Archiv der Kategorie: portugiesische Literatur

Lesung mit Jacinto Lucas Pires am 20.Oktober

Copyright: Paulo Goulart

Der portugiesische Autor Jacinto Lucas Pires, der im Oktober ein Literaturstipendium der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões in Berlin erhält, kommt zur Frankfurter Buchmesse.

Wir freuen uns auf eine Lesung mit Gespräch am Freitag, dem 20. Oktober, 20.00 Uhr bei uns in der Buchhandlung.

Moderation und Übersetzung: Michael Kegler. Der Eintritt ist frei. Wir danken der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões für die Unterstützung.

Jacinto Lucas Pires schreibt Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke, Drehbücher, komponiert und textet Musik. Sein letzter Roman, Oração a que faltam joelhos (Porto Editora, 2020), wurde mit dem John-dos-Passos-Preis ausgezeichnet. Während der Pandemie veröffentlichte er auch einen Band mit Erzählungen: Doutor Doente (Húmus, 2021).

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Dulce Maria Cardoso: Eliete

Der literarische Herbst startet mit einigen wenigen Neuerscheinungen auf dem Gebiet der Übersetzungen, die wir Ihnen hier gern nach und nach vorstellen möchten. Wir freuen uns sehr, dass mit Eliete. Das normale Leben nun der zweite Roman der großartigen Dulce Maria Cardoso in deutscher Übersetzung von Steven Uhly erschienen. Wie schon das erste Buch Die Rückkehr (Originaltitel: O Retorno), das glücklicherweise nun auch endlich wieder lieferbar ist, wurde das Buch im Secession Verlag veröffentlicht.

Cascais in der Gegenwart ist nicht mehr das, was es einmal war: ein glamouröser Ort, wo die Reichen sich zum Spiel trafen und die Mächtigen große Politik machten. Eliete, eine gewöhnliche Portugiesin in ihren Vierzigern, hat ihr ganzes Leben dort verbracht, hat die Tragödie ihres Vaters erlebt, der mitten in der Nelkenrevolution einen tödlichen Autounfall erlitt, die Spannungen zwischen ihrer verwitweten Mutter und ihrer Großmutter, die den einzigen Sohn verlor, die Armut, die erst endete, als Portugal Teil der EWG wurde.
Wir erleben den inneren Monolog einer Frau, die ihre besten Jahre hinter sich hat. Einsam und unverstanden inmitten von Menschen, die sie liebt, für die sie sorgt, begibt sie sich auf die Suche nach Leidenschaft und landet doch nur bei Tinder. Doch da geschieht etwas: Die Großmutter lüftet in ihrer fortschreitenden Demenz ein Geheimnis, das Elietes Leben über das Unmittelbare hinaushebt

Eliete. Das normale Leben , 24,00 EUR

Die Rückkehr, 24,00 EUR

Weitere Bücher von Dulce Maria Cardoso bei uns in der Buchhandlung vorrätig und/oder bestellbar. In Portugal erscheint in wenigen Woche ihr neuer Band mit Crónicas – Autobiografia Não Autorizada 2.

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Prémio Literário Eça de Queiroz geht an Joana Bértholo

Joana Bértholo: A História de Roma

Die Eça de Queiroz Stiftung hat in dieser Woche die Preisträgerin für den gleichnamigen Preis der Stiftung bekanntgegeben.

Ausgezeichnet wurde der Roman A História de Roma von Joana Bértholo.

Im Roman geht es um zwei Menschen, die einst ein Paar waren, treffen sich zehn Jahre nach ihrer Trennung. Sie, die Lissabonnerin, führt ihn, den Fremden, auf verschiedenen Wegen durch ihre Stadt, während sie ihre Erinnerungen freilegen.

Bei dem Versuch, eine gemeinsame Vergangenheit zu finden, stimmen nur wenige Wege überein. Ihnen bleiben die Namen bestimmter Straßen, bestimmter Städte – Buenos Aires, Berlin, Marseille, Beirut -, die zu intimen Topografien werden, die nicht mehr besucht werden können, wie der Name der Tochter, die sie nie hatten.

Der Preis, den es seit 2014 gibt und der mit 10.000 Euro dotiert ist, unterstützt die literarischen Werke in portugiesischer Sprache und zeichnet Autorinnen und Autoren unter 40 Jahre aus. Er wird alle 2 Jahre verliehen. Zuletzt wurde 2021 A Lição de Sonâmbulo von Frederico Pereira ausgezeichnet.

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Prémio Literário Eça de Queiroz gibt Finalisten bekannt

Die Eça de Queiroz Stiftung hat diese Woche die Nominierten für den gleichnamigen Preis der Stiftung bekannt gegeben.

Auf der Shortlist stehen Joana Bértholo mit dem Roman História de Roma, João Reis mit Cadernos de Água, Periferia von Catarina Costa, João Pedro Vala mit Grande Turismo und Desaparecida von Ricardo Lemos.

Der Preis, den es seit 2014 gibt und der mit 10.000 Euro dotiert ist, unterstützt die literarischen Werke in portugiesischer Sprache und zeichnet Autorinnen und Autoren unter 40 Jahre aus. Er wird alle 2 Jahre verliehen. Zuletzt wurde 2021 A Lição de Sonâmbulo von Frederico Pereira ausgezeichnet.

Die Bekanntgabe des neuen Preisträgers oder der Preisträgerin erfolgt im September.

Alle Bücher sind natürlich bei uns in der Buchhandlung bestellbar oder ggfs. vorrätig.

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Stipendium in Berlin für Jacinto Lucas Pires

Der portugiesische Autor Jacinto Lucas Pires erhält das von der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões in Berlin und dem Instituto Camões initiierte, einmonatige Literaturstipendium in Berlin. Bisherige Stipendiat*innen waren Patrícia Portela, Rui Cardoso Martins, Isabela Figueiredo, Miguel Cardoso , Afonso Cruz, Judite Canha Fernandes und Cláudia Galhós

In Berlin will Jacinto Lucas Pires ein Kapitel seines neuen Romans schreiben, in dem es um den Besuch eines Liebespaares in der deutschen Hauptstadt geht, bei dem beide in die Kunstszene der Stadt eintauchen.

Jacinto Lucas Pires schreibt Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke, Drehbücher, komponiert und textet Musik. Sein letzter Roman, Oração a que faltam joelhos (Porto Editora, 2020), wurde mit dem John-dos-Passos-Preis ausgezeichnet. Während der Pandemie veröffentlichte er auch einen Band mit Erzählungen: Doutor Doente (Húmus, 2021).

Im Theater arbeitet Jacinto Lucas Pires mit verschiedenen Gruppen und Regisseuren zusammen. Aberto 24 Horas, sein letztes Stück, wurde am 11. Juni 2022 in der Casa das Artes de Famalicão vom Ensemble unter der Regie von Jorge Pinto uraufgeführt.

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Leipziger Buchmesse

Mit einigen Bücherkisten bepackt, geht es morgen (Mittwoch) nach Leipzig, wo wir an der endlich wieder stattfindenden Buchmesse teilnehmen.

Sie finden uns am portugiesischen Nationalstand in Halle 4D300. Dort gibt es ein umfangreiches Programm mit und über portugiesischsprachige Autor*innen, das wir ja schon in den vergangenen Tagen ausführlich angekündigt haben.

Wenn Sie in der Nähe sind, kommen Sie gern vorbei, wir freuen uns auf spannende Gespräche. Unsere Frankfurter Buchhandlung bleibt deshalb von Mittwoch bis Freitag (26.-28.4.) geschlossen, am Samstag (29.4.) haben wir regulär geöffnet.

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Herr Walser und der Wald

In das vom portugiesischen Autor Gonçalo M. Tavares geschaffene Stadtviertel ist nun auch in der deutschen Übersetzung ein neuer Bewohner eingezogen.

Nach den Herren Henri, Brecht, Kraus, Valéry, Calvino und Juarroz ist jetzt Herr Walser neu dabei.

Kleine bibliophile Schätzchen sind die in Leinen gebundenen Bücher mit witzig-skurrilen Miniaturen von Gonçalo M. Tavares, die in deutscher Übersetzung von Michael Kegler im österreichischen Verlag Edition Korrespondenzen erscheinen.

Der Autor hat jedem Bewohner eines imaginären Stadtviertels (im portugiesischen heißt die Reihe „O Bairro“) ein Buch gewidmet.

Der neue Bewohner, Herr Walser, hält sich vorzugsweise im Wald auf.

Besessen vom Willen, einen Ort zu schaffen, an dem er zwanglos mit anderen Menschen ins Gespräch kommen kann, in einer Atmosphäre des gemütlichen und einträchtigen Miteinanders, abseits vom Getöse der Stadt. Sein Haus steht abgeschieden, schwer zugänglich inmitten des Waldes, als ein Zeichen des Triumphs der Zivilisation über die Barbarei. Überall noch der Geruch von Farbe und Lack, alles ist neu. Herr Walser hegt große Erwartungen.

Doch am Tag des Einzugs, kaum ist das erste Einladungsschreiben aufgesetzt, klingelt es an der Tür und das Haus bevölkert sich immer mehr mit Handwerkern, die da und dort noch etwas zu tun haben.

Alle Bücher der Reihe finden Sie bei uns in der Buchhandlung, die portugiesischen Ausgaben sind aufgrund eines Verlagswechsels des Autors derzeit leider nicht komplett lieferbar

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Lesetreff – Tertúlia wieder am 8.Mai

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Wir treffen uns wieder am Montag, 8. Mai, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über neuen Roman Baiôa sem Data Para Morrer von Rui Couceiro sprechen.

Rui Couceiro ist Verleger im portugiesischen Verlag Contraponto. Baiôa sem Data Para Morrer ist sein erster Roman. Ein junger Lehrer aus der Stadt, dessen Leben in eine gewisse Sackgasse geraten ist, geht zurück in das Dorf seiner Großeltern im tiefsten Alentejo. Hier trifft er auf den titelgebenden Baiôa, der die alten, oft verlassenen Häuser des Dorfes wieder restauriert und so vor dem Verfall bewahrt. In jedem Haus leben auf viele andere liebenswerte, oft skurrile Figuren fortgeschrittenen Alters, deren Geschichten hier erzählt werden.

Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Das Buch ist in Kürze bei uns wieder lieferbar. Wir nehmen gern Vorbestellungen entgegen.

Buchhandlung TFM, Frankfurt

Desde 2014 encontrámo-nos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. A próxima tertúlia encontra-se no dia 8 de maio às 19h00. Vamos falar sobre o livro Baiôa sem Data Para Morrer do escritor português Rui Couceiro.

Rui Couceiro foi jornalista, assessor de comunicação e coordenador cultural da Porto Editora. Atualmente é editor da Contraponto. Baiôa Sem Data Para Morrer é uma história em que o poético e o irónico emergem do encontro entre duas gerações e do confronto entre o mundo urbano e o mundo rural, no Alentejo profundo.

O livro estará de novo disponível dentro de poucos dias, aceitamos encomendas.

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Prémio Literário Correntes d’Escritas geht an Maria do Rosário Pedreira

Das größte Literaturfestival Portugals, die Correntes d’Escritas im nordportugiesischen Póvoa de Varzim wurde heute traditionell mit der Bekanntgabe des Preisträgers des mit 20.000 Euro dotierten Prémio Literário Casino da Póvoa eröffnet.

In diesem Jahr wird der Preis an Maria do Rosário Pedreira verliehen. Die Jury (Fernando Pinto do Amaral, Helena Vasconcelos, José António Gomes, José Mário Silva e Patrícia Portela) zeichnete sie für den Lyrikband O Meu Corpo Humano (erschienen bei Quetzal 2022) aus. Gewürdigt wurden besonders die thematische und stilistische Kohärenz sowie für die kühne Herangehensweise an die Erfahrung des menschlichen Körpers in seinen vielfältigen Dimensionen (z. B. Begehren, Erinnerung, Tod).

Maria do Rosário Pedreira ist eine der bekanntesten portugiesischen Verlegerinnen. Zahlreiche der heute bekannten und erfolgreichen Schriftsteller wie zum Beispiel José Luís Peixoto oder João Tordo wurden von ihr entdeckt und gefördert. Seit vielen Jahren ist sie für die Verlagsgruppe Leya tätig.

Ihr lyrisches Werk umfasst die Bände A Casa e o Cheiro dos Livros (1996), O Canto do Vento nos Ciprestes (2001), Nenhum Nome Depois (2004). 2012 erschien ihre gesammelten Gedichte in Poesia Reunida. Sie hat aber auch Kinderbücher veröffentlicht und schreibt regelmäßig Texte für einige der bekanntesten portugiesischen Fadistas. Zuletzt hat sie mit Aldina Duarte den Band Esse Fado vaidoso herausgegeben. In deutscher Übersetzung liegen nur wenige Gedichte von ihr vor, unter anderem in der bei TFM erschienen Lyrikanthologie hotel ver mar, die am Festivalort in Póvoa de Varzim entstanden ist und von Michael Kegler ins Deutsche übersetzt wurde.

Bücher von Maria do Rosário Pedreira finden Sie bei uns in der Buchhandlung.

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Lesetreff – Tertúlia wieder am 3.März

Seit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Wir treffen uns wieder am Freitag, 3. März, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über den neuen Roman Ferry von Djaimilia Pereira de Almeida.

Djaimilia Pereira de Almeida, geboren 1982 in Luanda, Angola, wuchs in Portugal auf. Sie ist promovierte Literaturtheoretikerin, Autorin und schreibt für verschiedene Zeitschriften und Magazine. Ihre Bücher wurden schon mit mehreren renommierte Literaturpreisen ausgezeichnet, u.a. bereits zweimal mit dem Prémio Oceanos. In deutscher Übersetzung erschient zuletzt im Unionsverlag Im Auge der Pflanzen in der Übersetzung von Barbara Mesquita. Im Februar erscheint dort neues Buch Seebeben.

Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Ferry ist aber Ende nächster Woche in der Buchhandlung erhältlich. Wir nehmen gern Vorbestellungen entgegen.

Buchhandlung TFM, Frankfurt

Desde 2014 encontrámo-nos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. A próxima tertúlia encontra-se no dia 3 de março, às 19h00. Vamos falar sobre o livro Ferry da escritora portuguesa Djaimilia Pereira de Almeida .Djaimilia Pereira de Almeida escreveu, entre outros, Esse cabelo, Luanda, Lisboa, Paraíso e Três Histórias de Esquecimento. Os seus livros estão editados em várias línguas. Recebeu o Prémio Oceanos 2019 e 2020, o Prémio Fundação Inês de Castro 2018 e o Prémio Fundação Eça de Queiroz 2019.

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