Archiv der Kategorie: literaturpreise

Shortlist Prêmio Portugal Telecom

Im November werden die drei Gewinner des in Brasilien verliehenen Prêmio Portugal Telecom bekanntgegeben. Die Shortlist wurde jetzt von der Jury veröffentlicht. Der Preis zeichnet in Brasilien erschienene Werke portugiesischsprachiger Autoren aus, prämiert werden 3 Gewinner mit einer Gesamtsumme von 150.000 Reais. Folgende 10 Autoren/Werke stehen nun noch zur Auswahl:

José Saramago: Caim
Ondjaki: Avó dezanove e o segredo do soviético
Rodrigo Lacerda:  Outra Vida
Carlito Azevedo: Monodrama
Chico Buarque: Leite Derramado
Bernardo Carvalho: O Filho da Mãe
Reinaldo Moraes:  Pornopopéia
Armando Freitas Filho: Lar
Carlos Brito de Mello: A Passagem Tensa dos Corpos
Bernardo Ajzenberg: Olhos Secos

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Lyrikpreis geht an Fernando Echevarría

Der Lyrikpreis des portugiesischen Schriftstellerverbandes (Grande Prémio de Poesia da Associação Portuguesa de Escritores) geht in diesem Jahr an den Autor Fernando Echevarría. Prämiert wird sein Werk Lugar de Estudo. Der Preis wurde dem Autor einstimmig von einer Jury, der Armando Silva Carvalho, Maria João Reynaud und Sérgio Sousa angehörten, zuerkannt und ist mit 5000 Euro dotiert.

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Prémio Camões für Ferreira Gullar

Der brasilianische Lyriker und Dramaturg Ferreira Gullar wird in diesem Jahr mit dem bedeutendsten Literaturpreis der portugiesischsprachigen Welt, dem Prémio Camões,  ausgezeichnet – das gab gestern Abend die portugiesische Kulturministerin Gabriela Canavilhas bekannt.

Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wurde 1988 von Portugal und Brasilien ins Leben gerufen, er wird einmal jährlich einer herausragenden Persönlichkeit der lusophonen Literaturwelt verliehen. Die letzten Preisträger waren 2009 der kapverdische Autor Arménio Vieira, 2008 der brasilianische Autor João Ubaldo Ribeiro und 2007 António Lobo Antunes aus Portugal.

Zur Preisverleihung siehe auch die Artikel in nova cultura! (deutsch) und Diário de Notícias (portugiesisch). Die offizielle Seite von Ferreira Gullar findet sich hier.

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Prémio de Literatura Casa da América Latina/Banif

Der kolombianische Autor Hector Abad Faciolince erhält den mit 10.000 Euro dotierten Prémio de Literatura Casa da América Latina/Banif für seinen Roman Somos o esquecimento que seremos.

Mit dem Preis soll die Übersetzung lateinamerikanischer Autoren in Portugal gefördert werden. Die Jurymitglieder (Maria Fernanda de Abreu,  Fernando Pinto do Amaral, José Manuel de Vasconcelos und Mário Quartin Graça) hatten die Auswahl aus 21 Werken neun verschiedener Verlage.

Das Buch liegt bereits in deutscher Übersetzung (Brief an einen Schatten)  im Berenberg Verlag vor

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Prémio Nacional de Ilustração

Der bedeutendste portugiesische Illustrationspreis (Prémio Nacional de Ilustração) geht in diesen Jahr an den Zeichner Bernardo Carvalho für sein gemeinsam mit Isabel Minhós Martins im Verlag Planeta Tangerina veröffentlichtes Kinderbuch Depressa, Devagar. Er ist mit 5000 Euro sowie eine Reisekostenunterstützung für die Teilnahme an der Kinderbuchmesse in Bologna dotiert und wird von der Direcção Geral do Livro e das Bibliotecas (DGLB) verliehen.

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Hans Christian Andersen Preis für Jutta Bauer

Die deutsche Illustratorin Jutta Bauer hat zusammen mit dem englischen Autor David Almond den diesjährigen Hans Christian Andersen Preis erhalten. Der Preis, der als der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendliteratur gilt und alle 2 Jahre vergeben wird, wurde auf der derzeit stattfindenden Kinder- und Jugendbuchmesse in Bologna verliehen.

Einige Titel von Jutta Bauer liegen auch in portugiesischer Übersetzung vor und sind bei uns erhältlich, so zum Beispiel die Geschichte eines kleinen Pinguins in  Quando a mãe grita (deutscher Titel: Schreimutter) oder das Kinderbuch mit dem Schaf Selma.

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Prémio Literário Casino da Póvoa für Maria Velho da Costa

Die portugiesische Autorin Maria Velho da Costa erhält den mit 20.000 Euro dotierten Prémio Literário Casino da Póvoa für ihren Roman Myra.

Wie der Vorsitzende der Jury Carlos Vaz Marques gestern bei den Correntes d’Escritas bekannt gab, setzte sich das Buch nach langer Diskussion gegen die anderen Anwärter der Shortlist durch. Nominiert waren:

Rakushisha von Adriana Lisboa

O Cónego von A.M. Pires Cabral

O Verão Selvagem dos Teus Olhos von Ana Teresa Pereira

Três Lindas Cubanas von Gonzalo Celorio

A Eternidade e o Desejo von Inês Pedrosa

O Mundo – o mundo é a rua da tua infância von Juan José Millás;

Myra von  Maria Velho da Costa

A Sala Magenta von Mário de Carvalho

A Mão Esquerda de Deus von Pedro Almeida Vieira  und

O Apocalipse dos Trabalhadores von valter hugo mãe

Myra erzählt die Geschichte der gleichnamigen Protagonistin, einer jungen Russin, die auf der Flucht durch die grauen Landschaften des gegenwärtigen Portugals reist. Eine ausführliche Rezension des Kritikers José Mário Silva in portugiesischer Sprache ist in der Literaturzeitschrift LER erschienen und hier nachzulesen. Der Roman wurde bereits im letzten Jahr mit dem Preis des portugiesischen PEN-Club und dem Prémio Máxima da Literatura ausgezeichnet.

Maria Velho da Costa ist neben Maria Isabel Barreno und Maria Teresa Horta eine der „3 Marias“, die in den 1970er mit den Novas Cartas Portuguesas (dt. Neue Portugiesische Briefe, bei tranvia erschienen) für Furore sorgten. In deutscher Übersetzung liegt ebenfalls bei Tranvia der Gedichtband Corpo verde – Körper grün vor.

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Correntes d’Escritas 2010

Mit der Präsentation zahlreicher Neuerscheinungen und der Bekanntgabe des Preisträgers des  „Prémio Literário Casino da Póvoa“ eröffnet morgen die 11. Ausgabe der Correntes d’Escritas, des inzwischen renommiertestem portugiesischen Literaturfestivals, im nordportugiesischen Póvoa de Varzim. Eingeladen sind diesmal 66 Schriftsteller aus Brasilien, Moçambique,  Cabo Verde,  Mexico, Kolumbien, Frankreich, Spanien,  Angola, Uruguay,  Argentinien und Portugal, die an verschiedenen Podiumsdiskussionen teilnehmen werden.

Alle Informationen zum Festival finden Sie hier.

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Prémio Vergílio Ferreira

Der von der Universität Évora in diesem Jahr zum 14. Mal vergebene Prémio Vergílio Ferreira  geht an die portugiesische Schriftstellerin Luísa Dacosta.

Luísa Dacosta wurde 1927 in Vila Real geboren und arbeitete bis zur ihrer Pensionierung als Lehrerin. 1995 begann sie ihre schriftstellerische Karriere, sie ist vor allem als Kinderbuchautorin bekannt, hat aber auch Bände mit Kurzerzählungen und autobiographische Texte verfasst. Der Preis wird Luísa Dacosta am 1.März, dem Todestag von Vergílio Ferreira, verliehen.

Einige Titel von Luísa Dacosta finden Sie hier in unserem Angebot.

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Prémio Literário Casino Póvoa – Finalisten stehen fest

Und schon ist das neue Jahr wieder 5 Tage alt – alles Gute hierfür noch – und das bekannte Literaturfestival in Póvoa de Varzim wirft bereits seine Schatten voraus. Die Jury (Carlos Vaz Marques, Dulce Maria Cardoso, Fernando J. B. Martinho, Patrícia Reis, Vergílio Alberto Vieira) des alljährlich verliehenen Prémio Literário Casino Póvoa hat heute die 10 Finalisten für den Preis bekanntgegeben, der in diesem Jahr an ein Prosawerk vergeben wird. Der Preisträger wird am 22. Februar benannt.

Nominiert sind:

Rakushisha von Adriana Lisboa

O Cónego von A.M. Pires Cabral

O Verão Selvagem dos Teus Olhos von Ana Teresa Pereira

Três Lindas Cubanas von Gonzalo Celorio

A Eternidade e o Desejo von Inês Pedrosa

O Mundo – o mundo é a rua da tua infância von Juan José Millás;

Myra von  Maria Velho da Costa

A Sala Magenta von Mário de Carvalho

A Mão Esquerda de Deus von Pedro Almeida Vieira  und

O Apocalipse dos Trabalhadores von valter hugo mãe

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