Archiv der Kategorie: literaturpreise

Prémio Fernando Namora

Die portugiesische Autorin Luísa Costa Gomes erhält für Ihren im letzten Jahr veröffentlichten Roman Ilusão den Literaturpreis Prémio Fernando Namora/Estoril Sol. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.  Mehr als 50 Werke standen zur Auswahl. Die Jury, bestehend aus Vasco Graça Moura, Guilherme d’Oliveira Martins, José Manuel Mendes , Maria Carlos Loureiro, Manuel Frias Martins , Maria Alzira Seixo, Liberto Cruz,  Lima de Carvalho und Dinis de Abreu lobte insbesondere die exzellente Konstruktion des Romans und die ironische Auseinandersetzung mit typischen Verhaltensweisen in der aktuellen portugiesischen Gesellschaft.

Luísa Costa Gomes wurde in Lissabon geboren, sie studierte Philosophie und hat danach einige Zeit als Lehrerin gearbeitet. Heute widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben.

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Grande Prémio APE/DGLB Romance für Rui Cardoso Martins

Der große Preis des portugiesischen Schriftstellerverbandes (Associação Portuguesa de Escritores) für den besten Roman 2009 geht an Rui Cardoso Martins für sein 2009 veröffentlichtes Deixem passar o homem invisível.

Die Jury unter Vorsitz von Eugénio Lisboa hatte die Wahl aus 85 eingereichten Werken von über 30 Verlagen.  Rui Cardoso Martins ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist. Er wurde 1967 in Portalegre geboren und schreibt unter anderem als Chronist regelmäßig für die portugiesische Tageszeitung Público.

Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

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Shortlist Prêmio Portugal Telecom

Im November werden die drei Gewinner des in Brasilien verliehenen Prêmio Portugal Telecom bekanntgegeben. Die Shortlist wurde jetzt von der Jury veröffentlicht. Der Preis zeichnet in Brasilien erschienene Werke portugiesischsprachiger Autoren aus, prämiert werden 3 Gewinner mit einer Gesamtsumme von 150.000 Reais. Folgende 10 Autoren/Werke stehen nun noch zur Auswahl:

José Saramago: Caim
Ondjaki: Avó dezanove e o segredo do soviético
Rodrigo Lacerda:  Outra Vida
Carlito Azevedo: Monodrama
Chico Buarque: Leite Derramado
Bernardo Carvalho: O Filho da Mãe
Reinaldo Moraes:  Pornopopéia
Armando Freitas Filho: Lar
Carlos Brito de Mello: A Passagem Tensa dos Corpos
Bernardo Ajzenberg: Olhos Secos

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Lyrikpreis geht an Fernando Echevarría

Der Lyrikpreis des portugiesischen Schriftstellerverbandes (Grande Prémio de Poesia da Associação Portuguesa de Escritores) geht in diesem Jahr an den Autor Fernando Echevarría. Prämiert wird sein Werk Lugar de Estudo. Der Preis wurde dem Autor einstimmig von einer Jury, der Armando Silva Carvalho, Maria João Reynaud und Sérgio Sousa angehörten, zuerkannt und ist mit 5000 Euro dotiert.

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Prémio Camões für Ferreira Gullar

Der brasilianische Lyriker und Dramaturg Ferreira Gullar wird in diesem Jahr mit dem bedeutendsten Literaturpreis der portugiesischsprachigen Welt, dem Prémio Camões,  ausgezeichnet – das gab gestern Abend die portugiesische Kulturministerin Gabriela Canavilhas bekannt.

Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wurde 1988 von Portugal und Brasilien ins Leben gerufen, er wird einmal jährlich einer herausragenden Persönlichkeit der lusophonen Literaturwelt verliehen. Die letzten Preisträger waren 2009 der kapverdische Autor Arménio Vieira, 2008 der brasilianische Autor João Ubaldo Ribeiro und 2007 António Lobo Antunes aus Portugal.

Zur Preisverleihung siehe auch die Artikel in nova cultura! (deutsch) und Diário de Notícias (portugiesisch). Die offizielle Seite von Ferreira Gullar findet sich hier.

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Prémio de Literatura Casa da América Latina/Banif

Der kolombianische Autor Hector Abad Faciolince erhält den mit 10.000 Euro dotierten Prémio de Literatura Casa da América Latina/Banif für seinen Roman Somos o esquecimento que seremos.

Mit dem Preis soll die Übersetzung lateinamerikanischer Autoren in Portugal gefördert werden. Die Jurymitglieder (Maria Fernanda de Abreu,  Fernando Pinto do Amaral, José Manuel de Vasconcelos und Mário Quartin Graça) hatten die Auswahl aus 21 Werken neun verschiedener Verlage.

Das Buch liegt bereits in deutscher Übersetzung (Brief an einen Schatten)  im Berenberg Verlag vor

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Prémio Nacional de Ilustração

Der bedeutendste portugiesische Illustrationspreis (Prémio Nacional de Ilustração) geht in diesen Jahr an den Zeichner Bernardo Carvalho für sein gemeinsam mit Isabel Minhós Martins im Verlag Planeta Tangerina veröffentlichtes Kinderbuch Depressa, Devagar. Er ist mit 5000 Euro sowie eine Reisekostenunterstützung für die Teilnahme an der Kinderbuchmesse in Bologna dotiert und wird von der Direcção Geral do Livro e das Bibliotecas (DGLB) verliehen.

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Hans Christian Andersen Preis für Jutta Bauer

Die deutsche Illustratorin Jutta Bauer hat zusammen mit dem englischen Autor David Almond den diesjährigen Hans Christian Andersen Preis erhalten. Der Preis, der als der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendliteratur gilt und alle 2 Jahre vergeben wird, wurde auf der derzeit stattfindenden Kinder- und Jugendbuchmesse in Bologna verliehen.

Einige Titel von Jutta Bauer liegen auch in portugiesischer Übersetzung vor und sind bei uns erhältlich, so zum Beispiel die Geschichte eines kleinen Pinguins in  Quando a mãe grita (deutscher Titel: Schreimutter) oder das Kinderbuch mit dem Schaf Selma.

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Prémio Literário Casino da Póvoa für Maria Velho da Costa

Die portugiesische Autorin Maria Velho da Costa erhält den mit 20.000 Euro dotierten Prémio Literário Casino da Póvoa für ihren Roman Myra.

Wie der Vorsitzende der Jury Carlos Vaz Marques gestern bei den Correntes d’Escritas bekannt gab, setzte sich das Buch nach langer Diskussion gegen die anderen Anwärter der Shortlist durch. Nominiert waren:

Rakushisha von Adriana Lisboa

O Cónego von A.M. Pires Cabral

O Verão Selvagem dos Teus Olhos von Ana Teresa Pereira

Três Lindas Cubanas von Gonzalo Celorio

A Eternidade e o Desejo von Inês Pedrosa

O Mundo – o mundo é a rua da tua infância von Juan José Millás;

Myra von  Maria Velho da Costa

A Sala Magenta von Mário de Carvalho

A Mão Esquerda de Deus von Pedro Almeida Vieira  und

O Apocalipse dos Trabalhadores von valter hugo mãe

Myra erzählt die Geschichte der gleichnamigen Protagonistin, einer jungen Russin, die auf der Flucht durch die grauen Landschaften des gegenwärtigen Portugals reist. Eine ausführliche Rezension des Kritikers José Mário Silva in portugiesischer Sprache ist in der Literaturzeitschrift LER erschienen und hier nachzulesen. Der Roman wurde bereits im letzten Jahr mit dem Preis des portugiesischen PEN-Club und dem Prémio Máxima da Literatura ausgezeichnet.

Maria Velho da Costa ist neben Maria Isabel Barreno und Maria Teresa Horta eine der „3 Marias“, die in den 1970er mit den Novas Cartas Portuguesas (dt. Neue Portugiesische Briefe, bei tranvia erschienen) für Furore sorgten. In deutscher Übersetzung liegt ebenfalls bei Tranvia der Gedichtband Corpo verde – Körper grün vor.

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Correntes d’Escritas 2010

Mit der Präsentation zahlreicher Neuerscheinungen und der Bekanntgabe des Preisträgers des  „Prémio Literário Casino da Póvoa“ eröffnet morgen die 11. Ausgabe der Correntes d’Escritas, des inzwischen renommiertestem portugiesischen Literaturfestivals, im nordportugiesischen Póvoa de Varzim. Eingeladen sind diesmal 66 Schriftsteller aus Brasilien, Moçambique,  Cabo Verde,  Mexico, Kolumbien, Frankreich, Spanien,  Angola, Uruguay,  Argentinien und Portugal, die an verschiedenen Podiumsdiskussionen teilnehmen werden.

Alle Informationen zum Festival finden Sie hier.

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