Weinprobe 06.05.2011, 20.00 Uhr

Zu einem guten Buch ein guter Wein!

Es ist wieder soweit – wir laden wieder ein zu einer Weinprobe mit unserer „Haus-Önologin“ Dr. Teresa Rosário aus Köln am Freitag, dem 6. Mai, 20.00 Uhr bei uns in der Buchhandlung (TFM, Große Seestr. 47, 60486 Frankfurt)

Im Mittelpunkt der Probe stehen diesmal Profilweine aus Portugal

Das Weinland Portugal zeichnet sich durch eine große Rebsortenvielfalt aus.

Insgesamt gibt es ca. 500 einheimische Trauben, aber wenn man die Synonyme berücksichtigt, ergeben sich ungefähr 300 Rebsorten. Das macht die Weine aus Portugal besonders interessant,  spannend und einzigartig. Bei dieser Weinprobe werden wir verschiedenen Profilweine (Weine aus nur einer Rebsorte) verkosten.

Eintritt 10,00 Euro.

Für Ihre Teilnahme an der Weinprobe bitten wir wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Vorabreservierung per Telefon (069-282647), Fax (069-287363), E-mail (info at tfmonline.de)  oder Post bis zum 2.5. Da es diesmal nur einen Termin gibt, empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Herzliche Grüße

Ihr TFM -Team

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Hans Fallada: E agora Zé-Ninguém?

Hans Falladas Roman Kleiner Mann, was nun? über das Deutschland der 1920er Jahre ist nun auch in portugiesischer Übersetzung erhältlich. Der 1932 veröffentlichte Roman erzählt die schwierige Liebesgeschichte des Paares Johannes und Emma (Lämmchen) in den Zeiten der Weltwirtschaftskrise. Mit diesem Roman erreichte Fallada seinen Durchbruch als Schriftsteller und fand auch internationale Anerkennung. Im Augenblick ist er wegen des bei Aufbau erstmals in ungekürzter Fassung veröffentlichten Romans Jeder stirb für sich allein wieder in aller Munde.

E agora Zé-Ninguém in der Übersetzung von Paula Rego  ist derzeit der einzige lieferbare Roman Falladas in portugiesischer Übersetzung und ist ab sofort bei uns erhältlich.

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Gramática ativa 1 – acordo ortográfico

Langsam hält die portugiesische Rechtschreibreform (acordo ortográfico) auch in Lehr- und Übungsbücher Einzug. Angepasst und gleichzeitig neubearbeitet wurde jetzt die allseits beliebte Übungsgrammatik Gramática ativa 1von Isabel Coimbra und Olga Mata Coimbra aus dem Verlag Lidel. Sie wendet sich an Lernende der portugiesischen Sprache in den Niveaus A1, A2 und B1 des Europäischen Referenzrahmens und umfasst sowohl Erklärungen als auch Übungen zu einer ganzen Reihe von grammatikalischen Problemen. Durch den beigefügten Lösungsschlüssel ist das Buch auch gut zum Selbststudium geeignet.

Im Vergleich zur vorherigen Ausgabe wurde sie komplett überarbeitet, enthält neue Übungen und ein übersichtlicheres, farbiges Design. Die Übungen umfassen in 54 Lektionen die folgenden Grammatikthemen: presente do indicativo – verbos regulares e irregulares; pretérito perfeito simples e composto; pretérito imperfeito vs. pretérito perfeito; pretérito mais-que-perfeito; condicional; imperativo; infinitivo; voz passiva; discurso direto e indireto; artigos definidos e indefinidos; demonstrativos variáveis e invariáveis; possessivos; interrogativos; pronomes pessoais; preposições

Isabel Coimbra/Olga Mata Coimbra: Gramática ativa 1, ab sofort bei uns erhältlich

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Elisabeth von Goessel liest aus Azorenhoch mit Meerestiefen

Wir laden ein zu einer Lesung mit der Frankfurter Autorin Elisabeth von Goessel.

Sie präsentiert am Donnerstag, dem 14.April, um 20.00 Uhr mit Fado und vinho tinto ihren neuen Roman

Azorenhoch mit Meerestiefen

in unserer Buchhandlung (TFM – Centro do Livro, Große Seestr. 47, 60486 Frankfurt).

Eintritt frei, Lesung und Gespräch in deutscher Sprache.

Elisabeth von Goessel hat in ihrem gerade erschienenen Roman „Azorenhoch mit Meerestiefen“ eine Krimigeschichte mit der landeskundlichen Geschichte der beiden Azoreninseln Faial und Pico verknüpft.
Die Protagonistin des Romans ist die Berliner Meeresbiologin Carlotta Brunotte. Diese kommt in einem intelligent inszenierten Katz- und Maus-Spiel nicht nur dem bislang verborgenen zweiten Leben ihres Großvaters auf die Spur, sondern gerät auch in einen Skandal um die Naturschutzbehörde der Inseln.

Elisabeth von Goessel, Foto: Verlag

Elisabeth von Goessel, geboren 1950,  lebt seit 1969 in Frankfurt. Ihr erster Roman  „Zwischendrin, doch außen vor. Heimat, die fremd geblieben ist“ erschien 2006. Er verarbeitet die Historie ihrer Mutter, eine Geschichte von Flucht und Vertreibung aus dem Sudetenland.
In ihrem neuen Roman bearbeitet Elisabeth von Goessel fiktiv die Geschichte ihres Großvaters Hans von Goessel, der Pilot der deutschen Luft-Hansa (damalige Schreibweise) war.

Elisabeth von Goessel
Azorenhoch mit Meerestiefen. Roman, MCT-Verlag, 14,90 €

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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Pritzker Preis für Eduardo Souto Moura

Der portugiesische Architekt Eduardo Souto Moura wird mit dem Pritzker Preis, dem weltweit wichtigsten Architekturpreis ausgezeichnet. Er ist nach Álvaro Siza, der den Preis 1992 erhielt, bereits der zweite portugiesische Architekt, der diese mit 100.000 Dollar dotierte Auszeichnung erhält. Eines der auch international bekannten Projekt des 58jährigen Architekten aus Porto ist das anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2004 eingeweihte Stadion in Braga, das in einen Felsen gebaut wurde. In einem Interview mit der portugiesischen Zeitung Público zeigte sich Souto Moura überrascht und erfreut. Gleichzeitig äußerte er sich besorgt über die Arbeitsbedingungen der Architekten in Portugal. Viele der renommierten Architekturbüros hätten innerhalb des Landes zu wenig Arbeit, daher emigrierten sie immer häufiger, vor allem in die Schweiz und nach Brasilien, so Souto Moura.

Berichterstattung, siehe auch:

Público

Spiegel

Süddeutsche Zeitung

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Taschenwörterbuch Portugiesisch – überarbeitete Neuauflage

Eben erschienen ist eine komplette Neubearbeitung des bekannten Taschenwörterbuchs Portugiesisch (Portugiesisch-Deutsch/Deutsch-Portugiesisch) aus dem Hause Langenscheidt.

Im Vergleich zur Vorgängerausgabe aus dem Jahr 2000 sind 5000 neue Einträge hinzugekommen, sodass das Wörterbuch jetzt insgesamt 105.000 Einträge umfasst und damit zumindest auf dem deutschsprachigen Buchmarkt das umfangreichste Wörterbuch ist. In Portugal gibt es noch ein umfangreicheres Werk in zwei Bänden (Dicionário Editora Português-Alemão bzw. Dicionário Editora Alemão-Português), das wir selbstverständlich auch im Sortiment haben.

Die brasilianische Variante der portugiesischen Sprache wurde in der Neuausgabe besonders berücksichtigt. Neu sind auch landeskundliche Informationen zu bestimmten Themen wie Capoeiro, vinho português, Candomblé, Corcovado, pastel de nata…

Besonderheiten des angolanischen und mosambikanischen Portugiesisch wurden ebenfalls berücksichtigt. Ein großes Plus ist die Lautschrift, mit deren Hilfe man die Aussprache aller Vokabeln nachvollziehen kann.

Kleines Manko: Die portugiesische Rechtschreibreform (acordo ortográfico), die mittlerweile in allen portugiesischsprachigen Ländern ratifiziert wurde und nach und nach in Kraft gesetzt wird – in Portugal und Brasilien sind schon viele Wörterbücher erschienen, die den acordo berücksichtigen – wurde leider hier im Hauptteil noch nicht angewandt.  Wesentliche Änderungen werden im Anhang des Wörterbuchs jedoch kurz erklärt.

Langenscheidt Taschenwörterbuch Portugiesisch, 978-3-468-11274-4, 31,99 EUR – ab sofort bei uns erhältlich

 

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João Paulo Cuenca liest in Frankfurt

Der junge brasilianische Autor João Paulo Cuenca kommt nach Frankfurt und stellt am kommenden Montag, dem 28.März um 19.30 Uhr seinen neuesten Roman O único final feliz para uma história de amor é um acidente vor.
Veranstaltungsort:Brasilianisches Generalkonsulat, Hansaallee 32 a+b (Eingang Vogtstraße) , 60322 Frankfurt am Main.

Michael Kegler moderiert und übersetzt, die Lesung ist zweisprachig portugiesisch-deutsch, der Eintritt frei.

Eine Veranstaltung des Brasilianischen Kulturzentrum Frankfurt e.V. (CCBF) und des Brasilianischen Generalkonsulats Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Literarischen Agentur Mertin, litprom – der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika und TFM – Centro do Livro, Frankfurt.

O único final feliz para uma história de amor é um acidente ist eine rasante, tragische Comic-Geschichte in einem Science-Fiction-Ambiente eines fiktiven Tokio. Shunsuke Okuda, junger Angestellter einer untergehenden international tätigen Firma, verliebt sich Hals über Kopf in Iulana, eine in Tokio gestrandete Animierdame. Shunsukes Vater, der omnipräsente Herr Okuda, überwacht alle Schritte der Protagonisten dieses Buches, besessen von einem teuflisch-perversen Kontrollwahn. Und tatsächlich endet diese in grellen Bildern beschriebene Liebesgeschichte nicht nur mit einem Unfall, sondern auch einer Entführung, Mord und Totschlag und einem Schwindel erregenden Wirbel aus Eifersucht und Verrat.

João Paulo Cuenca, Copyright: Jorge Bispo

João Paulo Cuenca wurde 1978 in Rio de Janeiro geboren und veröffentlichte 2003 sein erstes Buch Corpo Presente. 2007 erschien sein zweiter, sehr erfolgreicher Roman O Dia Mastroianni. Das Hay Festival wählte ihn 2007 unter die 39 wichtigsten Autoren Lateinamerikas unter 39 Jahren. 2008 wurde O Dia Mastroianni ins Italienische übersetzt und erschien 2009 in einer portugiesischen Ausgabe. Sein jüngster Roman O único final feliz para uma estória de amor é um acidente (Dt.: Das einzig glückliche Ende einer Liebesgeschichte ist ein Unfall) erschien ebenfalls fast zeitgleich in Brasilien und Portugal.

Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet João Paulo Cuenca als Journalist und Kolumnist für verschiedene brasilianische Medien, unter anderem für das Magazin der Tageszeitung O Globo.

weitere Termine der Lesereise:

31.03., 20.00 Uhr München

Eine Veranstaltung von Lusofonia e.V.
Unopiú Espressobar
Lindwurmstraße 79
80337 München

Einführung: Luísa Costa Hölzl.
Moderation und Lesung der deutschen Übersetzung: Wanda Jakob

06.04., 19.00 Uhr Berlin

Botschaft von Brasilien, Wallstr. 57

Moderation und Übersetzung: Michael Kegler

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Felipe Tadeu spricht über Gal Costa

Die schon zur Tradition gewordenen Vorträge des brasilianischen Musikjournalisten Felipe Tadeu werden am 11. März fortgesetzt. Gal Costa – eine Ikone der Música Popular Brasileira – ist diesmal Thema des Vortrags.

Die Veranstaltung findet wie immer statt im Brasilianischen Generalkonsulat in der Hansaallee 32 a+b, 60322 Frankfurt am Main, Beginn: 18.00 Uhr
Michael Kegler übersetzt den Vortrag ins Deutsche. Im Anschluss wird eine DVD mit Musik von Gal Costa gezeigt.

Eine Veranstaltung des CCBF e.V. in Zusammenarbeit mit dem Brasilianischen Generalkonsulat und mit freundlicher Unterstützung von TAM-Airlines.

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Moacyr Scliar (1937-2011)

Der brasilianische Schriftsteller  Moacyr Scliar ist am vergangenen Wochenende in Porto Alegre an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. Der Sohn russisch-jüdischer Einwanderer wurde 1937 im südbrasilianischen Porto Alegre geboren. Er veröffentlichte neben seiner langjährigen Tätigkeit als Arzt mehr als 70 Romane, Essays, Kinder- und Jugendbücher und war einer der wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller Brasiliens. In deutscher Übersetzung erschienen unter anderem der großartige Roman Die Ein-Mann-Armee (O exercíto de um homem só) und Der Zentauer im Garten (O Centauro no Jardim). Beide sind im Moment leider nicht mehr lieferbar. Dreimal wurde Moacyr Scliar mit dem wichtigsten brasilianischen Literaturpreis dem Prêmio Jabuti ausgezeichnet. Zuletzt erschien im vergangenen Jahr sein Roman Eu vos abraço milhões.

Wie vielen anderen ist auch mir der Diskussionsbeitrag Moacyr Scliars beim portugiesischen Literaturfestival Correntes d’Escritas im Jahr 2009 in Erinnerung geblieben. Bei einer Debatte  mit dem Titel O medo ou o fascínio do desconhecido (Die Angst oder die Faszination des Unbekannten) erzählte er  dort von seinem Vater, der 1917 als Jugendlicher in Russland ein Schiff nach Brasilien bestiegen hatte, ohne zu wissen, was ihn dort erwarten würde. Niemals zuvor hatte er eine Ananas, Mango oder Banane gesehen – doch verband er mit Brasilien vor allem die  ein Land mit mildem Klima, liebenswürdigen Menschen und tropischen Früchten. Als das Schiff schließlich im Hafen von Porto Alegre anlegte,  stand dort ein Großteil der Bevölkerung am Kai und einer der Gaúchos reichte dem Jungen eine Banane. Er verstand, dass es sich um etwas zu essen handelte, hatte jedoch keine Ahnung, wie er die Banane essen sollte.  Nachdem er entdeckt hatte, dass sich die Banane wie eine Orange schälen ließ,  nahm er an, dass auch die Banane aus Schale und Kern bestehen würde, hielt die Frucht für den Kern und begann zur Verwunderung des Gaúchos die Schale der Banane zu essen.

„Der Schriftsteller ist jemand, der die Banane anschaut und die Schale isst“, so Scliar in seinem Vortrag, „dieser Schritt ins Unbekannte ist die Voraussetzung für Literatur, die die Aufgabe hat, das Unbekannte in Magie zu verwandeln.“

siehe auch:

Isabel Coutinho in Ciberescritas

Correntes d’Escritas 2009

Público

Der brasilianische Verleger Luis Schwarcz über Moacyr Scliar

Nachruf von Albert von Brunn bei nova cultura!

Nachruf in der taz

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Prémio Literário Correntes d’Escritas geht an Pedro Tamen

Das größte Literaturfestival Portugals, die Correntes d’Escritas im nordportugiesischen Póvoa de Varzim, wurde heute eröffnet. Die Bekanntgabe des Preisträgers des mit 20.000 Euro dotierten Prémio Literário Casino da Póvoa erfolgte traditionell im Rahmen der Eröffnungszeremonie.

In diesem Jahr standen ausschließlich Lyrik-Titel zur Auswahl. Die Jurymitglieder Almeida Faria, Carlos Vaz Marques, Fernando Pinto do Amaral, Patrícia Reis e valter hugo mãe haben sich für

Pedro Tamen und sein Werk O Livro do Sapateiro

entschieden.

Nominiert waren

A Inexistência de Eva, Filipa Leal, Deriva

Anthero, Areia & Água, Armando da Silva Carvalho, Assírio & Alvim

Arado, A. M. Pires Cabral, Cotovia

Curso Intensivo de Jardinagem, Margarida Ferra, & Etc

Guia de Conceitos Básicos, Nuno Júdice, Dom Quixote

Mais Espesso que a Água, Luís Quintais, Cotovia

Necrophilia, Jaime Rocha, Relógio D’Água

O Anel do Poço, Paulo Teixeira, Caminho

O Livro do Sapateiro, Pedro Tamen, Dom Quixote

O Viajante sem Sono, José Tolentino Mendonça, Assírio & Alvim

Bis Sonntag nehmen 65 Schriftsteller aus 12 Ländern an der 12. Ausgabe der Correntes d’Escritas teil. Mit dabei sind unter anderem Luis Sepúlveda, Alberto Torres Blandina, Inês Pedrosa, Rui Zink und Francisco José Viegas. Die komplette Teilnehmerliste mit biobibliographischen Informationen wird hier zur Verfügung gestellt.

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