Am Samstag, dem 4. Februar feiert die Kizomba Fabrik mit einem kleinen Festival ihren „1. Geburtstag“ . Zu Gast ist der kapverdische Musiker Grace Évora mit seiner Band. Das Konzert beginnt um 22.00 Uhr, schon vorher gibt es Tanzworkshops.Archiv der Kategorie: Veranstaltungen
Grace Évora am 4. Februar in der Brotfabrik
Am Samstag, dem 4. Februar feiert die Kizomba Fabrik mit einem kleinen Festival ihren „1. Geburtstag“ . Zu Gast ist der kapverdische Musiker Grace Évora mit seiner Band. Das Konzert beginnt um 22.00 Uhr, schon vorher gibt es Tanzworkshops.Eingeordnet unter cabo verde, frankfurt, Veranstaltungen
Marcia Tiburi am 2. Februar bei Brasilesen

Marcia Tiburi, copyright: privat
wird 2017 fortgesetzt. Die erste Lesung findet am Donnerstag, dem 2. Februar um 19.30 Uhr am angestammten Ort in der Stadtbücherei Frankfurt stattfinden. Zu Gast ist dann die brasilianische Philosophin Marcia Tiburi.
Sie spricht mit Michael Kegler, der auch dolmetscht, über ihren Essayband Como conversar com um fascista.
Marcia Tiburi wurde 1970 geboren, sie studierte Bildende Künste und promovierte anschließend in Philosophie. Ethik, Ästhetik und Feminismus sind ihre Hauptthemen. Zuletzt erschien 2016 ihr teilweise in Berlin angesiedelter Roman Uma fuga perfeita é sem volta.
Der Eintritt ist wie immer frei.
BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, Litprom, TFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von Empório VidaBio und Água na Boca.
Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.
João Valente – am 24.Januar bei TFM – FAQ über Porto

copyright: João Valente
Wir laden ein zu einem Gespräch mit dem portugiesischen Comiczeichner und Architekten João Valente am Dienstag, 24. Januar, um 19.30 Uhr bei uns in der Buchhandlung (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt). Thema ist die Auseinandersetzung mit dem „Massentourismus“ in Porto. João Valente hat sich mit dem Phänomen in Comicform beschäftigt, nach dem ihm und anderen Einwohnern Portos immer wieder dieselben Fragen gestellt wurden, wie z.B. „Was ist der beste Portwein?“, „Warum sind die Portugiesen so klein?“, Wo befindet sich die berühmte Buchhandlung“? Ergebnis ist ein Buch, das jetzt schon in portugiesisch, französisch, spanisch und englisch vorliegt und den Titel Perguntas frequentes sobre o Porto bzw. FAQ about Porto trägt.
Wir planen das Gespräch in portugiesischer Sprache, können bei Bedarf aber auch ins Deutsche übersetzen, João Valente spricht außerdem u.a. auch Englisch.
João Valente wurde in Porto geboren, hat Architektur studiert, denkt sich tagsüber Comics aus und spielt nachts Violine, kurzum, er wusste nie genau, welchen Weg er einschlagen sollte. Am Ende hat er sich so verlaufen, dass er nach Frankfurt kommen wird, um seinen Portoreiseführer in Comicform vorzustellen und um mit uns gemeinsam eine, von den hiesigen Temperaturen sicher eisgekühlte, Flasche Portwein aufzumachen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Eintritt frei.

copyright: João Valente
Rückblick Lesekreis/Tertúlia 2016
Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt. Anfang dieser Woche war das letzte Treffen für dieses Jahr, Zeit also für einen kleinen Rückblick auf die Bücher, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Vielleicht bekommen Sie ja Lust auf eine Teilnahme im kommenden Jahr.
Gelesen haben wir 2015:
David Machado: Índice Médio de Felicidade
João Tordo: As 3 vidas
António Tavares: O coro dos defuntos
Chico Buarque: O irmão alemão
Ilse Losa: O mundo em que vivi
Luiz Ruffato: Estive em Lisboa e lembrei-me de ti
Miguel Sousa Tavares: Equador
Pepetela: O Planalto e a Estepe
Unser erstes Treffen im neuen Jahr ist am 31. Januar, 19.00 Uhr, Anmeldungen gerne per Mail an info@tfmonline.de
Wir sprechen dann über einen Klassiker der brasilianischen Literatur – Jorge Amado: Capitães da areia
Die Bücher für die Januarrunde können ab Anfang 2017 bei uns in der Buchhandlung gekauft werden. Falls Sie Lust auf eins der Bücher dieses Jahres haben, schauen Sie gern in den nächsten Tagen bei uns vorbei. Bis 22. Dezember haben wir noch geöffnet.
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Desde 2014 encontramos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. Se quiser participar em 2017, mande-nos um e-mail para info@tfmonline.de por favor. O primeiro encontro será no dia 31 de janeiro às 19h00. Vamos falar sobre um clássico da literatura brasileira „Capitães da areia“ de Jorge Amado. Em cima pode ver os livros que lemos este ano.
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Ausblick 2017: Brasilesen am 2. Februar mit Marcia Tiburi
wird 2017 fortgesetzt. Die erste Lesung wird am 2. Februar um 19.30 Uhr am angestammten Ort in der Stadtbücherei Frankfurt stattfinden. Zu Gast ist dann Marcia Tiburi.
Die brasilianische Philosophin spricht mit Michael Kegler, der auch dolmetscht, über ihren Essayband Como conversar com um fascista.
Der Eintritt ist wie immer frei, weitere Informationen folgen im neuen Jahr.
BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, Litprom, TFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von Empório VidaBio und Água na Boca.
Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.
Litprom Literaturtage 2017
Unter dem Titel Weltwandeln in französischer Sprache
veranstaltet litprom – die Gesellschaft zur Förderung der Literaturen aus Afrika, Asien und Lateinamerika am 20. und 21. Januar ein Literaturfestival im Literaturhaus Frankfurt.
Teilnehmen werden die folgenden Autoren:
Meriam Bousselmi (Tunesien)
Carolin Callies (Deutschland)
Louis-Philippe Dalembert (Haiti)
Pedro Kadivar (Iran/Frankreich)
Linda Lê (Vietnam/Frankreich)
Alain Mabanckou (Frankreich)
Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Dauerkarten für beide Tagen kosten 28 EUR bzw. 19 EUR für Schüler, Azubis, Studierende und Frankfurt-Card-Inhaber sowie für die Mitglieder von litprom.
Sie können die Tickets bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf erwerben.
Hier das vorläufige Programm:
Veranstaltungen am Freitag, 20.01.2017
16.00 Uhr, Lesesaal Eröffnung und Grußworte
Mit: Sonja Vandenrath und Jürgen Boos
16.15 – 18.00 Uhr, Lesesaal Podiumsdiskussion
Weltwandeln – Französisch schreiben und dichten in der globalen Welt
Der Wandel des Französischen über den Globus zieht eine Reihe von Verwandlungen dieser Literatursprache nach sich. Unsere Gäste bewegen sich auf internationalem Literaturparkett (Boualem Sansal, „2084“), kämpfen gegen eine Normierung des Französischen (Alain Mabanckou, „Morgen werde ich zwanzig“) oder haben in der französischen Migrationsbehörde gedolmetscht (Shumona Sinha, „Erschlagt die Armen!“).
Mit: Alain Mabanckou, Shumona Sinha und Boualem Sansal
Moderation: Jan Wilm
19.30 – 21.00 Uhr, Lesesaal Literarische Lesung mit Shumona Sinha
Erschlagt die Armen!
Dies ist das Verhörprotokoll mit einer Dolmetscherin der Pariser Migrationsbehörde, die einem Asylbewerber eine Rotweinflasche auf den Kopf gehauen hat. Es ist auch das „Märchen der menschlichen Zugvögel“ und der „ungeliebten Quallen“, die an das Ufer der französischen Sprache geworfen werden. Shumona Sinha erzählt eine Gratwanderung zwischen Sprachen, welche ihre Protagonistin, selbst Migrantin, ins Wanken geraten lässt.
Moderation: Claudia Kramatschek
Lesung des deutschen Textes: Stéphane Bittoun
Die Veranstaltungen werden ins Deutsche gedolmetscht.
Veranstaltungen am Samstag, 21.01.2017
Literaturen im Gespräch
In den Werkstattgesprächen diskutieren die Autor*innen mit dem Publikum.
11.00 – 12.30 Uhr Werkstattgespräch 1
Mutter „Sprache“ – Wer bist du? Was sprichst du? Wie schreibst du?
Die Wahl einer literarischen Sprache geht nicht selten mit Gesellschaftskritik einher. Die Zuwendung Pedro Kadivars zum Französischen entspringt einer Ablehnung seiner Muttersprache. Boualem Sansal wiederum lebt in seiner Heimat Algerien literarisch und intellektuell isoliert. Wie halten es beide mit „Französisch“ als literarischer Mutter „Sprache“?
Mit: Pedro Kadivar und Boualem Sansal
Moderation: Regina Keil
11.00 – 12.30 Uhr Werkstattgespräch 2
Über-Setzen
In Zeiten globaler Migration scheint Über-Setzen zu einer Königsdisziplin geworden zu sein. Das Französische als internationale Literatursprache steht auch in einer Übersetzungsbeziehung zu anderen Sprachen, denn viele internationale Autor*innen bewegen sich in und zwischen mehreren Sprachen. Welche Spuren hinterlässt dieser polyglotte Wandel zwischen Lebenswelten im literarischen Französisch?
Mit: Shumona Sinha und Louis-Philippe Dalembert
Moderation: Ruthard Stäblein
11.00 – 12.30 Uhr Werkstattgespräch 3
Ahnen – literarische Vorfahren
2014 veröffentlichte Linda Lê ihren Roman „Œuvres vives“, eine Hommage an den Autor Antoine Sorel, der sein Leben durch eigene Hand beendete. Ihre Gesprächspartnerin Anne Weber wendet sich in „Ahnen“ der Biographie ihres Urgroßvaters Florens Christian Rang zu. Wie halten es die Autorinnen mit literarischen Traditionen, dem französischen, vietnamesischen oder deutschen Literaturkanon?
Mit: Linda Lê und Anne Weber
Moderation: Katharina Borchardt
Die Werkstattgespräche werden konsekutiv ind Deutsche gedolmetscht.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.
ARTE-Filmprogramm im Lesekabinett
Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist frei.
13.00 Uhr Mit offenen Karten: Die Frankophonie
Dokumentation von Jean-Christophe Victor, ARTE France 2009, 11 Min.
„Frankophonie“, was ist das eigentlich? Geht es um Sprache oder auch um Geschichte, Identität, Politik? Oder gar um alles auf einmal? Rund 200 Millionen Menschen sprechen heute Französisch. Der Film zeigt, wo die französische Sprache eine Rolle spielt und erkennt in der Frankophonie eine andere Form der Globalisierung.
Dieser Film ist außerdem durchgehend auf dem Monitor im Foyer des Literaturhauses zu sehen
Boualem Sansal – Literatur statt Krieg
Einleitendes Gespräch mit Boualem Sansal, moderiert von Thomas Schmid
Dokumentation von Alain de Sédouy, ARTE France 2010, 44 Min.
Jedes Jahr verleiht die Académie française den Grand Prix de la Francophonie an eine Persönlichkeit für ihre Verdienste um die französische Sprache. 2013 erhielt diese Auszeichnung der algerische Schriftsteller Boualem Sansal. Ein Film über Leben und Werk des Autors.
14.30 – 16.00 Uhr Werkstattgespräch 4
Partitur und Performance – Sprache über Sprache hinaus
Fiston Mwanza Mujila fasst seine Texte als Jazzpartituren auf. Meriam Bousselmi ist ihrerseits als Dramaturgin ihrer eigenen Texte bekannt.Ihre Erfahrungen als Mitveranstalterin von Literaturperformances bringt Carolin Callies ein. Wie bearbeiten die Autor*nnen das Material „Französisch“ mit ihren Artikulationswerkzeugen? Wie schneidern sie es ihren Figuren oder sich selbst auf den Leib? Welchen Anwandlungen gibt sich die französische Sprache im performativen Dichten hin?
Mit: Meriam Bousselmi, Fiston Mwanza Mujila und Carolin Callies
Moderation: Claudia Kramatschek
14.30 – 16.00 Uhr Werkstattgespräch 5
Sprachweh – mal de langue
Der Begriff „frankophone Literatur“ ist auf eine breite Ablehnung bei vielen Autor*innen gestoßen, da er französischsprachige Literatur insbesondere ehemaliger Kolonien Frankreichs marginalisiere und degradiere. Als Gegenbegriff ist die „Littérature monde en Français“ vorgeschlagen worden, welche den zentralistischen Wertmaßstab der Pariser Sprach-Norm ablehnt. Wie verorten sich Autor*innen heute in dieser Debatte?
Mit: Alain Mabanckou, Linda Lê und Boniface Mongo-Mboussa
Die Gespräche werden konsekutiv ins Deutsche gedolmetscht.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.
18.00 – 19.30 Uhr, Lesesaal Abschlusspodium
AbgeWandelt – Französisch in seinen literarischen Facetten
Wie verwandeln Autor*innen die französische Sprache als Medium von Literatur? Welche Rolle spielen kollektive Bewegungen wie die Négritude oder die Créolité heute noch? Welche Vorstellungs- und Weltbilder werden ins Französische übersetzt? Abschließende oder letztgültige Antworten kann es wohl kaum geben, denn Literatur bleibt stets im Wandel.
Mit: Louis-Philippe Dalembert, Boniface Mongo-Mboussa und Anne Weber
Moderation: Ruthard Stäblein
20.00 Uhr, Lesesaal Konzert/Performance
Wie ein Jazzalbum von John Coltrane präsentiert Fiston Mwanza Mujila seinen Roman „Tram 83“. In dieser Jamsession wechseln sich Autor und Saxophonspieler in Call and Response ab, der Autor spielt die Worte auf seinem Körperinstrument. Call-and-Response wechselt er dabei mit dem Saxofonisten Mikalai Zastsenski.
Mit: Fiston Mwanza Mujila, Mikalai Zastsenski am Saxofon
Moderation: Florian Kniffka
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Portugiesische Weinprobe am 4. November
Die Weinprobe ist ausgebucht, Stand 14.10.16 (Warteliste noch möglich)
Es ist wieder soweit!
Wir laden zu unserer traditionellen Herbstweinprobe ein am
Freitag, dem 4. November um 20.00 Uhr
in unsere Buchhandlung (TFM, Große Seestr. 47, 60486 Frankfurt-Bockenheim)
Wir freuen uns auf unsere „Haus-Önologin“ Dr. Teresa Rosário aus Köln.
Unkostenbeitrag 10,00 Euro.
Für Ihre Teilnahme an der Weinprobe bitten wir wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Vorabreservierung per Telefon (069-282647), Fax (069-287363) , E-mail (info@tfmonline.de) bis zum 31. Oktober.
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Rafael Cardoso am 8. November bei „Brasilesen“
geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im November auf Rafael Cardoso.
Er liest am Dienstag, dem 8. November um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus seinem im Herbst erscheinenden Buch Das Vermächtnis der Seidenraupen (Deutsch von Luis Ruby) , Moderation und Übersetzung: Michael Kegler. Der Eintritt ist wie immer frei.
Als Rafael Cardoso zufällig auf Briefe und Dokumente seines Urgroßvaters stößt, ist seine Neugierde geweckt. Wer war Hugo Simon? Seine Nachforschungen führen ihn von São Paulo nach Berlin, wo er dem Familiengeheimnis allmählich auf die Spur kommt: Hugo Simon war nicht nur Bankier in der Weimarer Republik, er war auch enger Berater von Samuel Fischer, Besitzer von Munchs »Der Schrei«. Albert Einstein ging bei ihm ein und aus, Alfred Döblin verewigte den Freund in einem Roman.
Rafael Cardoso verfolgt die schillernde Biographie seines Urgroßvaters bis zu dessen Exil in Brasilien und lässt – ganz nah an der Geschichte und ihren Protagonisten – jüdisch-europäisches Leben im 20. Jahrhundert auferstehen.
Die faszinierende Lebensgeschichte von Hugo Simon, Wegbegleiter von Samuel Fischer und Thomas Mann
Rafael Cardoso, geboren 1964 in Rio de Janeiro, wuchs in den USA auf. Er ist Autor und Kunsthistoriker und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Seit 2012 lebt er in Berlin, wo er sich auf die Spuren seines Urgroßvaters Hugo Simon begab und das vorliegende Buch schrieb. Im S. Fischer Verlag erschien zuletzt Sechzehn Frauen. Geschichten aus Rio (Originaltitel: Entre as mulheres)
BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, Litprom, TFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von Empório VidaBio und Água na Boca.
Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.
Bossarenova Trio am 28.09. in Bad Homburg
Am 28. September, 20. 00 Uhr ist das Bossarenova Trio um die brasilianische Sängerin Paula Morelenbaum zu Gast im Bad Homburger Speicher (Am Bahnhof 2).
Nach internationalen Erfolgen präsentiert die Formation um die Grande Dame des Bossa Nova, Paula Morelenbaum, einen fulminanten Mix von erlesenem Jazz mit feinsten brasilianischen Rhythmen. Live stehen ihr zwei der renommiertesten Jazzakteure Deutschlands zur Seite: Echo Jazz-Preisträger und Trompeter Joo Kraus sowie Pianist Ralf Schmid. Morelenbaum selbst hat durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Antonio Carlos Jobim weltweite Anerkennung als Bossa Nova-Sängerin erlangt. Nach der Veröffentlichung des unter die Haut gehenden Geniestreichs „Samba Prelúdio“ präsentiert das Bossarenova Trio sein Reperatoire live. Ein Brückenschlag zwischen Kulturen, eine Fusion von Bossa Nova mit Jazz, Klassik und Elektro.
Zum Reinhören bitte hier entlang.
Eintrittskarten zum Preis von 28 EUR/25 EUR (mit eingeschränkter Sicht) gibt es bei Frankfurt Ticket.
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Count-Down am Xingu V – Premiere in Frankfurt
Der Frankfurter Dokumentarfilmer Martin Keßler begleitet seit vielen Jahren den Konflikt um den drittgrößten Staudamm der Welt – Belo Monte – im brasilianischen Amazonasgebiet. Den fünften und abschließenden Teil seiner spannenden Reportage Count-Down am Xingu stellt er am 5. Juli um 19.30 Uhr im Frankfurter Haus am Dom, Domplatz 3 vor.
Im Mai 2016 hat die brasilianische Präsidentin Dilma Roussef „Belo Monte“ offiziell eingeweiht. Den drittgrößten Staudamm der Welt am Amazonasfluss Xingu. Dafür wurden der Urwald gerodet, Fischer und Indigene vertrieben, 40.000 Menschen zwangsumgesiedelt. Strom für multinationale Aluminiumkonzerne und das Schwellenland Brasilien. „Alles gegen das Gesetz“, so die zuständige Staatsanwältin.
Der Film erzählt die vorerst letzte Etappe beim Bau des Megastaudamms – die Flutung. Und deren Vorgeschichte und Hintergründe: den gigantischen Korruptionsskandal „Petrobras“ um die großen brasilianischen Baukonzerne. Jene Konzerne, die Belo Monte gebaut haben. Und die Stadien zur Olympiade in Rio.
„Ohne Korruption wäre Belo Monte nicht gebaut worden“, sagt der katholische Bischof Erwin Kräutler. Und kritisiert europäische Firmen wie Siemens, die die Turbinen für den „Staudammwahn“ liefern. Inzwischen ist die brasilianische Präsidentin selbst einem bizarren Machtkampf als Folge des Korruptionsskandals zum „Opfer“ gefallen. Doch der Konflikt geht weiter. Am Fluss Tapajos, wo der Stamm der Munduruku gegen weitere Großstaudämme kämpft. Und ein weltweites Wirtschaftssystem, das „Mutter Erde“ immer mehr zerstört.
Eine Kurzfassung des Films und der vorherigen Teile kann man schon auf youtube sehen.
Eintritt 7 EUR, ermäßigt 4 EUR
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