Archiv der Kategorie: portugiesische Literatur

Einladung zur Lesung mit Rui Zink am 14. Januar

Im Moment stecken wir noch mitten im Weihnachtsgeschäft, freuen uns aber auch schon auf Januar und unserer erste Lesung im neuen Jahr.

Unser Gast wird am 14. Januar, um 19.30 Uhr der portugiesische Autor Rui Zink sein. Michael Kegler moderiert und übersetzt. Rui Zink stellt die Novelle Die Installation der Angst (A Instalação do Medo) vor, der vor einigen Jahren in der deutschen Übersetzung von Michael Kegler im Weidle Verlag (jetzt Wallstein) erschienen ist.

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Reservierung.

Rui Zink wurde 1961 in Lissabon geboren. Er hat seit Mitte der 1980er ein vielfältiges literarisches Werk veröffentlicht von Comic über Romane bis hin zu Kinderbüchern. Er war im portugiesischen Fernsehen präsent und ist heute Professor für portugiesische Literatur an der Universität Lissabon.

In deutscher Übersetzung erschien zunächst in den 1990er Jahren der satirische Roman Hotel Lusitano (Deutsch von Martin Amanshauser bei Deuticke), danach Apocalüpse Nau ebenfalls in der Übersetzung von Martin Amanshauser. Beide Übersetzungen sind leider nur noch antiquarisch zu bekommen.

Die kammerspielartige Novelle Die Installation der Angst wurde 2016 im Weidle Verlag veröffentlicht und auch schon mehrfach im Theater aufgeführt.

Zwei Männer klingeln bei einer alleinstehenden Frau. Sie sind gekommen, um in ihrer Wohnung die Angst zu installieren. Wortreich erklären die beiden die Notwendigkeit der Angst, ihre Funktion bei der Kontrolle der Bevölkerung. Die beiden sehr unterschiedlichen Installateure erläutern verschiedene Arten von Angst. Angst, so betonen sie, braucht die Kooperation der Menschen – je besser die Frau sich für die Angst öffne, desto schneller würden sie sie wieder in Ruhe lassen.
Die Männer ahnen jedoch nichts von der tatsächlichen Angst der Frau, nämlich dass die Beamten ihr im Badezimmer verstecktes Kind finden könnten. Als es schließlich doch zur Entdeckung kommt, verändert sich das Machtgefüge zwischen der passiven Frau und den aktiven Installateuren der Angst…

Mit freundlicher Unterstützung der Professur für Romanische Literaturwissenschaft (Hispanistik und Lusitanistik) der Goethe-Universität, vielen Dank.

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Prémio Oceanos 2024

Und weiter geht es mit Literaturpreisen. Gestern Abend wurde der Prémio Oceanos in den Kategorien Lyrik und Prosa verliehen. Ausgezeichnet wurde in der Lyrik-Kategorie:

Uma Colheita de Silêncios des in diesem Jahr verstorbenen portugiesischen Autors Nuno Júdice, erschienen 2023 bei Publicações Dom Quixote.

Den Preis als bester Roman erhielt Caminhando com os mortos der brasilianischen Autorin Micheliny Verunschk, erschienen bei Companhia das Letras, die bereits für ihren vorangegangen Roman O Som do Ruído da Onça den Prêmio Jabuti erhalten hatte.

Der prämierte Roman zeigt, wie sich der Hass auf Frauen und Minderheiten durch die Jahrhunderte zieht, insbesondere wenn er durch religiösen Fanatismus geschürt wird.

Der Prêmio Oceanos ist je Kategorie mit 150.000 Reais dotiert.

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Bücher, Bücher, Bücher – Neuübersetzungen 2024

Gestern Abend haben wir im Rahmen der Woche des unabhängigen Buchhandels auf die diesjährigen Neuerscheinungen im Bereich der Übersetzungen geschaut und dabei festgestellt, dass das im Jahresverlauf gar nicht so wenige waren.

Das interessante „Ping-Pong“ von gestern, dass von „Autorenpflege“ deutscher Verlage über queere Literatur aus Brasilien, autofiktionales Erzählen, die portugiesische Nelkenrevolution, Klassikerübersetzung bis zur Suche nach Herkunft und Identität reichte und auch die eine oder andere noch nicht übersetzte Novität gestreift hat, ist natürlich schwierig in einem Blogbeitrag wiederzugeben, aber einen Überblick über die erschienenen und besprochenen Bücher wollen wir dennoch hier geben, jeweils mit Link zu näheren Informationen auf unserer Webseite:

Tatiana Salem-Levy: Der Schlüssel zum Haus, 25 EUR, übersetzt von Marianne Gareis, Secession Verlag für Literatur

Debüt der brasilianischen Autorin, in Brasilien schon 2007 erschienen, eigentlich 3 Romane in einem die Suche nach der eigenen türkisch-jüdischen Herkunft verbunden mit dem titelgebenden Schlüssel, eine schwierige, sehr körperliche Liebesbeziehung und die Auseinandersetzung mit dem Tod der Mutter, interessant zu lesen, in einer sehr schönen Ausgabe

Eça de Queirós: Die Maias, 44 EUR, übersetzt von Marianne Gareis, Hanser

Der Klassiker der portugiesischen Literatur des 19. Jahrhunderts in einer grandiosen Neuübersetzung, Leinen, Dünndruckpapier, eine Familiensaga in der portugiesischen Oberschicht des ausgehenden 19. Jahrhunderts, ein großer klassischer realistischer Roman, beste Lektüre für lange Herbst- und Winternachmittage.

Victor Heringer: Die Liebe vereinzelter Männer, 24 EUR, übersetzt von Maria Hummitzsch, März Verlag

brasilianischer queerer Coming-of-Age Roman aus dem Nachlass des früh verstorbenen Autors. Mosaikartig erzählt, in dessen Mittelpunkt die Geschichte von Camilo und Cosme steht.

José Henrique Bortoluci: Was von meinem Vater bleibt, 20 EUR, übersetzt von Maria Hummitzsch. Aufbau Verlag

interessantes Memoir im Stil von Annie Ernaux oder Didier Eribon. In einem kleinen Independent Verlag in Brasilien erschienen, die Übersetzungsrechte wurden in viele Länder verkauft. Behandelt neben der brasilianischen Geschichte aus der Sicht eines LKW-Fahrers viele universale Themen wie Krankheit und Tod der Eltern und sozialen Aufstieg über Klassen hinweg.

Gonçalo M. Tavares: Herr Breton und das Interview, 16 EUR, Deutsch von Michael Kegler, Edition Korrespondenzen

Ein weiterer Band in der auch optisch wunderschönen Edition kleiner Texte des portugiesischen Autors, der sich ein Stadtviertel mit berühmten Persönlichkeiten ausgedacht hat.

António Lobo Antunes: Am anderen Ufer des Meeres, 26 EUR, Deutsch von Maralde Meyer-Minnemann, Luchterhand

Neuer Roman des bekanntesten zeitgenössischen Autors aus Portugal. Dreistimmiger Roman über das Erinnern, über Rassismus und über die Sehnsucht nach einem anderen Leben, wie immer zu einem der Hauptthemen von Lobo Antunes – der Auseinandersetzung mit der portugiesischen Kolonialherrschaft

Carla Bessa: Alle Eine, 16 EUR, Deutsch von Lea Hübner, Transit

Radikale, sprachlich variantenreiche und weit über feministische Gesellschaftskritik hinausgehende Erzählungen der in Berlin lebenden brasilianischen Autorin, bereits ihr zweiter Erzählungsband bei Transit

José Luís Peixoto: Mittagessen am Sonntag, 26 EUR, Deutsch von Ilse Dick, Septime

Bereits der vierte Roman des portugiesischen Autors José Luís Peixoto, der im österreichischen Verlag erscheint. Basierend auf der Biographie des Café-„Barons“ Rui Nabeiro erzählt Peixoto portugiesische Geschichte von der portugiesischen Diktatur, über die Nelkenrevolution und wirtschaftlichen Aufschwung, der seinen Ursprung im Alentejo hat.

Patrícia Melo: Die Stadt der Anderen, 26 EUR, Deutsch von Barbara Mesquita, Unionsverlag

Auch hier ein Verlag, der sich toll um seine Autorin kümmert. Der neue Roman der Brasilianerin Patrícia Melo ist kein Krimi, er führt nach São Paulo in die Welt derer, die auf der Straße leben und auf das luxuriöse Leben der Metropole schauen.

Amadú Dafé: Jasmim, 19,95 EUR, Deutsch von Rosa Rodrigues, Leipziger Literaturverlag

Das seltene Ereignis einer Übersetzung aus Guiné-Bissau. Der junge Fé begibt sich auf die Suche nach seiner Mutter, die ihn aus Liebe zu einem Mann auf den Kapverden zurückgelassen hatte, als er noch klein war. Nach einer langen Reise durch den afrikanischen Kontinent landet er im Norden von Guinea-Bissau.

José Falero: Supermarkt, 25 EUR, Deutsch von Nicolai von Schweder-Schreiner, Hoffmann und Campe

Eine stimmgewaltige, elektrisierende Geschichte über soziale Ungerechtigkeit und städtische Gewalt aus Brasilien, ein moderner Schelmenroman über den Aufstieg und Fall zweier Männer und ihrer Familien aus dem Nichts.

Yara Nakahanda Monteiro: Herz. Rhythmus. Störungen, 22,90 EUR, Deutsch von Michael Kegler, Haymon

Nach dem Erfolg des Romans Schwerkraft der Tränen veröffentlicht Haymon jetzt auch den ersten Lyrikband der luso-angolanischen Autorin. Feministische Lyrik über Heilung und Verlust, verwoben mit intimen Momenten und Erfahrungen; zutiefst menschlich, magisch.

Buhuu Boys. Wahre Geschichten über toxische Männlichkeit (Graphic Novel), 18 EUR , Deutsch von Michael Kegler, Alibri

Die Herausgeberinnen haben aus Hunderten von Geschichten, die von Frauen und nicht-binären Menschen aus ganz Brasilien eingesandt wurden, 11 beispielhafte ausgewählt und von 11 Künstlerinnen illustrieren lassen

Davi Kopenawa/Bruce Albert: Der Sturz des Himmels. 44 EUR, Deutsch von Karin Uttendörfer, Tim Trzaskalik, Matthes&Seitz

Alle Gattungen sprengendes, monumentales Werk: schamanisches Lehrstück, leidenschaftliche Verteidigung der Rechte indigener Völker und kompromisslose Verurteilung der Verwüstungen, die an Mensch und Umwelt begangen werden. Die Autobiografie des Schamanen Davi Kopenawa ist eine für das Menschheitsgedächtnis höchst bedeutende Erzählung, entstanden aus der jahrzehntelangen Freundschaft zwischen dem Schamanen und dem französischen Anthropologen Bruce Albert. Ursprünglich in französisch erschienen, dann auch in Brasilien veröffentlicht und jetzt ca. 20 Jahre nach Erstveröffentlichung auch in deutscher Übersetzung verfügbar.

Alle Bücher gibt es bei uns in der Buchhandlung, natürlich nicht nur die Übersetzungen, sondern meist auch das portugiesischsprachige Original. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Prémio LeYa geht an Nuno Miguel Silva Duarte

Der mit 50.000 Euro dotierte Prémio LeYa, der von der gleichnamigen portugiesischen Verlagsgruppe für bisher unveröffentlichte Texte verliehen wird, geht an den portugiesischen Autor Nuno Miguel Silva Duarte.

Er erhält den Preis für den Roman Pés de Barro, der in Kürze veröffentlicht wird.

Der Roman spielt in den 1960er Jahren zum Zeitpunkt des Baus der Ponte 25 de Abril in Lissabon.

Nuno Miguel Silva Duarte, der seit rund drei Jahrzehnten in der Werbebranche tätig ist, bezeichnet es als „gewagt“, sich für den LeYa-Preis zu bewerben, und war von der Nachricht über die Auszeichnung sehr überrascht. „Für jemanden, der gerne schreibt und davon träumt, eines Tages ein Buch zu veröffentlichen, ist das wie ein Lottogewinn, zwischen mehr als tausend Leuten und wenigstens ein paar hundert, die sehr gut schreiben… Ich weiß nicht, ob jemand, der sich für einen solchen Preis bewirbt, wirklich eine große Chance hat, zu gewinnen“, sagte er gegenüber der portugiesischen Tageszeitung PÚBLICO, immer noch fassungslos und glücklich über die Auszeichnung

Der Prémio Leya ist der größte Literaturpreis für unveröffentlichte Romane in portugiesischer Sprache. In diesem Jahr gab es die Rekordbeteiligung von 1123 Einreichungen aus 15 Ländern.

Den zweifellos größten Erfolg hatte bisher der Roman Torto Arado von Itamar Vieira Junior, der 2018 mit dem Prémio Leya ausgezeichnet wurde und in der Folge zum Bestseller wurde und zahlreiche weitere Preise erhalten hat.

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Die Maias: Ein Klassiker der portugiesischen Literatur neu entdeckt

Die Maias, ein absoluter Klassiker der portugiesischen Literatur ist jetzt in einer Neuübersetzung von Marianne Gareis bei Hanser erschienen – unsere Empfehlung für lange Herbstnachmittage.

Worum geht’s?

Der Roman führt uns in das Lissabon um 1870. Carlos de Maia stammt aus einer der vornehmsten Familien des Landes und hat alles: Er sieht blendend aus, ist reich, intelligent und hat hochfliegende Pläne. Er und sein bester Freund João brillieren in der feinen Gesellschaft, über deren Rückständigkeit sie sich zugleich lustig machen. Carlos studiert im Ausland, wird Arzt und richtet sich eine luxuriöse Praxis ein, doch schon bald stürzt er sich in eine Affäre mit der rätselhaften Maria Eduarda, die das Zeug dazu hat, nicht nur ihn, sondern seine ganze Familie zu ruinieren. In Portugal gibt es Os Maias in unzähligen Ausgaben, es wird an Schulen und Unis gelesen und ist einer der größten Klassiker der portugiesischen Literatur vergleichbar mit den Buddenbrooks von Thomas Mann oder den realistischen Romanen von Honoré de Balzac.

Die neue Ausgabe in der Hanser Klassiker Reihe ist auch ein bibliophiles Schätzchen, mit Leineneinband, Lesebändchen und auf Dünndruckpapier bei immerhin 940 Seiten ist es der ideale Schmöker für die kalte Jahreszeit und natürlich auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.

José Maria Eça de Queirós: Os Maias, aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis, Hanser, 44 EUR

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Prémio Fernando Namora geht an Hugo Gonçalves

Im Herbst werden traditionell viele Literaturpreise verliehen, das ist auch in diesem Jahr nicht anders.

Der portugiesische Autor Hugo Gonçalves wird mit dem Prémio Fernando Namora ausgezeichnet. Er erhält den mit 15.000 Euro dotierten Preis für den Roman Revolução, der im letzten Jahr bei Companhia das Letras Portugal (Penguin) erschienen ist.

Die Jury unter Vorsitz von Guilherme d’Oliveira Martins hob den flüssigen, direkten und kommunikativen Stil des Romans hervor.

Revolução spielt im Umfeld der portugiesischen Nelkenrevolution (1974) und erzählt die Geschichte von drei Geschwistern der Familie Storm, die auf unterschiedlichen Seiten der Zeitgeschichte stehen. Maria Luísa, die älteste Tochter wird von der PIDE verfolgt und ist untergetaucht, Frederico der jüngste Sohn ist davon besessen, seine Unschuld zu verlieren, bevor er zum Kolonialkrieg eingezogen wird und versucht möglichst wenige aufzufallen, und Pureza die mittlere Tochter sieht ihr traditionelles Weltbild vom revolutionären Prozess bedroht…

Wir haben das Buch unter anderem schon in unserem Lesezirkel besprochen, und auch dort wurde es fast einhellig sehr positiv aufgenommen.

Alle Bücher von Hugo Gonçalves, der unter anderem auch als Drehbuchautor arbeitet, was man auch seinen Romanen durchaus anmerkt, gibt es bei uns in der Buchhandlung.

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José Luís Peixoto: Mittagessen am Sonntag

Es gibt einen neuen Roman von José Luís Peixoto auf Deutsch! Der österreichische Septime Verlag hat jetzt Mittagessen am Sonntag, wieder in der bewährten Übersetzung von Ilse Dick veröffentlicht.

Die Handlung dieses biografischen Romans ist stark an das Leben des portugiesischen Unternehmers Rui Nabeiro angelehnt, der die große portugiesische Kaffeefirma Café Delta aufgebaut hat.

90 Jahre Portugal: der Estado Novo; die Nelkenrevolution als Schlusspunkt der langjährigen Salazar-Diktatur; die Kolonialkriege; der Eintritt in die EU … all das hat Rui Nabeiro erlebt und hat, aus bescheidenen Verhältnissen in einem alentejanischen Provinzstädtchen an der Grenze zu Spanien stammend, aus eigener Kraft ein florierendes Firmenimperium aufgebaut. An seinem 90. Geburtstag erinnert er sich an Begebenheiten, die sein Leben prägten – eine Liebesgeschichte, die portugiesische Diktatur, die Nelkenrevolution, bekannte portugiesische Persönlichkeiten.

Eine Lebensgeschichte entlang der Geschichte Portugals.

Original und Übersetzung gibt’s wie immer bei uns in der Buchhandlung:

José Luís Peixoto: Mittagessen am Sonntag

José Luís Peixoto: Almoço de Domingo

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Buchempfehlungsabend am 8. November

Copyright: Antje Braga

Erstmals laden wir während der WuB – Woche unabhängiger Buchhandlungen zu einem Buchempfehlungsabend ein. Am Freitag, 8. November, ab 19.30 Uhr verraten Ihnen, was es Neues gibt aus dem Buchmarkt, welche Bücher von portugiesischsprachigen Autorinnen und Autoren gerade übersetzt wurden und bei welchen Titeln wir uns eine Übersetzung sehr wünschen würden.

Wir freuen uns auf einen interessanten literarischen Abend mit Ihnen zusammen in entspannter Atmosphäre bei einem Glas Wein. Veranstaltung in deutscher Sprache. Wir stellen übersetzte Bücher und Bücher im portugiesischen Original vor.

Der Buchempfehlungsabend findet im Rahmen der WuB – Woche unabhängiger Buchhandlungen statt und ist auch Teil von der zweiten Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Buch&Bembel„, dem Programm von Mainlesen – einer Kooperation unabhängiger Frankfurter Buchhandlungen, zu denen wir natürlich auch gehören.

Eintritt frei.

Für Ihre Teilnahme bitten wir wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Vorabreservierung per Telefon (069-282647) oder E-mail (info@tfmonline.de) bis zum 05.11.

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Gespräch mit Francisco Sousa Lobo am 18.Oktober

Copyright: Gustavo Bom/DN

Der portugiesische Comicautor Francisco Sousa Lobo, der im Oktober ein Literaturstipendium der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões in Berlin erhält, kommt zur Frankfurter Buchmesse.

Wir freuen uns auf ein Gespräch mit ihm am Freitag, dem 18. Oktober, 20.00 Uhr bei uns in der Buchhandlung.

Moderation und Übersetzung: Michael Kegler. Der Eintritt ist frei. Wir danken der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões für die Unterstützung.

Francisco Sousa Lobo wurde 1973 in Mosambik geboren. Er wuchs in Oeiras auf und arbeitete in Lissabon, bevor er nach London zog, wo er seit 2005 lebt und arbeitet. Das Werk des Comic-Autors mit einem Abschluss in Architektur und Kunst bewegt sich zwischen Dokumentation, Autobiografie und Fiktion.

Im Rahmen seines Stipendiums in Berlin ist Francisco Lobo dabei, einen kurzen Comic über seinen Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt zu gestalten, und nimmt dabei die Kurzgeschichte „Der Büffel“ von Clarice Lispector als Ausgangspunkt.

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Amália Rodrigues in Lissabon

Fernando Pessoa hat Gesellschaft bekommen. In der „Menschen und Orte“ Reihe der Edition A.B. Fischer gibt es einen neuen Band zu der portugiesischen Fadista Amália Rodrigues. Beide Bücher stammen aus der Feder von Catrin George Ponciano, die uns sonst auch mit Krimis und Reisebüchern erfreut und als langjährige Reiseleiterin viele Geschichten erzählen kann.

Beide Bücher enthalten neben den spannenden Biografien in Verbindung mit den jeweiligen Orten in Lissabon schöne Fotografien in schwarz-weiß von Angelika Fischer und sind somit schöne Reisebegleiter für einen „Ausflug“ nach Lissabon.

Dazu passende Lektüre von Fernando Pessoa und Musik von Amália Rodrigues auf CD gibt es natürlich bei uns in der Buchhandlung.

Amália Rodrigues in Lissabon, 12,00 EUR

Das Lissabon des Fernando Pessoa, 16,00 EUR

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