José Saramago veröffentlichte gestern in der spanischen Zeitung El País einen Artikel über den italienischen Präsidenten Silvio Berlusconi, der auch in der deutschen Presse rezipiert wird. Den Artikel kann man hier im spanischen Original und in Saramagos Blog auch in portugiesischer Übersetzung nachlesen. Saramago hat in der Vergangenheit schon häufig Kritik an Berlusconis Machenschaften geübt, nachzulesen in verschiedenen Blogeinträgen, die inzwischen auch im Buch O Caderno zusammengefasst worden sind. Erst kürzlich hatte Saramagos italienischer Verlag Einaudi, der bisher alle sein in italienischer Übersetzung publiziert hat, die Veröffentlichung von O Caderno abgelehnt. Einaudi gehört zur Verlagsgruppe Mondadori, die von der Familie Berlusconi kontrolliert wird.
Berichte zu diesem Thema finden sich u.a. im Spiegel und in der Süddeutschen Zeitung.

Gar nicht so einfach, die vielen Eindrücke, die wir aus Póvoa mitgebracht haben, in einem Blogeintrag unterzubringen. Die Correntes d’Escritas in ihrer 10. Jahr haben sich zu einem absoluten und in seiner Form einmaligen Ereignis im literarischen Leben Portugals entwickelt. Einen umfassenden Überblick über alle Podiumsdiskussionen, Buchpräsentationen und das ganze Drumherum mit vielen Fotos bietet das Pressedossier der Stadt Póvoa
Neben der enormen Gastfreundschaft der Organisatoren, den vielen persönlichen Begegnungen mit insgesamt über 100 Schriftstellern (u.a. Luís Fernando Verissimo, Paulina Chiziane, Manuel Rui, Nuno Júdice, Alice Vieira…) aus Portugal, Brasilien, Spanien und Lateinamerika bleiben vor allem die interessanten Anregungen der zahlreichen Podiumsdiskussionen mit so interessanten und zum kreativen Philosophieren anregenden Themem wie O desafio da folha em branco oder Estou farto de palavras im Gedächtnis.











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