Archiv der Kategorie: brasilianische literatur

Escrevendo crônicas – Workshop Kreatives Schreiben, 12. und 15.9.

Susana Ventura, copyright: privat

Susana Ventura, copyright: privat

Am 12. und 15. September jeweils ab 19.00 Uhr (Dauer 2 x 2h30 ) präsentiert TFM in Zusammenarbeit mit dem Brasilianischen Kulturverein CCBF e.V. erstmals einen Workshop für Kreatives Schreiben in portugiesischer Sprache . Der Workshop wird von der brasilianischen Autorin und Professorin Susana Ventura geleitet, die viel im Bereich Kinder- und Jugendliteratur aber auch Literaturwissenschaft publiziert hat. Teilnehmer sollten entweder Muttersprachler sein oder über sehr gute Portugiesischkenntnisse in Wort und Schrift verfügen.

Teilnahmegebühr:  30 EUR (für beide Abende), ermäßigter Beitrag für Mitglieder des CCBF 25 EUR

Wer nur an einem Abend teilnehmen, kann zahlt 18 EUR, ermäßigt 15 EUR.

Die Anmeldung muss bis zum 8.9.  über die folgende Mailadresse: info@ccbf.info erfolgen, Zahlung der Teilnahmegebühr auf das Konto: CCBF Brasilianischer Kulturverein in FFM, IBAN: DE91 5125 0000 0001 0936 30, BIC: HELADEF1TSK, Ref.: Curso de escrita criativa

Programm:

Erstes Treffen/ Encontro 1 (12.9.)

A vida ao rés do chão – momentos da crônica no Brasil. Crônicas contemporâneas sobre a vida na grande cidade. Indicação de repertório. Desafios práticos de escrita.  Lição de casa.

Zweites Treffen/Encontro 2 (15.9.)

Alecrim, filosofia e paixão – um pouco da crônica portuguesa. Indicação de repertório. Leitura (por sorteio)  da produção do grupo. Desafios práticos de escrita. Lição de casa.

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Escrevendo  crônicas: pouca teoria e muita prática (curso de escrita criativa)
com Professora Susana Ventura

1° encontro segunda-feira, 12 de setembro às 19.00 h

2° encontro quinta-feira, 15 de setembro às 19.00h

na Livraria TFM – Centro do Livro, Große Seestraße 47, 60486 Frankfurt

Preço do workshop:   30 EUR (para 2 noites), preço reduzido para membros do CCBF 25 EUR

18 EUR (para 1 noite),  15 EUR (para 1 noite e membros do CCBF)

A inscrição deverá ser feita até o dia 8 de setembro através do info@ccbf.info e o pagamento deve ser efetuado para a seguinte conta bancário: CCBF Brasilianischer Kulturverein in FFM, IBAN: DE91 5125 0000 0001 0936 30, BIC: HELADEF1TSK, Ref.: Curso de escrita criativa

Susana Ventura é Mestre e Doutora em Estudos Comparados de Literaturas de Língua Portuguesa pela Universidade de São Paulo.Ministrou aulas nas Universidades de São Paulo, Lisboa e Évora. Tem 15 livros publicados (para crianças e jovens), além de ensaios e capítulos de livros sobre literatura brasileira, literatura portuguesa e literaturas africanas de língua portuguesa. Ministra cursos sobre crônica no SESC SP desde 2008.

Apresentação do projeto:

O projeto propõe trabalhar a partir de brevíssima teorização relativa à crônica – gênero bastante desenvolvido no Brasil e cuja característica central é a apreensão dos pequenos acontecimentos diários – desafiando os participantes a criarem textos curtos para serem veiculados na imprensa ou em blogs e redes sociais.

Programa:

Encontro 1

A vida ao rés do chão – momentos da crônica no Brasil. Crônicas contemporâneas sobre a vida na grande cidade. Indicação de repertório. Desafios práticos de escrita.  Lição de casa.

Encontro 2

Alecrim, filosofia e paixão – um pouco da crônica portuguesa. Indicação de repertório. Leitura (por sorteio)  da produção do grupo. Desafios práticos de escrita. Lição de casa.

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Sommerkrimis

Zum Start der Urlaubssaison sind gleich drei neue Krimis erschienen, die sich mit Brasilien oder Portugal beschäftigen.

Edney Silvestre: Der stumme ZeugeIm Mittelpunkt des neuen Krimis Der stumme Zeuge (Originaltitel: A felicidade é fácil, übersetzt von Kirsten Brandt) von Edney Silvestre steht die Vetternwirtschaft unter dem früheren brasilianischen Präsidenten Collor de Mello.  Maike Albath hat das Buch für Deutschlandradio Kultur sehr positiv rezensiert und konstatiert, dass man nach der Lektüre „die aktuellen Geschehnisse in Brasilien in einem anderen Licht“ sehe.  Die Verquickung von Polizei, Politik und Justiz ist leider kein neues Phänomen.

Patrícia Melo: Trügerisches LichtAuch in Patrícia Melos neuem Krimi Trügerisches Licht (Originaltitel: Fogo-fátuo, übersetzt von Barbara Mesquita) geht es um ein Brasilien, das immer mehr ins Chaos stürzt. Angesiedelt ist die Handlung in der glamourösen Medienwelt, wo während einer Theatervorstellung der Serienstar Fábbio Cássio einem geschickt inszeniertem Mord zum Opfer fällt. Patrícia Melo ist die hierzulande bekannteste brasilianische Krimiautorin und wurde schon mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Neben anderen Autoren findet der neue Roman auch in einem Interview mit Michi Strausfeld im Deutschlandradio Kultur Erwähnung.

Luis Sellano: Portugiesisches ErbeMit Portugiesisches Erbe. Ein Lissabon-Krimi erscheint erstmals ein Städte-Krimi. Der Autorenname Luis Sellano lässt einen portugiesischen Autor vermuten. Das ist allerdings nicht der Fall. Hinter dem Pseudonym versteckt sich der Autor Oliver Kern aus Baden-Württemberg. Wie so häufig, war der Verlag der Meinung, dass sich zum Portugal-Thema auch ein portugiesischer Name gehört. Inhaltlich geht es um den ehemaligen Polizeikommissar Henrik Falkner, der von seinem Onkel ein Haus mit Antiquitätenladen in Lissabon erbt und erfährt, dass dieser Onkel hauptsächlich Stücke gesammelt hat, die mit Kriminalfällen in Verbindung stehen. Sicher eine eher amüsante und leichte Urlaubslektüre für Lissabon-Urlauber.

Alle drei Titel finden Sie natürlich in unserem Sortiment oder können Sie online in unserem Webshop bestellen.

Edney Silvestre: Der stumme Zeuge, Limes 2016, 19,99 EUR

Patrícia Melo: Trügerisches Licht, Tropen 2016, 14,95 EUR

Luis Sellano: Portugiesische Erbe, Heyne 2016, 14,95 EUR

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Prémio Camões 2016 geht an Raduan Nassar

Der bekannteste Literaturpreis der portugiesischsprachigen Welt wird 2016 an den brasilianischen Autor Raduan Nassar verliehen.  Der Preis wurde 1988 von den Regierungen Brasiliens und Portugals ins Leben gerufen und ist mit 100.000 Euro dotiert. Alljährlich wird mit ihm ein portugiesischsprachiger Schriftsteller ausgezeichnet. Im letzten Jahr wurde die portugiesische Schriftstellerin Hélia Correia ausgezeichnet.

Raduan Nassar wurde 1937 in Pindorama geboren, seine Eltern waren in den 1920er aus dem Libanon nach Brasilien emigriert. Er hat insgesamt nur drei Bücher veröffentlicht, die jedoch nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben und in viele Sprachen übersetzt wurden. Seine beiden Romane Um copo de cólera und Lavoura arcaíca wurden in den 1970er Jahren in Brasilien veröffentlicht, die deutschen Übersetzungen erschienen bei Suhrkamp, sind jedoch im Moment nur noch antiquarisch lieferbar. Mitte der 1990er Jahre folgte der Erzählband Menina a caminho, der bisher nicht in deutscher Übersetzung vorliegt.

Raduan Nassar hat sich nach dem Erfolg seiner beiden Romane in den 1980er Jahren nahezu vollständig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und sich der Landwirtschaft auf seiner Quinta gewidmet. Er tritt bis heute nur sehr selten in Erscheinung, daher hatte seine öffentliche Unterstützung für Dilma Rousseff in den letzten Wochen besonderes Gewicht in der brasilianischen Öffentlichkeit.

Ein ausführlicher Artikel zu Raduan Nassar erschien in der portugiesischen Zeitung Público.

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Chico Buarque: Mein deutscher Bruder

Chico Buarque: Mein deutscher BruderChico Buarque, seit den 1960er Jahren einer der bekanntesten brasilianischen Sänger, hatte einen deutschen Halbbruder. Sergio Günther war der Sohn von Chico Buarques Vater, dem bekannten Historiker Sérgio Buarque de Holanda, der in den 1930er Jahren als Journalist in Berlin war und der jungen Deutschen Anne Ernst. Sergio wurde adoptiert und war als Sergio Günther ein erfolgreicher Moderator und Sänger in der DDR. Er starb 1981, sodass sich die singenden Halbbrüder nie begegnet sind.

In Chico Buarques Familie war die Existenz des Halbbruders zunächst ein gut gehütetes Geheimnis, von dem er erst mit Mitte 20 erfuhr.  Jetzt, Jahre später und inzwischen auch als Schriftsteller erfolgreich, ist diese zweifellos spannende Familiengeschichte Ausgangspunkt für seinen Roman O irmão alemão, der 2015 im Original erschien und jetzt in deutscher Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner bei S. Fischer mit dem Titel Mein deutscher Bruder veröffentlicht wurde.

Chico Buarque: O irmão alemãoDer Roman, in dem der Protagonist Ciccio heißt und auch nur einen Bruder und nicht wie im wirklichen Leben sechs Geschwister hat, ist Ergebnis einer jahrelangen Recherche von Chico Buarque, die besonders in dieser Reportage der portugiesischen Zeitung Público sehr gut dokumentiert ist.

Für die deutschen Leser ist auch ein Beitrag von Deutschlandradio Kultur interessant.

Original und Übersetzung erhalten Sie wie immer bei uns in der Buchhandlung.

Chico Buarque: Mein deutscher Bruder, S.Fischer 2016, 19,99 EUR

Chico Buarque: O meu irmão alemão, Companhia das Letras, 22,50 EUR

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Marina Colasanti am 23.03. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im März auf Marina Colasanti.

Marina Colasanti, copyright: Cristina Isidoro

Marina Colasanti, copyright: Cristina Isidoro

Sie liest am Mittwoch, dem 23. März um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem im Frühjahr in deutscher Übersetzung erscheinenden, autobiographischen Text Mein fremder Krieg (Minha guerra alheia). Moderation: Markus Sahr, Übersetzung: Michael Kegler. Der Eintritt ist wie immer frei.

Marina Colasanti wurde 1937 in Asmara (Eritrea, damals eine italienische Kolonie) geboren. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie in Libyen und lebte dann weitere 11 Jahre in Italien, ehe sie 1948 mit ihrer Familie nach Brasilien emigrierte.  In Brasilien studierte sie Bildende Kunst, arbeitete anschließend als Journalistin und übersetzte aus dem Italienischen. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht  und ist in Brasilien vor allem auch als Kinder- und Jugendbuchautorin bekannt.

Mein fremder Krieg (Minha guerra alheia), der jetzt in deutscher 9783938803745Übersetzung von Markus Sahr bei Weidle erscheint, ist ein autobiographisches Szenenbuch und zugleich eine Art erwachter Empfindungsfundus aus den Erinnerungen von Marina Colasanti. Es ist zudem ein Erinnerungsbuch, bei dem der Krieg sich in den Augen eines Kindes spiegelt, dem glückliche Umstände gestatteten, nicht nur am Leben, sondern mit allen Sinnen lebendig zu bleiben, sodass der erwachsene Mensch Impressionen von ungeheurer Detailgenauigkeit und verblüffender Präzision hervorzuholen vermag. Und die Wiederbegegnung der erwachsenen Autorin mit den Orten ihrer Kindheit verleiht den Kindheitserinnerungen eine melancholische Aura der Unwiederbringlichkeit. Die Erfahrungen der Kindheit sind zu Kristall geschossen, und die erwachsene Frau bemüht sich vergeblich, die Kristallschichten zu durchdringen, um dem Kind noch einmal begegnen zu können: Sie kann es sehen, aber nicht berühren.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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Clarice Lispector: Der große Augenblick

Clarice Lispector: Der große AugenblickDer Frankfurter Schöffling Verlag hatte anlässlich des Brasilien-Schwerpunkts der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2013 mit der Herausgabe des Werk von Clarice Lispector begonnen, einer der ungewöhnlichsten und bekanntesten Autorinnen Brasiliens. 2013 erschienen die Romane Nahe dem wilden Herzen (Originaltitel: Perto do coração selvagem, übersetzt von Ray-Güde Mertin) und Der Lüster (Originaltitel: O lustre, übersetzt von Luis Ruby).  Zur besseren Einordnung des Werks veröffentlichte der Verlag außerdem die große Lispector-Biographie des amerikanischen Autors Benjamin Moser.

Diese Reihe wird nun  mit Lispectors letztem Roman Der große Augenblick (A hora da estrela) fortgesetzt, der wieder von Luis Ruby übersetzt wurde. Der vielleicht bekannteste Roman von Clarice Lispector erzählt aus der Perspektive des kultivierten Schriftstellers Rodrigo S.M. die Geschichte des armen, aus dem brasilianischen Norden stammenden Mädchens Macabéa, das sich in der rauen Hafengegend von Rio de Janeiro mit Schreibarbeiten durchschlägt. Niemand hat das unansehnliche Mädchen gern, aber Macabéa besitzt eine große innere Freiheit, die Rodrigo bewundert. In ihrem gefeierten letzten Roman, der als Schlüssel zu ihrem Werk gilt, öffnet die Autorin auch Türen zu ihrer eigenen Gedankenwelt.

Bei uns in der Buchhandlung finden Sie wie immer den Titel im Original und in deutscher Übersetzung:

Clarice Lispector: Der große Augenblick, Schöffling 2016, 18,95 EUR,

Clarice Lispector: A hora da estrela, 14,90 EUR

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Brasilien, ein Paradox – Diskussionsabend mit Luiz Ruffato

ruffatoLuiz Ruffato im Gespräch mit seinem Übersetzer Michael Kegler zum Thema

Brasilien, ein Paradox.

Diskussionsabend (Sprache: Deutsch-Portugiesisch). Eintritt frei

Mittwoch, 03. Februar 2016, 19:30 UhrHaus am Dom, Domstr. 3, Frankfurt/Main

Luiz Ruffato ist einer der wichtigsten brasilianischen Autoren der Gegenwart. Als politisch-moralischer Kommentator begleitet er den Weg Brasiliens aus der Unterentwicklung in den Rang eines Global Players, der nun über Korruptionsskandale in Bedrängnis gerät, begleitet von einer Wirtschaftskrise die längst zur moralischen Krise eines ganzen Landes geworden ist. Der Abraum der Eisenerzmine, die über Jahrzehnte den Wohlstand der umliegenden Gemeinden garantierte, verseucht gerade die Lebensader einer ganzen Region. Als wäre ein Traum zerplatzt. Fast könnte man dies als Symbol für die Krise Brasiliens nehmen…

Eine gemeinsame Veranstaltung von CCBF e.V. und der Heinrich Böll Stiftung Hessen.

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Prémio Oceanos geht an Silviano Santiago

Silviano Santiago: Mil rosas roubadasDer brasilianische Autor Silviano Santiago ist der erste Preisträger des Prémio Oceanos. Er wird für seinen  Roman  Mil Rosas Roubadas ausgezeichnet, der 2014 im Verlag Companhia das Letras erschienen ist. Der neu ins Leben gerufene Preis Oceanos ist mit 100.000 Reais dotiert und wird vom Institut Itaú Cultural in Brasilien vergeben und ersetzt den bisherigen Prémio Portugal Telecom de Literatura.

Der 79jährige Silviano Santiago hat bisher über 30 Bücher verschiedener literarischer Genre veröffentlicht und arbeitete auch als Professor für brasilianische Literatur sowie als Journalist.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Schriftsteller Elvira Vigna und Alberto Mussa.

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Prêmio São Paulo de Literatura

Der Prêmio São Paulo de Literatura, neben dem Prêmio Jabuti, einer der renommiertesten brasilianischen Literaturpreise wurde gestern an den Schriftsteller Estevão Azevedo für seinen im letzten Jahr bei Cosac&Naify 9788540507593erschienenen Roman Tempo de espalhar pedras verliehen. Der Preis ist mit 200.000 Reais (z.Z. ca. 50.000 Euro) dotiert.  Für ihre Debütromane wurden außerdem die beiden Schriftstellerinnen Micheliny Verunschk für Nossa Teresa – Vida e morte de uma santa suicida(Patuá) und Débora Ferra für Enquanto Deus não está olhando (Record) prämiert und erhalten jeweils ca. 25.000 Euro.

Unterdessen hat der Verlag Cosac&Naify, einer der interessantesten Verlage  Brasiliens, was Programm und Buchdesign betrifft, mitgeteilt, dass er seine Arbeit zum Ende des Jahres einstellen wird. Somit ist unklar, wie es mit den Büchern des Verlags weitergeht und ob der Preisträgerroman überhaupt noch länger lieferbar sein wird.

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Eliane Brum am 18.11. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im November auf Eliane Brum.

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Sie liest am Mittwoch, dem 18. November um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4. Moderation und Übersetzung: Michael Kegler, die deutschen Texte liest Jochen Nix. Der Eintritt ist wie immer frei.

Eliane Brum ist eine der bekanntesten brasilianischen Journalistinnen. In ihren Reportagen gilt das Augenmerk dabei vor allem den Menschen außerhalb der Wahrnehmung der Mehrheitsgesellschaft, etwa den indianischen Gesellschaften am Rio Xingu, deren Lebensweise vom Bau eines gigantischen Wasserkraftwerks bedroht ist. Neben ihrer journalistischen Arbeit veröffentlichte Eliane Brum bisher zwei Romane und einen Erzählband. Auf Deutsch erschien von ihr eine Erzählung in dem von Meus desacontecimentosLuiz Ruffato herausgegebenen Sammelband Der Schwarze Sohn Gottes (Assoziation A, 2013). Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für die brasilianische Ausgabe von El País

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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