Das größte Literaturfestival Portugals, die Correntes d’Escritas im nordportugiesischen Póvoa de Varzim, wurde heute eröffnet. Die Bekanntgabe des Preisträgers des mit 20.000 Euro dotierten Prémio Literário Casino da Póvoa erfolgte traditionell im Rahmen der Eröffnungszeremonie.
In diesem Jahr standen ausschließlich Lyrik-Titel zur Auswahl. Die Jurymitglieder Almeida Faria, Carlos Vaz Marques, Fernando Pinto do Amaral, Patrícia Reis e valter hugo mãe haben sich für
Pedro Tamen und sein Werk O Livro do Sapateiro
entschieden.
Nominiert waren
A Inexistência de Eva, Filipa Leal, Deriva
Anthero, Areia & Água, Armando da Silva Carvalho, Assírio & Alvim
Arado, A. M. Pires Cabral, Cotovia
Curso Intensivo de Jardinagem, Margarida Ferra, & Etc
Guia de Conceitos Básicos, Nuno Júdice, Dom Quixote
Mais Espesso que a Água, Luís Quintais, Cotovia
Necrophilia, Jaime Rocha, Relógio D’Água
O Anel do Poço, Paulo Teixeira, Caminho
O Livro do Sapateiro, Pedro Tamen, Dom Quixote
O Viajante sem Sono, José Tolentino Mendonça, Assírio & Alvim
Bis Sonntag nehmen 65 Schriftsteller aus 12 Ländern an der 12. Ausgabe der Correntes d’Escritas teil. Mit dabei sind unter anderem Luis Sepúlveda, Alberto Torres Blandina, Inês Pedrosa, Rui Zink und Francisco José Viegas. Die komplette Teilnehmerliste mit biobibliographischen Informationen wird hier zur Verfügung gestellt.



Gar nicht so einfach, die vielen Eindrücke, die wir aus Póvoa mitgebracht haben, in einem Blogeintrag unterzubringen. Die Correntes d’Escritas in ihrer 10. Jahr haben sich zu einem absoluten und in seiner Form einmaligen Ereignis im literarischen Leben Portugals entwickelt. Einen umfassenden Überblick über alle Podiumsdiskussionen, Buchpräsentationen und das ganze Drumherum mit vielen Fotos bietet das Pressedossier der Stadt Póvoa
Neben der enormen Gastfreundschaft der Organisatoren, den vielen persönlichen Begegnungen mit insgesamt über 100 Schriftstellern (u.a. Luís Fernando Verissimo, Paulina Chiziane, Manuel Rui, Nuno Júdice, Alice Vieira…) aus Portugal, Brasilien, Spanien und Lateinamerika bleiben vor allem die interessanten Anregungen der zahlreichen Podiumsdiskussionen mit so interessanten und zum kreativen Philosophieren anregenden Themem wie O desafio da folha em branco oder Estou farto de palavras im Gedächtnis.







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