Era uma vez Brasil – Kindertheater am 30.5. – Instituto Cervantes

Era uma vez Brasil mit Anna LyDer Brasilianische Kulturverein CCBF e.V. lädt gemeinsam mit dem Instituto Cervantes ein zur zweisprachigen (portugiesisch-spanisch) Kinder-Theater-Veranstaltung Era uma vez Brasil mit Anna Ly.
Termin: 30.05.2015 um 15:00 Uhr
im Instituto Cervantes, Staufenstraße 1, 60323 Frankfurt
Eintritt: Erwachsene 5,00 EUR, Kinder 2,00 EUR

Era uma vez… Brasil – erzählt kindgerecht die Geschichte des brasilianischen Volkes.
Bei dem Ein-Frau-Stück von der Kunsterzieherin Anna Ly werden die Kinder einbezogen und auf die Bühne gebeten, um spielend die gesungenen Erzählungen zu unterstützen.
Die Aufführung wurde im Auftrag der Spanisch-Brasilianischen Kulturstiftung entwickelt.

Era uma vez Brasil reconta a história do povo brasileiro para crianças através de canções e brincadeiras. A chegada dos navegantes portugueses, o encontro com os índígenas, assim como a mistura das culturas com a africana, que contribuem para a identitade dos brasileiros.
Na encenação solo da artista e educadora Anna Ly as crianças são convidadas ao palco para participar das brincadeiras que ilustram as cantigas em português.

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Mineirinha na Alemanha – Lesung am 22.05. bei TFM

Zusammen mit dem Verein Imbradiva e.V., der sich für besonders für brasilianische Frauen in Deutschland einsetzt,  laden wir am Freitag, dem 22. Mai, um 19.00 Uhr  ein zu einer Lesung mit der brasilianischen Autorin Sandra Santos, die ihr Buch Mineirinha na Alemanha, das den Untertitel „Eine interkulturelle Reise zwischen Brasilien und Deutschland“ trägt vorstellen wird. Die Lesung und Diskussion wird diesmal überwiegend in portugiesischer Sprache sein. Deutsche Fragen können wir aber sicher spontan übersetzen. Der Eintritt frei.

Sandra Santos lebt seit 1993 in Deutschland. Sie arbeitet als Human Resources Managerin und als freiberufliche Autorin am Bodensee, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie lebte 23 Jahre in Brasilien, bevor sie Deutschland als neue Heimat wählte.

O livro “Mineirinha n’Alemanha” fala sobre como driblar o choque cultural no país, descrevendo muitos de seus costumes e desvendando aspectos nem sempre claros de sua cultura. “A autora não só retrata o sentimento de como é viver em um país diferente do país natal, mas também fala dos requisitos para obter a cidadania alemã, de questões ligadas ao mercado de trabalho alemão para estrangeiros, além de contar muito da vida dentro do país e falar de temas da atualidade brasileira e alemã”.

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Noite Portuguesa in Bad Homburg – 19.Juni

Der Kulturbahnhof in Bad Homburg präsentiert am 19. Juni ab 19.00 Uhr einen portugiesischen Abend (Noite portuguesa) mit Petiscos, Weinen aus der Tejo-Region und als Höhepunkt ab 21.00 Uhr einem Jazzkonzert mit dem portugiesischen Pianisten Mário Laginha und der Sängerin Maria Rita.

Gastgeber des Abends sind die Weinproduzenten der Tejo-Region. Tickets zum Preis von 49,80 EUR gibt es bei Frankfurt Ticket. Ähnliche Veranstaltungen finden statt am 13.6. in Hamburg (Fabrik), am 18.6. in Köln (Vintage Harbour Club) und am 20.6. in München (Lisboa Bar).

Noite Portuguesa Bad Homburg

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Beatriz Bracher am 27.05. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im Mai  auf Beatriz Bracher

Sie liest am Mittwoch, dem 27. Mai um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem Roman Die Verdächtigung (Não falei), der vor kurzem in deutscher Übersetzung von Maria Hummitzsch bei Assoziation A erschienen istDie Lesung wird von Claudia Stein moderiert und übersetzt. Die deutschen Texte liest Jochen Nix. Der Eintritt ist wie immer frei.

Beatriz Bracher(c) Francisco Perosa

Beatriz Bracher(c) Francisco Perosa

Gustavo Ferreira wird während der brasilianischen Militärdiktatur als Sympathisant linker Oppositionsbewegungen verhaftet. Unter der Folter soll er seinen Freund verraten haben, der daraufhin von den Militärs getötet wird. Doch er weiß, dass er nichts gesagt hat. Jahrzehnte später, nach seiner Pensionierung aus dem Universitätsdienst, lässt er seine Geschichte Revue passieren.

Beatriz Bracher: Die VerdächtigungBeatriz Bracher gelingt es auf exemplarische Weise, die persönlichen Tragödien und inneren Konflikte der Menschen unter der Militärdiktatur nachempfindbar zu machen. Ihr Roman ist zugleich eine über den zeitgenössischen Kontext hinausweisende Auseinandersetzung mit der Frage von Schuld, Verantwortung und der Bosheit falscher Verdächtigung.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin und Empório VidaBio.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal und Banco do Brasil.

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Das Ende der Fiesta – Lesung mit Miguel Szymanski in Offenbach

Miguel Szymanski liest aus Ende der Fiesta. Südeuropas verlorene Jugend (Kösel 2014)

im Filmklubb Offenbach, Isenburgring 36, Tel. 0177-2222345

am Freitag, dem 8. Mai, ab 19.00 Uhr

An diesem Abend bietet der Filmklubb auch portugiesisches Essen an.

Miguel Szymansik: Ende der FiestaGenau 100 Jahre nachdem sein deutscher Urgroßvater aus dem damaligen „Armenhaus“ Schwaben nach Portugal an die Algarve auswanderte, kehrt der Autor 2013 mit seiner Familie aus Portugal nach Deutschland zurück. Die Eurokrise hat Miguel Szymanski vom erfolgreichen Journalisten zum Wirtschaftsflüchtling gemacht. Wie hunderttausende Südeuropäer  steht er über Nacht vor dem Nichts. Die Läden in seiner Straße schließen, Freunde ohne Arbeit sitzen auf Schuldenbergen, und in den Krankenhäusern geht das Verbandszeug aus. Szymanskis Geschichte ist die schonungslose Innenansicht eines sterbenden Landes, eine europäische Familiensaga und ein kritischer Blick auf Deutschland.

Miguel Szymanski fotoÜber den Autor
Miguel Szymanski wuchs in Deutschland, Spanien und Portugal auf. Als Journalist und Autor war er in Lissabon unter anderem tätig für die Wirtschaftszeitung Económico, die Wochenzeitung Expresso und das Lifestyle-Magazin GQ, sowie als Portugalkorrespondent für den ORF und andere deutschsprachige Sender. Seit 2013 ein Eurokrisenflüchtling kam er im Juli 2014 mit seiner Familie nach Frankfurt.

TFM ist mit einem Büchertisch vertreten.

Miguel Szymanski: Ende der Fiesta. Südeuropas verlorene Jugend, Kösel, 17,99

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Aline Frazão in Bad Homburg – morgen 18.4., 20.00 Uhr

Die Information traf leider hier sehr kurzfristig ein. Die angolanische Sängerin Aline Frazão spielt morgen im Speicher in Bad Homburg. Das Konzert beginnt 20.00 Uhr, Eintritt 28 EUR

Aline Frazão„Ein aufregendes Beispiel portugiesisch-sprachiger Sängerinnen gibt die angolanische Künstlerin Aline Frazão, die afrikanischen Traditionen und ihren Weiterentwicklungen von Brasilien bis Kuba höchst spannend nachspürt. In ihren Kompositionen verbindet Aline Frazão Stilrichtungen, die in der westafrikanischen Rhythmussignatur wurzeln, die populäre Musik Brasiliens, Kubas und der Kapverden mit Jazzeinflüssen.“

Wer Aline Frazão noch nicht kennt, kann hier bei Youtube reinhören. Weitere Termine der Tour in Deutschland und in der Schweiz:

17/04/15    Potsdam        Nikolaisaal
19/04/15     Bern         bee-flat im PROGR
21/04/15     Bielefeld     Bunker Ulmenwall
22/04/15     Nürnberg     Tafelhalle
24/04/15     Karlsruhe     Tempel

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Lucía Martínez Cuarteto – 19. Mai Brotfabrik

Spanisch-portugiesische Koproduktion in Frankfurt:

luciamartinezcuartetoDie junge Perkussionistin Lucía Martínez ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen der spanischen Jazzszene und gehört zur neuen Generation europäischer JazzmusikerInnen. Mit ihrem zweiten Album De Viento Y De Sal kommt sie nun zusammen mit ihren portugiesischen Kollegen João Pedro Brandão (alt sax, flöte), Pedro Neves (klavier) und Carl Minnemann (Kontrabass) in die Frankfurter Brotfabrik (Bachmannstraße 34, Frankfurt-Hausen).  Das Lucía Martínez Cuarteto präsentiert am Dienstag, 19. Mai um 20.00 Uhr das neue Album, welches von der Folkmusik Galiziens (der Heimat von Lucía Martínez), dem Flamenco und Klängen des Mittelmeerraums ebenso beeinflusst ist wie vom jungen europäischen Jazz.

Hier kann man schon mal ins neue Album reinhören.

Karten im VVK für 11,00 EUR (zuzüglich VVK-Gebühr) oder 14,00 EUR an der Abendkasse

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Portugiesische Weinprobe am 24. April

Weinprobe bei TFM

Die Weinprobe ist ausgebucht. (Stand 20.04.15)

Es ist wieder soweit!

Wir laden zu unserer traditionellen Frühjahrsweinprobe ein am

Freitag, dem 24. April, um 20.00 Uhr
in unsere Buchhandlung (TFM, Große Seestr. 47, 60486 Frankfurt-Bockenheim)

Der Sommer ist nicht mehr allzu weit und wir laden Sie ein, die Frische der portugiesischen Weine zu entdecken. Dazu gehören Weiß- und Roséweine aber auch Rotweine, die durch ihre Finesse im Sommer viel Genuss bereiten.
Wir freuen uns auf unsere „Haus-Önologin“ Dr. Teresa Rosário aus Köln.

Unkostenbeitrag 10,00 Euro.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Vorabreservierung per Telefon (069-282647), Fax (069-287363) , E-mail (info@tfmonline.de) bis zum 20. April.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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Herberto Helder (1930-2015)

Der portugiesische Lyriker Herberto Helder ist tot. Er starb am Montag in seinem Haus in Cascais. Der 1930 in Funchal (Madeira) geborene Dichter galt als der größte portugiesische Lyriker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, dessen Werk auch zahlreiche andere Autoren beeinflusst hat. Herberto Helder lebte sehr zurückgezogen, gab kaum Interviews und ließ immer nur die Veröffentlichung einer einzigen limitierten Ausgabe seiner zahlreichen Gedichtbände zu. Zuletzt erschien im vergangenen Juni A morte sem mestre. In deutscher Übersetzung von Markus Sahr ist der Band Die Schritte ringsum (Os passos em volta)  lieferbar, der 2006 im Leipziger Literaturverlag veröffentlicht wurde

Herberto Helder gab sein 1948 begonnenes Jurastudium nach kurzer Zeit auf und studierte dann einige Jahr Romanische Philologie. Er wirkte an zahlreichen Zeitschriften mit und veröffentlichte viele Lyrikbände. 1994 wurde ihm der Prémio Pessoa zuerkannt, den er jedoch ablehnte, da er es vorzog nicht in der Öffentlichkeit aufzutreten.

Weitere Artikel in der portugiesischen Presse:

Público

Expresso

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Neu in deutscher Übersetzung – die Frühjahrsnovitäten (1)

José Saramago: HellebardenDer Bücherfrühling hält eine ganze Reihe von Neuübersetzungen portugiesischsprachiger Autoren bereit. Schon eingetroffen sind das nachgelassene Romanfragment Hellebarden (Alabardas, Alabardas) des 2010 verstorbenen portugiesischen Nobelpreisträgers José Saramago.  In den nun veröffentlichten Seiten, erschienen bei Hoffmann und Campe, an denen Saramago bis kurz vor seinem Tod gearbeitet hat, setzt er sich mit den Folgen des Waffenhandels auseinander, einem brisanten Thema, das heute mehr denn je die ganze Welt bewegt. Der Text wurde von Karin von Schweder-Schreiner ins Deutsche übersetzt. Dem Buch beigefügt sind Essays von Roberto Saviano und Fernando Gómez Aguilera, die Illustrationen stammen von Günter Grass.

Beatriz Bracher: Die VerdächtigungMit der brasilianischen Militärdiktatur setzt sich der jetzt von Maria Hummitzsch ins Deutsche übertragene Roman Die Verdächtigung (Não falei) von Beatriz Bracher, erschienen bei Assoziation A auseinander. Ein Universitätsdozent lässt nach der Pensionierung sein Leben Revue passieren. Als Oppositioneller unter der Militärdiktatur verhaftet und gefoltert, lebte er jahrzehntelang mit dem Makel des Verdachtes, seinen Freund verraten zu haben. Beatriz Bracher wird im Mai den Roman auf einer Lesereise in Deutschland und Österreich vorstellen.

Carola Saavedra: Blaue BlumenAb 12. März ist Carola Saavedras Briefroman Blaue Blumen (Flores azuis) lieferbar, der ebenfalls von Maria Hummitzsch ins Deutsche übersetzt wurde und bei C.H. Beck erscheint. Eine Frau schreibt Briefe an einen Mann, der sie verlassen hat, aber der Mann, der sie erhält und liest, der von ihnen berührt und ergriffen wird, so sehr, dass er nicht mehr zur Arbeit geht, ist gar nicht der richtige Adressat. Er selbst lebt in Trennung von seiner Frau und seinem Kind, ist ebenfalls verlassen worden und so wechselt sich seine eigene Geschichte ab mit den Briefen, die offenbar irrtümlich bei ihm landen und auf die er zu warten beginnt.

Carola Saavedra liest am 17.3. in Frankfurt aus ihrem Buch.

Vanessa da Mata: BlumentochterDas Romandebüt Blumentochter (Filha das flores) der bekannten brasilianischen Sängerin Vanessa da Mata ist in der Übersetzung von Kirsten Brandt jetzt bei Ullstein erschienen. Hauptfigur ist die junge Giza, die mit ihren Tanten Florinda und Margarida in einer kleinen Stadt in den brasilianischen Tropen lebt. . Hinter ihrem Haus bestellen sie einen prächtigen Garten. Die Blumen verkauft Giza überall in der Stadt, und so erfährt sie auch von Liebesgeschichten, über die sonst nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Als Florinda ihre erste große Liebe verhindert, flieht Giza in die große Stadt. Erst zwölf Jahre später kehrt sie zurück.

Alle Bücher im Original und der deutschen Übersetzung gibt es wie immer bei uns in der Buchhandlung oder über unsere Webseite.

Sollten Sie an den Ebooks der deutschen Übersetzungen interessiert sein, können Sie diese hier bestellen.

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