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Lesung und Gespräch mit Rafael Gallo am 9. Oktober

Rafael Gallo Copyright_Wilian Olivato
Copyright Wilian Olivato

Der brasilianische Autor Rafael Gallo, der im Oktober ein Literaturstipendium der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões in Berlin erhält, kommt zur Frankfurter Buchmesse, die in diesem Jahr vom 7. bis 11. Oktober stattfindet.

Wir freuen uns auf eine Lesung mit Gespräch mit Rafael Gallo am Freitag, dem 9. Oktober, 20.00 Uhr bei uns in der Buchhandlung.

Moderation und Übersetzung: Michael Kegler. Der Eintritt ist frei. Wir danken der Portugiesischen Botschaft/Instituto Camões für die Unterstützung.

Rafael Gallo: Dor Fantasma

Rafael Gallo wurde 1981 in São Paulo, Brasilien, geboren und lebt derzeit in Lissabon. Er ist Autor des Romans „Dor fantasma“, der 2022 mit dem Prémio Saramago ausgezeichnet wurde (Porto Editora/Biblioteca azul); des Romans „Rebentar“ (Porto Editora/Record), Gewinner des São-Paulo-Literaturpreises und zweier weiterer Erzählbände. Darüber hinaus hat er zahlreiche Texte in Anthologien und Sammelbänden veröffentlicht, unter anderem in Frankreich, den Vereinigten Staaten, Kuba, Ecuador und Mosambik.

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Stipendium in Berlin für Rafael Gallo

Aufgrund von kurzfristigen Hindernissen wird die 11. Literarische Residenz in Berlin an den Zweitplatzierten der Ausschreibung, den brasilianischen Autor Rafael Gallo, erteilt.

Während seines Aufenthalts in Berlin wird der Rafael Gallo den Roman „Os pesadelos herdados“ (Vererbte Alpträume) weiterentwickeln. Die Recherche in Berlin über Menschen, die während des Nazi-Regimes aufgrund ihres psychischen oder kognitiven Zustands verfolgt und getötet wurden, wird ein wichtiger Teil des Schreibprozesses und der Gestaltung der Geschichte sein.

Wir freuen uns sehr, dass Rafael Gallo auch kurzfristig zur Buchmesse nach Frankfurt kommt und auch bei uns in der Buchhandlung lesen wird (Freitag, 9.10., 20.00 Uhr) – nähere Informationen dazu folgen in Kürze.

Rafael Gallo Copyright_Wilian Olivato
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Rafael Gallo wurde 1981 in São Paulo, Brasilien, geboren und lebt derzeit in Lissabon. Er ist Autor des Romans „Dor fantasma“, der mit dem José-Saramago-Literaturpreis 2022 ausgezeichnet wurde (Porto Editora/Biblioteca azul); des Romans „Rebentar“ (Porto Editora/Record), Gewinner des São-Paulo-Literaturpreises; von „Réveillon e outros dias“ (Record, 2012), einem Erzählband, der mit dem SESC-Literaturpreis 2012 ausgezeichnet wurde, sowie von „Cavalos no escuro“, seinem jüngsten Erzählband, der 2024 in Brasilien beim Verlag Record erschien und mit dem Candango-Literaturpreis in der Kategorie „Bestes Cover“ ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus hat er zahlreiche Texte in Anthologien und Sammelbänden veröffentlicht, unter anderem in Frankreich, den Vereinigten Staaten, Kuba, Ecuador und Mosambik.

Bisherige Stipendiat*innen waren Patrícia Portela, Rui Cardoso Martins, Isabela Figueiredo, Miguel Cardoso , Afonso Cruz, Judite Canha Fernandes, Cláudia Galhós, Jacinto Lucas Pires, Francisco Sousa Lobo und zuletzt Margarida Vale do Gato.

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Prémio José Saramago 2022 geht an Rafael Gallo

Copyright: Willian Olivato

Der brasilianische Autor Rafael Gallo ist der Gewinner des in diesem Jahr zum 12. Mal verliehenen Prémio Literário José Saramago. Er erhielt den Preis gestern für den Roman Dor Fantasma. Im Gegensatz zu den bisherigen Preisvergaben wurden die Regularien der Preisvergabe verändert. Er wird jetzt für ein bisher unveröffentlichtes Werk eines Autors oder einer Autorin verliehen, der/die bis zum Zeitpunkt der Abgabe des Manuskripts jünger als 40 Jahre alt ist. Mit der Preisvergabe (Dotierung 40.000 EUR) ist die Veröffentlichung des Werks in Portugal und Brasilien verbunden. Der Roman erscheint in Kürze bei den Verlagen Porto Editora und Globo.

In einer Mischung aus Literatur und Musik erzählt „Dor Fantasma“ die Geschichte eines klassischen Pianisten und seines Strebens nach Perfektion. Der Protagonist will ein Stück erlernen, das er für unspielbar hält. Seine Besessenheit führt dazu, dass er sich von seiner Familie entfernt und sich ganz dem Klavier widmet. Als die Hauptfigur jedoch einen Unfall erleidet und ihre rechte Hand verliert, ist sie nicht mehr in der Lage zu spielen.

„Dieser Roman hat eine schwierige Geschichte. Ich habe sechs Jahre gebraucht, um ihn zu schreiben. Es gab Verleger, die ihn nicht haben wollten. Ich kämpfte und nahm mehrere Änderungen vor. Es war ein persönlicher Prozess, ich habe viele Veränderungen in meinem Leben vorgenommen, und das spiegelt sich im Roman wider. Er ist etwas ganz Besonderes und ich bin sehr gespannt auf die Veröffentlichung“, sagte Rafael Gallo anlässlich der Preisvergabe gestern in Lissabon.

Die Preisträger der vergangenen Jahre sind Paulo José Miranda (1999 – „Natureza Morta“), José Luís Peixoto (2001 – „Nenhum Olhar“), Adriana Lisboa (2003 – „Sinfonia em Branco“), Gonçalo M. Tavares (2005 – „Jerusalém“)  und valter hugo mãe (2007 – „O remorso de Baltasar Serapião“), João Tordo (2009-„As três vidas“) und Andréa del Fuego (2011-„Os Malaquias“) , Ondjaki ( 2013-Os Transparentes), Bruno Vieira Amaral (2015- As primeiras coisas) ,  Julian Fúks (2017- A resistência) und zuletzt Afonso Reis Cabral (2019 -Pão de açucar ).

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