Archiv der Kategorie: brasilianische literatur

Manoel de Barros ausgezeichnet

Zum ersten Mal wird der Prémio de Literatura Casa da América Latina/Banif in diesem Jahr an ein lyrisches Werk eines brasilianischen Autors verliehen. Der brasilianische Autor Manoel de Barros erhält den Preis, der seit 2005 an Autoren aus Lateinamerika verliehen wird, deren Werk in Portugal veröffentlicht ist, für sein Gesamtwerk Poesia Completa, das von der portugiesischen Verlagsgruppe LeYa herausgegeben wird. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Manoel de Barros wurde 1916 geboren und gilt als  der bekannteste zeitgenössische Lyriker Brasiliens.

 

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Rubem Fonseca ausgezeichnet

Der brasilianische Autor Rubem Fonseca erhält den diesjährigen Prémio Casino da Póvoa. Dies wurde heute morgen im Rahmen der Eröffnung des Literaturfestivals Correntes d’Escritas bekanntgegeben. Prämiert wird der im letzten Jahr in Portugal wieder aufgelegte Roman Bufo & Spallanzani.

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird jährlich abwechselnd an ein Prosa- bzw. lyrisches Werk verliehen.

Der 1986 in Brasilien erschienene Kriminalroman wurde von Karin von Schweder-Schreiner ins Deutsche übersetzt und unter anderem bei Piper und im Unionsverlag veröffentlicht. Im Moment ist die Übersetzung jedoch vergriffen und nur noch antiquarisch lieferbar.

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Flavio Quintale: Os Peppini – Buchvorstellung in Berlin

Die Deutsche Gesellschaft für die Afrikanischen Staaten Portugiesicher Sprache (DASP e.V.) trifft sich am 1. und 2.Februar  in der Brasilianischen Botschaft Berlin, Wallstraße 57 zum interdisziplinären Kolloquium „Lusophone Stadtkulturen“.

Im Rahmen der Veranstaltung stellt der in Deutschland lebende, brasilianische Autor Flavio Quintale am 2.2. um 17.00 Uhr seinen eben erschienenen Roman Os Peppini vor. Einführung und Moderation: Prof. Dr Helmut Siepmann. Der Roman erzählt die Geschichte einer aus Italien stammenden Familie in São Paulo und spielt im gesamten 20. Jahrhundert.

Das Buch wird in Deutschland von TFM vertrieben, wir sind auch zur Veranstaltung in Berlin vor Ort.


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Curt Meyer Clason (1910-2012)

Der Übersetzer und Schriftsteller Curt Meyer-Clason ist im Alter von 101 Jahren in München gestorben.

Ihm verdanken wir zahlreiche Übersetzungen spanisch- und portugiesischsprachiger Autoren ins Deutsche, unter anderem von Gabriel Garcia Marquez, Jorge Amado, João Ubaldo Ribeiro oder Miguel Torga.

Einen ausführlichen Nachruf hat Michael Kegler in nova cultura! veröffentlicht.

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Prémio Portugal Telecom geht an Rubens Figueiredo

Der brasilianische Autor Rubens Figueiredo erhält den mit 100.000 Reais (ca. 41.700 Euro) dotierten Prémio Portugal Telecom für seinen im vorigen Jahr erschienen Roman Passageiro do fim do dia  (Companhia das Letras). Den zweiten Preis bekommt der bereits vielfach prämierte Roman Viagem a Índia des portugiesischen Autors Gonçalo M. Tavares, auf den dritten Platz wählte die Jury den autobiographischen Roman Minha guerra alheia der brasilianischen Autorin Marina Colasanti.

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Prémio José Saramago 2011 geht an Andréa del Fuego

Die brasilianische Autorin Andréa del Fuego erhält den Preis für ihren 2010 veröffentlichten Roman Os Malaquias (Língua Geral). Mit dem Preis, der von der Fundação Círculo de Leitores ins Leben gerufen wurde, um an die Verleihung des Literaturnobelpreises an José Saramago zu erinnern, wird alle 2 Jahre ein Roman eines portugiesischsprachigen Autors unter 35 Jahre geehrt. Für junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller ist er einer der prestigeträchtigsten Preise der portugiesischsprachigen Literaturwelt.

Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wurde heute in Lissabon vom portugiesischen Kulturstaatssekretär Francisco José Viegas an Andrea del Fuego überreicht.

Bisherige Preisträger waren Paulo José Miranda, Adriana Lisboa, José Luís Peixoto, Gonçalo M. Tavares, Valter Hugo Mãe und João Tordo.

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Prêmio Jabuti 2011

Die Câmara Brasileira do Livro hat gestern die Preisträger des 53.Prêmio Jabuti bekannt gegeben. Der bedeutendste Literaturpreis Brasiliens wird in insgesamt 29 Kategorien vergeben.

Als bester Roman wurde Ribamar von José Castello geehrt, in der Kategorie Reportage siegte 1822 von Laurentino Gomes. Dalton Trevisans Desgracida erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Contos e Crônicas, Ferreira Gullar in der Kategorie Lyrik für Em alguma parte alguma.

Die Liste aller Preisträger findet sich hier.

Aus den 29 Preisträgern der verschiedenen Kategorien werden Ende des Monats noch zwei Titel ausgewählt, die mit dem Titel „Buch des Jahres“ in den Bereichen Belletristik (ficção) und Sachbuch (não-ficção) geehrt werden.

 

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Buchmesseprogramm

Der Oktober steht vor der Tür und mit ihm die  Frankfurter Buchmesse, die in diesem Jahr vom 12. bis 16. Oktober stattfindet und das literaturbegeisterte Island als Ehrengast hat.

Einige Veranstaltungen werfen aber auch schon einen Blick voraus auf das Gastland 2013, Brasilien. Wir haben sie hier für Sie zusammengefasst:

Mittwoch, 12.10.  16.15.-18.30 Uhr. Forum Dialog, Halle 5.1. A962  Literaturdialog Brasilien. Der Präsident der Brasilianischen Nationalbibliothek Galeno Amorim stellt das Übersetzungsförderungsprogramm Brasiliens vor. Umgerechnet 7,6 Millionen Dollar sollen bis 2020 in die Verbreitung brasilianischer Literatur investiert werden.

Donnerstag, 13.10. 11.00-12.00 Uhr, Have a look at Brazil, Book Markets, Rights & Licences (für Fachbesucher)

Donnerstag 13.10. 20.00 Uhr, Buchhandlung TFM, Große Seestr. 47
Noite literária com Carola Saavedra. Lesung und Gespräch portugiesisch-deutsch, Eintritt frei, Moderation/Übersetzung: Maria Hummitzsch und Michael Kegler.

Eine Veranstaltung des  Generalkonsulats von Brasilien in  Frankfurt in Zusammenarbeit mit TFM – Centro do Livro, Frankfurt.

Carola Saavedra  liest aus ihren Roman Toda terça, dessen Handlung teilweise in Frankfurt spielt, und ihrem neuen Roman Paisagem com dromedário, der auf der Shortlist für den renommierten brasilianischen Literaturpreis Prémio Jabuti steht.

Samstag, 15.10. 15.45–16.45 Uhr im Weltempfang Salon, 5.0 D963
Seelen – Landschaften – Städte: Wer oder was erzählt uns Brasilien?
Gespräch (Deutsch/Portugiesisch)
Die aktuelle brasilianische Literatur ist überraschenderweise in Deutschland weitgehend unbekannt. Nach dem Boom der
1980er und 1990er Jahre wurde kaum noch etwas ins Deutsche übersetzt. Dabei brodelt der literarische Schmelztiegel Brasilien. Was können, was sollten wir aus Brasilien lesen? Und warum gibt es zurzeit so wenig auf Deutsch?
Teilnehmer:
Marcelo Ferroni (Brasilien), geboren 1974, Schriftsteller und Verleger, sein erster Roman Método Prático de Guerrilha wird zurzeit ins Deutsche, Italienische und Spanische übersetzt
Carola Saavedra (Brasilien), geboren 1973, Schriftstellerin, Übersetzerin, Kommunikationswissenschaftlerin,
Literaturpreis der Kritikervereinigung APCA 2008
Moderation: Michael Kegler, Kooperation: Centro Cultural Brasileiro em Frankfurt (CCBF)

Von Mittwoch bis Freitag öffnet die Buchmesse für Fachbesucher, am Wochenende für das allgemeine Publikum.

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João Ubaldo Ribeiro liest in Wien

Im Rahmen der brasilianischen Literaturwoche liest João Ubaldo Ribeiro am kommenden Freitag, 16.9. um 19.00 Uhr in der Hauptbücherei Wien, Urban Loritz-Platz 2a aus seinem in unserem Verlag veröffentlichten Buch

Um Brasileiro em Berlim – Ein Brasilianer in Berlin

Deutsche Lesung: Kathrin Sartingen (Romanistik Wien), Moderation: Ute Hermanns (Bundesuniversität Ceará, Fortaleza – Brasilien).

Sollten Sie in der Nähe sein, schauen Sie unbedingt vorbei, es wird sicher ein sehr unterhaltsamer Abend.

Der Eintritt ist frei!

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Metropolitan Festival mit José Eduardo Agualusa und Fernando Molica

Der literarische Herbst, der in diesem Jahr mit besonders vielen Veranstaltungen rund um die portugiesischsprachige Literatur aufwarten wird, wirft bereits seine Schatten voraus.

Vom 31.August bis 4. September findet zum wiederholten Mal das von der Frankfurter Romanfabrik organisierte Metropolitan Festival statt. Unter dem Motto „Die erzählte Stadt“ nehmen diesmal mit José Eduardo Agualusa und Fernando Molica auch zwei portugiesischsprachige Autoren teil und vertreten die Städte Luanda bzw. Rio de Janeiro.

José Eduardo Agualusa liest aus seinem neuesten Buch Barroco Tropical  (deutsch von Michael Kegler, erschienen im A1-Verlag) und diskutiert in

Frankfurt: Donnerstag, 01.09., 19.30 Uhr
Haus am Dom, Domplatz 3

Darmstadt: Freitag, 02.09., 18.00 Uhr
Kammerspiele/Staatstheater, Georg-Büchner-Platz 1

Darmstadt: Samstag, 03.09,17:00 Uhr
PODIUM I mit José Eduardo Agualusa, Lilian Faschinger, Helmuth Berking, Julika Griem und Ruth Fühner, Darmstadt, TU/Schloß.

 

Die Veranstaltungen mit Fernando Molica (Er liest aus Krieg in Mirandão, übersetzt von Michael Kegler, erschienen bei Nautilus)  finden statt in

Darmstadt: Freitag, 02.09., 21.00 Uhr
Kammerspiele/Staatstheater, Georg-Büchner-Platz 1

Frankfurt: Samstag, 03.09., 20.00 Uhr
Mainforum, Wilhelm-Leuschner-Straße 79

Frankfurt, Sonntag, 04.09, 11:00 Uhr
PODIUM II mit Fernando Molica, Eduardo Mendoza, Joachim Schares, N.N. und Dieter Bartetzko
Frankfurt, Deutsches Architekturmuseum

Eintritt jeweils 8,00 EUR/ ermäßigt 4,00 EUR

Weitere Informationen zu den Büchern, Autoren und weiteren Festivalteilnehmern aus New York, Paris, Wien und Barcelona auf der eigens von der Romanfabrik eingerichteten Seite.

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