Der bekannteste Literaturpreis der portugiesischsprachigen Welt wird 2009 erstmals an einen kapverdischen Autor verliehen. Der Preis, der 1988 von den Regierungen Brasiliens und Portugals ins Leben gerufen wurde, mit 100.000 Euro dotiert ist und mit dem jährlich ein lusophoner Schriftsteller ausgezeichnet wird, geht in diesem Jahr an den 1941 geborenen Arménio Vieira.
In einer ersten Reaktion zeigten sich sowohl Arménio Vieira als auch andere bekannte kapverdische Schriftsteller wie Germano Almeida sehr zufrieden mit Preisverleihung, die von den Befragten zugleich auch als (längst fällige) Auszeichnung für die Literatur des Archipels verstanden wird.
Ein Interview mit Arménio Vieira in portugiesischer Sprache finden Sie hier.
Gar nicht so einfach, die vielen Eindrücke, die wir aus Póvoa mitgebracht haben, in einem Blogeintrag unterzubringen. Die Correntes d’Escritas in ihrer 10. Jahr haben sich zu einem absoluten und in seiner Form einmaligen Ereignis im literarischen Leben Portugals entwickelt. Einen umfassenden Überblick über alle Podiumsdiskussionen, Buchpräsentationen und das ganze Drumherum mit vielen Fotos bietet das Pressedossier der Stadt Póvoa
Neben der enormen Gastfreundschaft der Organisatoren, den vielen persönlichen Begegnungen mit insgesamt über 100 Schriftstellern (u.a. Luís Fernando Verissimo, Paulina Chiziane, Manuel Rui, Nuno Júdice, Alice Vieira…) aus Portugal, Brasilien, Spanien und Lateinamerika bleiben vor allem die interessanten Anregungen der zahlreichen Podiumsdiskussionen mit so interessanten und zum kreativen Philosophieren anregenden Themem wie O desafio da folha em branco oder Estou farto de palavras im Gedächtnis.







Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.