Archiv der Kategorie: brasilianische autoren

Prêmio São Paulo de Literatura

Der Prêmio São Paulo de Literatura, neben dem Prêmio Jabuti, einer der renommiertesten brasilianischen Literaturpreise wurde gestern an den Schriftsteller Estevão Azevedo für seinen im letzten Jahr bei Cosac&Naify 9788540507593erschienenen Roman Tempo de espalhar pedras verliehen. Der Preis ist mit 200.000 Reais (z.Z. ca. 50.000 Euro) dotiert.  Für ihre Debütromane wurden außerdem die beiden Schriftstellerinnen Micheliny Verunschk für Nossa Teresa – Vida e morte de uma santa suicida(Patuá) und Débora Ferra für Enquanto Deus não está olhando (Record) prämiert und erhalten jeweils ca. 25.000 Euro.

Unterdessen hat der Verlag Cosac&Naify, einer der interessantesten Verlage  Brasiliens, was Programm und Buchdesign betrifft, mitgeteilt, dass er seine Arbeit zum Ende des Jahres einstellen wird. Somit ist unklar, wie es mit den Büchern des Verlags weitergeht und ob der Preisträgerroman überhaupt noch länger lieferbar sein wird.

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Eliane Brum am 18.11. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im November auf Eliane Brum.

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Sie liest am Mittwoch, dem 18. November um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4. Moderation und Übersetzung: Michael Kegler, die deutschen Texte liest Jochen Nix. Der Eintritt ist wie immer frei.

Eliane Brum ist eine der bekanntesten brasilianischen Journalistinnen. In ihren Reportagen gilt das Augenmerk dabei vor allem den Menschen außerhalb der Wahrnehmung der Mehrheitsgesellschaft, etwa den indianischen Gesellschaften am Rio Xingu, deren Lebensweise vom Bau eines gigantischen Wasserkraftwerks bedroht ist. Neben ihrer journalistischen Arbeit veröffentlichte Eliane Brum bisher zwei Romane und einen Erzählband. Auf Deutsch erschien von ihr eine Erzählung in dem von Meus desacontecimentosLuiz Ruffato herausgegebenen Sammelband Der Schwarze Sohn Gottes (Assoziation A, 2013). Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für die brasilianische Ausgabe von El País

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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José Eduardo Agualusa und Luiz Ruffato – neu in deutscher Übersetzung

Die Sommerpause hier im Blog ist vorbei. Wir hoffen, Sie hatten erholsame Ferien und freuen sich so wie wir über die ersten Herbstnovitäten.

Ruffato: Ich war in Lissabon und dachte an dichAssoziation A setzt seine Werkreihe mit Titeln von Luiz Ruffato aus Brasilien fort. Eben erschienen ist der Band Ich war in Lissabon und dachte an dich (Original: Estive em Lisboa e lembrei-me de você) in der bewährten Übersetzung von Michael Kegler.

Serginho aus dem brasilianischen Cataguases (übrigens auch die Geburtsstadt des Autors) hat Arbeit und Frau verloren und die Schnapsidee, sich nach Europa abzusetzen. In Lissabon ohne Geld und Papiere angekommen, schlägt er sich durch und entdeckt die portugiesische Hauptstadt mit den Augen eines Einwanderers. In den traditionellen Restaurants der Touristenviertel arbeiten Osteuropäer, Brasilianer, Afrikaner – alle getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben und mit einer Fluchtgeschichte im Gepäck.  Es wäre kein „Ruffato“, wenn uns nicht auch hier das Lissabon der kleinen Leute, der Mittellosen, Benachteiligten vorgestellt würde, fernab aller touristischen Klischees.

José Eduardo Agualusa: Das Lachen des GeckosDie zweite Neuerscheinung ist eigentlich eine Wiederauflage eines vergriffenen Titels. Mit einem schicken neuen Cover präsentiert uns der A1 Verlag aus München einen der besten Romane von José Eduardo Agualusa Das Lachen des Geckos (O vendedor de passados, ebenfalls in der Übersetzung von Michael Kegler.

Der Protagonist Félix Ventura geht einer ungewöhnlichen Tätigkeit nach: Er handelt mit erfundenen Vergangenheiten. Seine Kunden sind Minister, Landbesitzer und Generäle, Menschen der neuen angolanischen Oberschicht. Sie alle blicken in eine gesicherte Zukunft, was ihnen jedoch fehlt, ist eine glanzvolle Vergangenheit. Ventura erstellt neue Stammbäume für sie, beliefert sie mit Fotografien von Großeltern und Urgroßeltern und stattet sie mit einem makellosen Vorleben aus. Doch dann kommt ein Fremder und beauftragt Ventura, ihm nicht nur eine neue Vergangenheit, sondern eine völlig neue angolanische Identität zu verschaffen. Venturas Schöpfung beginnt den Fremden so sehr zu fesseln, dass er sich zunehmend die gefälschten Identität übernimmt und sich auf die Suche nach den Figuren seiner gekauften Vita begibt.

Agualusas Roman wurde 2007 mit dem britischen Independent Foreign Fiction Award ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Wenn Sie das Buch noch nicht kennen, sollten Sie die „zweite Chance“ auf keinen Fall verpassen.

Wie immer finden Sie Original und deutsche Übersetzung in unserer Frankfurter Buchhandlung und in unserem Onlineshop.

Luiz Ruffato: Ich war in Lissabon und dachte an dich, Assoziation A, 14,00 EUR

José Eduardo Agualusa Das Lachen des Geckos,A1 Verlag, 17,80 EUR

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Beatriz Bracher am 27.05. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im Mai  auf Beatriz Bracher

Sie liest am Mittwoch, dem 27. Mai um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem Roman Die Verdächtigung (Não falei), der vor kurzem in deutscher Übersetzung von Maria Hummitzsch bei Assoziation A erschienen istDie Lesung wird von Claudia Stein moderiert und übersetzt. Die deutschen Texte liest Jochen Nix. Der Eintritt ist wie immer frei.

Beatriz Bracher(c) Francisco Perosa

Beatriz Bracher(c) Francisco Perosa

Gustavo Ferreira wird während der brasilianischen Militärdiktatur als Sympathisant linker Oppositionsbewegungen verhaftet. Unter der Folter soll er seinen Freund verraten haben, der daraufhin von den Militärs getötet wird. Doch er weiß, dass er nichts gesagt hat. Jahrzehnte später, nach seiner Pensionierung aus dem Universitätsdienst, lässt er seine Geschichte Revue passieren.

Beatriz Bracher: Die VerdächtigungBeatriz Bracher gelingt es auf exemplarische Weise, die persönlichen Tragödien und inneren Konflikte der Menschen unter der Militärdiktatur nachempfindbar zu machen. Ihr Roman ist zugleich eine über den zeitgenössischen Kontext hinausweisende Auseinandersetzung mit der Frage von Schuld, Verantwortung und der Bosheit falscher Verdächtigung.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin und Empório VidaBio.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal und Banco do Brasil.

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Neu in deutscher Übersetzung – die Frühjahrsnovitäten (1)

José Saramago: HellebardenDer Bücherfrühling hält eine ganze Reihe von Neuübersetzungen portugiesischsprachiger Autoren bereit. Schon eingetroffen sind das nachgelassene Romanfragment Hellebarden (Alabardas, Alabardas) des 2010 verstorbenen portugiesischen Nobelpreisträgers José Saramago.  In den nun veröffentlichten Seiten, erschienen bei Hoffmann und Campe, an denen Saramago bis kurz vor seinem Tod gearbeitet hat, setzt er sich mit den Folgen des Waffenhandels auseinander, einem brisanten Thema, das heute mehr denn je die ganze Welt bewegt. Der Text wurde von Karin von Schweder-Schreiner ins Deutsche übersetzt. Dem Buch beigefügt sind Essays von Roberto Saviano und Fernando Gómez Aguilera, die Illustrationen stammen von Günter Grass.

Beatriz Bracher: Die VerdächtigungMit der brasilianischen Militärdiktatur setzt sich der jetzt von Maria Hummitzsch ins Deutsche übertragene Roman Die Verdächtigung (Não falei) von Beatriz Bracher, erschienen bei Assoziation A auseinander. Ein Universitätsdozent lässt nach der Pensionierung sein Leben Revue passieren. Als Oppositioneller unter der Militärdiktatur verhaftet und gefoltert, lebte er jahrzehntelang mit dem Makel des Verdachtes, seinen Freund verraten zu haben. Beatriz Bracher wird im Mai den Roman auf einer Lesereise in Deutschland und Österreich vorstellen.

Carola Saavedra: Blaue BlumenAb 12. März ist Carola Saavedras Briefroman Blaue Blumen (Flores azuis) lieferbar, der ebenfalls von Maria Hummitzsch ins Deutsche übersetzt wurde und bei C.H. Beck erscheint. Eine Frau schreibt Briefe an einen Mann, der sie verlassen hat, aber der Mann, der sie erhält und liest, der von ihnen berührt und ergriffen wird, so sehr, dass er nicht mehr zur Arbeit geht, ist gar nicht der richtige Adressat. Er selbst lebt in Trennung von seiner Frau und seinem Kind, ist ebenfalls verlassen worden und so wechselt sich seine eigene Geschichte ab mit den Briefen, die offenbar irrtümlich bei ihm landen und auf die er zu warten beginnt.

Carola Saavedra liest am 17.3. in Frankfurt aus ihrem Buch.

Vanessa da Mata: BlumentochterDas Romandebüt Blumentochter (Filha das flores) der bekannten brasilianischen Sängerin Vanessa da Mata ist in der Übersetzung von Kirsten Brandt jetzt bei Ullstein erschienen. Hauptfigur ist die junge Giza, die mit ihren Tanten Florinda und Margarida in einer kleinen Stadt in den brasilianischen Tropen lebt. . Hinter ihrem Haus bestellen sie einen prächtigen Garten. Die Blumen verkauft Giza überall in der Stadt, und so erfährt sie auch von Liebesgeschichten, über die sonst nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Als Florinda ihre erste große Liebe verhindert, flieht Giza in die große Stadt. Erst zwölf Jahre später kehrt sie zurück.

Alle Bücher im Original und der deutschen Übersetzung gibt es wie immer bei uns in der Buchhandlung oder über unsere Webseite.

Sollten Sie an den Ebooks der deutschen Übersetzungen interessiert sein, können Sie diese hier bestellen.

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Carola Saavedra am 17.03. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im März  auf Carola Saavedra.

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Carola Saavedra, Copyright: Tomas Rangel

Sie liest am Dienstag, dem 17. März um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem Roman Blaue Blumen (Flores Azuis), der Anfang März in deutscher Übersetzung von Maria Hummitzsch bei C.H. Beck erscheint. Maria Hummitzsch wird die Lesung moderieren und übersetzen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Carola Saavedra, geboren 1973, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Rio de Janeiro. Sie hat in Deutschland Kommunikationswissenschaft studiert. 2013 erschien bei C.H.Beck ihr Roman Landschaft mit Dromedar (Paisagem com dromedário). Die Zeitschrift „Granta“ zählt sie zu den zwanzig besten jungen Autoren und Autorinnen Brasiliens. „Blaue Blumen“ erschien zuerst 2008.

Carola Saavedra: Blaue BlumenEine Frau schreibt Briefe an einen Mann, der sie verlassen hat, aber der Mann, der sie erhält und liest, der von ihnen berührt und ergriffen wird, so sehr, dass er nicht mehr zur Arbeit geht, ist gar nicht der richtige Adressat. Er selbst lebt in Trennung von seiner Frau und seinem Kind, ist ebenfalls verlassen worden und so wechselt sich seine eigene Geschichte ab mit den Briefen, die offenbar irrtümlich bei ihm landen und auf die er zu warten beginnt. Welche Wirkung werden diese Briefe über Liebe und Lust, Abhängigkeit und Verrat, über Nähe und Gewalt am Ende haben? Und wer ist ihr wahrer Adressat? Ein kluger, intensiver und leidenschaftlicher Roman über Gefühle und Sprache, über die Liebe und ihre Macht, über Trennungen und Neuanfänge.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin und Empório VidaBio.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal und Banco do Brasil.

Alle, die besonders neugierig sind und das Buch schon vor der Veranstaltung lesen wollen, sind herzlich eingeladen, die portugiesische Ausgabe bei uns in der Buchhandlung zu erwerben. Am 16.3., ab 19.00 Uhr sprechen wir in unserem monatlichen Lesekreis (in portugiesischer Sprache), der bei TFM stattfindet,  über das Buch. Die deutsche Übersetzung ist ab 10. März lieferbar.

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Ricardo Domeneck und Odile Kennel am 20.1. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht auch 2015 weiter.

Am 20. Januar um 19.30 Uhr starten wir in der Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4 mit einer  brasilianisch-deutschen Lyrik-Performance mit Ricardo Domeneck & Odile Kennel

Odile Kennel, copyright: Heike Bogenberger

Odile Kennel, copyright: Heike Bogenberger

Ricardo Domeneck, copyright: Angélica Freitas

Ricardo Domeneck, copyright: Angélica Freitas

Ricardo Domeneck & Odile Kennel arbeiten schon seit Jahren an einer poetischen Brücke zwischen Brasilien und Deutschland. Sie übersetzen sich nicht nur gegenseitig, sondern haben zahlreiche weitere zeitgenössische Dichter beider Länder in die jeweils andere Sprache übertragen. 2013 kam beim Verlagshaus J. Frank Körper: ein Handbuch heraus, ein zweisprachiger Band mit Texten Ricardo Domenecks in der Übersetzung von Odile Kennel. Domeneck und Kennel sind Dichter, Prosaautoren und Übersetzer. An diesem Abend stellen sie einen Teil ihrer Arbeit in der Stadtbücherei vor. Musikalisch wird der Abend durch den deutschen Komponisten und Produzenten Körper - Ein HandbuchLudwig Roehrscheid (Dora Brilliant) gestaltet, der in Frankfurt am Main lebt und arbeitet.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal und Banco do Brasil.

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Patrícia Melo: Fogo-fátuo

Gestern traf gerade rechtzeitig vor Weihnachten eine größere Sendung aus Brasilien ein, mit dabei auch der mit Patrícia Melo: Fogo-fátuoSpannung erwartete neue Krimi aus der Edelfeder von Patrícia Melo, hierzulande bereits zweimal mit dem  Deutschen Krimipreis geehrt und stand mit dem zuletzt erschienenen Ladrão de Cadáveres (dt. Leichendieb) monatelang auf der Krimibestenliste der Zeit.

Im neuen Roman Fogo-fátuo (Irrlicht)  geht es um die Ermittlungen von Azucena Gobbi, die privat gerade eine schwere Zeit durchmacht (ihr Mann hat sie betrogen). Sie versucht den Mord an Fábbio Cássio, einem aufstrebenden Telenovela-Star, aufzuklären. Hauptverdächtige ist dessen Lebensgefährtin, die vom Tod nicht sonderlich berührt scheint.

Viel mehr können wir an dieser Stelle noch nicht verraten, wir wünschen eine spannende Lektüre. Das Buch wird demnächst auch in deutscher Übersetzung erscheinen.

Patrícia Melo: Fogo-fátuo, Rocco, 2014, bei TFM 23,90 EUR

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Noch kein Geschenk?

Wie jedes Jahr schmelzen die Tage bis zum Fest dahin wie der (noch nicht vorhandene) Schnee.  Wenn Sie noch auf Geschenksuche sind, haben wir noch ein paar Tipps für Sie:

Für die kleinen Leser:

O GrufalãoKinderbuchklassiker wie O Grufalão, Oh que lindo é o Panamá oder die  Bücher von Conni (in portugiesisch Clara) für die Kleinsten, Weihnachtsgeschichten mit CD, Kinderliederbücher mit CD.

Für Jugendliche kommen vielleicht der Bestseller A culpa é das estrelas von John Green, der schönen Band Sonhos azuis pelas esquinas mit Reiseerzählungen von Ondjaki oder auch Adeus, Berlim (Tschick) von Wolfgang Herrndorf in Frage.

José Eduardo Agualusa: A rainha GingaZum Schmökern für Erwachsenene gibt es natürlich eine große Auswahl: die neuen Bücher Galveias von José Luís Peixoto, A Rainha Ginga von José Eduardo Agualusa oder Flores artificiais von Luiz Ruffato.

Krimifreunde werden vielleicht mit O jogo de Ripper von Isabel Allende, Ladrão de cadáveres von Patricia Melo oder dem neuen Schmöker A chave de Salomão von José Rodrigues dos Santos glücklich.

Miguel Szymansik: Ende der FiestaFür Freunde des Sachbuchs kämen aus aktuellem Anlass O último banqueiro über Ricardo Salgado von der Banco Espírito Santo in Frage oder auch die neu erschienene História alemã in portugiesischer Übersetzung, die einen Überblick über die deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart gibt oder auch Ende der Fiesta von Miguel Szymanski, das einen persönlichen Einblick in die aktuelle Krise gibt.

Carminho: CantoFür Musikliebhaber haben wir schon die neuen CDs von Carminho, Gisela João und Mariza auf Lager.

Edle Tropfen fürs Fest von Weingütern aus dem Alentejo, Douro oder der Region Lisboa finden Sie ebenfalls bei uns in der Buchhandlung. Dazu passen der Weinführer Vinhos de Portugal von João Paulo Martins und das wunderbare Kochbuch Cozinha portuguesa (Die portugiesische Küche, in deutsch) aus dem Antje Kunstmann Verlag, das sich zu einem heimlichen Bestseller hier entwickelt hat.Die portugiesische Küche - A cozinha portuguesa

Sollten Sie ganz unentschlossen sein, dann ist vielleicht der Bücherscheck das Geschenk der Wahl, Sie erhalten ihn bei uns in unterschiedlichen Wertstufen und können Ihnen außer in unserer Buchhandlung auch bundesweit in vielen teilnehmenden Buchhandlungen einlösen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Großen Seestraße 47 in Frankfurt, Ihren Anruf (069-282647) oder Ihre E-mail-Nachricht (info@tfmonline.de). Geöffnet haben wir bis einschließlich 23.12, 14,00 Uhr., Pakete verschicken wir bis zum 22.12.  Danach gibt es die übliche Weihnachtspause, und wir sind ab 5. Januar im neuen Jahr wieder für Sie da.

Eine entspannte Vorweihnachtszeit wünscht das TFM-Team.

 

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Manoel de Barros (1916-2014)

Há muitas maneiras sérias de dizer nada, mas só a poesia é verdadeira. (Manoel de Barros)

Es gibt viele ernstgemeinte Arten, nichts zu sagen, aber allein die Poesie ist wahrhaftig.

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Wir trauern um Brasiliens bekanntesten Dichter und unseren Autor, Manoel de Barros, der heute im Alter von 97 Jahren in Campo Grande  nach längerer Krankheit gestorben ist. Er hinterlässt sein Frau Stella und die Tochter Martha.

Manoel Wenceslau de Barros wurde 1916 in Cuiabá geboren. Mit 21 Jahren veröffentlicht er seinen ersten Gedichtband Poemas concebidos sem pecado. Durch seine Herkunft, die er selbst als „ungebändigt” (de bugre) bezeichnete und die wesentlich mehr als eine indigene Abstammung beinhaltet, ist er zu einem besonderen Verstehen des Menschlichen, der Pflanzenwelt, der Gewässer und der Vögel in tiefer dichterischer Verbundenheit über Leib, Geist und Seele befähigt. Im Jahre 1940 schloss er in Rio de Janeiro sein Jurastudium ab und zog 1958 zurück ins Pantanal auf die Farm Nhecolândia. Dort setzte er seine poetischen Schriften fort und erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine mehr als 30 Gedichtbände (u.a. 2x Prêmio Jabuti)

Viele zeitgenössische Autoren portugiesischer Sprache sind durch sein besonderes Werk und seine poetische Sprache beeinflusst worden.  In deutscher Übersetzung erschien im vergangenen Jahr  das von Britta Morisse Pimentel herausgegebene Fotoessay „Canto do Mato – Gesang des Dickichts“ mit Texten von Manoel de Barros. Die Brasilianische Botschaft in Berlin zeigt im November eine Ausstellung und Filme über den Autor. Sein Gesamtwerk wird in Brasilien in Kürze wieder neu aufgelegt.

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