Monatsarchiv: Mai 2025

Neu auf Deutsch – Itamar Vieira Junior: Feuer

Der zweite Roman Salvar o Fogo des brasilianischen Autors Itamar Vieira Junior ist jetzt auf Deutsch erschienen.

Das Buch trägt den Titel Feuer und ist in der Übersetzung von Barbara Mesquita bei S. Fischer erschienen.

Wie der erfolgreiche erste Roman Torto Arado (Deutsch: Die Stimme meiner Schwester) spielt auch Feuer im brasilianischen Bundesstaat Bahia.

Dort wächst Moisés ohne Mutter auf. Seine ältere Schwester Luzia, der man übernatürliche Kräfte nachsagt, erzieht ihn mit großer Strenge. Sie arbeitet als Wäscherin in einem Kloster, das seit Jahrhunderten die Gegend dominiert. Als sie für Moisés einen Platz in der Klosterschule erobern kann, glaubt sie an eine bessere Zukunft für ihren Bruder. Doch Moisés sieht sich Willkür und Missbrauch ausgesetzt, über die er mit niemandem sprechen kann. Er verlässt heimlich das Dorf und kehrt erst Jahre später zurück, nachdem das Kloster durch ein Feuer zerstört wurde.

In Brasilien wurde der Roman 2024 mit dem Prêmio Jabuti ausgezeichnet.

Original und Übersetzung gib es wie immer bei uns in der Buchhandlung.

Itamar Vieira Junior: Feuer, aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita, S. Fischer, 28 EUR

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Portugiesischer Vorlesetreff für Kinder wieder am 31. Mai KiBi Bornheim

Der portugiesische Vorlesetreff für Kinder trifft sich wieder am 31. Mai, um 11.30 Uhr in der Kinder-und Jugendbibliothek in Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24 (zum letzten Mal vor der Sommerpause).

Diesmal geht es um das Buch A Menina com os Olhos Ocupados do autor português André Carrilho

O próximo encontro de leitura será no sábado, 31 de maio às 11h30 na biblioteca em Frankfurt-Bornheim, Arnsburger Straße 24.

A menina com os olhos ocupados não vê a carrinha dos gelados, os cãezitos com que se cruza na rua, os amigos. Nem sequer vê girafas, golfinhos, piratas, discos-voadores e montanhas-russas. Até que um dia o telemóvel parte-se, ela levanta a cabeça e… descobre o mundo que tem estado à sua espera!

Esperamos você! Venha ler conosco!

O „Encontros de Leitura“ é uma iniciativa conduzida por uma brasileira e uma portuguesa com o apoio da Biblioteca Infantojuvenil de Frankfurt (KiBi-Frankfurt), do BRmais e de Era Uma Vez Em Português.

Por meio de encontros mensais aos sábados, oferece leituras e contação de histórias aliadas a atividades lúdicas para um grupo de crianças de 4-8 anos, falantes de português como língua de herança.

Com uma seleção de livros de escritores e ilustradores lusófonos, busca promover a literatura infantojuvenil produzida por autores dos países de língua portuguesa. As leituras são realizadas em português do Brasil e Portugal. 

Obras escritas em português e traduzidas para o idioma alemão também estão no programa, visando estimular iniciativas de incentivo ao ensino bilíngue.

Venha conhecer a nossa vasta seleção de livros infantis em língua portuguesa.

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25 Bücher des 21. Jahrhunderts

Wir veröffentlichen hier einen Beitrag von Michael Kegler, der zuerst bei nova cultura! erschienen hist

Die brasilianische Tageszeitung »Folha de S. Paulo« hat 101 Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen gebeten, die 25 »besten« brasilianischen Bücher des 21. Jahrhunderts zu nominieren. Unter den Meistgenannten sind erfreulich viele, die bereits ins Deutsche übersetzt wurden.

Weit davon entfernt, einen neuen Kanon definieren zu wollen, funktioniere die Liste als ein Zeugnis der Vielfalt und des Reichtums der brasilianischen Gegenwartsliteratur, schreibt die Zeitung.

An erster Stelle und mit 48 Stimmen am meisten genannt ist Ana Maria Gonçalves: »Um defeito de cor«. Das 2006 veröffentlichte und 2007 mit dem Premio Casa de Las Américas ausgezeichnete nahezu 1000-seitige Opus über eine Verschleppung von Afrika nach Brasilien und wieder zurück stand bereits 2022 auf der Liste der 200 wichtigsten Bücher für das Verständnis Brasiliens (Ebenfalls eine Aktion der Folha de S. Paulo), und inspirierte im Karneval 2024 den Aufzug der Sambaschule Portela. An zweiter Stelle nanten die Juror_innen Itamar Vieira Júnior: »Torto Arado«, der nach der Auszeichnung durch den Prémio Leya 2018 zunächst in Portugal veröffentlicht und ein Jahr darauf in Brasilien zum Sensations-Bestseller wurde. 2022 erschien der Roman in der Übersetzung von Barbara Mesquita unter dem Titel »Die Stimme meiner Schwester« auch auf Deutsch.

Itamar Vieira Júnior: Torto Arado

»O avesso da pele« von Jéferson Tenório, der 2020 möglicherweise eine neue literarische Auseinandersetzung mit dem brasilianischen Alltagsrassismus einläutete, steht an dritter Stelle der Erwähnungen, an vierter Stelle und 21 Mal wird »Nove noites« des immerhin mit drei Übersetzungen (von Karin von Schweder Schreiner) auf dem deutschen Buchmarkt vertretenen Bernardo Carvalho genannt, gefolgt von Cristóvão Tezza: »O filho eterno« und »Eles eram muitos cavalhos« (Dt. »Es waren viele Pferde«; übers.: Michael Kegler) des Eröffnungsredners der Frankfurter Buchmesse 2013 Luiz Ruffato, von dem seit 2012 noch 6 weitere Romane, darunter die Pentalogie »Vorläufige Hölle«, in deutscher Übersetzung vorliegen. Gleich zwei Mal werden in der Liste die für die Schwarze Literatur Brasiliens höchst bedeutsame Conceição Evaristo genannt, sowie der Musiker Chico Buarque und dessen Romane »Budapeste« (Budapest) und »Leite Derramado« (Vergossene Milch; übersetzt von Karin von Schweder Schreiner aber leider nicht mehr lieferbar).

Frisch auf Deutsch erschienen (Der Sturz des Himmels) ist dagegen das Standardwerk indigender Weltsichten »A queda do céu« von Davi Kopenava und Bruce Albert aus dem Jahr 2010, aus dem französischen übersetzt von Karin Uttendürfer und Tim Trzaskalik. Auf Portugiesisch erschien das Buch 2015 in der Übersetzung von Beatriz Perrone-Moisés. Davor nennt die Liste als ersten Lyrikband »O livro das semelhanças« der Lyrikerin Ana Martins Marques, deren »Risque esta Palavra« unter dem Titel »Streich dieses Wort« Ende 2024 in der Übersetzung von Michael Kegler auf deutsch erschien. Die zweite Lyrikerin auf der Liste ist Angélica Freitas deren »um útero é do tamanho do punho« (2012)  von Odile Kennel ins deutsche übersetzt wurde: »der Uterus ist groß wie eine Faust« (2020). Evenfalls übersetzt sind: Bernardo Kucinski: »K.«, unter gleichem Titel 2013 in der Übersetzung von Sarita Brandt, Michel Laub: »Diário da Queda« (Tagebuch eines Sturzes; übers.: Michael Kegler, 2013 und leider vergriffen)  José Falero: »Os supridores« (»Supermarkt«, 2024 übersetzt von Nicolai von Schweder-Schreiner), Geovani Martins: »Sol na cabeça« (2019 auf deutsch unter dem Titel »Aus dem Schatten« ebenso wie der 2024 veröffentlichte Roman »Via Ápia« in der Übersetzung von Nicolai von Schweder-Schreiner erschienen), sowie Sérgio Sant’Anna – allerdings nicht mit dem genannten »O voo da madrugada«. »Cinzas do Norte« von Milton Hatoum wiederum liegt seit 2008 n der Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner als »Asche vom Amazonas« auf Deutsch vor und ist sogar weiterhin lieferbar.

Unter den (noch) nicht ins Deutsche übersetzten Titeln stechen Natália Borges Polesso: »Amora« hervor, der 2015 als  Erzählband über queere Lebensentwürfe Maßstäbe setzte, Micheliny Verunschk: »O som do rugido da onça«, in dessen Mittelpunkt die im 19. Jahrhundert von deutschen Naturforschern verschleppten und in München gestorbenen indigenen Kinder stehen, sowie Rubens Figueiredo: »Passageiro do fim do dia«, der im Rhythmus einer Busfahrt vom Stadtzentrum in die Peripherie die Geschichte Brasiliens erzählt. Daniel Galera: »Barba ensopada de sangue« (Flut; übersetzt von Nicolai von Schweder-Schreiner) Victor Heringer: »O amor dos homens avulsos« (»Die Liebe vereinzelter Männer, übers. 2024 von Maria Hummitzsch) sowie Andrea del Fuego »Os Malaquias« (Geschwister des Wassers, übers. von Marianne Gareis) rangieren außerhalb der Liste der 20 »besten« mit immerhin mehreren Erwähnungen durch das Gremium. 6 Stimmen erhielt auch »O Paraíso é bem bacana« von André Sant’Anna, das teilweise in Berlin spielt.

Die Liste im Einzelnen in der Reihenfolge der Stimmen: 

Ana Maria Gonçalves: Um defeito de cor
Itamar Vieira Júnior: Torto Arado [Die Stimme meiner Schwester, übers.: Barbara Mesquita]
Jéferson Tenório: O avesso da pele
Bernardo Carvalho: Nove noites [Neun Nächte, übers.: Karin von Schweder-Schreiner, vergriffen]
Cristóvão Tezza: O filho eterno
Luiz Ruffato: Eles eram muitos cavalos [Es waren viele Pferde, übers.: Michael Kegler]
Conceição Evaristo: Olhos d’Água
Ana Martins Marques: O livro das semelhanças
Davi Kopenava / Bruce Albert: A Queda do céu [Der Sturz des Himmels, übers. aus dem Französischen von: Karin Uttendörfer und Tim Trzaskalik]
Geovani Martins: Sol na cabeça [Aus dem Schatten, übers.: Nicolai von Schweder-Schreiner]
Conceição Evaristo: Ponciá Vicêncio
Reinaldo Moraes: Pornopopéia
Milton Hatoum: Cinzas do Norte [Asche vom Amazonas, übers.: Karin von Schweder-Schreiner]
Sérgio Sant’Anna: O voo da madrugada
Angélica Freitas: um útero é do tamanho de um punho [Der Uterus ist groß wie eine Faust, übers.: Odile Kennel]
Elvira Vigna: Como se estivéssemos em palimpsesto de putas
Bernardo Kucinski: K. [K. oder Die verschwundene Tochter, übers.: Sarita Brandt]
Silviano Santiago: Machado
Chico Buarque: Budapeste [Budapest, übers.: Karin von Schweder-Schreiner, vergriffen]
Rubens Figueiredo: Passageiro do fim do dia
Michel Laub: Diário da queda [Tagebuch eines Sturzes, übers.: Michael Kegler, vergriffen]
Chico Buarque: Leite derramado [Vergossene Milch, übers.: Karin von Schweder-Schreiner, vergriffen]
Natália Borges Polesso: Amora
Micheliny Verunschk: O som do rugido da onça
José Falero: Os supridores [Supermarkt, übers.: Nicolai von Schweder-Schreiner]

Es versteht sich von selbst, dass alle Bücher soweit noch verfügbar, bei uns in der Buchhandlung entweder vorrätig sind oder bestellt werden können. Klicken Sie einfach auf die jeweiligen Titel.

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Dritter Deutsch-Brasilianischer Kinder- und Jugendbuch-Salon in Offenbach

Das Internationale Literarische Forum i-Lit und der gemeinnützige Verein F.I.Z. e.V. laden herzlich zum 3. Deutsch-Brasilianischen Kinder- und Jugendbuch-Salon ein, der am 24. und 25. Mai 2025 in Offenbach am Main stattfindet.

Los geht es am Samstag 11.00 Uhr im F.I.Z. e.V. – Forum für interkulturellen Dialog, Berliner Straße 219, 63067 Offenbach am Main (Barrierefrei).

Am Samstag sind wir mit einer kleinen Kinderbuchauswahl aus unserem Sortiment vor Ort.

Programm:

24. Mai (Samstag)11:00 – 12:00 Käsebrötchen mit den Autor:innen – GroßerSaal

12:30 – 13:00 Lesung – Regina Drummond – Raum 3

13:00 – 13:30 Lesung – Ana Teixeira – Raum 1

13:30 – 14:00 Lesung – Martin Ebbertz – Raum 3

14:00 – 14:30 Lesung – Bruna Abranches – Raum 1

14:30 – 15:30 PODIUM 1: Bilder, Worte, Wunder –Was macht ein Kinderbuch aus?(Großer Saal)

15:30 – 16:00 Lesung – Christopher & Konstantin Franke -Raum 3

16:00 – 16:30 Lesung – Nasrin Siege – Raum 1

16:30 – 17:00 Lesung – Deborah Calácia – Raum 3

17:00 – 17:30 Lesung – Uli / Emma Öchsner – Raum 1

25. Mai (Sonntag)

10:00 – 11:00 Käsebrötchen mit den Autor:innen – GroßerSaal

11:00 – 12:00 Lesung – Pati Scheld – Raum 1

12:30 – 13:00 Lesung – Katrin Händel – Raum 3

13:00 – 13:30 Lesung – Terezinha Malaquias – Raum 1

13:30 – 14:00 Lesung – Andreas Siege – Raum 3

14:00 – 14:30 Lesung – Ricardo Eche – Raum 1

14:30 – 15:30 PODIUM 2: Zwischen Welten –Geschichten für Jugendliche (GroßerSaal)

15:30 – 16:00 Lesung – Glaucianne Santos – Raum 3

16:00 – 16:30 Lesung – Thiago Moisés – Raum 1

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Portugiesische Reiseziele in Literatur und Fotografie

Bildband über Porto

Der portugiesische Verlag Centro Atlântico hatte im letzten Jahr die schöne Idee, bekannte portugiesische Autorinnen und Autoren einzuladen, um kleine Texte über „ihre“ Städte zu schreiben, zu denen der bekannte Fotograf Libório Manuel Silva dann jeweils schöne Fotografien beigesteuert hat. Die Texte wurden ins Englische übersetzt und sind somit auch für auch für Reisende und andere Portugal-Interessierte zugänglich, die kein Portugiesisch sprechen.

Bisher sind schon 14 Bücher erschienen und natürlich auch bei uns verfügbar. So schreibt Bruno Vieira Amaral zum Beispiel über Setúbal, eine Gegend, in der auch seine Romane oft spielen, Joel Neto widmet sich der der Azoreninsel Terceira, João de Melo schreibt über Lissabon. In der Reihe vertreten sind schon Lisboa, Porto, Setúbal, São Miguel, Terceira, Vila Nova de Gaia, Vila Nova de Famalicão, Leiria, Braga, Sesimbra, Sintra, Cascais, Santarém und Évora.

Sicher kommen zukünftig noch weitere Orte dazu.

Alle Titel der Reihe sind bei uns bestellbar.

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Erika Fatland: Seefahrer

Die norwegische Sozialanthropologin Erika Fatland ist zwei Jahre lang auf Frachtschiffen auf den Routen der portugiesischen Seefahrer gereist. Das daraus entstandene Buch Seefahrer mit dem Untertitel „Eine Reihe durch Portugals vergangenenes Weltreich“ ist das sehr lesenswerte Ergebnis dieser Reise.

Die Autorin spannt in ihrem umfangreichen (über 700 Seiten starken) Reisebericht einen Bogen von der Zeit der Seefahrer zum heutigen politischen, kulturgeschichtlichen und gesellschaftlichen Erbe der Kolonialzeit. Die Reise führt nach Portugal, Madeira , auf die Azoren, nach Ceuta, Kap Verde, Guinea-Bissau, Ghana, São Tomé und Príncipe, Äquatorialguinea, Angola, Mosambik , Tansania, Kenia, Dubai, Bahrain, Oman, die Malediven, Indien, Sri Lanka, Malaysia, Japan, Indonesien, Osttimor, St. Helena und natürlich Brasilien.

In einigen Ländern und Gebieten, die Erika Fatland besucht, gehört die portugiesische Ära der fernen Vergangenheit an und nur schwache Spuren erinnern noch daran. An anderen Orten wird sich noch sehr intensiv und schmerzhaft an die portugiesische Epoche erinnert.

Eine große Leseempfehlung für alle, die sich für die portugiesische Geschichte interessieren aber gleichzeitige interessante Reisereportagen aus der Gegenwart lesen. Eine portugiesische Übersetzung gibt es bisher noch nicht.

Erika Fatland: Seefahrer, aus den Norwegischen von Daniela Stilzebach, Insel, 30 EUR

Am Dienstag, 20. Mai stellt Erika Fatland das Buch bei den Kolleg*innen in der Buchhandlung Land in Sicht in Frankfurt vor.

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Germano Almeida: Crime nas Correntes d’Escritas

Ziemlich viel Wirbel gab es vorab um das neue Buch des kapverdischen Schriftstellers Germano Almeida.

Der Roman mit dem Titel Crime nas Correntes d’Escritas spielt während des gleichnamigen Literaturfestivals im nordportugiesischen Póvoa de Varzim. Zunächst hatte der portugiesische Verlag das Buch zurückgezogen, angeblich weil ein Strafverfahren drohte. Der Autor zeigte sich verstimmt, drohte mit Veröffentlichung in einem anderen Verlag auf den Kapverden, schließlich erschien der Roman doch vor wenigen Tagen in Portugal und ist jetzt auch bei uns angekommen.

Am Ende war alles vielleicht auch nur eine Marketingstrategie, wer weiß.

In jedem Fall tauchen im Buch eine ganze Reihe von Schriftstellerinnen und Schriftstellern namentlich auf, die alle wie Germano Almeida selbst, regelmäßig an den „Correntes“ teilnehmen. Ein Manuskript von Mario Zambujal verschwindet plötzlich und eingebettet in zahlreiche, teilweise amüsante Episoden beginnt die Suche danach, und natürlich gibt es einige Verdächtige.

Ein vergnügliches Buch über den Literaturbetrieb, nicht nur für Insider.

Germano Almeida: Crime nas Correntes d’Escritas, Editorial Caminho

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