Archiv der Kategorie: literaturpreise

Prémio Pessoa geht an Richard Zenith

Der nordamerikanische Schriftsteller und Pessoa-Forscher Richard Zenith wird mit dem diesjährigen Prémio Pessoa ausgezeichnet. Die Entscheidung wurde heute vom Präsidenten der Jury Francisco Pinto Balsemão bekannt gegeben. Zenith hat neben den Werken von Fernando Pessoa, unter anderem auch Werke von Sophia de Mello Breyner Andresen, Carlos Drummond de Andrade und Antero de Quental ins Englische übersetzt. Er ist einer der herausragenden Kenner des Werks von Fernando Pessoa und hat unter anderem die Neuausgabe des „Buchs der Unruhe“ (Livro do desassossego) herausgegeben und die Ausstellung Fernando Pessoa: Plural como o Universo mit kuratiert, die in den Räumen der Lissabonner Gulbenkian Stiftung gezeigt wurde. Richard Zenith wurde in Washington geboren, lebt aber seit Ende der 1980er Jahre in Portugal, seit einigen Jahren hat er auch die portugiesische Staatsbürgerschaft angenommen.

Der Prémio Pessoa  ist mit 60.000 Euro dotiert und wird von der Zeitschrift Expresso mit Unterstützung der Caixa Geral de Depósitos verliehen. Im letzten Jahr hat der portugiesische Philosoph, Autor und Kritiker Eduardo Lourenço den Preis erhalten.

 

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Prêmio Jabuti 2012

Miriam Leitão und Stella Maris Rezende sind die Preisträgerinnen des diesjährigen Prêmio Jabuti in den Kategorien, Buch des Jahres „não-ficção“ bzw. „ficção“.

Als bestes Sachbuch wurde Leitãos Reportageband über die Geschichte der brasilianischen Währung Saga brasileira. A longa luta de um povo por sua moeda ausgezeichnet.

In der belletristischen Kategorie gewann mit Rezendes A mocinha do mercado central  etwas überraschend ein Jugendbuchtitel. Das Buch erzählt die Geschichte eines Mädchens aus dem ländlichen Raum Brasiliens, das sich auf eine Reise in verschiedene Städte begibt und dort andere Namen und Biografien annimmt.

Die Bücher des Jahres werden traditionell aus den Gewinnern der insgesamt 29 Kategorien des Prêmio Jabuti gewählt, die bereits im Oktober bekannt gegeben worden, eine Liste der Preisträger findet sich hier.

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Prémio Portugal Telecom für Valter Hugo Mãe

Der portugiesische Schriftsteller Valter Hugo Mãe ist mit dem Prémio Portugal Telecom in der Kategorie „Bester Roman“ ausgezeichnet worden. Prämiert wurde bei einer Zeremonie am Montag in São Paulo sein Roman A máquina de fazer espanhóis. Der Preis ist mit 50.000 Reais (ca. 18500 Euro) dotiert und wird jährlich verliehen. Weitere Preisträger sind Nuno Ramos für seinen Lyrikband Junco und der Camões-Preisträger Dalton Trevisan im Bereich Erzählung für O anão e a ninfeta.

 

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Ana Teresa Pereira erhält Grande Prémio Romance APE

Der mit 15.000 Euro dotierte Romanpreis des portugiesischen Schriftstellerverbandes geht in diesem Jahr an die Autorin Ana Teresa Pereira. Sie wird für Ihren im letzten Jahr erschienen Roman  O Lago ausgezeichnet und setzte sich gegen Teolinda Gersão, Maria Teresa Horta, Nuno Júdice und Mário Cláudio durch, die ebenfalls auf der Shortlist gestanden hatte. Insgesamt wurden über 100 Romane eingereicht.

Ana Teresa Pereira wurde 1958 in Funchal (Madeira) geboren und veröffentlicht seit Ende der 1980er Jahre regelmäßig.  Sie hat in den vergangenen Jahren bereits eine Reihe anderer Auszeichnungen erhalten.

Ein ausführlicherer Bericht zur Preisvergabe ist im Público erschienen.

 

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Afonso Cruz erhält Literaturpreis der EU

Der portugiesische Schriftsteller Afonso Cruz hat neben 11 anderen europäischen Schriftstellern den Literaturpreis der Europäischen Union erhalten. Prämiert wurde sein 2010 erschienener Roman A boneca de Kokoschka.Neben einem Preisgeld von 5000 Euro erhalten die Autoren vorrangige Unterstützung aus dem EU-Kulturprogramm bei der Übersetzung ihrer Werke. Die Ehrung der Preisträger findet am 22. November in Brüssel statt.

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Prémio Camões geht an Dalton Trevisan

Der brasilianische Schriftsteller Dalton Trevisan wird in diesem Jahr mit dem Prémio Camões, der höchsten literarischen Auszeichnung der portugiesischsprachigen Welt, ausgezeichnet.

Die Jury – bestehend aus Silviano Santiago, Ana Paula Tavares, Abel Barros Baptista, João Paulo Borges Coelho und  Alcir Pécora – entschied sich einstimmig für den 1925 in Curitiba geborenen brasilianischen Autor. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert, die Liste der bisherigen Preisträger findet sich hier.

Dalton Trevisan ist vor allem als Autor von Kurzgeschichten bekannt geworden. Er lebt sehr zurückgezogen, selbst mit seinem brasilianischen Verlag ist der Kontakt auf das Nötigste beschränkt. Seine bekanntesten Werke sind Novelas nada exemplares, Guerra conjugal und Pico na veia.

In den 1980er Jahren erschien bei Suhrkamp der Titel Ehekrieg in deutscher Übersetzung.

siehe auch:

Público

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Manoel de Barros ausgezeichnet

Zum ersten Mal wird der Prémio de Literatura Casa da América Latina/Banif in diesem Jahr an ein lyrisches Werk eines brasilianischen Autors verliehen. Der brasilianische Autor Manoel de Barros erhält den Preis, der seit 2005 an Autoren aus Lateinamerika verliehen wird, deren Werk in Portugal veröffentlicht ist, für sein Gesamtwerk Poesia Completa, das von der portugiesischen Verlagsgruppe LeYa herausgegeben wird. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Manoel de Barros wurde 1916 geboren und gilt als  der bekannteste zeitgenössische Lyriker Brasiliens.

 

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Rubem Fonseca ausgezeichnet

Der brasilianische Autor Rubem Fonseca erhält den diesjährigen Prémio Casino da Póvoa. Dies wurde heute morgen im Rahmen der Eröffnung des Literaturfestivals Correntes d’Escritas bekanntgegeben. Prämiert wird der im letzten Jahr in Portugal wieder aufgelegte Roman Bufo & Spallanzani.

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird jährlich abwechselnd an ein Prosa- bzw. lyrisches Werk verliehen.

Der 1986 in Brasilien erschienene Kriminalroman wurde von Karin von Schweder-Schreiner ins Deutsche übersetzt und unter anderem bei Piper und im Unionsverlag veröffentlicht. Im Moment ist die Übersetzung jedoch vergriffen und nur noch antiquarisch lieferbar.

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Correntes d’Escritas 2012

Mit der Präsentation zahlreicher Neuerscheinungen und der Bekanntgabe des Preisträgers des  „Prémio Literário Casino da Póvoa“ eröffnet morgen die 13. Ausgabe der Correntes d’Escritas (23-25.2), des renommiertestem portugiesischen Literaturfestivals, im nordportugiesischen Póvoa de Varzim. Dass das Festival in diesem Jahr mit der bekannten Qualität fortgesetzt werden kann, grenzt an ein kleines Wunder, denn das Budget musste wegen der andauernden Wirtschaftskrise deutlich reduziert werden.

Eingeladen wurden trotzdem mehr als 50 Schriftsteller aus Brasilien,  Mexico,  Frankreich, Spanien,  Angola,   Argentinien und Portugal, die an verschiedenen Podiumsdiskussionen teilnehmen werden.

Mit besonderer Spannung wird der Auftritt des brasilianischen Autors Rubem Fonseca erwartet, der nur äußerst selten in der Öffentlichkeit auftritt.

Alle Informationen zum Festival finden Sie hier.

Für den Literaturpreis sind die folgenden Titel nominiert:

A Cidade de Ulisses, Teolinda Gersão, Sextante

As Luzes de Leonor, Maria Teresa Horta, Dom Quixote

Adoecer, Hélia Correia, Relógio D’Água

Bufo e Spallanzan, Rubem Fonseca, Sextante

Do Longe e do Perto – Quase Diário, Yvette Centeno, Sextante

Dublinesca, Enrique Vila-Matas, Teorema

O Homem que Gostava de Cães, Leonardo Padura, Porto Editora

Os Íntimos, Inês Pedrosa, Dom Quixote

Tiago Veiga – Uma Biografia, Mário Cláudio, Dom Quixote

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Prémio Correntes d’Escritas – Die Finalisten

Alljährlich im Februar findet das größte portugiesische Literaturfestival Correntes d’Escritas in der nordportugiesischen Stadt Póvoa de Varzim statt, in diesem Jahr bereits zum 13.Mal.

Der Literaturpreis Prémio Literário Casino da Póvoa wird in diesem Jahr an ein Prosawerk verliehen. Insgesamt wurden 200 Werke eingereicht, viel Arbeit für die Jury also, die in diesem Jahr von Ana Paula Tavares, Fernando Pinto do Amaral, José António Gomes, Patrícia Reis und Pedro Mexia gebildet wird. Heute wurde die folgende Shortlist veröffentlicht:

A Cidade de Ulisses, Teolinda Gersão

As Luzes de Leonor, Maria Teresa Horta

Adoecer, Hélia Correia, Relógio D’Água

Bufo e Spallanzani, Rubem Fonseca

Do Longe e do Perto – Quase Diário, Yvette Centeno

Dublinesca, Enrique Vila-Matas

O Homem que Gostava de Cães, Leonardo Padura

Os Íntimos, Inês Pedrosa

Tiago Veiga – Uma Biografia, Mário Cláudio

Der Siegertitel des mit 20.000 Euro dotierten Preises wird zur Eröffnungsveranstaltung der Correntes am 23. Februar nach einer abschließende Jurysitzung bekanntgegeben.

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