Archiv der Kategorie: portugiesische Autoren

Stipendium in Berlin für Afonso Cruz

Afonso Cruz: Paz traz PazDer portugiesische Autor Afonso Cruz erhält das von der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões in Berlin und dem Instituto Camões initiierte, einmonatige Literaturstipendium in Berlin. Bisherige Stipendiat*innen waren Patrícia Portela, Rui Cardoso Martins, Isabela Figueiredo und Miguel Cardoso

In Berlin wird Afonso Cruz das dritte Buch seiner Sammlung “Geografias” schreiben. Das Buch spielt in der durch die Mauer geteilten Stadt Berlin und erzählt die Geschichte eines Liebespaars, das durch die Teilung der Stadt getrennt wird.

Afonso Cruz Werk ist sehr vielfältig, er arbeitet Schriftsteller, ist aber gleichzeitig auch Illustrator, Musiker und Filmemacher. Seit 2008 veröffentlichte er circa dreißig Bücher – Romane, Theaterstücke, Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher sowie eine fiktive Enzyklopädie. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Europäischen Literaturpreis, und in über zwanzig Sprachen übersetzt.

Zuletzt erschien in Portugal 2019 der Band Paz traz Paz. Sein international erfolgreichstes Buch ist der Roman A Boneca de Kokoschka.

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Afonso Cruz é o autor selecionado para a quinta edição da Bolsa de Residência Literária em Berlim, uma iniciativa da Embaixada de Portugal na Alemanha / Camões – Centro Cultural Português em Berlim. Desde 2016 autores como Patrícia Portela, Rui Cardoso Martins, Isabela Figueiredo e Miguel Cardoso beneficiaram desta Residência Literária.

Na capital alemã, Afonso Cruz propõe-se escrever o terceiro livro da sua coleção “Geografias”. Este remontará à Berlim dividida pelo Muro e contará a história de um casal de namorados que são separados no momento da divisão da cidade.

Afonso Cruz é escritor, ilustrador, músico e cineasta. Desde 2008, publicou cerca de trinta livros – romances, peças de teatro, livros de não-ficção, livros infanto-juvenis e uma enciclopédia ficcional. As suas obras receberam vários prémios, entre os quais o Prémio Literário Europeu, e estão traduzidas para mais de 20 línguas. Em 2019, Afonso Cruz integrou a delegação de autores de língua portuguesa na Feira do Livro de Leipzig.

Iniciada em 2016, a Bolsa de Residência Literária em Berlim enquadra-se no programa de divulgação internacional estruturado pela Embaixada de Portugal/Camões-Centro Cultural Português em Berlim na área do Livro, no âmbito do Plano Anual de Ação Cultural Externa, coordenado pelo Ministério dos Negócios Estrangeiros de Portugal e o Ministério da Cultura. É uma das iniciativas criadas no âmbito do projeto “Portugal País convidado da Feira do Livro de Leipzig 2021”.

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Lídia Jorge erhält Premio FIL de Literatura

Lídia Jorge: Em todos os sentidosDie portugiesische Autorin Lídia Jorge erhält den diesjährigen Premio FIL de Literatura, der von der Buchmesse in Guadalajara (Mexiko) vergeben wird.  Der Preis ist mit 150.000 Dollar dotiert und soll zur Eröffnung der diesjährigen Buchmesse am 28. November vergeben werden. Lídia Jorge ist nach António Lobo Antunes, der den Preis 2008 erhielt, erst die zweite portugiesische Autorin, die ausgezeichnet wird. Unter dem Prämierten sind unter anderem Rubem Fonseca und Nélida Piñon aus Brasilien, aber auch so bekannte Autoren wie Claudio Magris, Juan Marsé oder Enrique Vila-Matas.

Lídia Jorge wurde 1945 in Boleiqueme (Algarve) geboren und hat zahlreiche Romane und Erzählungen veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt wurden. In deutscher Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner erschienen unter anderem Milene, Die Küste des Raunens und Die Decke des Soldaten (bis auf Milene leider alle vergriffen).

Im Portugal erschien zuletzt in diesem Jahr der Erzählband Em Todos os Sentidos.

Lídia Jorge sagte in einer ersten freudigen Stellungnahme – hier auf youtube -, dass Sie  den Preis mit den Autorinnen und Autoren ihrer Generation teilen möchte, die für das Besondere der portugiesischen Literatur gekämpft hätten, und nannte dabei Namen wie José Saramago, António Lobo Antunes, Mário de Carvalho, Nuno Júdice, Ana Luísa Amaral, Almeida Faria, Mário Cláudio, Luísa Costa Gomes, José Tolentino Mendonça, Teolinda Gersão, Hélia Correia.

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Herr Henri, Herr Valéry und Herr Brecht

Gonçalo M. Tavares: Herr Henri und die EnzyklopädieBesonders gefreut haben wir uns heute über die Zusendung eines Pakets mit drei druckfrischen Neuerscheinungen des portugiesischen Autors Gonçalo M. Tavares. Der österreichischen Verlag Edition Korrespondenzen hat begonnen, die seit 2002 in Portugal erschienenen Kurzprosatexte aus der Reihe „O Bairro“ herauszugeben, in deren Mittelpunkt jeweils ein Bewohner des fiktiven Stadtviertels stehen

Jetzt liegen die ersten drei Bände in der Übersetzung von Michael Kegler vor, sie sind den Herren Henri, Valéry und Brecht gewidmet, schön bibliophile Leinenbände mit Fadenheftung und Lesebändchen, illustriert (wie auch die portugiesische Ausgabe) von Rachel Caiano.

Herr Henri hat zwei große Lieben: Absinth und Enzyklopädien. Solange das Trinken von Absinth anhält, redet er über die verschiedensten enzyklopädischen Themen.

Gonçalo M. Tavares: Herr Valéry und die LogikHerr  Valéry trägt immer ein Buch mit sich herum (sicher keine schlechte Idee), das er zugleich als Brieftasche verwendet. Mit scheinbar kindlicher Naivität bringt er die Regeln der Logik durcheinander und zeigt, dass die Grenze zwischen Vernunft und Wahnsinn sehr dünn ist.

Herr Brecht schließlich ist ein Geschichtenerzähler, der in einem praktisch leeren Raum sitzt und kleine Geschichten zwischen absurdem und schwarzem Humor zum Besten gibt. Mit dem fortschreitenden Beschreiben von Misserfolgen wird er aber immer erfolgreicher und findet mehr und mehr Zuhörer.

Gonçalo M. Tavares: Herr Brecht und der ErfolgDer Verlag plant die Herausgabe aller Bände der Reihe (insgesamt 10).

Beginnen Sie jetzt mit der Sammlung, alle Bücher gibt es bei uns in der Buchhandlung (die Originaltexte natürlich auch) – im Augenblick ist die Onlinebestellung sicher am einfachsten, wir liefern nach wie vor täglich aus.

Gonçalo M. Tavares: Herr Henri und die Enzyklopädie

Gonçalo M. Tavares: Herr Valéry und die Logik

aus dem Portugiesischen von Michael Kegler, Edition Korrespondenzen, Preis pro Band 16 EUR.

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Lesetreff – Tertúlia wieder am 28. Januar

Isabela Figueiredo: A gordaSeit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Wir treffen uns  das nächste Mal am Dienstag, 28.Januar, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über den Roman A Gorda der portugiesischen Autorin Isabela Figueiredo, die vor kurzem bei uns zu Gast war sprechen. Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

A Gorda  ist in der Buchhandlung erhältlich.

TFM - Unsere Buchhandlung in Frankfurt

Desde 2014 encontramos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. Se quiser participar, envie-nos um e-mail para info@tfmonline.de. O próximo encontro será no dia 28 de janeiro, às 19h00. Vamos falar sobre o livro A Gorda do autora portuguesa  Isabela Figueiredo. Os livros estão disponíveis na livraria.

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Novemberlesungen bei TFM

Copyright für alle Fotos: Petra Noack/TFM

Im November waren gleich drei Autor*innen bei uns zu Gast in der Buchhandlung. Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein paar Eindrücke von den Lesungen mit Isabela Figueiredo, Luis Krausz und Mauricio Lyrio. Die vorgestellten Bücher lohnen auf jeden Fall die Lektüre, und vielleicht liegen sie ja auch unter dem einen oder anderen Weihnachtsbaum.

Isabela Figueiredo: Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit
Originaltitel: Caderno de Memórias Coloniais

Luis Krausz: Das Kreuz des Südens , Originaltitel: Bazar Paraná

Mauricio Lyrio: Die Erinnerung des Felsens Originaltitel: Memória da Pedra)

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Lesetreff – Tertúlia wieder am 10. Dezember

Mário Zambujal, Então, boa noiteSeit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt.

Wir treffen uns  das nächste Mal am Dienstag, 10. Dezember, 19.00 Uhr hier in der Buchhandlung und werden dann über den Roman Então, Boa Noite des portugiesischen Autors Mario Zambujal sprechen. Anmeldungen für den Lesekreis (falls Sie nicht ohnehin schon regelmäßig teilnehmen) gerne per Mail an info@tfmonline.de

Então, Boa Noite  ist in der Buchhandlung erhältlich.

TFM - Unsere Buchhandlung in Frankfurt

Desde 2014 encontramos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. Se quiser participar, envie-nos um e-mail para info@tfmonline.de. O próximo encontro será no dia 10 de dezembro às 19h. Vamos falar sobre o livro Então, Boa Noite do autor português Mário Zambujal. Os livros estão disponíveis na livraria.

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Lesung mit Isabela Figueiredo bei TFM, 30.November

Lesereise Isabela Figueiredo

Isabela Figueiredo stellt in sechs deutschen Städten ihr Buch Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit vor, erschienen in diesem Jahr im Weidle Verlag. Ursprünglich 2009 unter dem Titel Caderno de Memórias Coloniais veröffentlicht, erscheint nun in der Übersetzung von Markus Sahr die deutsche Ausgabe dieses intimen und kritischen Berichts der Autorin über den portugiesischen Kolonialismus in Mosambik.

Isabela Figueiredo liest am 30.11.2019, 20.00 Uhr bei uns in der Buchhandlung, Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt. Der Eintritt ist frei. Markus Sahr moderiert.

Die Lesereise von Isabela Figueiredo durch Deutschland ist eine Initiative der Botschaft von Portugal / Camões Berlim und des Weidle Verlags in Zusammenarbeit mit den Lektoraten der Universitäten Aachen, Köln und Leipzig, der Lesesaal Buchhandlung in Hamburg, der TFM Buchhandlung in Frankfurt und dem Haus des Buches in Leipzig.

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ITINERÂNCIA LITERÁRIA DA ESCRITORA ISABELA FIGUEIREDO NA ALEMANHA | FRANKFURT

Isabela Figueiredo apresenta em 6 cidades na Alemanha o livro Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit, lançado este ano pela Weidle Verlag. Editado originalmente em 2009 com o título Caderno de Memórias Coloniais, este relato intimista e crítico da autora sobre o colonialismo português em Moçambique surge agora, na tradução de Markus Sahr, em edição alemã.

Em Frankfurt, o livro será apresentado no dia 30 de novembro, na TFM (Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt), pela autora e pelo tradutor.

A itinerância literária de Isabela Figueiredo pela Alemanha é uma iniciativa da Embaixada de Portugal / Camões Berlim e da Weidle Verlag em colaboração com os Leitorados das Universidades de Aachen, Colónia e Leipzig, a Lesesaal Buchhandlung em Hamburgo, a livraria TFM em Frankfurt e a Haus des Buches em Leipzig.

30.11.2019, 20h00
Livraria TFM
Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt

Apoio Lesung Isabela FigueiredoBotschaft Portugal Camões

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Prémio José Saramago 2019 geht an Afonso Reis Cabral

Afonso Reis Cabral ist der Gewinner des in diesem Jahr zum 11. Mal verliehen Prémio Literário José Saramago.

Afonso Reis Cabral: Pão de AçucarEr wird für den Roman Pão de açucar ausgezeichnet, der 2018 bei Dom Quixote erschienen ist.

Afonso Reis Cabral wurde 1990 in Lissabon geboren und wuchs in Porto auf. Schon in der Schule hat er erste literarische Versuche unternommen. Bereits sein Debütroman O meu irmão wurde 2014 mit dem Prémio Leya ausgezeichnet. Zuletzt erschien das Reisetagebuch Leva-me Contigo, das von seiner Wanderung entlang der portugiesischen Nationalstraße N2 einmal quer durch Portugal erzählt.

Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wurde von der Stiftung des portugiesischen Buchclubs Círculo de Leitores initiiert und wird mit Unterstützung des portugiesischen Kulturministeriums alle zwei Jahre an einen jungen Autor oder eine junge Autorin (bis 35 Jahre beim Erscheinen des prämierten Buches) verliehen. Der diesjährigen Jury unter der Leitung von Guilhermina Gomes gehörten Pílar del Rio, Nélida Piñon, Ana Paula Tavares und António Mega Ferreira an.

Die Preisträger der vergangenen Jahre sind Paulo José Miranda (1999 – „Natureza Morta“), José Luís Peixoto (2001 – „Nenhum Olhar“), Adriana Lisboa (2003 – „Sinfonia em Branco“), Gonçalo M. Tavares (2005 – „Jerusalém“)  und valter hugo mãe (2007 – „O remorso de Baltasar Serapião“), João Tordo (2009-„As três vidas“) und Andréa del Fuego (2011-„Os Malaquias“) , Ondjaki ( 2013-Os Transparentes), Bruno Vieira Amaral (2015- As primeiras coisas) und  Julian Fúks (2017- A resistência).

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Stipendium in Berlin für Miguel Cardoso

Der portugiesische Autor Miguel Cardoso erhält das von der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões in Berlin und dem Instituto Camões initiierte, einmonatige Literaturstipendium in Berlin. Bisherige Stipendiat*innen waren Patrícia Portela, Rui Cardoso Martins und Isabela Figueiredo.

Im Oktober wird Miguel Cardoso  nach Deutschland kommen, geplant sind verschiedene Lesungen (u.a. in Frankfurt zur Buchmesse). Während seines Aufenthalts in Berlin wird er an einem literarischen Projekt arbeiten, in dessen Mittelpunkt die Stadt steht.

Miguel Cardoso wurde 1976 geboren, er lehrt, übersetzt und schreibt in Lissabon Seine Gedichte, Essays und andere Texte sind in verschiedenen Anthologien und Periodika veröffentlicht. Bisher hat er sechs Lyrikbände publiziert: Que se diga que vi como a faca corta (Mariposa Azual, 2010), Pleno Emprego (Douda Correria, 2013), Os engenhos necessários (&etc, 2014), Fruta Feia (Douda Correria, 2014), À barbárie seguem-se os estendais (&etc, 2015),Víveres (Tinta-da-China, 2016) und Mais de mil anos (Douda Correria 2017).

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Miguel Cardoso é o vencedor da Bolsa de Residência Literária em Berlim

Depois de Patrícia Portela, Rui Cardoso Martins e Isabela Figueiredo, Miguel Cardoso é o autor selecionado para a Bolsa de Residência Literária em Berlim, estando programadas várias leituras públicas durante a referida residência, em outubro, entre as quais a participação na Feira do Livro de Frankfurt.

Em Berlim estará a trabalhar num projeto que terá a cidade como um acervo vivo, quotidiano a partir do qual constituirá a matéria literária. O projeto explora os pontos de contacto entre o literário (ou o lírico) e o documental.

Miguel Cardoso ensina, traduz e escreve em Lisboa, onde nasceu em 1976. Passou alguns anos em Londres, tendo regressado a Portugal. É membro do colectivo Unipop e colaborador na revista Imprópria. Tem poemas, ensaios e outros textos publicados em diversas antologias e periódicos. Traduziu recentemente Letters against the firmament, do poeta inglês Sean Bonney (Douda Correria, 2016) e publicou seis livros de poesia: Que se diga que vi como a faca corta (Mariposa azual, 2010), Pleno Emprego (Douda Correria, 2013), Os engenhos necessários (&etc, 2014), Fruta Feia (Douda Correria, 2014), À barbárie seguem-se os estendais (&etc, 2015),Víveres (Edições tinta-da-china, 2016) e Mais de mil anos (Douda Correria, 2017).

Em 2017 integrou o programa literário da Feira do Livro de Leipzig onde foi apresentada uma seleção de poemas de Víveres na tradução de Odile Kennel que este ano será publicado no Brasil na coleção Poesia Portuguesa Hoje, pelas Edições Macondo, juntamente com obras de Manuel de Freitas, Tatiana Faia, Mariano Alejandro Ribeiro e Cláudia R. Sampaio.

Iniciada em 2016, a Bolsa de Residência Literária em Berlim enquadra-se no programa de divulgação internacional estruturado pela Embaixada de Portugal/Camões Berlim na área do Livro, no âmbito do plano anual de ação cultural externa, coordenado pelo Ministério dos Negócios Estrangeiros de Portugal e o Ministério da Cultura.

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José Luís Peixoto: Autobiografia

Eine der spannendsten Neuerscheinungen des ersten Halbjahrs in Portugal ist José Luís Peixotos Roman Autobiografia (erschienen bei Quetzal)

José Luís Peixoto: AutobiografiaIm Lissabon der ausgehenden 1990er Jahre treffen zwei Schriftsteller aufeinander, der junge José – Anfang 30, in einer Lebenskrise, dem Alkohol und dem Spiel verfallen, auf der Suche nach einem Anfang für seinen zweiten Roman  – und der etablierte José Saramago auf dem Höhepunkt seines Schaffens. José soll eine Biographie über Saramago schreiben, doch das ist nur der Beginn eines komplexen Spiels mit Realität und Fiktion.

Saramago als Hauptfigur eines Romans zu besetzen ist natürlich ein bisschen gewagt, zumal es viele reale Bezüge zwischen den beiden Autoren Peixoto und  Saramago gab, sie sind sich natürlich oft begegnet, Peixoto gewann 2001 im Alter von 27 Jahren den Prémio José Saramago für seinen Roman Nenhum Olhar. Dennoch besteht darin auch der große Reiz der Konstruktion, die mit ganz vielen Spiegelungen, Einfällen und intertextuellen Bezügen zu Romanen Saramagos, wie Das MemorialDie Stadt der Blinden oder naheliegend Der Doppelgänger arbeitet.  So bereitet der Roman an sich nicht nur eine großes Lesevergnügen, sondern lädt gleichzeitig dazu ein, das Werk von Saramago wieder- oder neu zu entdecken.

José Luís Peixoto: Autobiografia – ab sofort bei uns in der Buchhandlung und online, ebenso wie viele weitere Romane von José Luís Peixoto und José Saramago.

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