Archiv der Kategorie: literaturpreise

Rubem Fonseca ausgezeichnet

Der brasilianische Autor Rubem Fonseca erhält den diesjährigen Prémio Casino da Póvoa. Dies wurde heute morgen im Rahmen der Eröffnung des Literaturfestivals Correntes d’Escritas bekanntgegeben. Prämiert wird der im letzten Jahr in Portugal wieder aufgelegte Roman Bufo & Spallanzani.

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird jährlich abwechselnd an ein Prosa- bzw. lyrisches Werk verliehen.

Der 1986 in Brasilien erschienene Kriminalroman wurde von Karin von Schweder-Schreiner ins Deutsche übersetzt und unter anderem bei Piper und im Unionsverlag veröffentlicht. Im Moment ist die Übersetzung jedoch vergriffen und nur noch antiquarisch lieferbar.

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Correntes d’Escritas 2012

Mit der Präsentation zahlreicher Neuerscheinungen und der Bekanntgabe des Preisträgers des  „Prémio Literário Casino da Póvoa“ eröffnet morgen die 13. Ausgabe der Correntes d’Escritas (23-25.2), des renommiertestem portugiesischen Literaturfestivals, im nordportugiesischen Póvoa de Varzim. Dass das Festival in diesem Jahr mit der bekannten Qualität fortgesetzt werden kann, grenzt an ein kleines Wunder, denn das Budget musste wegen der andauernden Wirtschaftskrise deutlich reduziert werden.

Eingeladen wurden trotzdem mehr als 50 Schriftsteller aus Brasilien,  Mexico,  Frankreich, Spanien,  Angola,   Argentinien und Portugal, die an verschiedenen Podiumsdiskussionen teilnehmen werden.

Mit besonderer Spannung wird der Auftritt des brasilianischen Autors Rubem Fonseca erwartet, der nur äußerst selten in der Öffentlichkeit auftritt.

Alle Informationen zum Festival finden Sie hier.

Für den Literaturpreis sind die folgenden Titel nominiert:

A Cidade de Ulisses, Teolinda Gersão, Sextante

As Luzes de Leonor, Maria Teresa Horta, Dom Quixote

Adoecer, Hélia Correia, Relógio D’Água

Bufo e Spallanzan, Rubem Fonseca, Sextante

Do Longe e do Perto – Quase Diário, Yvette Centeno, Sextante

Dublinesca, Enrique Vila-Matas, Teorema

O Homem que Gostava de Cães, Leonardo Padura, Porto Editora

Os Íntimos, Inês Pedrosa, Dom Quixote

Tiago Veiga – Uma Biografia, Mário Cláudio, Dom Quixote

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Prémio Correntes d’Escritas – Die Finalisten

Alljährlich im Februar findet das größte portugiesische Literaturfestival Correntes d’Escritas in der nordportugiesischen Stadt Póvoa de Varzim statt, in diesem Jahr bereits zum 13.Mal.

Der Literaturpreis Prémio Literário Casino da Póvoa wird in diesem Jahr an ein Prosawerk verliehen. Insgesamt wurden 200 Werke eingereicht, viel Arbeit für die Jury also, die in diesem Jahr von Ana Paula Tavares, Fernando Pinto do Amaral, José António Gomes, Patrícia Reis und Pedro Mexia gebildet wird. Heute wurde die folgende Shortlist veröffentlicht:

A Cidade de Ulisses, Teolinda Gersão

As Luzes de Leonor, Maria Teresa Horta

Adoecer, Hélia Correia, Relógio D’Água

Bufo e Spallanzani, Rubem Fonseca

Do Longe e do Perto – Quase Diário, Yvette Centeno

Dublinesca, Enrique Vila-Matas

O Homem que Gostava de Cães, Leonardo Padura

Os Íntimos, Inês Pedrosa

Tiago Veiga – Uma Biografia, Mário Cláudio

Der Siegertitel des mit 20.000 Euro dotierten Preises wird zur Eröffnungsveranstaltung der Correntes am 23. Februar nach einer abschließende Jurysitzung bekanntgegeben.

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Prémio D. Dinis für Maria Teresa Horta

Die portugiesische Schriftstellerin Maria Teresa Horta erhält den diesjährigen Prémio D. Dinis für ihren im letzten Jahr erschienenen umfangreichen historischen Roman As luzes de Leonor, der sich mit dem Leben von Leonor de Almeida Portugal de Lorena e Lencastre (auch Marquesa de Alorna) beschäftigt, einer Persönlichkeit, die das literarische und politische Leben Portugals in der Zeit der Aufklärung sehr stark geprägt hat.

Der Preis wird seit 1980 von der Fundação Casa Mateus verliehen und ist mit 7500 Euro dotiert. Der Jury gehörten in diesem Jahr die Schriftsteller Vasco Graça Moura, Nuno  Júdice und Fernando Pinto do Amaral an.

Maria Teresa Horta wurde 1937 geboren. Bekannt wurde sie als eine der 3 Marias (neben Maria Isabel Barreno und Maria Velho da Costa), die den Briefroman Novas Cartas Portuguesas (Neue Portugiesische Briefe), in deutscher Übersetzung bei Tranvia erschienen) gemeinsam verfassten. Insgesamt hat sie mehr als 20 Prosa- und Lyrikbände veröffentlicht.

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Eduardo Lourenço erhält Prémio Pessoa

Der Prémio Pessoa, mit dem alljährlich Persönlichkeiten aus Kultur oder Wissenschaft ausgezeichnet werden, geht in diesem Jahr an den bedeutenden portugiesischen Philosophen und Literaturwissenschaftler Eduardo Lourenço. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird von der Wochenzeitschrift Expresso verliehen.

Mit Eduardo Lourenço wird eine auf intellektuellem und kulturellem Gebiet herausragende Persönlichkeit geehrt, die für die Entwicklung der Zivilgesellschaft in Portugal prägend war, so die Jury unter Vorsitz von Francisco Pinto Balsemão in ihrer Begründung.

Eduardo Lourenço wurde 1923 in der portugiesischen Provinz Guarda geboren, er studierte Philosophie und Geschichte in Coimbra, wo er nach seinem Abschluss im Jahre 1946 bis 1953 lehrte.  1954 verließ er Portugal und wurde Lektor für portugiesische Kultur und Literatur an den Universitäten von Hamburg, Heidelberg und Montepellier. Seit 1960 lebt er in Frankreich und lehrte dort unter anderem an den Universitäten von Grenoble und Nizza.  Obwohl er einen Großteil seines Lebens außerhalb Portugals verbrachte, beschäftigt sich Eduardo Lourenço permanent mit der Geschichte und Aktualität sowie Literatur seines Landes.

Im TFM -Verlag  ist 1997 in deutscher Erstausgabe in der Übersetzung von Eva Moldenhauer eine Sammlung wichtiger Essays von Eduardo Lourenço mit dem Titel Portugal – Europa. Mythos und Melancholie erschienen. Das Buch ist noch lieferbar und bei uns oder im Buchhandel bestellbar.

Eduardo Lourenço: Portugal – Europa. Mythos und Melancholie, ISBN 3-925203-58-3, 14,80 EUR

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Prémio Portugal Telecom geht an Rubens Figueiredo

Der brasilianische Autor Rubens Figueiredo erhält den mit 100.000 Reais (ca. 41.700 Euro) dotierten Prémio Portugal Telecom für seinen im vorigen Jahr erschienen Roman Passageiro do fim do dia  (Companhia das Letras). Den zweiten Preis bekommt der bereits vielfach prämierte Roman Viagem a Índia des portugiesischen Autors Gonçalo M. Tavares, auf den dritten Platz wählte die Jury den autobiographischen Roman Minha guerra alheia der brasilianischen Autorin Marina Colasanti.

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Prémio José Saramago 2011 geht an Andréa del Fuego

Die brasilianische Autorin Andréa del Fuego erhält den Preis für ihren 2010 veröffentlichten Roman Os Malaquias (Língua Geral). Mit dem Preis, der von der Fundação Círculo de Leitores ins Leben gerufen wurde, um an die Verleihung des Literaturnobelpreises an José Saramago zu erinnern, wird alle 2 Jahre ein Roman eines portugiesischsprachigen Autors unter 35 Jahre geehrt. Für junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller ist er einer der prestigeträchtigsten Preise der portugiesischsprachigen Literaturwelt.

Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wurde heute in Lissabon vom portugiesischen Kulturstaatssekretär Francisco José Viegas an Andrea del Fuego überreicht.

Bisherige Preisträger waren Paulo José Miranda, Adriana Lisboa, José Luís Peixoto, Gonçalo M. Tavares, Valter Hugo Mãe und João Tordo.

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Prémio LeYa geht an João Ricardo Pedro

Oktober ist der Monat der Preisverleihungen. Heute wurde der diesjährige Preisträger des von der Verlagsgruppe LeYa verliehenen Preises bekanntgegeben.

Die Jury (Carlos Heitor Cony, Nuno Júdice, Pepetela, José Carlos Seabra Pereira,  Lourenço do Rosário, Rita Chaves)  unter Vorsitz von Manuel Alegre votierte per Mehrheitsentscheid für den Debütroman O teu rosto será o último des jungen portugiesischen Autors João Ricardo Pedro. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Bisher wurden 2008 der Brasilianer Murilo de Carvalho und 2009 João Paulo Borges Coelho aus Moçambique ausgezeichnet, im vergangenen Jahr wurde der Preis nicht vergeben.

O teu rosto será o último wird in Kürze in einem der zu LeYa gehörenden Verlage erscheinen.

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Prêmio Jabuti 2011

Die Câmara Brasileira do Livro hat gestern die Preisträger des 53.Prêmio Jabuti bekannt gegeben. Der bedeutendste Literaturpreis Brasiliens wird in insgesamt 29 Kategorien vergeben.

Als bester Roman wurde Ribamar von José Castello geehrt, in der Kategorie Reportage siegte 1822 von Laurentino Gomes. Dalton Trevisans Desgracida erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Contos e Crônicas, Ferreira Gullar in der Kategorie Lyrik für Em alguma parte alguma.

Die Liste aller Preisträger findet sich hier.

Aus den 29 Preisträgern der verschiedenen Kategorien werden Ende des Monats noch zwei Titel ausgewählt, die mit dem Titel „Buch des Jahres“ in den Bereichen Belletristik (ficção) und Sachbuch (não-ficção) geehrt werden.

 

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Prémio PEN Clube für Pedro Rosa Mendes, Jaime Rocha und André Gago

Der Roman Peregrinação de Enmanuel Jesus des portugiesischen Schriftsteller Pedro Rosa Mendes wird mit dem Prémio PEN Clube Narrativa ausgezeichnet. Das Jurymitglied Luiz Fagundes Duarte hob neben der gut erzählten Geschichte besonders die Arbeit an der Sprache des Romans hervor.

In der Kategorie Lyrik wird Jaime Rocha für sein Buch Necrophilia ausgezeichnet.

André Gago erhält den Preis für das beste Debüt für seinen Roman Rio-Homem.

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