Archiv der Kategorie: Nicht kategorisiert

Fatinha Ramos

Noch bis Ende nächster Woche finden in Köln die Internationalen Kinder-und Jugendbuchwochen statt, deren portugiesische Gäste wir hier in loser Folge vorstellen (vorherige Teile hier, hier, hier , hier und hier).

Fatinha Ramos war uns zumindest bisher noch nicht so bekannt. Das mag vor allem daran liegen, dass die 1977 geborene Illustratorin und bildende Künstlerin in Belgien lebt und viel für internationale Projekte illustriert.

Um so mehr haben wir uns Anfang des Jahres über das Buch Sonia Delaunay und ihre Farben von Cara Manes und Fatinha Ramos (Deutsch von Kati Hertzsch) gefreut, das bei Diogenes in Zusammenarbeit mit dem MoMA in New York erschienen ist.

Sonia Delaunay war eine der faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten ihrer Zeit, die vor allem für ihre in  kräftigen Farben leuch­tenden Bilder und Textilien bekannt ist. Im Buch nimmt Sonia ihren kleinen Sohn Charles mit auf ein Abenteuer, das sie durch eine Welt aus Formen und Farbe führt.

Einige Bilder von Fatinha Ramos sind Bestandteil der Ausstellung Hier kommt… Portugal!, die morgen in Köln eröffnet wird.

Das Buch gibt es natürlich wie alle anderen hier vorgestellten bei uns in der Buchhandlung oder über unseren Onlineshop.

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Isabel Minhós Martins

Wie angekündigt, setzen wir die Vorstellung einiger der portugiesischen Autorinnen und Autoren fort,  die ab Ende nächster Woche  bei den Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen in Köln zu Gast sein werden.

Isabel Minhós Martins gehört wie Madalena Matoso zu den Gründerinnen des Verlags Planeta Tangerina.

Sie wurde 1974 geboren, studierte Kunst und Kommunikationsdesign. Im neu gegründetet Verlag erschien 2004 das erste Buch mit ihren Texten, Um Livro para todos os dias.

Viele ihrer Bücher wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet (White Raven Katalog, Gustav-Heinemann-Preis) und sind in verschiedene Sprachen übersetzt worden.

Im letzten Jahr erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Bilderbuch für das gemeinsam mit Bernardo Carvalho herausgegebene Buch Hier kommt keiner durch (Daqui ninguém passa)

In Portugal erschien zuletzt das Projekt Atlas das Viagens e dos Exploradores, das sie ebenfalls gemeinsam mit Bernardo Carvalho veröffentlicht hat.

Titel von Isabel Minhós Martins und dem Team von Planeta Tangerina finden Sie natürlich bei uns in der Buchhandlung und in unserem Onlineshop.

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Carla Maia de Almeida

Wie versprochen geht es weiter mit der Vorstellung einiger der portugiesischen Autorinnen und Autoren, die im Juni bei den Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen in Köln zu Gast sein werden.

Carla Maia de Almeida, geboren 1969, arbeitet als freie Journalistin, Schriftstellerin, Trainerin und Übersetzerin für Kinderliteratur. Sie hat Kommunikationswissenschaften an der Universität Lissabon studiert und an der Universidade Católica zu Kinderliteratur promoviert.  2016 erschien in deutscher Übersetzung von Claudia Stein ihr Jugendbuch Bruder Wolf  (Irmão Lobo) bei Fischer/Sauerländer, von dem wir immer noch begeistert sind – hier nachzulesen in unserer Rezension zum Buch.

Carla Maia de Almeida ist in Köln in verschiedenen Schulen zu Lesungen zu Gast und nimmt mit ihrer Übersetzerin auch an einem Workshop des Portugiesisch-Brasilianischen Instituts der Universität Köln teil.

Weitere Bücher von Carla Maia de Almeida finden Sie natürlich bei uns in der Buchhandlung und in unserem Onlineshop.

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Madalena Matoso

Gestern haben wir hier versprochen, dass wir einige der portugiesischen Autorinnen und Autoren vorstellen werden, die im Juni bei den Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen in Köln zu Gast sein werden.

In der portugiesischen Kinder- und Jugendliteratur hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan, vor allem auch im Bereich der Illustration. Immer wieder haben portugiesische Autoren und Illustratoren bei der bekannten Kinder- und Jugendbuchmesse in Bologna Auszeichnungen erhalten, so auch die 1974 geborene Madalena Matoso.

Madalena Matoso studierte Kommunikationsdesign am College of Fine Arts in Lissabon und Grafikdesign an der Fakultät für Schöne Künste in Barcelona. 1999 gründete sie mit drei Freunden (u.a. Bernardo Carvalho und Isabel Minhós  Martins)  den Verlag Planeta Tangerina, der sich auf Illustration und Grafikdesign spezialisiert hat. Bis heute veröffentlicht sie dort, zeichnet aber inzwischen auch für viele andere Verlage.

In deutscher Übersetung ist im Moritz Verlag Ihr Buch Livro Clap (deutsch Klapp Auf, Klapp zu) erschienen.

Titel von Madalena Matoso und dem Team von Planeta Tangerina finden Sie natürlich bei uns in der Buchhandlung und in unserem Onlineshop.

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Falar, ler, escrever – Neubearbeitung

Viele, die irgendwann einmal die brasilianische Variante der portugiesischen Sprache gelernt haben oder gerade dabei sind, kennen das Standardwerk Falar…ler…escrever… Português (früher Falando, lendo, escrevendo) von Emma Eberlein Lima und Samira Iunes.

Vor wenigen Wochen ist nun eine komplette Neubearbeitung dieses Lehrbuchs erschienen. Viele neue Texte und Übungen sind hinzukommen, neue Grammatikthemen wurden einbezogen. Das Grundgerüst ist geblieben ebenso wie das Ziel, dem Lernenden bis zum Ende des Lehrbuchs gute mittlere Kenntnisse in Wort und Schrift zu vermitteln (Europäischer Referenzrahmen Niveau B2).

Dem Lehrbuch liegt eine CD-ROM mit vielen Hörverständnisübungen und Dialogen bei.

Die neue Ausgabe Falar…ler…escrever… Português  ist ab sofort bei uns zum Preis von 45,00 EUR lieferbar. Die Vorgängerausgabe bleibt bis auf Weiteres ebenfalls lieferbar.

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Guinga am 3. Mai in der Brotfabrik

GuingaDer brasilianische Gitarrist Guinga ist am 3. Mai zu Gast in der Frankfurter Brotfabrik.

Tickets zum Preis von 18,60 EUR gibt es bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf.

Er schaffe es mühelos, „the most beautiful chords of the suburb“ aus seiner Gitarre zu zaubern. Das sagt man Althier Carlos de Souza Lemos Escobar nach, den man unter seinem Bühnennamen Guinga kennt. Der 1950 in Rio de Janeiro geborene Musiker und Komponist genießt die uneingeschränkte Bewunderung seiner Landsleute. Schließlich hat Guinga Größen wie Clara Nunes, Beth Carvalho, Alaíde Costa, João Nogueira und Cartola begleitet und seine Stücke wurden von Elis Regina, Michel Legrand, Sergio Mendes, Chico Buarque, Ivan Lins und vielen anderen interpretiert. Das unterstreicht seinen Stellenwert als einer der wichtigsten Komponisten Brasiliens. Für seinen Kollegen Hermeto Pascoal steht fest: „Einen Künstler wie ihn gibt es nur alle hundert Jahre einmal.“ Er klingt zwar jederzeit nach Brasilien, vermischt aber scheinbar leicht und mühelos typisch brasilianische Formen wie Choro, Samba, Baião, Frevo, Modinha mit Blues, Klassik und Jazz“, hieß es dazu in einer Rezension. Mit Stefania Tallini ist an diesem Abend eine Pianistin zu Gast, die im Jazz genauso zu Hause ist wie in der Música Popular Brasileira (MPB). Ganz sicher auch ein Fall für Jazzfans.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Centro Cultural Brasileiro em Frankfurt CCBF.

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Nobelpreis

Svetlana Aleksievitch O Fim do Homem SoviéticoMit dem Nobelpreis für Literatur wird in diesem Jahr die weißrussische Autorin und Journalistin Swetlana Alexijewitsch ausgezeichnet. Sie wird ausgezeichnet „für ihr vielstimmiges Werk, das dem Leiden und dem Mut in unserer Zeit ein Denkmal setzt“, wie heute in Stockholm Sara Danius, die Ständige Sekretärin der Schwedischen Akademie, mitteilte. Swetlana Alexijewitsch hatte bereits 2013 auch den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten.

In portugiesischer Übersetzung ist derzeit ein Titel O fim do homem soviético (deutscher Titel: Secondhand-Zeit) lieferbar.

 

 

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A vida do Fado – Konzert mit Quatro Ventos – 28.Juni

Das Internationale Theater in Frankfurt (Zoopassage) lädt ein zu einer musikalischen Reise: von Lissabon nach Afrika und Brasilien bis auf die Straßen von Paris am Sonntag,  28.06.2015 um 19h00
mit der portugiesisch-niederländischen Gruppe Quatro Ventos.

1506-28_Quatro-ventos_Fado_InternetDas vierköpfige Ensemble um Sänger Emanuel Pessanha, geboren auf den Azoren, zieht mittlerweile seit fast 20 Jahren erfolgreich ein internationales Publikum in seinen Bann. Quatro Ventos hat bisher 7 Alben veröffentlicht und mit Künstlern wie Iain Matthews und Rui Veloso zusammengearbeitet.

Auf seiner musikalischen Reise über die Kontinente besucht Quatro Ventos Musiker wie Fausto, Chico Buarque, Charles Aznavour und Jacques Brel.

Künstler: Emanuel Pessanha (voc, git, harmonica), Friedmar Hitzer (vl, p), Rafael Fraga (git, portug. git), Luciën Matheeusen/Norbert Leurs (kb)

Eintritt: 23 EUR/18 EUR, Vorverkauf hier.

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Noite Portuguesa in Bad Homburg – 19.Juni

Der Kulturbahnhof in Bad Homburg präsentiert am 19. Juni ab 19.00 Uhr einen portugiesischen Abend (Noite portuguesa) mit Petiscos, Weinen aus der Tejo-Region und als Höhepunkt ab 21.00 Uhr einem Jazzkonzert mit dem portugiesischen Pianisten Mário Laginha und der Sängerin Maria Rita.

Gastgeber des Abends sind die Weinproduzenten der Tejo-Region. Tickets zum Preis von 49,80 EUR gibt es bei Frankfurt Ticket. Ähnliche Veranstaltungen finden statt am 13.6. in Hamburg (Fabrik), am 18.6. in Köln (Vintage Harbour Club) und am 20.6. in München (Lisboa Bar).

Noite Portuguesa Bad Homburg

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Herberto Helder (1930-2015)

Der portugiesische Lyriker Herberto Helder ist tot. Er starb am Montag in seinem Haus in Cascais. Der 1930 in Funchal (Madeira) geborene Dichter galt als der größte portugiesische Lyriker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, dessen Werk auch zahlreiche andere Autoren beeinflusst hat. Herberto Helder lebte sehr zurückgezogen, gab kaum Interviews und ließ immer nur die Veröffentlichung einer einzigen limitierten Ausgabe seiner zahlreichen Gedichtbände zu. Zuletzt erschien im vergangenen Juni A morte sem mestre. In deutscher Übersetzung von Markus Sahr ist der Band Die Schritte ringsum (Os passos em volta)  lieferbar, der 2006 im Leipziger Literaturverlag veröffentlicht wurde

Herberto Helder gab sein 1948 begonnenes Jurastudium nach kurzer Zeit auf und studierte dann einige Jahr Romanische Philologie. Er wirkte an zahlreichen Zeitschriften mit und veröffentlichte viele Lyrikbände. 1994 wurde ihm der Prémio Pessoa zuerkannt, den er jedoch ablehnte, da er es vorzog nicht in der Öffentlichkeit aufzutreten.

Weitere Artikel in der portugiesischen Presse:

Público

Expresso

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