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Pedro Costa: Vitalina Varela – ab morgen im Mal Seh’n Kino

Pedro Costa: Vitalina VarelaAb morgen Fr. 11. bis Di. 15. September jeweils 18.00 Uhr zeigt das Frankfurter Mal Seh’n Kino

Vitalina Varela (portugiesische OmU) von Pedro Costa

Der Film verdankt seinen Titel dem Namen der Hauptdarstellerin, einer kapverdischen Frau, die als nicht professionelle Schauspielern eine fiktive Version ihrer selbst spielt. Vitalina trat zum ersten Mal in einer Episode von, „Horse Money“, auf, in der sie erzählte, wie ihr Ehemann vor fast 25 Jahren seine Heimat verlassen hatte, um in Lissabon zu arbeiten – eine Trennung, die endgültig wurde, als sie endlich auf dem Kontinent ankam, drei Tage nach seiner Beerdigung. In Vitalina Varela bricht und erweitert Costa diese Episode, um uns fest in die stoische Sichtweise seiner Heldin einzufügen, und fängt ihre außergewöhnliche Stärke und Widerstandsfähigkeit ein, während sie auf den spärlichen physischen Spuren ihres Mannes navigiert, sein geheimes, illegales Leben entdeckt.

Aufgrund der immer noch sehr begrenzten Anzahl von Plätzen sind Reservierungen zu unseren abendlichen Öffnungszeiten unter 069 / 597 08 45 zu empfehlen.

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Filmmuseum zeigt Filme von Pedro Costa

Im November zeigt das Frankfurter Filmmuseum gleich 4 Filme des portugiesischen Regisseurs Pedro Costa, der als einer der radikalsten und eigenwilligsten Filmemacher der Gegenwart gilt.

Seit 1997 hat er es zu seiner Aufgabe gemacht, das Leben der Ausgestoßenen der Gesellschaft, die im Lissaboner Armenviertel Fontainhas leben, filmisch zu dokumentieren.

Gezeigt werden alle Filme mit englischen Untertiteln, außer seinem letzten Film Cavalo Dinheiro, der deutsch untertitelt ist. Sicher eine der raren Gelegenheiten, portugiesische Filme einmal im Kinoformat zu sehen.

Hier die Termine:

Freitag, 13.11. 20.30 Uhr Ossos

Mittwoch, 18.11.. 20:00 Uhr No quarto de Vanda

Samstag, 21.11. 17:30 Uhr, Juventude em Marcha

Mittwoch, 25.11. 20:30 Uhr und Freitag, 27.11. 18:00 Uhr, Cavalo Dinheiro

Alle Informationen zu den Filmen gibt es auf der Seite vom Deutschen Filmmuseum.

Juventude em marcha (OmeU) läuft außerdem bereits am 11. November um 18.00 Uhr im Mal seh’n Kino, Aderflychtstraße 6

in der Reihe Deleuze (wieder)sehen, mit einem Vortrag von Michaela Ott (Professorin für Ästhetische Theorien, Kunsthochschule Hamburg)

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