Archiv der Kategorie: literatura portuguesa

X Correntes d’Escritas

Die Correntes d’Escritas, das größte, alljährlich in Póvoa de Varzim stattfindende  Literaturfestival Portugals werfen  ihre Schatten voraus.  Wie schon in nova cultura! gemeldet, wurden heute die Finalisten des Prémio Literário Casino da Póvoa, der mit 20.000 Euro dotiert ist und in diesem Jahr an eine Lyrikveröffentlichung vergeben wird,  bekanntgegeben.

Nominiert sind:

A cidade e os livros de Antonio Cicero (Quasi); A Moeda do Tempo de Gastão Cruz (Assírio & Alvim); As Coisas Mais Simples de Nuno Júdice (Dom Quixote); As Têmporas da Cinza de A.M. Pires Cabral (Cotovia); Descrição da Mentira de Antonio Gamoneda (Quasi); Dos limões amarelos do falo às laranjas vermelhas da vulva de Eduardo White (Campo das Letras); Filho Pródigo de José Agostinho Baptista (Assírio & Alvim); Inquietude de Maria Teresa Horta (Quasi); O Acidente de Jorge Gomes Miranda (Assírio & Alvim); O Amante Japonês de Armando Silva Carvalho (Assírio & Alvim); Oráculo de José Rui Teixeira (Quasi) e Rua do Mundo de Eucanaã Ferraz (Quasi).

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Weihnachtliches

Am Wochenende ist schon der 2.Advent, und im Weihnachtsgeschäft bleibt leider wenig Zeit zum Bloggen, geschweige denn zum Lesen – da geht es uns ähnlich, wie es Michael Kegler in seinem novacultura-Beitrag beschreibt.

Canções de NatalPassend zur Saison hier wenigstens einige Weihnachtstipps für Kinder und Erwachsene. Weihnachtslieder mit Texten, Noten und Begleit-CD bietet das Buch Canções de Natal. Weihnachtsgeschichten verschiedenster portugiesischsprachiger Autoren, u.a. von Sophia de Mello Breyner Andresen, Fernando Namora, Jorge de Sena, Maria Judite de Carvalho und José Saramago hat Vasco Graça Moura in der Anthologie As Mais Belas Histórias Portuguesas de Natal herausgegeben. Und alle, die eher nach kulinarischen Genüssen suchen, werden vielleicht im Grande Livro de Receitas para o Natal fündig.

In diesem Sinne einen geruhsamen 2.Advent.

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Pessoa-Nachlass wird heute versteigert

Für Pessoaner ist heute ein wichtiger Tag, denn ein Teil des Nachlasses des berühmten portugiesischen Dichters kommt heute um 21.00 Uhr im Lissabonner Centro Cultural de Belém unter den Hammer. Die Auktion ist vor allem unter Wissenschaftlern, die sich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit Fernando Pessoa beschäftigt haben, nicht unumstritten, denn es wird befürchtet, dass Teile der berühmten Truhe ins Ausland gelangen und für die allgemeine Forschung dann nicht mehr zur Verfügung stehen werden. In der heutigen Ausgabe des Público werden unter anderem Inês Pedrosa, die aktuelle Direktorin der Casa Fernando Pessoa und Jorge Couto, der Direktor der Biblioteca Nacional zitiert.

Die Versteigerung wird von der Firma P4 durchgeführt, alle angebotenen Objekte kann man hier einsehen und nach Registrierung auch online darauf bieten.

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Ein Elefant reist an

A viagem do elefanteGemeint ist das neue Buch von José Saramago A viagem do elefante, das in der vergangenen Woche in Portugal erschienen ist und ab Ende der Woche (15.11.) auch bei uns verfügbar sein wird.

Saramago erzählt darin die Geschichte einer Reise des indischen Elefanten Salomão von Lissabon nach Wien. Der portugiesische König D. João III schenkte Mitte des 16. Jahrhunderts seinem Cousin, Maximilian von Österreich, einen Elefanten – ein historisch belegtes Ereignis, das die Grundlage des Romans bildet.

A viagem do elefante entstand in einer Zeit, als es Saramago gesundheitlich sehr schlecht ging, über die Entstehungsgeschichte hat er unter anderem hier und hier in Interviews berichtet (beide in portugiesischer Sprache).

Der neue Saramago ist auf jeden Fall einer der Höhepunkte des literarischen Herbstes in Portugal, und wir freuen uns schon sehr auf den purpurfarbenen Elefanten, der auch eine Neuausrichtung in Cover-Design der Saramago-Titel einläutet.

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Portugiesische Klassiker als Kinderbuch

Eine interessante Kinderbuchreihe aus Portugal ist dieser Tage bei uns eingetroffen. Die Idee: Bekannte zeitgenössische portugiesische Autoren wie Francisco José Viegas, Manuel Jorge Marmelo oder Gonçalo M. Tavares erzählen Klassiker der portugiesischen Literatur für Kinder nach. Herausgekommen ist unter dem Titel Clássicos da Literatura Portuguesa contados às crianças eine schön illustrierte Reihe mit adaptierten Titel unter anderem von Eça de Queiroz, Júlio Dinis, Gil Vicente, Almeida Garrett und Camilo Castelo Branco.

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neue Taschenbuchreihe

Der neu entstandene Verlagsriese LeYa, der unter anderem die Verlag Caminho, Dom Quixote, Texto Editores und ASA umfasst, hat jetzt mit der Herausgabe einer neuen Taschenbuchreihe begonnen, in der neben Klassikern zahlreiche zeitgenössische Autoren in einer günstigen Ausgabe erscheinen werden.

Den Anfang machen unter anderem José Eduardo Agualusa, António Lobo Antunes, Mia Couto, Chico Buarque und João Aguiar. Alle Titel der Reihe gibt es wie immer in unserer Frankfurter Buchhandlung und über unsere Webshop.

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José Cardoso Pires – Histórias de amor

Der neu gegründete Verlag des ehemaligen Dom Quixote-Verlegers Nelson de Matos setzt sein ambitioniertes literarisches Programm fort und hat eben mit den Histórias de amor von José Cardoso Pires ein echte Rarität veröffentlicht.

Die Erstausgabe erschien 1952 (geschrieben vom damals 27jährigen José Cardoso Pires) in einer Auflage von 250 Exemplaren und wurde innerhalb weniger Wochen von der portugiesischen Zensur kassiert. Später wurden die Erzählungen nie wieder in ihrer ursprünglichen Fassung veröffentlicht. Jetzt sind erstmals die originalen Geschichten wieder zugänglich, die von der Zensur beanstandeten sind kenntlich gemacht und im Anhang ist der Brief des Autors an die Zensurbehörde zu lesen.

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nova cultura! in neuem Gewand

Das von Michael Kegler betreute Kulturportal nova cultura! hat sich verändert.

Es gibt ein paar Neuerungen auf der Website, einen Blog, den Felipe Tadeu und Urariano Mota regelmäßig mit sehr lesenswerten Texten füttern. Aktuell können Sie dort eine sehr ausführliche Rezension des soeben in deutscher Übersetzung erschienenen Romans Asche vom Amazonas von Milton Hatoum aus der Feder von Albert von Brunn lesen. In portugiesischer Sprache wird der Roman Só por Amor von Sofia Marrecas Ferreira vorgestellt. Wir, d.h. Michael Kegler und das restliche Redaktionsteam, zu dem die Blogredakteurin auch gehört, würden uns freuen, wenn Sie von Zeit zu Zeit auch dort vorbeischauen würden. Übrigens können Sie im Kulturkalender von nova cultura! auch über Veranstaltungen von und mit portugiesischsprachigen Autoren, Musiker, Künstler informieren.

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Gestern in Babylon hab ich dich nicht gesehen

Der Roman Ontem não te vi em Babilónia von António Lobo Antunes ist jetzt in deutscher Übersetzung von Maralde Meyer-Minnemann mit dem Titel Gestern in Babylon hab ich dich nicht gesehen im Luchterhand Verlag erschienen. Damit erweitert der Luchterhand seine umfangreiche Antunes-Werkausgabe um eine weitere Übersetzung. Alle Titel im Original und deutscher Übersetzung sind natürlich wie immer hier erhältlich.

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weiterer Preis für António Lobo Antunes

Der portugiesische Autor António Lobo Antunes wird Ende November mit dem Preis der internationalen Buchmesse Guadalajara (PREMIO FIL DE LITERATURA 2008) ausgezeichnet.

Der Preis ist mit 150.000 Dollar dotiert und wird jährlich zu Beginn der Messe an einen Autor aus dem romanischen Sprachraum verliehen. Bisherige Preisträger waren unter anderem Rubem Fonseca, Sergio Pitol, Juan Goytisolo, Juan Marsé und Nélida Piñon.

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