Archiv der Kategorie: portugiesische Autoren

António Mota auf Lesereise

Wir sind sehr froh, dass sich die Aschewolke des isländischen Vulkans mit dem unaussprechlichem Namen zumindest teilweise verzogen hat. So konnte António Mota, unser Gast in dieser Woche, doch noch heute aus Porto anreisen.

TFM feiert in diesem Jahr sein 30jähriges Bestehen und eine der Aktivitäten ist die morgen beginnende Lesereise mit dem portugiesischen Kinder-und Jugendbuchautor.

Lesungen gibt es für die Schüler in Dortmund, Frankfurt, Kaiserslautern und Singen. Wir freuen uns auf eine erlebnisreiche Woche.

Viele Bücher von António Mota sind in unserer Buchhandlung und über unseren Onlineshop verfügbar.

António Mota veröffentlicht Eindrücke von den Begegnungen auf seiner Webseite

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Die Lusiaden – jetzt wieder lieferbar

Das portugiesische Nationalepos aus der Feder von Luís Vaz de Camões, übersetzt von Hans-Joachim Schaeffer ist jetzt bereits in der 4. verbesserten Auflage im Berliner Elfenbein Verlag erschienen. Komplett zweisprachig (portugiesisch-deutsch), in Leinen gebunden und im Schuber kostet das gute Stück 75,00 EUR und ist aber sofort wieder bei uns lieferbar.

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Portugiesische Stipendiaten in Bamberg

Das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg begrüßt ab Ende April 12 neue Stipendiaten.
Sechs Künstler aus Portugal werden mit sechs Künstlern aus Deutschland Bewohner der Villa Concordia für die Dauer eines Jahres.
Der erste öffentliche Termin zur Begegnung mit den Stipendiaten ist der 27.04. um 19 Uhr. Das Stipendium soll der Begegnung und dem Gedankenaustausch zwischen Künstlern beider Länder dienen und gemeinsame künstlerische Projekte ermöglichen.

Die Stipendiaten kommen aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur und Musik. Ausgewählt wurden:

Bereich Literatur:
·    Dulce Maria Cardoso im letzten Jahr bei uns zu Gast und ebenfalls im letzten Jahr mit dem Literaturpreis der EU ausgezeichnet
·    Jose Riço Direitinho – ein Großteil seiner Werke liegt in deutscher Übersetzung im Elfenbein Verlag und bei Hanser vor.
·    Kurt Kreiler – Publizist, Herausgeber, Hörfunkautor
·    Susanne Röckel – Autorin und Übersetzerin

Bereich Bildende Kunst:
·    Matias Becker widmet sich unter anderem Installationen, zu denen er seine graphischen Arbeiten in Beziehung setzt.
·    Andreas Feist setzt sich in seiner künstlerischen Arbeit vor allem mit dem Verhältnis zwischen Skulptur und Architektur auseinander.
·    Filipa César beschäftigt sich in ihrem Wirken vor allem mit dem Medium „Film“.
·    João Leonardo thematisiert im Zusammenspiel verschiedenster Medien den Körper in dessen physischer und spiritueller Gesamtheit.

Bereich Musik:
·    Paul Engel – freischaffender Komponist, Dirigent und Pädagoge
·    Viera Janárčeková – Komponistin und Pianistin
·    Luís Antunes Pena – Komponist

Nähere Informationen zur Idee des Künstlerhauses finden sich hier.

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2x Pessoa im letzten Ammann-Programm

Im letzten Programm des Ammann-Programm, der wie berichtet im Sommer seine verlegerische Tätigkeit einstellt, sind noch einmal zwei Titel von Fernando Pessoa erschienen:

Pessoas bekanntestes und sicher für den Verlag erfolgreichstes Werk Das Buch der Unruhe (deutsch von Inés Koebel)  in einer  Sonderausgabe auf Dünndruckpapier und außerdem der von Steffen Dix übersetzte Band Genie und Wahnsinn. Schriften zu einer intellektuellen Biographie, den der Übersetzer und Pessoa-Forscher gemeinsam mit Jerónimo Pizarro herausgegeben hat. In diesem Band sind nahezu alle Dokumente zu den Themen Genie, Wahnsinn, Degeneration und Psychopathologie aus dem Nachlass Pessoas zusammengefasst worden.

Bleibt zu hoffen, dass die noch lange nicht vollständige Edition von Pessoas Werk in deutscher Übersetzung in einem anderen Verlag in gleicher Qualität fortgeführt werden kann.

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Portugiesische Autoren auf Lesereise

Gleich drei bekannte portugiesische Schriftsteller sind im März in Deutschland zu Gast. Den Anfang macht Miguel Sousa Tavares, der am 11. März, um 18.00 Uhr in Berlin im Rahmen der Reihe „Europa literarisch“ aus dem Roman Am Äquator (Equador) lesen wird. Die deutsche Übersetzung von Marianne Gareis ist 2005 im C.Bertelsmann erschienen. Es moderiert Thomas Wohlfarth von der Berliner Literaturwerkstatt.

Es folgt am 16. März António Lobo Antunes der auf dem Kölner Literaturfestival Lit.Cologne um 20.00 Uhr in der Kulturkirche Köln seinen Roman O meu nome é legião (2007 erschienen) vorstellen wird, die deutsche Übersetzung Mein Name ist Legion von Maralde Meyer-Minnemann ist für den Herbst bei Luchterhand angekündigt. Die Lesung wird von Kersten Knipp moderiert, es liest Michael Wittenborn vom Schauspiel Köln.

Am 20.3. um 14.00 Uhr schließlich stellt Rui Zink seinen Roman O Destino Turístico auf der Leipziger Buchmesse vor (Congress Center Leipzig, Mehrzweckfläche 1), es moderieren und übersetzen Michael Kegler und Martin Amannshauser.

Diese und weitere Termine stehen natürlich auch im Kulturkalender von nova cultura!

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Prémio Literário Casino da Póvoa für Maria Velho da Costa

Die portugiesische Autorin Maria Velho da Costa erhält den mit 20.000 Euro dotierten Prémio Literário Casino da Póvoa für ihren Roman Myra.

Wie der Vorsitzende der Jury Carlos Vaz Marques gestern bei den Correntes d’Escritas bekannt gab, setzte sich das Buch nach langer Diskussion gegen die anderen Anwärter der Shortlist durch. Nominiert waren:

Rakushisha von Adriana Lisboa

O Cónego von A.M. Pires Cabral

O Verão Selvagem dos Teus Olhos von Ana Teresa Pereira

Três Lindas Cubanas von Gonzalo Celorio

A Eternidade e o Desejo von Inês Pedrosa

O Mundo – o mundo é a rua da tua infância von Juan José Millás;

Myra von  Maria Velho da Costa

A Sala Magenta von Mário de Carvalho

A Mão Esquerda de Deus von Pedro Almeida Vieira  und

O Apocalipse dos Trabalhadores von valter hugo mãe

Myra erzählt die Geschichte der gleichnamigen Protagonistin, einer jungen Russin, die auf der Flucht durch die grauen Landschaften des gegenwärtigen Portugals reist. Eine ausführliche Rezension des Kritikers José Mário Silva in portugiesischer Sprache ist in der Literaturzeitschrift LER erschienen und hier nachzulesen. Der Roman wurde bereits im letzten Jahr mit dem Preis des portugiesischen PEN-Club und dem Prémio Máxima da Literatura ausgezeichnet.

Maria Velho da Costa ist neben Maria Isabel Barreno und Maria Teresa Horta eine der „3 Marias“, die in den 1970er mit den Novas Cartas Portuguesas (dt. Neue Portugiesische Briefe, bei tranvia erschienen) für Furore sorgten. In deutscher Übersetzung liegt ebenfalls bei Tranvia der Gedichtband Corpo verde – Körper grün vor.

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Rosa Lobato de Faria gestorben

Die portugiesischen Autorin, Schauspielerin und Komponistin Rosa Lobato de Faria starb gestern im Alter von 77 Jahren in einem Lissabonner Krankenhaus.

In der portugiesischen Presse finden sich zahlreiche Artikel und Reaktionen, u.a. im Público und Expresso. Die vielseitige Künstlerin begann ihre schriftstellerische Karriere mit dem Roman O pranto de Lúcifer, der als bisher einziges Buch später auch ins Deutsche übersetzte wurde und mit dem Titel Die Tränen Luzifers bei Ullstein erschien, leider aber bereits seit geraumer Zeit nicht mehr lieferbar ist. In portugiesischer Übersetzung erschien zuletzt 2008 der Roman As esquinas do tempo.

Rosa Lobato de Faria  wirkte in zahlreichen portugiesischen Fernsehserien mit, spielte aber  auch in Kinofilmen unter anderem von Lauro António und João Botelho. Darüberhinaus entwickelte sie selbst zahlreiche Drehbücher für das Fernsehen.

Zahlreiche Fadistas, unter anderem Mísia,  verdanken ihr hervorragende Liedtexte.

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Teatro Lusotaque mit neuem Stück

Bereits zum achten Mal präsentiert die portugiesischsprachige Theatergruppe Lusotaque in Köln ein neues Stück.  Arranha-céus des portugiesischen Autors Jacinto Lucas Pires hat am 5. Februar um 20.00 Uhr in der Kölner Severins-Burg Premiere. Weitere Aufführungen finden am 6. und 7. Februar statt.

Nähere Informationen zur Gruppe und zum Stück gibt es hier.

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Lissabon entdecken mit Fernando Pessoa

Fernando Pessoa hat 1925 eine Art Reiseführer über Lissabon in englischer Sprache veröffentlicht („Mysteries of Lisbon or What the tourist should see“). Dieses Buch, das übrigens auch seit vielen Jahren in deutscher Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner vorliegt und bei TFM erschienen ist, hat der bekannte portugiesische Regisseur José Fonseca e Costa zum „Drehbuch“ seines Films „Os Mistérios de Lisboa, What the tourist should see, A Lisbon Guide by Fernando Pessoa“ gemacht.

Der knapp 70minütige Film mit Musik von Joly Braga Santos und Tonspuren in englisch, portugiesisch, spanisch, französisch und deutsch ist ab sofort bei uns erhältlich, Pessoas Reiseführer in Textform natürlich auch.

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Albert von Brunn über „Caim“

Unser Autor Albert von Brunn, von dem zuletzt das Buch Milton Hatoum. Zwischen Orient und Amazonas erschienen ist, hat José Saramagos neuen Roman Caim gelesen, seine ausführliche Rezension mit dem Titel „Der ausgestoßene Rebell. José Saramagos Kain“ finden Sie bei nova cultura!

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