Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Portugiesische Weinprobe am 20. Mai

Weinprobe bei TFM

Die Weinprobe ist leider schon ausgebucht, Stand 27.04.16

Es ist wieder soweit!

Wir laden zu unserer traditionellen Frühjahrsweinprobe ein am

Freitag, dem 20.Mai, um 20.00 Uhr
in unsere Buchhandlung (TFM, Große Seestr. 47, 60486 Frankfurt-Bockenheim)

Wir freuen uns auf unsere „Haus-Önologin“ Dr. Teresa Rosário aus Köln.

Portugal bietet eine große Vielfalt von Anbaugebieten, Rebsorten und Terroirs.
Wir laden Sie zu einer Weinreise durch sieben portugiesische Anbaugebiete ein und
freuen uns auf einen genussvollen Abend!

Unkostenbeitrag 10,00 Euro.

Für Ihre Teilnahme an der Weinprobe bitten wir wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Vorabreservierung per Telefon (069-282647), Fax (069-287363) , E-mail (info@tfmonline.de) bis zum 16. Mai.

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CineBrasil in Frankfurt vom 7.-13. April im Filmforum Höchst

CineBrasil 2016Das brasilianische Filmfestival CineBrasil geht auf Deutschlandtour. Die Filme werden in insgesamt 20 Städten Deutschlands und der Schweiz gezeigt, alle Termine und nähere Informationen zu den gezeigten Filmen  finden Sie hier auf der Festivalseite.

Spielstätte in Frankfurt ist das Filmforum Höchst. (Emmerich-Josef-Str. 46a). Dort laufen vom 7. bis 13. April die folgenden Filme:

Do 7.4.

19.30 Tim Maia (OmeU)
Mauro Lima, Brasilien 2014, 140 min.

Fr 8.4.

18.30 Mão na luva – Hand im Handschuh (OmeU)
José Joffily, Roberto Bomtempo, Brasilien 2013, 70 min.

20.30 Muitos homens num só – Viele Männer in Einem (OmeU)
Mini Kerti, Brasilien 2015, 90 min.

Sa 9.4.

18.30 Muitos homens num só – Viele Männer in Einem (OmeU)

20.30 O Gorila (OmeU)
José Eduardo Belmonte, Brasilien 2012, 90 min.

So 10.4.

18.30 Julio sumiu – Julio verschwindet (OmeU)
Roberto Berliner, Brasilien 2014, 100 min.

20.30 Mão na luva – Hand im Handschuh (OmeU)

Mo 11.4.

18.30 O Gorila (OmeU)

20.30 Cativas presas pele coração – Gefangene Herzen (OmeU)
Joana Nin, Brasilien 2013, 77 min.

Di 12.4.

18.30 Cativas presas pele coração – Gefangene Herzen (OmeU)

20.30 Julio sumiu – Julio verschwindet (OmeU)

Mi 13.4.

19.30 Tim Maia (OmeU)

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Lura – Konzert in Mainz

3567257623521Die kapverdische Sängerin Lura hat ein neues Album mit dem Titel Herança. Es ist Ende letzten Jahres beim Label Lusafrica erschienen und seit 2009 das erste Album mit neuen Liedern. Lura ist Anfang April in Deutschland unterwegs und stellt ihre neuen Songs in Berlin, Karlsruhe und Mainz vor.

7.4. 20.00 Uhr Berlin, Lido

9.4. 20.30 Uhr Karlsruhe, Tollhaus

11.4. 20.00 Uhr Mainz, Frankfurter Hof

Für alle Konzerte gibt es noch Tickets, die Sie auch bei uns in der Buchhandlung bekommen können, ebenso wie natürlich diverse Alben von Lura.

Herança ist eine wundervolle Gelegenheit, die reiche Kultur von Cabo Verde und seine Menschen, Traditionen und Musik in der Gesellschaft der wohlklingenden, charismatischen Sängerin wiederzuentdecken.

Zum Reinhören hier der erste Song Sabi di Más der neuen CD .

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Marina Colasanti am 23.03. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im März auf Marina Colasanti.

Marina Colasanti, copyright: Cristina Isidoro

Marina Colasanti, copyright: Cristina Isidoro

Sie liest am Mittwoch, dem 23. März um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem im Frühjahr in deutscher Übersetzung erscheinenden, autobiographischen Text Mein fremder Krieg (Minha guerra alheia). Moderation: Markus Sahr, Übersetzung: Michael Kegler. Der Eintritt ist wie immer frei.

Marina Colasanti wurde 1937 in Asmara (Eritrea, damals eine italienische Kolonie) geboren. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie in Libyen und lebte dann weitere 11 Jahre in Italien, ehe sie 1948 mit ihrer Familie nach Brasilien emigrierte.  In Brasilien studierte sie Bildende Kunst, arbeitete anschließend als Journalistin und übersetzte aus dem Italienischen. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht  und ist in Brasilien vor allem auch als Kinder- und Jugendbuchautorin bekannt.

Mein fremder Krieg (Minha guerra alheia), der jetzt in deutscher 9783938803745Übersetzung von Markus Sahr bei Weidle erscheint, ist ein autobiographisches Szenenbuch und zugleich eine Art erwachter Empfindungsfundus aus den Erinnerungen von Marina Colasanti. Es ist zudem ein Erinnerungsbuch, bei dem der Krieg sich in den Augen eines Kindes spiegelt, dem glückliche Umstände gestatteten, nicht nur am Leben, sondern mit allen Sinnen lebendig zu bleiben, sodass der erwachsene Mensch Impressionen von ungeheurer Detailgenauigkeit und verblüffender Präzision hervorzuholen vermag. Und die Wiederbegegnung der erwachsenen Autorin mit den Orten ihrer Kindheit verleiht den Kindheitserinnerungen eine melancholische Aura der Unwiederbringlichkeit. Die Erfahrungen der Kindheit sind zu Kristall geschossen, und die erwachsene Frau bemüht sich vergeblich, die Kristallschichten zu durchdringen, um dem Kind noch einmal begegnen zu können: Sie kann es sehen, aber nicht berühren.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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João Tordo zu Gast bei TFM

João Tordo, copyright: Miguel Manso

João Tordo, copyright: Miguel Manso

Kurz vor Beginn der Leipziger Buchmesse, freuen wir uns am Dienstag, dem 15. März, um 20.00 Uhr auf den portugiesischen Autor João Tordo. Er liest in unserer Buchhandlung (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt a.M.) aus seinem Roman Stockmans Melodie (O ano sabático), der gerade, übersetzt von Barbara Mesquita, bei Droemer erschienen ist.

Die Lesung ist wie immer zweisprachig portugiesisch-deutsch, Michael Kegler moderiert und übersetzt. Unkostenbeitrag 5,00 EUR.

Im Zentrum der düster-melancholischen Doppelgängergeschichte steht der Jazz-Kontrabassist Hugo, der nach erfolglosen Jahren in Montreal in seine Heimat Lissabon zurückkehrt. Hier will er endlich seine erste Komposition vollenden. Doch bei einem Konzert des berühmten Pianisten Luís Stockman gerät der 43-Jährige in einen Alptraum: Stockman spielt seine, Hugos, Komposition! Als Hugo auch noch verwechselt wird und seine eigene Mutter seine Identität bezweifelt, beginnt für ihn eine obsessive Suche nach der Wahrheit.

João Tordo: Stockmans MelodieJoão Tordo, Jahrgang 1975, zählt zu den wichtigsten portugiesischen Schriftstellern seiner Generation. Er studierte Philosophie in Lissabon, anschließendJournalismus in London. Dort schrieb er auch für Zeitungen und Zeitschriften wie „The Independent“, „Icon“ und „News Magazine“. 2002 ging er in die USA, wo er Creative Writing am City College of New York studierte. Ab 2002 arbeitete er als freier Journalist u.a. für Zeitschriften wie „Sábado“, „Elle“ oder die Wochenzeitung „Expresso“. Heute ist er hauptsächlich als Romancier und Drehbuchautor tätig. Stockmans Melodie ist Tordos sechster Roman, mit dem er erstmals auf Deutsch erscheint. Für den Roman As três vidas, der bisher nicht in deutscher Übersetzung vorliegt, erhielt er den renommierten „Prémio Literário José Saramago“. Zuletzt erschienen 2015 gleich zwei neue Roman O luto de Elias Gro und O Paraíso segundo Lars D.

Wir danken der Verlagsgruppe Droemer Knaur und der Botschaft von Portugal in Berlin/Instituto Camões für die freundliche Unterstützung.

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João Tordo: Stockmans Melodie

Erfreulicherweise werden, so zumindest unser Eindruck, wieder mehr portugiesische Autoren ins Deutsche übersetzt.

João Tordo: Stockmans MelodieBei Droemer ist jetzt im April der Roman Stockmans Melodie von João Tordo in der Übersetzung von Barbara Mesquita erschienen. João Tordo gehört zu einer Gruppe portugiesischer Autoren (neben beispielsweise José Luís Peixoto, Valter Hugo Mãe, Afonso Cruz, João Ricardo Pedro) um die 40, die in den letzten Jahren in Portugal erfolgreich Fuß gefasst haben und die literarische Szene des Landes prägen. Für seinen Roman As três vidas wurde er 2009 mit dem Prémio Saramago ausgezeichnet. Zuletzt erschienen 2015 gleich zwei neue Roman O luto de Elias Gro und O Paraíso segundo Lars D.

Stockmans Melodie, in Portugal unter dem Titel O ano sabático erschienen, ist eine düster-melancholische Doppelgängergeschichte, in deren Zentrum der Jazz-Kontrabassist Hugo steht, der nach erfolglosen Jahren in Montreal in seine Heimat Lissabon zurückkehrt. Hier will er endlich seine erste Komposition vollenden. Doch bei einem Konzert des berühmten Pianisten Luís Stockman gerät der 43-Jährige in einen Alptraum: Stockman spielt seine, Hugos, Komposition! Als Hugo auch noch verwechselt wird und seine eigene Mutter seine Identität bezweifelt, beginnt für ihn eine obsessive Suche nach der Wahrheit.

Wir freuen uns sehr, dass João Tordo am 15. März bei uns zu Gast sein wird, um dieses Buch vorzustellen, eine separate Einladung zur Lesung erfolgt in Kürze.

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Litprom Literaturtage 2016

image_manager__c3_literaturtageUnter dem Titel Die neue Weltliteratur und der Globale Süden
veranstaltet litprom – die Gesellschaft zur Förderung der Literaturen aus Afrika, Asien und Lateinamerika am 22. und 23. Januar ein Literaturfestival im Literaturhaus Frankfurt. Teilnehmen werden die folgenden Autoren:

Priya Basil (England/Kenia)
Luiz Ruffato (Brasilien)
Ilija Trojanow (Deutschland/Bulgarien)
Patrick Chamoiseau (Martinique)
Amanda Lee Koe (Singapur)
Jamal Mahjoub (England/Sudan)
Mukoma wa Ngugi (Kenia/USA)
Abdulrazak Gurnah (Tansania/England)
José Eduardo Agualusa (Angola/Portugal)
Marc Nair (Singapur).

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Dauerkarten für beide Tagen kosten 28 EUR bzw. 19 EUR für Schüler, Azubis, Studierende und Frankfurt-Card-Inhaber sowie für die Mitglieder der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. s

Sie können die Tickets bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf erwerben.

Hier das vorläufige Programm:

Freitag, 22. Januar 2016

16.00 Uhr, Lesesaal
Eröffnung und Grußworte
Dr. Sonja Vandenrath, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main
Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse und Erster Vorsitzender von Litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.

16.15 – 18.00 Uhr, Lesesaal
Was heißt Weltliteratur heute: Ästhetiken und Thematiken
Podiumsdiskussion
Welche neuen Themen und Ausdrucksformen zeichnen sich in der Weltliteratur außerhalb Europas ab? Kann oder soll es überhaupt eine Weltliteratur geben und wodurch zeichnet sie sich heute aus? Wie steht es um den Roman? Autorinnen und Autoren diskutieren über verbindende und besondere Elemente in ihrem Schreiben.
Mit:
Ilija Trojanow (Bulgarien/Deutschland)
Patrick Chamoiseau (Martinique)
Amanda Lee Koe (Singapur)
Moderation: Cornelia Zetzsche

19.30 – 21.00 Uhr, Lesesaal
Ich war in Lissabon und dachte an dich
Lesung mit Luiz Ruffato
Luiz Ruffato gilt als Erneuerer der brasilianischen Literatur. Sein Werk verwebt Stimmen aus allen Schichten zu einem inneren Panorama einer hybriden Gesellschaft, die schon Stefan Zweig als „Land der Zukunft“ pries. Sein neuer Roman Ich war in Lissabon und dachte an dich ist ein Brückenschlag zurück von Brasilien ins alte Europa.
Moderation: Michael Kegler
Lesung des deutschen Textes: Stéphane Bittoun

Samstag, 23. Januar 2016

Literaturen im Gespräch
In Werkstattgesprächen diskutieren Autorinnen und Autoren mit dem Publikum.

11.00–12.30 Uhr
Werkstattgespräch 1:
Literatur nach der Diaspora
Ist ein Begriff wie „Diaspora-Literatur“ überhaupt noch zeitgemäß? Welche Formen von Identitäten werden in der zeitgenössischen Literatur verhandelt und inwiefern spielen dabei Ethnie, Klasse oder Hautfarben noch eine Rolle?
Mit:
Jamal Mahjoub (England/Sudan)
Mukoma wa Ngugi (Kenia/USA)
Moderation: Thomas Brückner

Die Veranstaltung wird konsekutiv ins Deutsche übersetzt.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

11.00–12.30 Uhr
Werkstattgespräch 2:
Die vielen Küsten des Indischen Ozeans
Der indische Ozean ist ein gigantischer Begegnungsraum der Kulturen. Hier treffen von jeher Ostafrika, Arabien und Mittelasien aufeinander. Wie stellt sich dieser Erinnerungsraum heute dar?
Mit:
Abdulrazak Gurnah (Tansania/England)
Priya Basil (England/Kenia)
Moderation: Ilija Trojanow

Die Veranstaltung wird konsekutiv ins Deutsche übersetzt.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

11.00–12.30 Uhr
Werkstattgespräch 3:
Kleine Literaturen der Welt
Franz Kafka sprach von seiner Kunst als einer „kleinen Literatur“, ein von der Peripherie kommender Impuls, der keinen nationalen Sprachraum mehr vertritt. Sind hybride Räume wie die Karibik und Singapur nicht auch Orte kleiner (großer) Literatur? Wie schreiben Autorinnen und Autoren, die sich außerhalb Europas einer europäischen Sprache bedienen? Mit:
Amanda Lee Koe (Singapur)
Patrick Chamoiseau (Martinique)
Moderation: Ruthard Stäblein

Die Veranstaltung wird konsekutiv ins Deutsche übersetzt.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

14.30–16.00 Uhr
Werkstattgespräch 4:
Poetik der chaotischen Welt
Welche literarischen Ausdrucksmittel werden dem Chaos einer zunehmend vernetzten und interdependenten Welt noch gerecht? Weicht der Roman einer anderen Großform des Schreibens? Wie kann man über Ländergrenzen und Kulturen hinweg von der Gegenwart erzählen?
Mit:
Luiz Ruffato (Brasilien)
José Eduardo Agualusa (Angola/Portugal)
Moderation: Michael Kegler

Die Veranstaltung wird konsekutiv ins Deutsche übersetzt.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

14.30–16.00 Uhr
Werkstattgespräch 5:
Alien Nation
Auch heute noch wird das Werk von Schriftstellern oft anhand ihrer Herkunft eingeordnet. Aber was bedeutet es für einen Künstler als Repräsentant eines bestimmten Menschenschlags wahrgenommen zu werden? Und was heißt das für seine Kunst? Ist nicht die wichtigste Erfahrung, die einen Menschen zum Schreiben treibt, die allseitige Entfremdung von seiner sozialen Umwelt, die Zugehörigkeit zu einer Nation der Entfremdeten?
Mit:
Priya Basil (England/Kenia)
Jamal Mahjoub (England/Sudan)
Moderation: Katharina Borchardt

Die Veranstaltung wird konsekutiv ins Deutsche übersetzt.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

18.00–19.30 Uhr, Lesesaal
Den „Globalen Süden“ neu denken
Abschlusspodium
In einer Welt mit vielen Zentren stellen sich politische, soziale und auch künstlerische Fragestellungen ganz neu. Auf welche Weise stehen die Länder des globalen Südens in kulturellem Austausch und inwiefern betrifft dies auch Europa?
Mit:
Abdulrazak Gurnah (Tansania/England)
Mukoma wa Ngugi (Kenia/USA)
José Eduardo Agualusa (Angola/Portugal)
Moderation: Claudia Kramatschek

20.00 Uhr, Lesesaal
„The Poet of Unlove“
Performance mit Marc Nair (Singapur)
Wer sich die Syntax bricht, von Lallomanie befallen ist und an akutem Versfieber leidet, der sollte sich in Marc Nairs „Language Hospital“ einen „Adrinaline Shot of Pure Alphabet“ abholen. Nairs Texte reichen über das defibrillierende Liebesgedicht bis hin zur heiteren Zwerchfellpunktion. Der preisgekrönte Slam-Poet Marc Nair performt Gedichte aus „The Poet of Unlove“ und „Animal City Sounds“.
Moderation: Dirk Hülstrunk

ARTE-Filmprogramm im Lesekabinett

Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist frei.

13.00 Uhr
Premiere: Money in Minutes
ARTE/WDR 2014, 52 Min.
Der „Globale Süden“ und die Globalisierung: Wie Migration in den Herkunftsländern der Migranten zu einem wichtigen ökonomischen Faktor wird und westlichen Finanzdienstleistern satte Renditen beschert. Ein Film über einen bislang kaum beachteten Aspekt der Globalisierung.
Ausstrahlung der Dokumentation auf ARTE: Dienstag, 26. Januar 2016, 22.55 Uhr

16.00 Uhr
Zanzibar Musical Club
ARTE/ZDF 2008, 84 Min.
Der Indische Ozean ist ein gigantischer Begegnungsraum der Kulturen. Mittendrin: die Insel Sansibar. Die preisgekrönte Dokumentation gibt einen tiefen Einblick in die dortige Musikkultur, welche die wechselvolle Geschichte und Multikulturalität der Insel spiegelt.

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Eliane Brum am 18.11. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im November auf Eliane Brum.

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Sie liest am Mittwoch, dem 18. November um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4. Moderation und Übersetzung: Michael Kegler, die deutschen Texte liest Jochen Nix. Der Eintritt ist wie immer frei.

Eliane Brum ist eine der bekanntesten brasilianischen Journalistinnen. In ihren Reportagen gilt das Augenmerk dabei vor allem den Menschen außerhalb der Wahrnehmung der Mehrheitsgesellschaft, etwa den indianischen Gesellschaften am Rio Xingu, deren Lebensweise vom Bau eines gigantischen Wasserkraftwerks bedroht ist. Neben ihrer journalistischen Arbeit veröffentlichte Eliane Brum bisher zwei Romane und einen Erzählband. Auf Deutsch erschien von ihr eine Erzählung in dem von Meus desacontecimentosLuiz Ruffato herausgegebenen Sammelband Der Schwarze Sohn Gottes (Assoziation A, 2013). Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für die brasilianische Ausgabe von El País

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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Filmmuseum zeigt Filme von Pedro Costa

Im November zeigt das Frankfurter Filmmuseum gleich 4 Filme des portugiesischen Regisseurs Pedro Costa, der als einer der radikalsten und eigenwilligsten Filmemacher der Gegenwart gilt.

Seit 1997 hat er es zu seiner Aufgabe gemacht, das Leben der Ausgestoßenen der Gesellschaft, die im Lissaboner Armenviertel Fontainhas leben, filmisch zu dokumentieren.

Gezeigt werden alle Filme mit englischen Untertiteln, außer seinem letzten Film Cavalo Dinheiro, der deutsch untertitelt ist. Sicher eine der raren Gelegenheiten, portugiesische Filme einmal im Kinoformat zu sehen.

Hier die Termine:

Freitag, 13.11. 20.30 Uhr Ossos

Mittwoch, 18.11.. 20:00 Uhr No quarto de Vanda

Samstag, 21.11. 17:30 Uhr, Juventude em Marcha

Mittwoch, 25.11. 20:30 Uhr und Freitag, 27.11. 18:00 Uhr, Cavalo Dinheiro

Alle Informationen zu den Filmen gibt es auf der Seite vom Deutschen Filmmuseum.

Juventude em marcha (OmeU) läuft außerdem bereits am 11. November um 18.00 Uhr im Mal seh’n Kino, Aderflychtstraße 6

in der Reihe Deleuze (wieder)sehen, mit einem Vortrag von Michaela Ott (Professorin für Ästhetische Theorien, Kunsthochschule Hamburg)

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Fadoabend mit Manuel Campos im Internationalen Theater

Das internationale Theater in Frankfurt lädt am 13.11. um 20.00 Uhr zu einem Fadoabend mit Manuel Campos (voc, git).

Er singt eigene Versionen bekannter Fados, die schon von Mariza, Carminho und natürlich Amália Rodrigues gesungen wurden.

Manuel Campos, 1948 in Portugal geboren, gründete mit 19 Jahren die Musikgruppe „Boa Nova“. Zuerst in der Stadt Porto, später in Lissabon, modernisierte er die Gesangsform der katholischen Sonntagsmessen. Während des Studiums der Theologie nahm er Gesangsunterricht am Musikkonservatorium in Porto. Heute ist er Sänger, Dichter und Komponist.

Eintritt 20EUR/ermäßigt 16 EUR (VVK)  (Abendkasse 23/19)

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