Archiv der Kategorie: brasilianische filme

Brasilianische Filme bei Exground

Das renommierte Independent-Filmfestival Exground beginnt in dieser Woche in Wiesbaden. Neben dem zusammen mit dem Instituto Cervantes ausgerichteten Länderschwerpunkt Spanien sind in diesem Jahr auch zwei aktuelle Filme aus Brasilien im Programm.

Am 22.November, 22.00 Uhr wird der Film Estômago von Marcos Jorge gezeigt, bereits am 15. November, 20.00 Uhr läuft im Alpha Kino Baixio das Bestas von Cláudio Assis, beide natürlich im Original mit Untertiteln.

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Brasilianisches Filmfestival in Höchst

Die Volkshochschule Frankfurt veranstaltet zusammen mit dem Filmforum Höchst vom 12. bis zum 18. Juni ein brasilianisches Open-Air-Filmfestival im Garten des Bolongaropalastes in Frankfurt Höchst. Gezeigt werden Film im Original mit Untertiteln, Brasileirinho von Mika Kaurismäki, O Céu de Suely, O Xangô de Baker Street – eine Romanverfilmung nach Jô Soares, O homem que copiava, Narradores de Javé, Achados e Perdidos – ein Krimi nach Luiz Alfredo Garcia-Roza, Carlota Joaquina – Princesa do Brasil, Maria Bethânia – Música e Perfume, außerdem einige Kurzfilme. Das komplette Programm kann man auf der Seite des Filmforum Höchst einsehen. Einige der Filme sind bereits auf DVD erschienen und natürlich bei uns erhältlich.

Eröffnet wird das Fest am 12. Juni mit einem Konzert von Ivan Santos. Wir werden mit einem kleinen Verkaufsstand vor Ort sein.

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neue Filme

Bei den Filmfestspielen in Cannes hat es für die beiden Beiträge brasilianischer Regisseure (Fernando Meirelles und Walter Salles) Blindness und Linha de Passe nicht zu einer Goldenen Palme gereicht. Als bester Film wurde der französischen Beitrag Entre les murs gekürt. Allerdings wurde die Schauspielerin Sandra Corveloni aus Walter Salles‘ Film Linha de Passe als beste weibliche Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Während wir sicher noch etwas warten müssen, bis die beiden Wettbewerbsfilme in die Kinos kommen, haben wir neue DVDs im Sortiment. Eingetroffen ist mit Nha Fala nach Yonta bereits der zweite Film des guineensischen Regisseurs Flora Gomes, ein Film über die (musikalische) Selbstverwirklichung und Selbstbehauptung einer jungen afrikanischen Frau.

Außerdem neu – thematisch passend zur demnächst beginnenden Fußball-EM – Bruno Barretos Komödie O casamento de Romeo e Julieta, in der in Uminterpretation des shakespeareschen Dramas die Familien der Corinthians und Palmeiras, beides Fußballclubs aus São Paulo, aufeinandertreffen.

Dazu passt thematisch übrigens auch die eine oder andere Geschichte aus dem bei uns erschienenen Buch Anpfiff aus Brasilien, das anlässlich der Fußball-WM in Deutschland erschienen ist.

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Presseschau – Blindness

Die Verfilmung von José Saramagos Roman Ensaio sobre a cegueira von Fernando Meirelles, die gestern mit dem Titel Blindness das Filmfestival von Cannes eröffnet hat, stösst in der Presse auf ein eher geteiltes Echo.

Ein Festival, bei dem es vor allem um Sehen und Gesehen werden geht, mit einem Film über die Blindheit zu eröffnen, wird allgemein als originelle Idee angesehen. Fernando Meirelles selbst war nicht so davon überzeugt, ob sich sein eher düsterer Film als Eröffnungsfilm eignen würde.

Susan Vahabzadeh lobt in der Süddeutschen Zeitung die darstellerische Leistung Julianne Moores, die die einzig Sehende spielt, kritisiert jedoch vor allem die musikalische Untermalung des Films.

Weitere Besprechungen hier in der taz, Welt, FAZ, Folha de São Paulo (portugiesisch) und Libération (französisch)

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Blindness eröffnet Festival in Cannes

Das diesjährige Filmfestival von Cannes wird von der Romanverfilmung Blindness des brasilianischen Regisseurs Fernando Meirelles eröffnet. Der Film ist auch Bestandteil des Wettbewerbs um die Goldene Palme. Wie schon hier im Blog erwähnt basiert der Film auf dem Roman Ensaio sobre a cegueira (Die Stadt der Blinden) des portugieschen Nobelpreisträgers José Saramago.

Fernando Meirelles wurde hierzulande vor allem durch den Film City of God (Cidade de Deus) bekannt, ebenfalls eine Romanverfilmung, die auf das Buch des brasilianischen Autors Paulo Lins zurückgeht.

Blindness ist eine brasilianisch-kanadisch-japanische Co-Produktion mit Juliane Moore in der Hauptrolle. Der Kinostart in den USA ist für Herbst angekündigt, für Europa steht noch kein Termin fest. Gedreht wurde unter anderem in Kanada, Montevideo und São Paulo. Wer mehr über die Hintergründe zum Film erfahren möchte, sollte auf jeden Fall im Blog von Fernando Meirelles vorbeischauen (in portugiesischer Sprache). Der Regisseur erzählt hier unter anderem von seiner Begegnung mit José Saramago in Lissabon, über die Entstehung des Soundtracks und über Testvorführungen und die damit verbundenen Auflagen an den Regisseur.

Mit Linha de Passe, dem neuen Werk von Walter Salles, läuft außerdem ein weiterer Film eines brasilianischen Regisseurs im Wettbewerb von Cannes. Das brasilianische Kino scheint also im Aufwind zu sein, denn schon bei der diesjährigen Berlinale war ja mit Tropa de Elite ein brasilianischer Film erfolgreich.

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Blindness – Fernando Meirelles

Die Verfilmung von José Saramagos erfolgreichem Roman Ensaio sobre a cegueira (Die Stadt der Blinden) mit dem Titel Blindness wird voraussichtlich im Herbst in die Kinos kommen, zumindest für die USA wurde der Filmstart zu diesem Zeitpunkt angekündigt. Inzwischen ist die Webseite zum Film online und einen ersten Trailer zum Film kann man hier sehen.

Regie führte der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles (Cidade de Deus), Darsteller sind unter anderem Juliane Moore, Mark Ruffalo und Gael García Bernal.  Fernando Meirelles gibt in seinem Blog einen detaillierten Einblick in Dreharbeiten und Post-Produktion.

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Filme aus Portugal und Brasilien

Sicher gibt es viele Möglichkeiten, eine Fremdsprache zu erlernen. Von Hörbüchern war an dieser Stelle schon mal die Rede. Gut geeignet sind natürlich auch Filme in Originalfassung, denn die Bilder erleichtern das Verständnis doch beträchtlich.

DomésticasWir haben eine ganze Reihe neuer Filme aus Brasilien und Portugal ins Sortiment aufgenommen. Darunter sind Filme so bekannter Regisseure wie Fernando Meirelles, der hierzulande vor allem durch die Literaturverfilmung von Cidade de Deus bekannt wurde und demnächst José Saramagos Roman Ensaio sobre a Cegueira (Die Stadt der Blinden) in die Kinos bringt oder Andrucha Waddington, aber auch interessante portugiesische Dokumentarfilme, beipielsweise über die Tänzerin Pina Bausch und den Architekten Siza Vieira und mit Alentejo sem Lei von João Canijo sogar ein portugiesischer Western.

Zum kompletten Filmangebot geht es hier entlang.

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