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Lusofest in Offenbach – Festival für portugiesischsprachigen Film

Vom 20. bis 25. Januar 2026 findet in Offenbach am Main bereits zum zweiten Mal das LusOFest statt, ein Filmfestival für Independent-Produktionen aus der portugiesischsprachigen Welt (u. a. Angola, Brasilien, Mosambik, Portugal).

Das diesjährige Motto lautet: Be Water, my Friend (Sei Wasser, mein Freund). Im Kurzfilmwettbewerb werden portugiesischsprachige Produktionen gemeinsam mit deutschsprachigen Beiträgen aus der Rhein-Main-Region gezeigt.

Der Vorverkauf läuft bereits. Die Langfilme werden größtenteils im Kulturzentrum Hafen 2 gezeigt. Weiterer Veranstaltungsort ist das Atelier 57Nord.

PROGRAMMÜBERSICHT LANGFILME
Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr), Hafen 2, Offenbach
LINDO
Eröffnungsfilm mit Vorfilm „Irmgard springt“
Dokufiktion, Portugal 2023, OmU, 90 min
Freitag, 23. Januar 2026, 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr), Digital Retro Park, Offenbach
SUR LA STRE NURO + MATERIALEINSCHÜCHTERUNG LIVE
Das Konzert findet im Anschluss an den Film statt
Dokumentation, Portugal 2024, OmU, 85 min
Samstag, 24. Januar 2026, 20:00 Uhr (Einlass 19:30 Uhr), Hafen 2, Offenbach
MANAS
Vorfilm „Four in a Row“
Spielfim, Brasilien, Portugal, OmU, 106 min

Sonntag, 25. Januar 2026, 12:30 Uhr (Einlass 10:00 Uhr), 57Nord, Offenbach
LISBON STORY
Retrospektive, Matinée mit Mittagessen und anschließendem Konzert
Spielfilm, Deutschland 1995, OmU, 99 min
Sonntag, 25. Januar 2026, 17:30 Uhr (Einlass 17:00 Uhr), Hafen 2, Offenbach
THE ANCHORAGE OF TIME
Spielfilm, Mosambik, Portugal, Deutschland, OmU, 105 minℹ️
ÜBERSICHT KURZFILMPROGRAMME
Dienstag, 20. Januar 2026, 19:00 Uhr (Einlass 17:30 Uhr), Digital Retro Park, Offenbach
LUSOFEST KURZFILM SOFT OPENING
Kurzfilme (Doku & Fiktion), DE, BR, PT, OmU, ~100 minℹ️

Die portugiesischsprachigen Filme werden immer mit Untertiteln gezeigt, in den meisten Fällen mit
englischen, vereinzelt auch mit deutschen. Die genaue Untertitelsprache für jeden Beitrag findet
sich auf den Programmbeschreibungen auf der Webseite des Festivals.

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Lusofest in Offenbach – Sommer-Shorts

Das in diesem Jahr gestartete LusOfest in Offenbach zeigt an diesem Freitag und Samstag eine Auswahl von Kurz- und Experimentalfilmen.

Die beiden Kurzfilm-Sommernächte am 13. und 14. Juni 2025, bilden den Abschluss der LusOFest 2025 Festivalsaison. Gezeigt werden im 57Nord, Offenbach einige Kurzfilme aus den Shortlists, weitere Arbeiten der in dieser Saison beteiligten Filmemacher*innen und Wiederholungen einiger ausgezeichneter Kurzfilme der 2025-Ausgabe. Vor allem aber ist eine gute Zeit bei leckerem Essen, kühlen Drinks und interessanten Filmen angekündigt, bevor es in die heiße Phase der LusOFest 2026 Vorbereitungen geht.

Freitag 13.6.

21:30 Uhr – Lights, Camera, Activism: Kurzfilme (Dokumentationen)

  • »Memórias de Pau-Preto e Marfim« (Memories of Blackwood and Ivory), Inês Costa, Portugal 2023, 15’, OmeU
  • »Niki’s Music Shop« Tom Blankenberg, Deutschland 2023, 30’, OmeU + Q&A
  • »Sublime Chão« (Sublime Ground), Gabriel H. Borges Rolo, Brasilien 2024, 15’, OmeU

22:30 Uhr – Supercalifragilisticexpiralimental: Kurzfilme (Experimentell)

  • »Als ob« Bernd Thiele, Deutschland 2014, 5’
  • »Falscher Tiger« Balduin Pfeffer, Deniz Kilicarslan, Deutschland 2023, 5’, OV
  • »Confidente« (Confident), Karen Akerman, Miguel Seabra Lopes, Brasilien 2016, 13’, OmeU
  • »1,34943x10e4« Juan Lesta, Spanien 2020, 12’, OmeU

Samstag 14.6.

21:30 Uhr – Kurzfilme (Animation)

  • »thIS PerSON doES nOt EXiSt« Pedro Oliveira, Portugal 2024, 3’, keine Dialoge
  • »CheckMates« Cler Reizale, Braslien 2024, 7’, keine Dialoge
  • »A Pior Dor Que Há« (The Worst Kind of Pain), Ana Clara Miranda Lucena, Brasilien 2024, 9’, OmeU
  • »Laguna Plena« Carlon Hardt, Rimon Guimarães, Brasilien 2024, 9’, keine Dialoge

22:00 Uhr – Kurzfilme (Fiktional I)

  • »Roots« Dirk Beichert, Deutschland 2011, 10’, OmU + Q&A
  • »100 Reais« Gê Filho, Wagner Kampynas, Brasilien 2025, 15’, OmeU
  • »Depois do Esqucimento« António Aleixo, Portugal 2025, 5’, OmeU

22:30 Uhr – Kurzfilme (Fiktional II)

  • »Santa Rita Dream« Diogo Rola, Portugal 2024, 15’, OmeU
  • »Pássaro Memória« (A Bird Called Memory), Leonardo Martinelli, Brasilien 2023, 15’, OmeU
  • »Nichts« (Nothing), Sophia Münster, Deutschland 2024, 14’, OmeU
  • »Heartplay – Lou« Patrick Fornari, Deutschland 2023, 8’, keine Dialoge + Q&A

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And the Oscar goes to: Ainda estou aqui

Ainda estou aqui

Der brasilianische Film „Ainda estou aqui“ (I’m still here) von Walter Salles ist letzte Nacht in Los Angeles mit dem Oscar als bester ausländischer Film ausgezeichnet worden.

Das Drama über die Familie des Politikers Rubens Paiva, der während der Militärdiktatur in den 1970er Jahren entführt und umgebracht wird, war ebenfalls in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Hauptdarstellerin“ (Fernanda Torres) nominiert.

Im Mittelpunkt des Films steht Eunice Paiva, die Ehefrau des entführten Politikers, die auf ganz beeindruckende Weise die Familie zusammenhält und im Film herausragend von Fernanda Torres verkörpert wird.

Grundlage des Drehbuchs ist das 2015 erschienene Buch Ainda estou aqui von Marcelo Rubens Paiva über das Schicksal seiner Eltern.

Ab 13. März ist der Film mit dem Titel Für immer hier endlich auch in den deutschen Kinos zu sehen.

Das Buch von Marcelo Rubens Paiva finden Sie bei uns in der Buchhandlung.

Empfehlenswert sind auch die Beiträge von 3sat und ttt über den Film.

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Lusofest in Offenbach – Festival für portugiesischsprachigen Film

Vom 23. bis 26. Januar 2025 findet in Offenbach am Main erstmals das LusOFest statt, ein Filmfestival für Independent-Produktionen aus der portugiesischsprachigen Welt (u. a. Angola, Brasilien, Mosambik, Portugal).

Veranstaltungsorte sind der Filmklubb Offenbach und das Atelier 57Nord in Offenbach. Im Kurzfilmwettbewerb werden portugiesischsprachige Produktionen gemeinsam mit deutschsprachigen Beiträgen aus der Rhein-Main-Region gezeigt.

Der Vorverkauf läuft bereits.

Programmübersicht

Donnerstag, 23. Januar 2025, 19:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr), Filmklubb Offenbach
INDEPENDENCIA
Eröffnungsfilm mit Vorfilm „Memórias de Pau-Preto e Marfim“
Dokumentation, Angola 2015, OmU, 110 min

Freitag, 24. Januar 2025, 19:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr), Filmklubb Offenbach
DER 25. APRIL IN KURZFILMEN, TEIL 2
Kurzfilme, Portugal 1993-2022, OmU, ca. 70 min

Freitag, 24. Januar 2025, 22:15 Uhr (Einlass 21:30 Uhr), 57Nord Offenbach
LIGHTS, CAMERA, ACTIVISM: KURZFILME
Kurzfilme, Dokumentationen, Deutschland, Angola, Brasilien, Portugal, OmU, ca. 120 min

Samstag, 25. Januar 2025, 19:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr), Filmklubb Offenbach
CESÁRIA ÉVORA
Dokumentation, Portugal 2022, OmU, 94 min

Samstag, 25. Januar 2025, 22:15 Uhr (Einlass 21:30 Uhr), 57Nord Offenbach
DIE LANGE LUSOFEST KURZFILMNACHT
Kurzfilme, Dokumentationen, Deutschland, Angola, Brasilien, Portugal, OmU, ca. 160 min

Sonntag, 26. Januar 2025, 13:00 Uhr (Einlass 12:00 Uhr), 57Nord Offenbach
DOKU & VOKÜ: VIVA PORTUGAL
Dokumentationen, Deutschland, 89 min

Sonntag, 26. Januar 2025, 18:00 Uhr (Einlass 17:30 Uhr), Filmklubb Offenbach
FINALE KURZFILMWETTBEWERB & JURYPREIS
Kurzfilme, Deutschland, Brasilien, Portugal, OmU, ca. 90 min

Die portugiesischsprachigen Filme werden immer mit Untertiteln gezeigt, in den meisten Fällen mit
englischen, vereinzelt auch mit deutschen. Die genaue Untertitelsprache für jeden Beitrag findet
sich auf den Programmbeschreibungen auf der Webseite des Festivals.

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Africa Alive! mit spannenden Filmen

Die 30. Ausgabe des Africa Alive Festival präsentiert vom 1. bis 27. Februar 2024 das Filmschaffen des afrikanischen Kontinents mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen. Es werden sowohl aktuelle Produktionen als auch einige Filmklassiker gezeigt. Neben den Filmen im Kino des DFF und im Filmforum Höchst finden ein Vortrag mit Diskussion, ein Kinderfest und ein Konzert statt. Eine kleine Präsentation im Kinofoyer des DFF zeigt Filmplakate aus 30 Jahren Festivalgeschichte.

Wir möchten hier besonders auf zwei interessante Dokumentarfilme hinweisen, die sich zum mit der großen Musikerin Cesária Évora und zum anderen Beziehungen zwischen der DDR und Mosambik beschäftigen

CESÁRIA ÉVORA Portugal/USA 2022. von Ana Sofia Fonseca. Dokumentarfilm. Port./Frz.-Kreolisch/Engl. OmeU läuft am

SAMSTAG, 3.2.2024, 18:30 Uhr // FILMFORUM HÖCHST
WDH.: SONNTAG, 4.2.2024, 12 Uhr // KINO DES DFF

Cesária Évora (1941–2011), auch bekannt als die „barefoot diva“, wuchs im Kap Verde der Kolonialzeit in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit zehn Jahren kam sie in ein Kinderheim, aus dem sie floh, um sich als Sängerin in Cafés Geld zu verdienen. Erst 1988, im Alter von 47 Jahren, erhielt sie ihren ersten Plattenvertrag und wurde daraufhin ein Weltstar. Ihre einmalige Stimme führte sie aus der Armut auf die Bühnen der Welt. Zeit ihres Lebens kämpfte Évora dabei für Freiheit und Selbstbestimmung. Mit zuvor ungesehenem Material und gerahmt von Musikpassagen rekonstruiert Regisseurin Ana Fonseca die Karriere und das Privatleben des Weltstars, die sich und ihren Wurzeln trotz ihres Ruhms stets treu blieb.

Trailer vorab hier

THE HOMES WE CARRY

Deutschland 2022. von Brenda Akele Jorde. Dokumentarfilm. 85 Min. DCP. OmU (Deutsch, Portugiesisch, Englisch, Zulu)

MITTWOCH, 7.2.2024, 18 Uhr // KINO DES DFF

Die afrodeutsche Sarah will ihrer Tochter Luana eine Kindheit mit persönlichen Beziehungen zur eigenen Familie ermöglichen, die ihr selbst als Kind immer verwehrt blieb. Gemeinsam reisen die beiden ins südliche Afrika, um dort sowohl Sarahs als auch Luanas Vater wiederzusehen. Während Mutter und Tochter eine vertiefende Bindung mit ihrer zweiten Heimat aufbauen, erinnert sich Sarahs Vater Eulidio an seine Zeit als mosambikanischer DDR-Vertragsarbeiter zurück. Die einfühlsame Dokumentation über die komplexen Beziehungen zwischen Weltgeschehen und zerrissener Familiengeschichte wirft zugleich ihren Blick auf die Unvorhersehbarkeit der menschlichen Existenz und eine fast vergessene Lebensrealität in der DDR.

Hier gibt’s den Trailer

Das komplette Programm von Africa-Alive finden Sie hier. Eintrittskarten gibt es in den beteiligten Kinos.

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Africa Alive! mit Film aus Angola

Die 29. Ausgabe des Africa Alive Festival präsentiert vom 01.02. bis 25.02.2023 das Filmschaffen des afrikanischen Kontinents mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen. Neben den Filmen im Kino des DFF und im Filmforum Höchst finden eine Lesung, ein Kinderfest und ein Konzert statt.

Wir möchten hier besonders auf einen Film aus Angola hinweisen, der gleich Anfang Februar gezeigt wird:

2.2.2023, 20:30 Uhr // DFF – DEUTSCHES FILMINSTITUT & FILMMUSEUM
Wiederholung: 5.2.2023, 20:30 Uhr // FILMFORUM HÖCHST

NOSSA SENHORA DA LOJA DO CHINÊS Our Lady of the Chinese Shop
Angola 2022. R: Ery Claver. D:Cláudia Pucuta, David Caracol, Willi Ribeiro
98 Min. DCP. Portugiesisch, chinesische OmeU

Der Film entwirft in drei Kapiteln und einem Prolog eine fragmentierte, surreale Geschichte: Der chinesische Händler Zhang Wei verkauft eine mysteriöse Marienstatue aus Plastik. Domingas pflegt ihren kranken Mann, während sie um eine Verstorbene trauert. Zoyo sucht seinen verschwundenen Freund und ein Friseur errichtet eine neue Kultstätte. In diesem verstörenden wie bezaubernden Stadtmärchen erzählt der angolanische Regisseur Ery Claver von einer grundlegenden Unzufriedenheit und den religiösen wie politischen Manipulationsversuchen, denen die angolanische Gesellschaft ausgesetzt ist. Produziert wurde der Film vom angolanischen Kollektiv Geração 80, das im Rahmen des Schwerpunkts zu Filmkollektiven beim 28. Africa Alive Festival im vergangenen Jahr vorgestellt wurde.

Das komplette Programm von Africa-Alive finden Sie hier. Eintrittskarten gibt es in den beteiligten Kinos.

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Africa Alive! mit Filmen aus Angola

Die 28. Ausgabe von Africa Alive präsentiert vom 22. bis 30. September 2022 das Filmschaffen des afrikanischen Kontinents mit Dokumentar-, Spiel- und Kurzfilmen. Das Festival findet auch dieses Jahr in etwas reduzierter Form im September statt, bevor es 2023 wieder regulär im Februar über die Bühne geht. Neben den Filmen im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und im Filmforum Höchst gibt es ein Kinderfest und ein Konzert

Wir möchten hier besonders auf die Filme aus und über Angola hinweisen:

25.09. 18.30 Uhr Filmforum Höchst

Angola im Dschungel der Informationen, Regie: Malte Rauch

Als der WDR in den Siebzigern eine Reihe über die Medien konzipierte, schlug Malte Rauch vor, Angola in den Blick zu nehmen. Dort hatte am 11. November 1975 Agostino Neto, Präsident der Befreiungsbewegung MPLA, die Unabhängigkeit des Landes ausgerufen, nach fast 500 Jahren brutaler Unterdrückung durch Europa, zuletzt angeleitet von den USA im Bündnis mit der NATO und ebenso „Undercover“ (CIA/BND/Franz Josef Strauß/CSU) mit der BRD und dem Apartheit-Regime Südafrikas. Während der Reise quer durchs Land konnte auch der Chef der CIA Angola Task Force befragt werden, zu dessen Aufgabe, den Krieg gegen die Unabhängigkeitsbewegung zu orchestrieren, vor allem auch die Desinformation mit Fake News gehörte. Er war danach aus dem blutigen Geschäft ausgestiegen und hat als Whistleblower (In Search Of Enemies) alles enthüllt. Das bedrückende Ergebnis: Die deutschen Medien haben seine oft abenteuerlichen Erfindungen begierig aufgenommen und dem deutschen Publikum als Wahrheit präsentiert.

26.09., 18.00 Uhr Kino im Filmmuseum

Independência – Dokumentarfilm von Fradique aus dem Jahr 2016, der Regisseur ist anwesend.

Der angolanische Filmemacher Mario Bastos alias Fradique hat einen umfangreichen Dokumentarfilm kreiert, der vom vierzehnjährigen Unabhängigkeitskrieg Angolas unter der Kolonialherrschaft Portugals erzählt und mit der Nelkenrevolution 1974 abrupt endet. Als eines der letzten afrikanischen Länder konnte Angola seine Unabhängigkeit erklären. Der Dokumentarfilm arbeitet mit einer Fülle an Materialien, wie Fotos, Zeitungsartikeln und historischen Filmaufnahmen. Eindringlich sind die Interviews mit Zeitzeug:innen, die von der Unterdrückung und vom Kampf berichten. INDEPENDÊNCIA ist ein komplexes und wichtiges Zeitdokument, das weit mehr als einen reinen Informationszweck erfüllt. Er ist Zeugnis für die Kraft der angolanischen Bevölkerung.

26.09., 20.30 Uhr Kino im Filmmuseum

Sambizanga – Angola/Frankreich/DR Kongo 1972. Regie Sarah Maldoror

SAMBIZANGA spielt im Jahr 1961: Der Befreiungskampf gewinnt auch in Angola Momentum. Mit Bildern des Alltäglichen erzählt Sarah Maldoror die Suche Marias nach ihrem Ehemann Domingos: Er wurde inhaftiert, weil er sich der Revolution angeschlossen hat. Dabei legt Maldoror mit Feingefu¨hl das Alleinsein einer Frau auf einer beschwerlichen Reise offen, und nimmt Zeit und Mu¨he in den Blick, die nötig sind, um diesen Weg zuru¨ckzulegen. Marias Marsch, ihre Suche, entpuppt sich als einfu¨hlsame und kraftvolle Metapher fu¨r das Leiden des angolanischen Volkes und dessen „Entwicklung eines revolutionären Bewusstseins“. (S. Maldoror)

Dienstag, 27.9., 20:30 Uhr // Kino des Deutschen Filmmuseums
Mittwoch, 28.9., 18:00 Uhr // Filmforum Höchst

Air Conditioner, Angola 2020, von Fradique

Der Regisseur ist anwesend.

In AIR CONDITIONER, dem ersten Spielfilm Fradiques, fallen eines Tages alle Klimaanlagen in der angolanischen Hauptstadt Luanda auf mysteriöse Weise von den Wänden. Ein Wachmann erhält den Auftrag, seinem Vorgesetzten schnellstmöglich im Laufe eines Tages ein neues Klimagerät zu beschaffen. Fradique, Teil des angolanischen Kollektivs Geração 80, nutzt dies für eine Erkundung der Stadt und ihrer Bewohner:innen mit Auge und Ohr für die Musik, Kunst und den Sound der Stadt. Immer wieder präsent werden dabei auch Spuren der Geschichte des Landes und seiner Hauptstadt, die 2002 nach dem Ende des Bürgerkriegs umfassend wiederaufgebaut werden musste.

Das komplette Programm von Africa-Alive finden Sie hier. Eintrittskarten gibt es in den beteiligten Kinos.

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Lissabon – Hafen der Hoffnung – am 19. September im Filmmuseum

Pavel Schnabel: Lissabon - Hafen der HoffnungDas Kino in Frankfurter Filmmuseum zeigt am Samstag, dem 19. September um 16.00 Uhr in Kooperation mit der AG Dokumentarfilm zum 40. Jahrestag des Bestehens, den sehenswerten Dokumentarfilm  Lissabon – Hafen der Hoffnung von Pavel Schnabel. Es kommt die digitalisierte Fassung zur Aufführung, Pavel Schnabel wird anwesend sein und  mit  Heiko Arendt über den Film sprechen.

Der Film entstand 1994, Recherche und Text: Christa Heinrich und Jens Brüning

„Kein Land hat so vielen Juden geholfen wie Portugal“, sagen Fritz und Käthe Adelsberger. Lissabon bedeutete für sie Rettung auf ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten, die sie, wie hunderttausende von Juden, quer durch Europa nach Portugal trieben. Die Protagonisten Ruth Arons, Grete Friman, die Adelsbergers und Siegfried Rosenthal erzählen im Film ihre Geschichte und wir erleben sie in ihrem persönlichen Umfeld – im Portugal von heute.
Ein leiser, nachdenklicher Film über ein fast unbekanntes Kapitel der europäischen Geschichte und ein Zeugnis für Menschlichkeit und Zivilcourage in einer unmenschlichen Zeit.

Pandemiebedingt gibt es im Kino nur eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung, Tel. 069 961 220 220.

Sie können den Film Lissabon – Hafen der Hoffnung auch bei uns in der Buchhandlung auf DVD erwerben.

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CineBrasil im Filmforum Höchst 28.02.-06.03.

Vom 28. Februar bis zum 6. März präsentiert das Filmforum Höchst, Emmerich – Josef – Str. 46a, 65929 Frankfurt wieder das brasilianische Filmfest Cinebrasil, das einen Einblick in das aktuelle, vielfältige Filmschaffen des größten lateinamerikanischen Landes bietet und Filme vorstellt, die auf diversen Festivals ausgezeichnet wurden.

Eintritt 7 €  (Frankfurt Pass 3,50 €);  Anfahrt: S1 und S2, 10 min ab HBF bis BHF Höchst, von dort 4 min zu Fuß, Parkplätze am Marktplatz um die Ecke

Die Filme:

Do. 28.2., 19.30 Uhr Arábia, folgt den Notizen eines Arbeiters aus einer Aluminiumfabrik und erzählt aus dessenPerspektive  die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Brasilien der letzten 10 Jahre.

Fr 1.3.
Selton Mello, BR 2017, 113 min.
Beruht auf dem Roman “Mein Vater aus Paris” von Antonio Skàrmeta und spielt in den 60er Jahren. Der junge Tony muss damit klarkommen, dass sein Vater die Familie vor Jahren verlassen und sich nie mehr gemeldet hat, doch dann kommt die Wahrheit über seinen Vater ans Licht.
Marcio Debellian, BR 2017,73 min., mit Maria Bethânia, Chico Buarque
Die Sambaschule Mangueira gewinnt im Karneval 2016 mit ihrer Hommage an Maria Bethânia, eine der berühmtesten brasilianischen Sängerinnen den ersten Preis. Der Dokfilm Fevereiros – Februartage nimmt anhand dieser Karnevalsfeier die Zuschauer mit auf eine spirituelle Reise zwischen Rio und Bahia.
Sa 2.3.
18.30 Fevereiros – Februartage (OmeU)
So 3.3.
18.30 Campo Grande (OmU)
Sandra Kogut, BR/ FR 2015, 108 min.
Zwei Kinder stehen vor einer Wohnung in Rio und behaupten der Eigentümerin Regina gegenüber, dass ihre Mutter sie bald abholen kommt. Doch wird sich dies auch bewahrheite?
Charly Braun, BR 2016, 90 min.
Marta und Manuela, angehende Schauspielerinnen und beste Freundinnen, möchten in Vermelho Russo – Russisch Rot ihr Leben ändern und in Moskau studieren. Schon bald gibt es Spannungen und Streit zwischen den beiden Frauen, ähnlich wie bei Tschechows Charakteren, die sie spielen.
Mo 4.3.
18.30 Vermelho Russo – Russisch Rot (OmeU)
Jeferson De, BR 2018, 90 min.
Di 5.3.
18.30 Arábia (OmU)
20.30 Campo Grande (OmU)
Mi. 6.3.
In JefersonDe’s Film CorrendoAtrás – Überlebens-künstler macht sich ein junger Mann voller Hoffnung, guter Laune und mit einer großen Portion Naivität auf den Weg, einen Jungen, dem zwei Zehen fehlen, zum großen Fußballstar zu coachen.
Edgard Navarro, BR 2017, 109 min.
Bené muss sich in Abaixo a Gravidade – Unterhalb der Schwerkraft entscheiden, ob er in seinem kleinen Heimatort bleibt, um seine schwere Krankheit durchzustehen, oder doch eine vielversprechende Therapie in einer großen Stadt beginnt.

Alle Filme werden in der Originalversion mit englischen oder deutschen Untertiteln gezeigt.

In Zusammenarbeit mit Cinema Negro von Sidney Martins in Berlin.

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Miguel Gomes: As Mil e uma Noites

Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt zeigt in diesem Monat die Trilogie As Mil e uma Noites von Miguel Gomes.

Die soziale Situation im krisengeschüttelten Portugal von 2013 bis 2014 inspirierte den Regisseur Miguel Gomes zu seiner fantastisch-epischen Adaption der Märchen aus 1001 Nacht, in der sich Fakt und Fiktion vermengen.

Termine:

Vol. 1 –  O Inquieto

Samstag, 07.07.2018, 18:00 Uhr

Vol. 2 – O Desolado

Mittwoch, 11.07.2018, 18:00 Uhr
Mittwoch, 18.07.2018, 18:00 Uhr

Vol. 3 – O Encantado

Mittwoch, 25.07.2018, 18:00 Uhr
Samstag, 28.07.2018, 18:00 Uhr

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