Details seines angeblichen Autors entwirft er, verstrickt sich in literarische Konstruktionen und Exkurse über die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts und die Weltliteratur, löst sie elegant wieder auf und stellt gelegentlich alles infrage, was er zuvor spannungsreich aufgebaut hat – einschließlich seiner eigenen Biografie –, um zu erzählen und zu erzählen, wie eine moderne Scheherazade, der niemand mehr zuhört.

Manuel Jorge Marmelo, geboren 1971 in Porto, schreibt, seit er kaum volljährig bei der portugiesischenTageszeitung „Público“ anheuerte. 1997 erschien seine erste Novelle, 1999 sein erster Roman. Seitdem veröffentlichte er fast zwei Dutzend Romane, Erzählbände, Theaterstücke und Kinderbücher.  Manuel Jorge Marmelo lebt in Porto.

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Mariza mit neuer CD auf Tour

Mariza: MundoDie neue CD Mundo von Mariza, das erste Studioalbum nach 5 Jahren, ist eben in Portugal erschienen und inzwischen auch bei uns verfügbar. Wie der Titel schon ahnen lässt, ist Mundo weit mehr als ein reines Fado-Album, sondern eine Reise die von Cabo Verde über Spanien nach Argentinien und Portugal führt. Wie schon auf dem Album Terra, das 2008 erschien  und wie Mundo ebenfalls vom Spanier Javier Limón produziert wurde, finden sich neben Fados auch Einflüsse von Tango, Morna und Flamenco und darüber hinaus einige klassische Balladen, die eigentlich nichts mehr mit Fado zu tun haben.

Im November stellt Mariza ihr neues Album in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg vor.
08.11. Genf
09.11. Wien
14.11.  Luxemburg
15.11. Köln
16.11. Berlin
17.11. Zürich
18.11. München
19.11. Essen

Mariza: Mundo, bei TFM für 18,50 EUR

 

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Prémio José Saramago geht an Bruno Vieira Amaral

Bruno Vieira Amaral: As primeiras coisasDer portugiesische Autor Bruno Vieira Amaral ist der Gewinner des in diesem Jahr zum 8. Mal verliehen Prémio Literário José Saramago. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wurde von der Stiftung des portugiesischen Buchclubs Círculo de Leitores initiiert und wird mit Unterstützung des portugiesischen Kulturministeriums alle zwei Jahre an einen jungen Autor oder eine junge Autorin (bis 35 Jahre beim Erscheinen des prämierten Buches) verliehen. Der diesjährigen Jury unter Vorsitz von Guilhermina Gomes gehörten Ana Paula Tavares, António Mega Ferreira, Manuel Frias Martins, Nazaré Gomes dos Santos, Paula Cristina Costa, Nélida Piñon an. Bruno Vieira Amaral, der 1978 in Barreiros geboren wurde, erhält den Preis für seinen Debütroman As primeiras coisas, der2013 bei Quetzal erschienen ist.

Die Preisträger der vergangenen Jahre sind Paulo José Miranda (1999 – „Natureza Morta“), José Luís Peixoto (2001 – „Nenhum Olhar“), Adriana Lisboa (2003 – „Sinfonia em Branco“), Gonçalo M. Tavares (2005 – „Jerusalém“)  und valter hugo mãe (2007 – „O remorso de Baltasar Serapião“), João Tordo („As três vidas“) , Andréa del Fuego („Os Malaquias“) und Ondjaki („Os Transparentes“).

As primeiras coisas  liegt noch nicht in deutscher Übersetzung vor. Ein größerer Artikel über die Preisverleihung am heutigen Dienstag, ist im Público erschienen.

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Prémio LeYa geht an António Tavares

Der Oktober ist ein Monat der Preisverleihungen.

Der mit 100.000 Euro dotierte Prémio LeYa, der von der gleichnamigen portugiesischen Verlagsgruppe für bisher unveröffentlichte Texte verliehen wird, geht in diesem Jahr an den den portugiesischen Autor António Tavares

Er erhält den Preis für den Roman O Coro dos Defuntos, dessen Handlung 1968 beginnt und im Jahr der Nelkenrevolution 1974 endet. Es handelt sich um den zweiten Roman von António Tavares, der bereits 2013 Finalist des Prémio Leya war und bei Teorema den Roman As Palavras que me Deverão Guiar um Dia veröffentlicht hat.

António Tavares wurde 1960 geboren, studierte Jura in Coimbra und ist aktuell bei der Câmara Municipal in  Figueira do Foz beschäftigt.

Weitere Informationen zur Preisträgerin in der portugiesischen Presse:

Público

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Portugiesische Weinprobe am 13. November

Weinprobe bei TFM

Die Weinprobe ist ausgebucht (Stand 24.10.)

Es ist wieder soweit!

Wir laden zu unserer traditionellen Herbstweinprobe ein am

Freitag, dem 13. November, um 20.00 Uhr
in unsere Buchhandlung (TFM, Große Seestr. 47, 60486 Frankfurt-Bockenheim)

Thema diesmal: Comenda Grande zu Gast bei TFM

Wir freuen uns auf unsere „Haus-Önologin“ Dr. Teresa Rosário aus Köln und den Winzer Nuno Noronha Lopes vom Weingut Comenda Grande

Das Weingut Comenda Grande liegt bei Igrejinha, im Alentejo, und bewirtschaftet 42 ha Rebfläche. Das Landgut dehnt sich über 750 ha Land aus, wo der Wein neben Korkwäldern, Olivenhainen und Viehzucht gedeiht. Es handelt sich um ein Traditionshaus und wird durch die Familie Noronha Lopes mit Leidenschaft betrieben. Der Winzer Nuno Noronha Lopes wird anwesend sein und uns durch die spannenden Weine des Gutes führen!

Unkostenbeitrag 10,00 Euro.

Für Ihre Teilnahme an der Weinprobe bitten wir wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Vorabreservierung per Telefon (069-282647), Fax (069-287363) , E-mail (info@tfmonline.de) bis zum 9. November.

João Paulo Martins: Vinhos de Portugal 2016Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Dazu passt der eben erschienene Weinführer Vinhos de Portugal 2016 von João Paulo Martins. Darin finden Sie Verkostungsnotizen aller wichtigen portugiesischen Weine. Ein Standardwerk, das jährlich neu erscheint und dessen Seitenzahl weiter zunimmt, was letztlich für die vielfältige portugiesische Weinproduktion spricht.

João Paulo Martins: Vinhos de Portugal, 2016, erhältlich bei TFM für 22,50 EUR

 

Termine zum Vormerken:

Freitag, 06.11. – Lesung mit Manuel Jorge Marmelo bei TFM

Mittwoch, 18.11. Brasilesen mit Eliane Brum in der Stadtbücherei Frankfurt

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Nobelpreis

Svetlana Aleksievitch O Fim do Homem SoviéticoMit dem Nobelpreis für Literatur wird in diesem Jahr die weißrussische Autorin und Journalistin Swetlana Alexijewitsch ausgezeichnet. Sie wird ausgezeichnet „für ihr vielstimmiges Werk, das dem Leiden und dem Mut in unserer Zeit ein Denkmal setzt“, wie heute in Stockholm Sara Danius, die Ständige Sekretärin der Schwedischen Akademie, mitteilte. Swetlana Alexijewitsch hatte bereits 2013 auch den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten.

In portugiesischer Übersetzung ist derzeit ein Titel O fim do homem soviético (deutscher Titel: Secondhand-Zeit) lieferbar.

 

 

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