Archiv der Kategorie: literaturpreise

Hans Christian Andersen Preis für Jutta Bauer

Die deutsche Illustratorin Jutta Bauer hat zusammen mit dem englischen Autor David Almond den diesjährigen Hans Christian Andersen Preis erhalten. Der Preis, der als der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendliteratur gilt und alle 2 Jahre vergeben wird, wurde auf der derzeit stattfindenden Kinder- und Jugendbuchmesse in Bologna verliehen.

Einige Titel von Jutta Bauer liegen auch in portugiesischer Übersetzung vor und sind bei uns erhältlich, so zum Beispiel die Geschichte eines kleinen Pinguins in  Quando a mãe grita (deutscher Titel: Schreimutter) oder das Kinderbuch mit dem Schaf Selma.

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Prémio Literário Casino da Póvoa für Maria Velho da Costa

Die portugiesische Autorin Maria Velho da Costa erhält den mit 20.000 Euro dotierten Prémio Literário Casino da Póvoa für ihren Roman Myra.

Wie der Vorsitzende der Jury Carlos Vaz Marques gestern bei den Correntes d’Escritas bekannt gab, setzte sich das Buch nach langer Diskussion gegen die anderen Anwärter der Shortlist durch. Nominiert waren:

Rakushisha von Adriana Lisboa

O Cónego von A.M. Pires Cabral

O Verão Selvagem dos Teus Olhos von Ana Teresa Pereira

Três Lindas Cubanas von Gonzalo Celorio

A Eternidade e o Desejo von Inês Pedrosa

O Mundo – o mundo é a rua da tua infância von Juan José Millás;

Myra von  Maria Velho da Costa

A Sala Magenta von Mário de Carvalho

A Mão Esquerda de Deus von Pedro Almeida Vieira  und

O Apocalipse dos Trabalhadores von valter hugo mãe

Myra erzählt die Geschichte der gleichnamigen Protagonistin, einer jungen Russin, die auf der Flucht durch die grauen Landschaften des gegenwärtigen Portugals reist. Eine ausführliche Rezension des Kritikers José Mário Silva in portugiesischer Sprache ist in der Literaturzeitschrift LER erschienen und hier nachzulesen. Der Roman wurde bereits im letzten Jahr mit dem Preis des portugiesischen PEN-Club und dem Prémio Máxima da Literatura ausgezeichnet.

Maria Velho da Costa ist neben Maria Isabel Barreno und Maria Teresa Horta eine der „3 Marias“, die in den 1970er mit den Novas Cartas Portuguesas (dt. Neue Portugiesische Briefe, bei tranvia erschienen) für Furore sorgten. In deutscher Übersetzung liegt ebenfalls bei Tranvia der Gedichtband Corpo verde – Körper grün vor.

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Correntes d’Escritas 2010

Mit der Präsentation zahlreicher Neuerscheinungen und der Bekanntgabe des Preisträgers des  „Prémio Literário Casino da Póvoa“ eröffnet morgen die 11. Ausgabe der Correntes d’Escritas, des inzwischen renommiertestem portugiesischen Literaturfestivals, im nordportugiesischen Póvoa de Varzim. Eingeladen sind diesmal 66 Schriftsteller aus Brasilien, Moçambique,  Cabo Verde,  Mexico, Kolumbien, Frankreich, Spanien,  Angola, Uruguay,  Argentinien und Portugal, die an verschiedenen Podiumsdiskussionen teilnehmen werden.

Alle Informationen zum Festival finden Sie hier.

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Prémio Vergílio Ferreira

Der von der Universität Évora in diesem Jahr zum 14. Mal vergebene Prémio Vergílio Ferreira  geht an die portugiesische Schriftstellerin Luísa Dacosta.

Luísa Dacosta wurde 1927 in Vila Real geboren und arbeitete bis zur ihrer Pensionierung als Lehrerin. 1995 begann sie ihre schriftstellerische Karriere, sie ist vor allem als Kinderbuchautorin bekannt, hat aber auch Bände mit Kurzerzählungen und autobiographische Texte verfasst. Der Preis wird Luísa Dacosta am 1.März, dem Todestag von Vergílio Ferreira, verliehen.

Einige Titel von Luísa Dacosta finden Sie hier in unserem Angebot.

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Prémio Literário Casino Póvoa – Finalisten stehen fest

Und schon ist das neue Jahr wieder 5 Tage alt – alles Gute hierfür noch – und das bekannte Literaturfestival in Póvoa de Varzim wirft bereits seine Schatten voraus. Die Jury (Carlos Vaz Marques, Dulce Maria Cardoso, Fernando J. B. Martinho, Patrícia Reis, Vergílio Alberto Vieira) des alljährlich verliehenen Prémio Literário Casino Póvoa hat heute die 10 Finalisten für den Preis bekanntgegeben, der in diesem Jahr an ein Prosawerk vergeben wird. Der Preisträger wird am 22. Februar benannt.

Nominiert sind:

Rakushisha von Adriana Lisboa

O Cónego von A.M. Pires Cabral

O Verão Selvagem dos Teus Olhos von Ana Teresa Pereira

Três Lindas Cubanas von Gonzalo Celorio

A Eternidade e o Desejo von Inês Pedrosa

O Mundo – o mundo é a rua da tua infância von Juan José Millás;

Myra von  Maria Velho da Costa

A Sala Magenta von Mário de Carvalho

A Mão Esquerda de Deus von Pedro Almeida Vieira  und

O Apocalipse dos Trabalhadores von valter hugo mãe

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Prémio Agustina Bessa-Luís Revelação

Die 29jährige portugiesische Autorin Raquel Ochoa ist die erste Preisträgerin des neu vergebenen Prémio Agustina Bessa-Luís Revelação, wie die Jury unter Vorsitz des portugiesischen Autors und Politikers Vasco Graça Moura heute bekannt gab. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert – das Preisgeld kommt von Estoril Sol –  und wird an ein noch unveröffentlichtes Werk eines jungen portugiesischen Autors (Altersgrenze 35 Jahre) verliehen.  Die Veröffentlichung des Buches ist Bestandteil des Preises. Raquel Ochoa wird für ihren Roman Casa-Comboio ausgezeichnet, der die Geschichte einer indo-portugiesischen Familien über mehrere Generationen hinweg erzählt.

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Prémio Portugal Telecom 2009 geht an…

den brasilianischen Autor und bildenden Künstler Nuno Ramos für sein Buch Ó.

Der zweite Preis wurde João Gilberto Noll für den Roman Acenos e Afagos zuerkannt, auf dem dritten Platz wurde  A arte de produzir efeito sem causa von Lourenço Mutarelli gewählt. Damit wurden in diesem Jahr ausschließlich Titel von brasilianischen Autoren prämiert. Der Preis ist insgesamt mit 150.000 Reais (ca. 59.000 Euro) dotiert und wird jährlich an den besten  Roman eines portugiesischsprachigen Autors verliehen, dessen Werk in Brasilien veröffentlicht sein muss.

Neben den prämierten Büchern standen folgende Werke/Autoren auf der Shortlist

A eternidade e o desejo von Inês Pedrosa,
Aprender a rezar na era da técnica von Gonçalo M. Tavares
Cemitério de pianos von José Luís Peixoto
Cinemateca von Eucanaã Ferraz
Heranças von Silviano Santiago
O livro dos nomes von Maria Esther Maciel und
Ontem não te vi em Babilônia von António Lobo Antunes

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Prémio José Saramago

João Tordo ist der Gewinner des in diesem Jahr zum 6. Mal verliehen Prémio Literário José Saramago. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wurde von der Stiftung des portugiesischen Buchclubs Círculo de Leitores initiiert und wird mit Unterstützung des portugiesischen Kulturministeriums alle zwei Jahre an einen jungen Autor oder eine junge Autorin (bis 35 Jahre) verliehen. Der diesjährigen Jury unter der Leitung von Guilhermina Gomes gehörten Pílar del Rio, Ana Paula Tavares, Nélida Piñon und  Vasco Graça Moura an. João Tordo erhält den Preis für seinen Roman As Três Vidas (Quid Novi).

Die Preisträger der vergangenen Jahre sind Paulo José Miranda (1999 – „Natureza Morta“), José Luís Peixoto (2001 – „Nenhum Olhar“), Adriana Lisboa (2003 – „Sinfonia em Branco“), Gonçalo M. Tavares (2005 – „Jerusalém“)  und valter hugo mãe (2007 – „O remorso de Baltasar Serapião“).

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weitere Literaturpreise

Die noch bis Sonntag laufende Buchmesse lässt kaum Zeit zum Bloggen, vielleicht reicht es in der nächsten Woche zu einer Nachbetrachtung mit einigen Bildern von der Messe und unserer gestrigen Lesung mit Dulce Maria Cardoso.

In Portugal wurden inzwischen weitere Literaturpreisträger bekanntgegeben. Mário de Carvalho erhält den mit 25.000 Euro dotierten Prémio Fernando Namora für seinen Roman A Sala Magenta.

Die Literaturpreise des portugiesischen PEN-Clubs gehen in diesem Jahr in der Kategorie Poesie an Manuel Gusmão für das Buch A Terceira Mão, in der Kategorie Essay an Frederico Lourenço für Novos Ensaios Helénicos e Alemães und  Isabel Cristina Pinto Mateus für Kodakização e Despolarização do real – Para Uma Poética do Grotesco na Obra de Fialho de Almeida. Maria Velho da Costa erhält den Preis in der Kategorie Roman für ihr Werk Myra.

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Prémio LeYa geht an…

den mosambikanischen Autor João Paulo Borges Coelho für den Roman O olho de Hertzog.

Der mit 100.000 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal von der portugiesischen Verlagsgruppe LeYa verliehen und prämiert ein bisher noch unveröffentlichtes Werk eines portugiesischsprachigen Autors. Zur Jury gehören die Schriftsteller Manuel Alegre, Nuno Júdice, Pepetela, Carlos Heitor Cony, Pepetela, Carlos Heitor Cony, Lourenço do Rosário, Rektor der ISPU Maputo, die Kritikerin Rita Chaves und João Amaral von der Verlagsgruppe LeYa.

Insgesamt wurden 201 Originale eingereicht, von denen 11 in die engere Auswahl kamen. Manuel Alegre, der Vorsitzende der Jury, würdigte vor allem die große Intensität des Romans.

João Paulo Borges Coelho wurde 1955 in Porto geboren. Sein Vater stammt aus der portugiesischen Region Trás-Os-Montes, seine Mutter ist Mosambikanerin. Schon sehr früh ging er mit seinen Eltern nach Moçambique und nahm die mosambikanische Staatsbürgerschaft an. Er studierte Geschichte und unterrichtet heute zeitgenössische Geschichte an der Universidade Eduardo Mondlane in Maputo. Seit 2003 veröffentlicht er Romane, die im portugiesischen Verlag Caminho erschienen sind, der heute zur Verlagsgruppe LeYa gehört. Lieferbar sind u.a. As visitas do Dr. Valdez, Campo de trânsito und Hinyambaan (alle bei TFM erhältlich)

Der prämierte Roman wird in Kürze in der Verlagsgruppe LeYa erscheinen.

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