Archiv der Kategorie: frankfurt

Das Ende der Fiesta – Lesung mit Miguel Szymanski

Miguel Szymanski liest aus Ende der Fiesta. Südeuropas verlorene Jugend (Kösel 2014)

Moderaton: Bärbel Schäfer
Galerie Hake, Leipziger Straße 35
Donnerstag, 27. November, 19.30 Uhr. Eintritt: 6 Euro.

Reservierungen : galeriehake@gmail.com oder 069/7077928

Miguel Szymansik: Ende der FiestaGenau 100 Jahre nachdem sein deutscher Urgroßvater aus dem damaligen „Armenhaus“ Schwaben nach Portugal an die Algarve auswanderte, kehrt der Autor 2013 mit seiner Familie aus Portugal nach Deutschland zurück. Die Eurokrise hat Miguel Szymanski vom erfolgreichen Journalisten zum Wirtschaftsflüchtling gemacht. Wie hunderttausende Südeuropäer  steht er über Nacht vor dem Nichts. Die Läden in seiner Straße schließen, Freunde ohne Arbeit sitzen auf Schuldenbergen, und in den Krankenhäusern geht das Verbandszeug aus. Szymanskis Geschichte ist die schonungslose Innenansicht eines sterbenden Landes, eine europäische Familiensaga und ein kritischer Blick auf Deutschland.

Miguel Szymanski fotoÜber den Autor
Miguel Szymanski wuchs in Deutschland, Spanien und Portugal auf. Als Journalist und Autor war er in Lissabon unter anderem tätig für die Wirtschaftszeitung Económico, die Wochenzeitung Expresso und das Lifestyle-Magazin GQ, sowie als Portugalkorrespondent für den ORF und andere deutschsprachige Sender. Seit 2013 ein Eurokrisenflüchtling kam er im Juli 2014 mit seiner Familie nach Frankfurt, wo er eine Anstellung als Journalist fand.

TFM ist mit einem Büchertisch vertreten, wir haben das Buch aber natürlich auch jetzt schon vorrätig.

Miguel Szymanski: Ende der Fiesta. Südeuropas verlorene Jugend, Kösel, 17,99

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Portugiesische Weinprobe am 7. November

Weinprobe bei TFM

Es ist wieder soweit!

Wir laden zu unserer traditionellen Herbstweinprobe ein am

Freitag, dem 7. November, um 20.00 Uhr
in unsere Buchhandlung (TFM, Große Seestr. 47, 60486 Frankfurt-Bockenheim)

Das Thema lautet diesmal:

Portugals Weine aus dem inneren Norden – vom Granit bis zum Schiefer!

Portugiesische Weine haben eine große Vielfalt zu bieten. Die Geografie und das Klima sind  zusammen mit den einheimischen Rebsorten, die wichtigsten Faktoren, die zur Bildung eigener Produktprofile dienen. Dieses Mal werden wir die Weine des inneren Nordens und damit die Heimat der Königsrebsorte „Touriga Nacional! – unter die Lupe nehmen!

Wir freuen uns auf unsere „Haus-Önologin“ Dr. Teresa Rosário aus Köln.

Unkostenbeitrag 10,00 Euro.

Für Ihre Teilnahme an der Weinprobe bitten wir wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Vorabreservierung per Telefon (069-282647), Fax (069-287363) , E-mail (info@tfmonline.de) bis zum 5. November.

João Paulo Martins: Vinhos de Portugal 2015Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Dazu passt der eben erschienene Weinführer Vinhos de Portugal 2015 von João Paulo Martins. Darin finden Sie Verkostungsnotizen aller wichtigen portugiesischen Weine. Ein Standardwerk, das jährlich neu erscheint und dessen Seitenzahl weiter zunimmt, was letztlich für die vielfältige portugiesische Weinproduktion spricht.

João Paulo Martins: Vinhos de Portugal, 2015, erhältlich bei TFM für 22,50 EUR

 

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Tatiana Salem Levy am 11.11. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht weiter. Ziel ist es weiterhin, brasilianische Autorinnen und Autoren und damit die brasilianische Literatur hierzulande bekannter zu machen. Im November freuen wir uns auf Tatiana Salem Levy.

tatianasalemlevy, copyright pedro loureiro

Tatiana Salem Levy, Copyright Pedro Loureiro

Sie liest am Dienstag, dem 11. September, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem Roman A chave de casa, der bisher nicht in deutscher Übersetzung vorliegt. Michael Kegler moderiert und übersetzt und liest einen Auszug in deutscher Sprache. Der Eintritt ist wie immer frei.

Tatiana Salem Levy: A chave de casaTatiana Salem Levy gehört zu den wichtigsten jungen Schriftstellerinnen Brasiliens.  Ihr Romandebüt „A Chave da Casa“ (dt. etwa: Der Schlüssel zum Haus, 2007) thematisiert die verschlungenen Pfade ihrer sephardischen Familiengeschichte: die Vorfahren, die vor der Inquisition aus Portugal in die Türkei fliehen mussten, die Großeltern, die nach Brasilien auswanderten. Mit dem Schlüssel zum Haus der Familie in Izmir begibt sich die Protagonistin auch auf die Suche nach ihrer eigenen Identität. 2008 erhielt Tatiana Salem Levy dafür den renommierten Prêmio São Paulo de Literatura und war nominiert für den Prêmio Jabuti. Ihr zweiter Roman Dois Rios erschien 2011. 2012 veröffentlichte sie das Kinderbuch Curupira Pirapora. Derzeit arbeitet sie in Portugal, wo sie 1979 als Tochter brasilianischer Exilanten zur Welt kam, an ihrem dritten Roman. 2013 erschienen einige ihrer Kurzgeschichten auch in deutscher Übersetzung in verschiedenen Anthologien.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal und Banco do Brasil.

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Paulo Scott am 10.9. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht weiter. Ziel ist es weiterhin, brasilianische Autorinnen und Autoren und damit die brasilianische Literatur hierzulande bekannter zu machen. Im September freuen wir uns auf Paulo Scott.

Paulo Scott, copyright: Renato Parada

Paulo Scott, copyright: Renato Parada

Er liest am Mittwoch, dem 10. September, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus seinem Roman Unwirkliche Bewohner (Habitante irreal), der im vorigen Jahr in deutscher Übersetzung von Marianne Gareis bei Wagenbach erschienen ist.

Michael Kegler moderiert und übersetzt, die deutschen Text liest Jochen Nix . Der Eintritt ist wie immer frei.

Paulo Scott erzählt in Unwirkliche Bewohner die Geschichte einer unmöglichen Liebe zwischen den Kulturen, die dennoch bleibende Spuren hinterlässt – und er beschwört das Erbe der indianischen Ahnen, der unwirklichen Bewohner Brasiliens.

Paulo Scott: Unwirkliche BewohnerAls der Jurastudent Paulo in seinem VW- Käfer die 14- jährige Autostopperin Maína mitnimmt, verändert sich das Leben der beiden. Das Mädchen aus dem Indianercamp an der Ausfallstraße von Porto Alegre und der politisch engagierte Sohn aus gutem Hause kommen sich schnell näher – und doch nie wirklich nahe; zu unterschiedlich sind die beiden Welten, die hier aufeinanderprallen. Erst Donato, ihrem gemeinsamen Kind, gelingt es, das Unvereinbare zusammenzubringen. Alleingelassen von Vater und Mutter, wächst er zu einem jungen Mann heran, der unwissentlich in die Fußstapfen seiner Eltern tritt: Die Stimme seiner Mutter im Ohr – auf einer Tonbandkassette mit Guaraní-Legenden –, entlarvt Donato die Selbstzufriedenheit einer ganzen Gesellschaft.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Mit freundlicher Unterstützung des Klaus Wagenbach Verlags und TAP Portugal.

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Luiz Ruffato am 27. Mai bei „Brasilesen“

Wir freuen uns sehr, dass die Reihe

auch in diesem Jahr fortgesetzt wird.

Luiz Ruffato (Copyright: Adriana Vichi)

Luiz Ruffato,  der als Eröffnungsredner der letztjährigen Frankfurter Buchmesse für Furore gesorgt hat und auch jetzt im Vorfeld der Fußball-WM als Gesprächspartner zur aktuellen Situation in Brasilien sehr gefragt ist, liest am Dienstag, dem 27.Mai um 19.30 Uhr

in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4

aus seinem Roman Feindliche Welt, Vorläufige Hölle Bd. 2  (O Mundo Inimigo), der eben in deutscher Übersetzung von Michael Kegler im Hamburger Verlag Assoziation A erschienen ist.

Luiz Ruffato: O mundo inimigoZé Pintos Gasse, eines der Armenviertel der Textilindustriestadt Cataguases im Landesinneren Brasiliens, ist Dreh- und Angelpunkt dieses zweiten Teils des Romanzyklus „Vorläufige Hölle“. Sie ist Zwischenstation und vorübergehende Heimat derjenigen, die aus dem kargen, archaischen Leben auf dem Land in das Elend der Städte ziehen. Wohnstätte der Dienstboten und Industriearbeiter, Ausgangspunkt der nächsten Migration. Ziel der vergeblichen Rückkehr. Mit geradezu körperlicher Empathie stellt Luiz Ruffatos Projekt einer Geschichte des brasilianischen Proletariats Individuen in den Vordergrund, die umgeben von einer großen und feindlichen Welt im Sog der Geschichte zu überleben versuchen.

Michael Kegler moderiert und übersetzt, Jochen Nix liest die deutsche Übersetzung.

Als Sohn eines Popcorn-Verkäufers und einer Wäscherin kam Luiz Ruffato in Cataguases im Staat Minas Gerais auf die Welt, seine beruflichen Anfänge waren die eines Werkarbeiters. Hartnäckig absolvierte er ein Studium, wurde Journalist und gilt heute als einer der wichtigsten Erneuerer in der brasilianischen Prosa-Landschaft.

Am Donnerstag, dem 29.5. ab 20.15 Uhr nimmt Luiz Ruffato an einer von Michael Kegler moderierten Podiumsdiskussion mit César Oiticica Filho & Tamur Aimara (Regisseure) im Anschluss an die Filmvorführung Vinegar Syndrome im Deutschen Filmmuseum teil. Der Film handelt von den Protesten im Jahr 2013 in Brasilien, als mehrere Millionen Menschen auf die Straße gingen: Er dokumentiert den Zeitraum vom Polizisten-Einmarsch ins Indian Museum bis zum Besuch des Papstes Ende Juli 2013 und damit dem Ende der Proteste. Fokus des Films ist der Medienkrieg, der einerseits die Manipulation durch die neuen Medien und andererseits deren Aufschwung gegenüberstellt.

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Portugiesische Weinprobe am 23. Mai

Weinprobe bei TFM

Die Weinprobe ist ausgebucht, Stand 15.05.14

Es ist wieder soweit!

Wir laden zu unserer traditionellen Frühjahrsweinprobe ein am

Freitag, dem 23.Mai, um 20.00 Uhr
in unsere Buchhandlung (TFM, Große Seestr. 47, 60486 Frankfurt-Bockenheim)

Das Thema lautet diesmal:

Weine mit atlantischem Einfluss – eine Reise entlang der portugiesischen Küste

Wir freuen uns auf unsere „Haus-Önologin“ Dr. Teresa Rosário aus Köln.

Unkostenbeitrag 10,00 Euro.

Für Ihre Teilnahme an der Weinprobe bitten wir wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Vorabreservierung per Telefon (069-282647), Fax (069-287363) , E-mail (info@tfmonline.de) bis zum 21. Mai.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Die Weinprobe ist leider ausgebucht, Stand 15.05.14

 

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Count-Down am Xingu IV – Premiere in Frankfurt

Der Frankfurter Dokumentarfilmer Martin Keßler begleitet seit vielen Jahren den Konflikt um den drittgrößten Staudamm der Welt – Belo Monte – im brasilianischen Amazonasgebiet. Über 600 Quadratkilometer Urwald wurden dafür gerodet, 40000 Menschen vertrieben.

xingu4Den vierten Teil seiner spannenden Reportage Count-Down am Xingu stellt er am 12.Mai. um 19.30 Uhr im Frankfurter Haus am Dom, Domplatz 3 vor.

Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion mit Martin Keßler, eine gute Gelegenheit über die aktuelle Protestbewegungen in Brasilien im Vorfeld der Fußball-WM und die deutsche Beteiligung am umstrittenen Projekt zu sprechen.

Eine Kurzfassung des Films und der vorherigen Teile kann man schon auf youtube sehen.

Eintritt 7 EUR, ermäßigt 4 EUR

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Bernardo Kucinski liest am 27. März im Club Voltaire

Bernardo Kucinski: K. oder die verschwundene TochterZwei wichtige politische Ereignisse jähren sich in diesem Frühjahr. Am 31. März 2014 jährt sich der Militärputsch in Brasilien zum fünfzigsten Mal, am 25. April wird der vierzigste Jahrestag der Nelkenrevolution in Portugal begangen.

Für beide Tage gibt es auch in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen. In Berlin hat sich die Initiative Nunca  mais/Nie wieder gegründet, die von März bis Juni bundesweit Filmreihen, Workshops und Gesprächsrunden mit namhaften Experten und Zeitzeugen organisiert. In diesem Rahmen finden auch zwei Veranstaltungen in Frankfurt statt.

Am Donnerstag, dem 27. März um 19.30 Uhr stellt der brasilianische Schriftsteller Bernardo Kucinski sein im Transit-Verlag erschienenes Buch K. oder Die verschwundene Tochter im Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 vor. Die Lesung wird von Sarita Brandt moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird vom brasilianischen Kulturzentrum CCBF e.V. unterstützt.
São Paulo in den siebziger Jahren. K., Besitzer eines Geschäfts für Herrenmode, wartet seit vielen Tagen auf ein Lebenszeichen seiner Tochter, Dozentin an der Universität São Paulo: dort sei sie seit zwei Wochen nicht mehr erschienen. Er fragt ihre Freunde, Bekannte, geht mit ihrem Foto zur Polizei – bis er schließlich auf Umwegen erfährt, dass sie seit Jahren ein Doppelleben führte und mit ihrem Mann verdeckt politisch arbeitete.

Bernardo Kucinski, 1937 in São Paulo als Sohn einer pol­nisch-jüdischen Einwandererfamilie geboren, arbeitet als Wis­senschaftler und Journalist und war nach dem Ende der Diktatur lange Jahre enger Berater des Präsidenten Lula da Silva.  Er gilt auch als wichtige Stimme der Angehörigen der desaparecidos – Menschen, die in der Zeit der brasilianischen Militärdiktatur (1964 bis 1985) gefangen genommen oder verschleppt wurden und seitdem als vermisst gelten. Dieses Schicksal widerfuhr auch Kucinskis Schwester Ana Rosa Kucinski Silva. Diese hatte sich Ende der 1960er Jahre einer Widerstandsgruppe angeschlossen, wurde 1974 gemeinsam mit ihrem Mann festgenommen und gilt seither als verschwunden.

Bereits am Mittwoch, dem 26. März um 20.00 Uhr wird im Mal Sehn Kino,  Adlerflychtstr. 6, Hinterhaus,  der Film A Memória que me contam von Lúcia Murat im Original mit englischen Untertiteln gezeigt. Die Regisseurin wird anwesend sein, der Abend wird von medico international unterstützt.

Die brasilianische Regisseurin und Ex-Guerillera erzählt in „A memoria que me contam“ (Erinnerungen, die mir erzählt wurden) die Auseinandersetzung zwischen zwei sich nahe stehenden, sich entfremdeten Generationen. Eine Gruppe alter Freunde, die einst Mitglieder des radikalen brasilianischen Widerstandes waren, kommt am Sterbebett ihrer charismatischen Wortführerin wieder zusammen. Sie reflektieren die gemeinsame Vergangenheit und scheitern an der Gegenwart im Konflikt mit ihren erwachsenen Kindern.

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A floresta de Jonathas – nächste Woche im Mal Sehn Kino

Das Frankfurter Programmkino Mal Sehn zeigt in der Woche vom 13.-19.März jeweils um 21.45 den brasilianischen Film A floresta de Jonathas (Im dunklen Grün) von Sergio Andrade in der portugiesischsprachigen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

A floresta de JonathasErzählt wird die Geschichte der Brüder Jonathas und Juliano, die mit ihren Eltern im ländlichen Amazonasgebiet. Die Familie erntet und verkauft Früchte an einem Obststand an der Straße. Das Verkaufshäuschen sichert nicht nur ihr Auskommen, sondern dient in der schwach besiedelten Gegend auch als Ort für Begegnungen und Börse für Neuigkeiten aus dem Rest der Welt.

Juliano, der ältere der beiden Brüder ist aufgeschlossen und locker, er flirtet gerne mit den Touristinnen. Jonathas hingegen ist gewissenhaft und zurückhaltend. Als die beiden jungen Männer auf Milly, eine Besucherin aus der Ukraine und ihren Begleiter, den indigenen Brasilianer Kedassere, treffen, finden die jungen Leute sich alle sehr sympathisch. Die vier wollen zusammen ein Wochenende im Dschungel campen. Gegen den ausdrücklichen Willen seines Vaters begibt sich Jonathas, der besonders Milly imponieren will, in das Abenteuer und verirrt sich im Dschungel.

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Alexandre Vidal Porto am 5. März bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Ziel ist es weiterhin, brasilianische Autorinnen und Autoren und damit die brasilianische Literatur hierzulande bekannter zu machen. Den Auftakt für dieses Jahr bildet der aus São Paulo stammende Autor und Diplomat Alexandre Vidal Porto.

Er liest am Mittwoch, dem 5. März, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus seinem zweiten Roman Sergio Y. vai à América, der auch in Brasilien erst in diesem Frühjahr bei Companhia das Letras erscheint. Er wurde jedoch dafür bereits mit dem Prêmio Paraná de Literatura ausgezeichnet.

Alexandre Vidal Porto, copyright: Ryan Stevenson

Alexandre Vidal Porto, copyright: Ryan Stevenson

Michael Kegler moderiert und übersetzt. Für die Lesung übersetzte Textauszüge in deutscher Sprache werden von Jochen Nix gelesen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Sergio Y., ein Student aus São Paulo, beschließt eine Therapie zu machen, um ein glücklicherer Mensch zu werden. Nach einer New-York-Reise bricht er die Therapie plötzlich ab. Er habe seinen Weg zum Glück gefunden, erklärt er. Fünf Jahre danach begegnet der Therapeut zufällig Sergios Mutter und erfährt, welche ungewöhnliche Wendung Sergios Leben genommen hat. Eine schockierende und doch optimistische Geschichte, erzählt aus der Perspektive des Psychiaters.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

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Eingeordnet unter brasilianische autoren, brasilianische literatur, Brasilien, Brasilien 2013, frankfurt, literatura brasileira, Veranstaltungen