Archiv der Kategorie: filme

Lissabon entdecken mit Fernando Pessoa

Fernando Pessoa hat 1925 eine Art Reiseführer über Lissabon in englischer Sprache veröffentlicht („Mysteries of Lisbon or What the tourist should see“). Dieses Buch, das übrigens auch seit vielen Jahren in deutscher Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner vorliegt und bei TFM erschienen ist, hat der bekannte portugiesische Regisseur José Fonseca e Costa zum „Drehbuch“ seines Films „Os Mistérios de Lisboa, What the tourist should see, A Lisbon Guide by Fernando Pessoa“ gemacht.

Der knapp 70minütige Film mit Musik von Joly Braga Santos und Tonspuren in englisch, portugiesisch, spanisch, französisch und deutsch ist ab sofort bei uns erhältlich, Pessoas Reiseführer in Textform natürlich auch.

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2. Spanisches und Iberoamerikanisches Filmfestival

Zum zweiten Mal findet im Instituto Cervantes Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Generalkonsulat das Filmfestival mit ausgewählten 35mm Produktionen aus Spanien und Lateinamerika statt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem lateinamerikanischen Gegenwartskino, das bereits auf der diesjährigen Berlinale begeisterte. Es werden Filme gezeigt, die es selten oder gar nicht in die deutschen Kinos schaffen und die couragiert genug sind, sensible und unangenehme gesellschaftspolitische Themen anzusprechen.

Wie im letzten Jahr kooperiert das Instituto Cervantes Frankfurt mit dem exground filmfest, das vom 13.-22. November in Wiesbaden stattfindet.

Das komplette Programm kann man hier einsehen, Karten zum Preis von 6,00 EUR (ermäßigt 5,00 EUR) sind an der Abendkasse des Instituto Cervantes erhältlich.

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Kampf um Amazonien – neuer Dokumentarfilm

Der neue Dokumentarfilm Eine andere Welt ist möglich – Kampf um Amazonien des Frankfurter Regisseurs Martin Keßler (neue WUT) geht Mitte Oktober auf Premieren-Tournee. Der Film über über den Kampf der Indios gegen die Zerstörung des Amazonas-Urwaldes durch Globalisierung und neue Megastaudämme, über das Weltsozialforum in der Amazonasstadt Belém (Januar 2009) und die Idee von einer anderen Welt wird gezeigt in:

Berlin, Kino Babylon Mitte, am 10. Oktober, 20.00 Uhr
München, Eine Welt Haus 13.10. 19.00 Uhr
Stuttgart, Merlin 14.10. 19.00 Uhr
Saarbrücken, Filmhaus , am 15.10., 20.00 Uhr
Hitzacker, Sozialforum in Deutschland, 16.10.
Frankfurt am Main, Cinestar Metropolis, am 18.10.09 Matinee 11.00 Uhr

Umfangreiche Informationen über das Filmprojekt stehen auf der Webseite neue WUT zur Verfügung. Dort kann der Film auch auf DVD bestellt werden.

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neue Filme in Glauber Rocha Edition

Glauber Rocha: Antonio das mortesIn der im letzten Jahr gestarteten DVD-Edition mit Filmen des brasilianischen Regisseurs Glauber Rocha (1939-1981) sind zwei neue Titel erschienen. Barravento, sein erster Spielfilm aus dem Jahr 1962, erzählt die Geschichte von Aberglauben und sozialen Konflikten in einem Fischerdorf im Nordosten Brasiliens. Der zweite Film Antonio das Mortes – eine Art brasilianischer Western, der auch unter dem Titel O Dragão da Maldade Contra o Santo Guerreiro bekannt ist, erhielt 1969 den Regiepreis beim Filmfestival in Cannes. Beide Filme sind als DVD in Originalfassung mit deutschen und französischen Untertiteln lieferbar.

Glauber Rocha ist der bedeutendste Regisseur des brasilianischen Cinema Novo, in der DVD-Edition erschienen bereits die Filme Terra em transe und Deus e Diabo na Terra do Sol.

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Dokumentarfilm in Moçambique

docspt07Über das mosambikanische Kino, und speziell den dortigen Dokumentarfilm, war bisher in Europa nur sehr wenig bekannt. Diese Lücke versucht nun erstmals die in Portugal erscheinende Zeitschrift docs.pt zu schließen, die eine Sondernummer ganz dem Filmland Moçambique gewidmet hat. Ein großes Porträt von Alexandra Lucas Coelho ist dem Brasilianer Licínio Azevedo gewidmet, der sich über Jahre eingehend mit dem mosambikanischen Kino auseinandergesetzt hat. Für alle Filmwissenschaftler hilfreich dürfte zu dem die Filmographie der zwischen 1941 und 2007 in Moçambique gedrehten Filme sein.

Zum ersten Mal veröffentlicht wird hier auch ein ausführliches Interview, dass Luís Carlos Patraquim und Licínio Azevedo 1978 mit dem französischen Regisseur Jean-Luc Godard geführt haben, der damals am Instituto de Cinema in Maputo lehrte.

Der letzte Teil der Zeitschrift ist schließlich der aktuellen Entwicklung im Filmbereich gewidmet.

Zu beziehen ist das Heft wie immer bei den hier vorgestellten Titeln bei uns in der Buchhandlung vor Ort oder online

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Portugiesische Dokumentarfilme

Natal 71Seit kurzem haben wir eine Reihe neuer portugiesischer Dokumentarfilme auf DVD im Programm.  Zum einen handelt es sich um Filme wie As duas faces da guerra von Diana Andringa und Flora Gomes sowie Natal 71 von Margarida Cardoso, die sich mit den Kriegen der 1960er und 70er Jahre in Guinea-Bissau und Mosambik und der portugiesischen Kolonialvergangenheit auseinandersetzen. Sie wurden beim Filmfestival doclisboa erstmals einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt und jetzt auf DVD veröffentlicht.

In der Reihe Escritores Portugueses wiederum sind interessante filmische Porträts der Schriftsteller José Cardoso Pires, Nuno Bragança und Carlos de Oliveira erschienen.

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Berlinale 2009

Die diesjährige Berlinale geizt ein bisschen mit Produktionen aus dem portugiesischen Sprachraum. Im Wettbewerb findet sich gar keine Produktion aus Brasilien oder Portugal. Dafür ist der Vorjahrespreisträger José Padilha (Goldener Bär für den Film Tropa de Elite) mit dem Dokumentarfilm Garapa in der Sektion Panorama Dokumente vertreten.

Als Berlinale Special läuft der neueste Film des unermüdlichen, jetzt 100jährigen Manoel de Oliveira, Singularidades de uma rapariga loira, die Verfilmung der gleichnamigen Erzählung von Eça de Queirós.

Paulo Pons‘ Film Vingança wird in der Sektion Panorama gezeigt. Außerdem laufen noch einige Kurzfilme aus Brasilien in der Sektion Berlinale Shorts. Das komplette Programm lässt sich hier recherchieren.

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Fados – Carlos Saura

Fados by Carlos SauraMorgen beginnt das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Als Sondervorführung im Programm ist der Film Fados von Carlos Saura, der es bisher leider noch nicht in die deutschen Kinos geschafft hat. Wer also in der Nähe wohnt, sollte eine der Aufführungen nutzen. Details zum Spielplan gibt es hier.

Für alle anderen haben wir zumindest den Soundtrack im Sortiment.

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Die Stadt der Blinden – Deutschlandpremiere

Der Termin für die Deutschlandpremiere der Romanverfilmung Blindness von Fernando Meirelles, von der wir hier schon mehrfach berichtet haben steht fest. Das auf dem Roman Die Stadt der Blinden (Ensaio sobre a cegueira) von José Saramago basierende Werk mit Juliane Moore, Marc Ruffalo und Gael Garcia Bernal in den Hauptrollen wir in Deutschland erstmals am 1. Oktober beim Filmfest Hamburg gezeigt. Offizieller Kinostart ist der 23.Oktober. Inzwischen ist auch die deutsche Webseite des Films vom Verleiher Kinowelt online.

Das Filmfest Hamburg, das morgen beginnt, bietet neben der Saramago-Verfilmung übrigens eine ganze Reihe weiterer Filme portugiesischer Regisseure. Gezeigt werden unter anderem Filme von Teresa Villaverde, Luís Filipe Rocha, Maria de Medeiros und Margarida Cardoso, hier geht’s zur Übersicht. Neben Blindness laufen auch noch weitere Filme aus Brasilien.

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Brasilianisches Filmfestival in Höchst

Die Volkshochschule Frankfurt veranstaltet zusammen mit dem Filmforum Höchst vom 12. bis zum 18. Juni ein brasilianisches Open-Air-Filmfestival im Garten des Bolongaropalastes in Frankfurt Höchst. Gezeigt werden Film im Original mit Untertiteln, Brasileirinho von Mika Kaurismäki, O Céu de Suely, O Xangô de Baker Street – eine Romanverfilmung nach Jô Soares, O homem que copiava, Narradores de Javé, Achados e Perdidos – ein Krimi nach Luiz Alfredo Garcia-Roza, Carlota Joaquina – Princesa do Brasil, Maria Bethânia – Música e Perfume, außerdem einige Kurzfilme. Das komplette Programm kann man auf der Seite des Filmforum Höchst einsehen. Einige der Filme sind bereits auf DVD erschienen und natürlich bei uns erhältlich.

Eröffnet wird das Fest am 12. Juni mit einem Konzert von Ivan Santos. Wir werden mit einem kleinen Verkaufsstand vor Ort sein.

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